Teil 5/?
Autor: Jam-Jam
Titel: Ich würde alles für dich tun Teil 5
E-Mail: HHenke15@aol.com
Rating: MA
Disclaimer: Alles gehört mir!
Kommentar: Tja, immer noch widme ich diese Story meinen beiden fleißigsten Leserinnen Isi und OtakuD! Und auch Violet und Perle!
Warnungen: gar nichts
C&C: Aber gerne her damit! *bettel*
So und nun viel Spaß mit dem 5. Teil!
Phillippe machte sich allmählich Sorgen um Julien. Er war jetzt seit fast zwei Tagen verschwunden und hatte auch nichts von sich hören lassen. Seine Eltern kümmerten sich nicht darum, sie waren viel zu sehr mit Empfängen und Bällen beschäftigt, zu denen sie fast täglich eingeladen wurden.
Heute Abend waren sie wieder auf einen Ball eingeladen, diesmal von einem König! Und das schlimmste war sie hatten ihn und Isabelle alleine gelassen damit sie sich besser kennen lernen konnten. Doch er hatte überhaupt keine Lust dazu seiner Cousine zuzuhören wie sie über nur ein Thema sprach nämlich: "Sich selbst" Oder sie fragte ihn nach seiner Meinung welches Kleid sie zu dem Anlass tragen sollte und welches zu dem.
Doch Phillippe hatte im Moment ganz andere Sorgen, nämlich wo Julien solange steckte. Er kramte den Zettel aus seinen Hosentaschen, den Julien kurz vor seinem Aufbruch geschrieben hatte. Auf ihm stand: Hallo großer Bruder! Ich treffe mich mit meinem neuen Freund an der Gaststätte,in der Rue de Plage, bis später!
Dein kleiner Bruder Julien
Phillippe war fest entschlossen seinen kleinen Bruder zu suchen. Vielleicht war er ja sogar noch in der Gaststätte, die er auf dem Zettel notiert hatte. Außerdem hielt ihn nichts mehr zu Hause, vorallendingen nicht seine verachtete Cousine! Also packte er das notwendigste zusammen, nahm ein bisschen Geld mit- man wusste ja nie- kritzelte seinen Eltern einen kurzen Zettel. "Obwohl es sie ja sowieso nicht interessiert, was ich mache!", seufzte er und schlich sich leise aus seinem Zimmer und dann die Treppen herunter, um seiner nervenden Cousine nicht zu begegnen, "Obwohl," dachte er grinsend, "die hält bestimmt schon ihren Schönheitsschlaf!" grinste er weiter, "es ist ja immerhin schon 20 Uhr!"
Und damit sollte er recht haben, er schlich sich gerade an dem Gästezimmer vorbei und hörte ein vertrautes Schnarchen. "Wie kann ein Mädchen von 15 Jahren nur so laut schnarchen?!?", dachte er und konnte sich dabei ein Grinsen nicht verkneifen. Bald hatte er sich unbemerkt aus dem Haus geschlichen und machte sich auf dem Weg zur Rue de Plage. Bald kam er an der Gaststätte an, es war nicht viel Betrieb in der Gaststätte.
Er zögerte kurz, dann ging er hinein. Alle starrten ihn an. Dann erblickte er Andres, der lässig an der Theke saß und an einem Bier nippte. "Hey, den kenn ich doch, der hat mich auf der Straße angerempelt! Aber ist er vielleicht der, mit dem Julien zusammen ist? Ach, Quatsch, das wird Zufall sein!", fegte Phillippe seine Gedanken beiseite. Antoine bemerkte den Fremden als erster, schubste Andres an und nickte in Richtung Phillippe, damit er den Fremden auch bemerkte. Dann fragte Antoine flüsternd: "Sag mal, der Kleine da an der Tür, der sieht Julien aber verdammt ähnlich!" Andres erschrak als er erkannte, dass es der Fremde war, mit dem er vor einigen Tagen zusammengestoßen war. Er hatte sofort gefallen gefunden an dem Jungen blonden Franzosen, mit seinen Himmelblauen Augen. Immer noch fasziniert auf den Jungen Mann starrend, bemerkte er gar nicht wie gerade dieser dem Tresen immer näher kam. Bis der fremde, schöne Junge ihn schließlich fragte: "Hallo, wir kennen uns doch vom sehen oder?" "Äh ja", erwiderte Andres stotternd. "Das kann doch nicht wahr sein ich verliere meine Fassung vor einem Jungen der mindestens zwei Jahre jünger als ich ist!", mahnte Andres sich selbst und versuchte seine Fassung wieder aufrecht zu halten. "Was willst du denn von mir?" fragte Andres nun ganz gefasst. "Naja eigentlich habe ich gehofft, du könntest mir sagen wo mein Bruder Julien ist?!" "Julien?" mischte sich nun Antoine ein, "Das ist dein Bruder?"
Andres schaute warnend zu Antoine herüber, der verstand, dass er lieber seine Klappe halten sollte. "Ihr kennt ihn?", fragte Phillippe verwundert und zugleich erleichtert. "Dann bist du sein Geliebter oder?", fragte er Andres. "Nun ja", begann dieser ,doch wurde dann von Antoine unterbrochen: "Das ist war, aber er ist schon gestern wieder gegangen, er hat gesagt wenn jemand nach ihm fragen sollte, dann sollten wir sagen, dass er schon wieder gegangen ist, tut uns leid, aber hier ist er nicht!" "Ach so", entgegnete Phillippe enttäuscht, "Dann will ich euch nicht länger belästigen." Auf diesen Satz wollte er die Gaststätte wieder verlassen doch dann wurde er von einem starken Arm gepackt. " Du belästigst uns nicht, du kannst gerne noch bleiben", lächelte ihn Andres mit seinem verführerischsten Lächeln an. Phillippe schmolz dahin, er konnte nicht anders, als in die Augen des Fremden zu blicken. "Er hat die schönsten Augen der Welt!", schwärmte Phillippe in seinen Gedanken, dann fügte er noch hinzu: "Ich denke es schadet nichts, wenn ich noch etwas hier bleibe!"
Phillippe nickte Andres lächelnd zu. Dieser verstand , ließ seinen Arm los und deutete ihm, dass er sich setzten sollte. Antoine verstand nicht ganz, was sein Freund sich davon erhoffte, dass der fremde Junge hier bleiben sollte, aber er mischte sich auch nicht ein, sondern fragte den Fremden ob er etwas trinken wollte. Phillippe überlegte kurz und sagte dann: "Ein Glas Wasser bitte.!" Doch Andres sagte dann: "Gib ihm einen Schnaps, das wird ihn aufwärmen, draußen ist es ja ziemlich kalt!" "Aber,..." begann Phillippe, doch wusste dann nicht wie er seinen Satz beenden sollte und nahm dann den Schnaps entgegen, den ihm Antoine in ein Glas gefüllt hatte. Nachdem er die bittere Flüssigkeit mit verzerrtem Gesicht heruntergeschluckt hatte fragte er Andres: "Sag mal wie heißt du eigentlich?" "Mmh,..." Andres wusste nicht ob er antworten sollte, doch warum eigentlich nicht, schließlich würde dieser Junge Mann bald ihm gehören und hinter die Wahrheit, von Julien´s Verschwinden, würde er sowieso niemals kommen, dafür würde er schon Sorgen.
Also antwortet er mit knappen Worten: "Andres und du?" "Ich heiße Phillippe, Phillippe de Vanoise, aber ich denke, das muss ich nicht hinzufügen oder?!" Nun begann Antoine zu lachen und steckte die beiden auch bald damit an. "Und ich heiße Antoine!" sagte Antoine und streckte Phillippe seine Hand hin. Dieser schüttelte sie und lächelte, Antoine lächelte zurück. Doch dann wurde sein Blick finster: "Wenn der wüsste, was wir mit seinem Bruder gemacht haben!"
Andres war wie immer kalt und dachte gar nicht mehr an Julien, sondern schenkte Phillippe ein Glas nach dem anderen ein, bis dieser kaum noch sitzen konnte. "Komm mit, du kannst dich ein bißchen auf einem der Zimmern ausruhen!", sagte Andres und stützte Phillippe, als dieser ihm folgen wollte: "D...danke, dassss isch wirklisch nett von dir!", lallte er Andres entgegen, "aber eigentlich wollte isch meinen Bruder suchen!" "Das kannst du ja immer noch machen!", erwiderte Andres. Phillippe nickte und folgte Andres in eines der Zimmer.
Ende Teil 5!
Sorry, wieder nicht so lang geworden, wie ich gehoffte habe, wenn ich aus England zurück komme, werde ich einen längeren Teil schreiben, versprochen!