Addicted

Addicted, Teil 4b/? 
Autor: rachiel (famyhein@t-online.de) 
Disclaimer: niemand kann so seltsames ein Zeug zusammenkritzeln, außer mir ^^ 
Bewertung: ab 17
Warnung: LEMON!!! --> Wäh, ich hasse es lemon zu schreiben! Nix ist schlimmer!!! 
Feedback: Bitteeee, wäre echt toll!!! 

Ein RIIIEESIGES DANKESCHÖN an all die lieben neuen und alten Leute, 
die mich erhört, und mir geschrieben haben!!! <megaknuddler ^^>
Aber jetzt weiter mit Black Panther - schnurrrr.. hihi! ^___^ 


*-*Spiele*-* 


...und als es endlich soweit war! -- hörte ich, wie Türen aufgingen, und an 
unserer schließlich ein Klopfen. 
Halloo-oo! Wir waren gerade beim xxx! Echt toller Zeitpunkt, Dankeschön! 
Als ich mich schon von Richard lösen wollte, und meine Libido eben dabei war, 
beträchtlich abzuklingen, schloss sich eine Hand über meinen Mund. 
Und nur eine Hundertstelsekunde später wusste ich, *fühlte* ich, warum. 

Ich hätte nicht gedacht, dass es noch weh tun könnte. Doch das tat es, und 
zusammen mit seinen aufreizenden Berührungen, verschmolz alles zu einem tobenden 
Strudel aus Lust und Schmerz, der meine Sinne trübte und mich immer höher trieb. 
Doch noch war er nicht direkt daran beteiligt, und das störte mich enorm! 

"Boss, Jack und ich haben die kleine Ratte verfrachtet. Dürfen wir ein kleines 
bischen mit ihr spielen?", dröhnte Francis Stimme durch die Tür. 

"Nein. Und das ist ein Befehl. Rührt ihn nicht an, bevor ich es euch nicht 
ausdrücklich sage. Verstanden?" 

Wie gewöhnlich war Richards Stimme viel zu ruhig, absolut beherrscht, und 
offenbarte keinerlei Gefühle, während er weiterhin dafür sorgte, dass die 
Marter, so wie die Begierde in mir immer größer wurde, und mich die Hitze, die 
sich in mir ausbreitete und meine Haut verglühte, innerlich verbrannte. 

"Ja Boss. Ist Vincent in seinem Zimmer? Ich will seine Heimkehr feiern." 

Gott, Freundschaft war ja schön und gut - falls man das so bezeichnen konnte - 
aber merkte der denn nie, wann er überflüssig und extrem nervig war? 
Der dritte Finger kam so plötzlich, dass ich erschrocken die Augen aufriss und 
mich verspannte. Scheiße, danke auch für die Vorwarnung! 
Als sich jedoch die zweite Hand um meine Erektion schloss, hob sich meine 
Verstimmung augenblicklich wieder auf. 

"Vincent hat noch einen kleinen Auftrag zu erledigen, und hat mich danach von 
allen Geschehnissen zu unterrichten." 

Kleiner Auftrag? Na also, ich weiß ja nicht, aber eigentlich war das hier für 
mich nur reinstes Vergnügen. Bis auf die Hand an meinem Mund, an der ich nun 
ungeduldig meine Bisskraft ausprobierte. 
Ein kalter Blick aus schwarzen Augen strafte mich, doch ich dachte gar nicht 
daran ihn von meinen spitzen Zähnen zu befreien. 

"Sie können sich nun entfernen, Francis." 

Ich hörte, wie sich Schritte entfernten, dann eine Tür, die aufging, 
und wieder geschlossen wurde. 

"Tztztz. Immer noch so ungeduldig wie früher, mein schwarzer Panther..." 

Seine Stimme klang samtig und rauh gleichzeitig, sein heißer Atem streifte 
mein Ohr, als er sich vorbeugte und mir flüsternd gestand: 

"Die Türen sind nicht abgesperrt. Er hätte also einfach hereinspazieren, und uns 
beide in Flagranti erwischen können. Wie jeder andere auch..." 

Ich erschauderte bei seinen Worten, das Risiko dabei war für uns beide groß und 
machte mich absolut hilflos - und es gefiel mir. Ich drängte mich an seine 
Finger, ein Keuchen entrang sich meiner trockenen Kehle und verstummte fast 
völlig an seiner Hand. 
Als er sie etwas lockerte, entließ ich ihn, leckte stöhnend über die 
malträtierte, leicht blutende Stelle. 

"Jetzt...", raunte ich ihm entgegen. 

Seine schwarzen Augen verfingen sich in meinen Hellen, er entlöste mich von 
seinen Fingern, während ich mein Becken anhob, meine Beine noch mehr spreizte, 
und mich schwach vor Lust in seinen Rücken krallte. 
Ich biss fest in seinen Hals, als er in mich eindrang, hart und schnell, wie 
ich es gewohnt war. 

Der Schmerz zerriss mich fast - 'er' war groß - aber das berauschende Gefühl 
war stärker und ich schloss seufzend meine Lider. 
Er wartete nicht, bis das Brennen nachließ, natürlich nicht. Ich hatte es auch 
nicht anders erwartet, oder gar gewollt. 

Weiterhin in seine Haut festbeißend, bewegte ich das Becken gegen ihn, 
kraftvoll, fordernd, wobei meine Erregung dabei wieder entflammte, meine Muskeln 
sich kurz anspannten. 
Ich hörte ihn keuchen, woraus ein volles Stöhnen wurde, tief aus der Kehle. 
Fest stieß er in mich, öffnete mich dabei nur so gering, dass es beinah qualvoll 
und gleichzeitig so perfekt war, und ich meine Zähne löste, mit ihm schrie. 

Ich bewegte mich gegen seine schon fast brutalen Stöße, Schweiß bedeckte unsere 
Körper, während wir unseren Rhythmus fanden, schnell und hart, so sehr, dass ich 
spürte, wie ich anfing zu bluten. 
In grausamer Begierde verfangen, kratzte ich ihm mit meinen Fingernägeln lange 
Striemen in seinen Rücken, während ich von ihm immer wieder gegen die Wand 
geschmissen wurde. 

Überraschend löste er die Hände kurzfristig von meinen Schultern, krallte sich 
meine Arme und drückte sie über mir gegen die Wand, so dass mein Kopf von 
seiner Schulter gerissen wurde, und ich seinen Blicken unterworfen war. 
Er sah, wie es schien, mit Belustigung in mein gerötetes Gesicht, starrte auf 
meine stöhnenden, aufgebissene Lippen, blickte mir in die halbgeöffneten Augen. 

Ich dachte nicht, dass unser Sex noch eine Steigerung in Schnelligkeit, Folter, 
und Wahn haben könnte, doch ich hatte mich geirrt. 
Mein Kopf rutschte leicht zur Seite, ich kniff die Lider zu, wollte meiner 
Leidenschaft Luft machen, als ein Stoß nach dem anderen folgte, ihn weiter in 
mich hineingleiten ließ, doch er versiegelte meinen Mund und attackierte mich 
erneut mit seiner Zunge. 

Ich hatte schon längst keinen Willen mehr, ließ mir von ihm alles gefallen, 
wollte nur noch ihn in mir spüren, den scharfen Schmerz, der mich nahe an die 
Grenze der Ohnmacht führte, das warme Blut fühlen, seine Laute hören, die mir 
eine Gänsehaut verliehen, mich ihm ganz und gar ausliefern, ihm gehören. 

Meine Beine zitterten vor Anstrengung und unbefriedigtem Verlangen, trotzdem 
schlang ich sie so fest um ihn, wie ich nur konnte, um mehr von ihm zu haben. 
Ich litt an Atemnot, doch machte es mir nichts aus, es war mir alles vollkommen 
egal, so lange nur unsere Körper vereint waren, er mich zum Erschaudern und 
zum Schreien brachte, und die Hitze in mir immer unerträglicher wurde, 
bis sie ihren Höhepunkt erreichte. 

Ich fühlte seine durchdringenden Blicke, die mich wie Dolche durchbohrten, 
spürte, wie sein Körper an meinem festbrannte, sich seine Kälte mit meiner Hitze 
vereinte, wir uns gegenseitig immer mehr verschlangen und mich diese 
unglaubliche Pein in ihrem tosenden Rausch fesselte. 

Er drang so tief in mich ein, berührte meinen Punkt so hemmungslos, dass ich 
glaubte, bei jedem weiterem, grobem Stoß sterben zu müssen, und ihm schien 
es genauso zu gehen, seinen Bewegungen nach zu schließen. 
Auf einmal hörte ich einen heiserer Schrei, einen Befehl, dem mein Körper folgen 
zu leisten zu hatte, wie schon mein ganzes Leben: 

"Komm!!!" 

Ich glaubte, dass ganze Gebäude würde bei meinem Schrei zusammenfallen, 
so laut klang er. Ich explodierte, die Hitze entwich, zerriss in einem einzigem 
Stoß, weggefegt durch ein einziges Wort. 
Mein Orgasmus war mehr als heftig. 

Mein Körper spannte sich aufs Äußerste an, all meine Muskeln zogen sich 
zusammen, ließen mich noch enger werden, und Richard stöhnte tief auf, entlud 
sich in mir, zuckte leicht, so wie ich vorher. 
Meine Öffnung war zu eng und ich fühlte, wie ein Teil seines Samens an meinen 
Schenkeln hinab lief, der andere Teil sich beißend in mir mit meinem Blut vermischte. 

Keuchend verließ uns die Kraft, und er sank auf die Knie. Ich rutschte ganz zu 
Boden, immer noch mit gegrätschten Beinen, zwischen denen er kniete. 
Befriedigt lugte ich zu ihm hoch, schnurrte schon wieder, als er leicht lächelnd 
anfing meinen Nacken zu graulen. 

Ich fühlte mich einfach wunderbar. Erlöst, unbeschreiblich frei. Die vorige 
Anspannung machte einer süßen Müdigkeit Platz, während sich unser beider Atem 
langsam beruhigte und das rasende Klopfen unserer Herzen wieder seine normale 
Geschwindigkeit einnahm. 

Ich versuchte meinen rechten, extrem schlappen Arm hochzuheben und kicherte 
leicht über die unkontrollierte Bewegung. 
Schließlich gelang es mir doch, und ich strich mit meinen Fingern sanft über 
Richards Bauch, beseitigte fahrig die klebrigen Spuren, die ich in vollkommener 
Ekstase darauf hinterlassen hatte. 

Ich wollte gerade von meinem eigenen Erguss kosten, als seine Hand vorfuhr, 
mein Handgelenk packte und es zu sich führte. Seine Augen blitzten fröhlich, 
ehe er einen meiner Finger in den Mund nahm, ihn mit seiner Zunge umspielte 
und genüsslich ableckte, was mein Schnurren natürlich um einiges anstachelte, 
mich lauter werden ließ und mich unwillkürlich zum erröten brachte. 

Er schmunzelte, leckte einen nach dem anderen ab, wobei er mich weiterhin 
graulte, und ich schloss genießerisch die Augen, verlor mich in den 
Empfindungen und lächelte dabei verspielt. 
Allerdings stieg mir bald unser intensiver Geruch in die Nase, die ich im 
selben Moment darüber rümpfte. 
Wir rochen nicht nur intensiv, wir stanken unerträglich! 

Erschrocken schlug ich die Augen auf, als er plötzlich lachte und wurde dabei 
sofort von seinen dunklen, funkensprühenden Lichtquellen begrüßt. 
Sein Lachen war wohl das erotischste, was ich je gehört hatte, und ich sonnte 
mich darin, auch wenn höchstwahrscheinlich ich die Ursache dafür war. 

Mein empfindlicher Geruchssinn und mein dringlicher Wunsch mich nach dem Sex zu 
säubern, ob nun mit der eigenen Zunge, oder einfach mit Wasser war ganz egal, 
war damals ein weiterer Grund für meinen Kosenamen gewesen. 
Demonstrativ, meinem Namen alle Ehre erweisend, beugte ich meinen Kopf hinunter, 
was einer Verrenkung gleichkam, und leckte mich selbst an meinem besten 
Stück sauber. 

Abermals lachte er, doch ich hörte nicht auf, im Gegenteil, jetzt war putzen 
angesagt. Ich war schon immer sehr beweglich gewesen, und daran hatte sich in 
all den Jahren nicht das geringste geändert, viel mehr wurde ich immer 
geschickter und einfallsreicher. 
Ich hatte gar nicht bemerkt, wie er sich zu mir vorgebeugt hatte, als ich auf 
einmal seine tiefe, belustigt klingende Stimme an meinem Ohr vernahm: 

"Wenn du nicht gleich damit aufhörst, kann ich für gar nichts mehr garantieren, 
und muss dich so lange vernaschen, bis wir beide nicht mehr denken können." 

Ich stoppte, ließ mir den zu verlockenden Gedanken durch den Kopf gehen, 
wusste aber, dass das nicht ratsam war. 
Enttäuscht über meine eigene Entscheidung, richtete ich mich seufzend auf, 
sah ihm nochmal in die nachtschwarzen Augen, in denen ich mich so leicht 
verlor, und erhob mich schließlich in einer einzigen, geschmeidigen Bewegung. 

Richard stand ebenso elegant auf, sammelte unsere Kleidungsstücke auf, und ging 
dann, nackt wie er war, auf die Tür zu, wo Francis vorher angeklopft hatte. 
Leise schlich ich ihm hinterher, folgte ihm in sein privates Arbeitszimmer, 
was wesentlich schöner und geschmacksvoller eingerichtet, ganz in warmen 
Brauntönen gehalten war. 

Wieder durch eine Tür ging es in sein privates Schlafzimmer - er hatte noch ein 
anderes, sehr viel größeres mit seiner Frau zusammen - wo Richard direkt in das 
Badezimmer ging. Ich vernahm als bald auch schon das Rauschen des Wassers, und 
trat dabei zum Kleiderschrank und suchte nach frischen Sachen für ihn und für 
mich. 

Sehnsüchtig wanderte dabei mein Blick auf das recht breite, dunkelblaue Bett, 
auf dem man so schöne Dinge hätte machen können... genervt riss ich mich 
zusammen. 
Das war jetzt wirklich nicht der richtige Moment für so etwas, und ich widmete 
mich wieder dem Schrank zu. 

Da wir beide früher hier sehr oft zusammen geschlafen hatten - naja, nicht 
wirklich geschlafen - hatte ich immer ein paar Kleidungstücke bei ihm, was sich 
nun wieder einmal bezahlt machte, wollte ich nicht in meinem zerrissenen Hemd 
aufkreuzen. 

Ich legte die Sachen auf das unberührte, schon fast jungfräulich aussehende Bett 
und begab mich zu Richard ins Badezimmer, wo er bereits unter der Dusche stand. 
Unwillkürlich fing ich an leise zu summen und kramte in den kleinen Schränkchen 
nach meinen Badesachen. Glücklich stellte ich fest, dass alles noch unberührt an 
seinem alten Platz stand, nur auf mich gewartet hatte. 

Ich hörte wie das Wasser ausging und der Duschvorhang sich öffnete. 
Etwas verwundert drehte ich mich zu ihm um, betrachtete wie beiläufig seinen 
muskulösen, nass schimmernden Körper, und registrierte überrumpelt, wie er mich 
zu sich zog, den Vorhang zuzog, mir das Duschgel und Haarwaschmittel aus 
der Hand nahm, auf die Ablage stellte, und mich an die kalten Badekacheln presste. 

Mir blieb erst mal die Luft weg, vor allem als sich auch noch ein feuchter Mund 
auf meinen drückte, bis das Wasser endlich wieder anging und mich der wärmende 
Regen umstreichelte, den Schweiß und andere Exkremente abspülte. 
Ich wand mich leicht, als seine nackten Hände auf Wanderschaft gingen, anfingen 
meinen Oberkörper abzutasten, neu zu erkunden. 

Hatte er nicht indirekt gesagt, dass wir besser aufhören sollten? 
Aber, ach, egal! Ich würde mich ganz sicher nicht beschweren... 
Mit einem Seufzen öffnete ich mich ihm hingebungsvoll, spürte nur zu gern die 
süße Qual, die seinem Biss in meine wunde Unterlippe folgte, und er zur 
Linderung kurz mit der Zungenspitze darüber fuhr. 

Als jedoch einer seiner Hände erneut zwischen meine Beine gelangte, wurde ich 
stutzig. Unwillig löste ich mich mit einem kurzen Ton des Argwohns, den ich 
hegte, von ihm, verschloss ihm den Zugang, den er betasten hatte wollen 
und sah ihm misstrauisch entgegen. 
Da er mich allerdings nur fortgehend musterte und nichts weiter von sich gab, 
riss mir der Geduldsfaden und fragte ihn frei heraus: 

"Was willst du, Richard? Du weißt, dass ich alles tun werde, also verschönere 
es nicht unnötig durch Sex." 

Er lächelte auf die Art und Weise, wie er es immer tat, wenn ich ihm die Meinung 
sagte, ohne jegliche Floskeln und all das drum herum. 
Seufzend legte er mir die Hände auf die Schultern, sah mir noch einen Augenblick 
lang mit einem bedauerndem Ausdruck in die Augen, ehe er seinen Wunsch, 
bzw. Befehl äußerte. 

"Ich will, dass du die Ausbildung von Jack übernimmst." 

Mir stockte erst einmal der Atem. Ich war mehr als überrascht, ich war.. war 
total außer mir! Nicht aus Wut, sondern, weil mir Richard, mein Chef, *mir* die 
Erlaubnis gab, Jack, *seinen* Sohn, seinen *einzigen* Sohn, zu unterrichten!! 

Ich musste wohl zu blöd geschaut haben, ungefähr genauso intelligent, wie ein 
Fisch, dem der Mund offen stand, denn auf seinem Gesicht breitete sich der 
Schalk in sekundenschnelle aus, ließ seine Augen phosphorieren. 
Gebannt betrachtete ich das beeindruckende Farbspiel, die dunklen, violetten 
Blitze, die ab uns zu in ihnen entsprangen. 

"A-Aber... ich... warum ich??!", brachte ich endlich heraus, und ich ärgerte 
mich maßlos über mein klägliches Gestotterte. 

Doch er grinste nur geheimnisvoll, zweifelte trotz meiner peinlichen Unsicherheit 
nicht an seiner Entscheidung. 

"Weil du der einzige bist, der das kann. Weil du der einzigste bist, dem ich vertraue." 

Oh. Mein. Gott. 
Hilfe. 
Ich glaubte ja eigentlich nicht an Gott, aber keine andere Wortwendung passte 
besser zu diesem... Satz... als diese hier. 
Wie konnte er so etwas einfach jetzt, ganz plötzlich, völlig unerwartet zu mir sagen? 
Das war nicht gerecht, das war zu viel, was sollte ich denn darauf erwidern, wieso - 

Er legte seine Hand auf meine Wange, streichelte sanft, richtig zärtlich darüber, 
als wäre sie etwas Kostbares, unheimlich Wertvolles, das bei der leichtesten 
Berührung zerbrechen würde. 
Dabei war meine Wange, wie alles andere an mir, unwichtig; ersetzbar. 

Ich hatte die Träne nicht bemerkt die unbewusst an meinem Gesicht hinabfloss, 
bis sich Richard bedächtig näherte, seinen Mund neben meinen legte, und sie 
wegküsste. 

"Ich hätte nie gedacht, dich nach all den Jahren noch einmal weinen zu sehen..." 

Das brachte mich zum lächeln. 

"Ich auch nicht..." 

Er schmunzelte, rückte jedoch nicht von mir ab. 
Ich wünschte, dieser eine Moment würde ewig dauern, ich wünschte, ich könnte 
ihn einfrieren, für immer so mit ihm zusammen sein. 

Unendlich lange sahen wir uns einfach nur an. 
Alles war so vertraut, und doch war etwas neues zu entdecken.
Ein paar Kerben und Falten, die vorher noch nicht dagewesen waren, Details, 
die wir noch nicht kannten, wie die dünne, feine, silberne Haarsträhne an seiner 
rechten Schläfe, oder die früher ganz feine Falte über seiner linken Augenbraue, 
die jetzt viel stärker hervortrat. 

Aber all diese kleinen Dinge, die ich so schrecklich sehr vermisst hatte, waren gleich 
geblieben, alte Züge, die ich überall versucht hatte wiederzuerkennen, bei anderen zu 
entdecken, aber nirgends gefunden hatte. 
Seine Bewegungen, seine Eleganz, die Ruhe die er ausstrahlte, der Ton seiner Stimme, 
wie er etwas sagte, seine jeweiligen Gesichtsausdrücke dabei. 
Seine durch und durch erotische Ausstrahlung. 
Sein Lachen... 

Eiskaltes Wasser brachte mich wieder zurück in die Wirklichkeit, und ich kreischte 
entsetzt auf. 

"Genug geträumt?" 

Wie ich ihn hasste! 
Stinksauer drehte ich zurück auf Warmwasser, schnappte mir das Duschgel, schubste 
ihn ein wenig von mir, und begann mich zu reinigen. 
Allerdings nicht ohne dabei aufreizend zu wirken, ich wollte ihn büßen lassen. 
Ich konnte seine Blicke auf meiner Haut spüren, während ich mich einrieb, das 
Shampoo nahm und anfing, mir die Haare zu waschen. 

Wissend ignorierte ich ihn, massierte langsam meine Kopfhaut und fühlte zufrieden 
dass leichte Kribbeln, dass folgte, wenn sich der Schmutz löste. 
Glücklich spülte ich meine Haare aus, wusch den Schweiß, das Blut, Richards Erguss, 
und allen anderen Dreck von mir ab, fühlte mich endlich wohl in meiner Haut, sauber. 

Danach stieg ich einfach aus der Dusche, wickelte mich in mein Handtuch, und ließ ihn 
alleine zurück. Auf einmal müde, trocknete ich mich fahrig ab und legte mich faul auf das 
breite Bett, dass so verlockend bequem aussah. 
Seufzend sank ich in die kühlen, weichen Decken, schlang meinen Arm um eines der 
blauen Kissen, vergrub mein Gesicht zur Hälfte darin und schloss die Augen. 

Lächelnd sog ich den frischen Duft ein. Richard hatte das Bett und die Kissen frisch 
beziehen lassen, da war ich mir sicher. Nur für mich. 
Erschöpfung breitete sich in mir aus, ließ meine Glieder schwer werden. 
Ich hörte noch, wie er mir etwas zuflüsterte, bevor ich in die Dunkelheit abdriftete... 


*-*-*-*-*-* 


Ende Teil 4b

Okayyy, ich weiß, der Teil war kurz (nur sechs Seiten!!! -_-), aber ich tu mir zur Zeit 
echt schwer mit Addicted. 
Ich hoffe, dass ich bald wieder mehr Inspiration dafür finde. 

Und ich wäre echt super dankbar über Kommentare, Kritik, oder sonst was, 
weil dies hier das zweite Zitrönchen ist, was ich je fabriziert habe, und ich 
glaube, es klingt viel zu gestockt und -- ach, weiß auch net, wäre jedenfalls 
toll, wenn mir jemand sagt, was ich da ändern könnte!!! -___-''' 
(Total überfordert bin - wäääh!!!) 

Byeeee, rachiel ^____^

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