Bronzehaut

Autor: Leli-san >leslie_chan_gaudi@yahoo.de< 
>www.geocities.com/leslie_chan_gaudi/<
Serie: Zetsuai 1989 und/oder Bronze -Zetsuai since 1989 (ich schätze 
es ist egal) 1/1
Disclaimer: Zetsuai gehört nicht mir und wird es wohl nie :( aber da
läuft ein kleiner, nur mit einem Handtuch bekleideter Izumi 
in meinem Harem rum, und der gehört nur mir mir mir! 
nyahaha 
Warning: oh je, ja, das hier ist eine PWP-fanfic, zu deutsch: Seeex und
das Ganze ohne gscheite Handlung, oh mein Gott! Nun ja, ich 
geb's zu, ich mag den zitronenfreien Teil lieber, aber grad
deswegen danke ich den Prelesern (g.b. Ryoko Steph und Shinji- 
kun) für ihr Begeistertes Lob :) danke! 
Rating: klein und süß, trotzdem NC-17 (nicht, dass ich selbst schon 17 
wär, aber...) 
Pairing: TakutoxKoji (ja, heute heißt er nicht Izumi!)
Widmung: ...geht an Krissi, weil ich sie durchs lesen 
hiervon wohl all ihrer Unschuld beraubt hab^^ lach. HDGDL!

enjoy und ich bitte um jegliche C&C, bütte bütte ich liebe es mails zu 
kriegen! Ach ja, das hier ist meine allererste Lemonszene, in jedem
Bereich (also egal ob hetero oder homo) kein Peil ob man das merkt!?
Aber da ich auf so was selbst auch keine Rücksicht nehme verlang ich 
das auch nicht von euch.. *sigh* Außerdem hab ich diese fic in einem 
Anfall Kreativität und Zetsuai-Besessenheit in nur 3 Stunden
geschrieben! Ich bin stolz auf mich... 
let's go on leli

+++++


Bronzehaut 


Ich kann nicht mehr denken.
Alles verschwimmt und mein eigener Atem kommt von weit entfernt.
Das einzig Reale bist du. Dein schmaler starker Körper, der sich gegen
mich presst, deine bronzene Haut, genau weit genug entfernt von meiner
um mich vor Verlangen wahnsinnig zu machen.

Deine Zunge wandert langsam meinen Hals hinauf und ich merke wie ich 
unkontrolliert anfange zu stöhnen genauso wie ich leicht unter jeder 
schnellen Bewegung deiner Zungespitze zittere. Verzweifelt greifen 
meine Hände nach dir und für einen trügerischen Moment halte ich dich 
in meinem Armen, presse dich gegen mich. 

Ich wusste es schon lange, du bist die perfekte Sünde! Nichts kann
mich halten, wenn ich zu dir kann!

Unter angestrengtem heftigen Atmen öffne ich die Augen und habe deine
geschlossenen Lider direkt vor mir. Genießerisch sind die langen 
dichten Wimpern herunter geschlagen. Du konzentrierst dich ganz auf das 
Gefühl unsrer beiden Lenden, die sich in langsamen Kreisen 
gegeneinanderdrücken. Das Gefühl ist so unbeschreiblich, und wenn es 
möglich ist macht mich das noch härter, aber alles auf das ich mich 
konzentrieren kann bleibst du!

Dann entwindest du dich mir wieder. Ein kehliger Seufzer der 
Enttäuschung entfährt mir, jede Faser meines Körpers schreit nach dir!

Dein Lächeln ist unschuldig als du mich ansiehst und meine Versuche 
beobachtest dich wieder an mich zu reißen. Aber ich rutsche vergeblich
auf dem duftenden Laken umher, immer wieder entwischst du mir!

Schon lange kann ich keinen klaren Gedanken mehr fassen.
Ich komme mir vor wie ein wildes Tier, dem seine Beute genau vor die
Nase gehalten wird, aber seine Blutgier trotzdem nicht befriedigen 
kann.

Du machst mich verrückt!

Schließlich kriege ich deinen Arm zu fassen, ich ziehe dich an mich. 
Aber mit eiserner Willenskraft hältst du mich auf Abstand. Das Blut, 
das durch mein heißes Glied pumpt macht mich schwach.

Und dann bekommst du dieses Glitzern in deinen Augen. Ein ganz 
besonderes Glitzern, nur für mich. Ein ganz _bestimmtes_ Glitzern.

Ich atme heftig ein. Nur dieser eine Blick aus deinen bernsteinfarbenen
Augen raubt mir den Verstand. Alles geht in meiner Erregung unter.

Und als du dich herunterbeugst, ganz langsam und zuerst nur deine
weichen braunen Haare die empfindlichste Stelle meines Körpers berühren,
gibt es weder Vergangenheit noch Zukunft noch irgendetwas anderes. 
Vielleicht sogar keine Gegenwart!
Mein Kopf dröhnt beinah fiebrig.

Dann umschließt dein feuchter Mund mein Glied und in dem Augenblick
in dem du anfängst daran zu saugen und spielerisch meine Eichel neckst
blinken sich alle Lichter aus.

Ich schätze ich bin einer Ohnmacht nahe, aber alles ist so heiß! Alles
ist so guuut!

Ich kann nichts mehr sehen, nur noch fühlen! Jede Stelle an meinem 
Körper ist elektrisch und jedes Mal wenn auch nur einer deiner Finger
meine Hüfte streicht explodiert alles um mich herum. Mein Körper 
ersetzt meine Augen und sie sind geblendet von deinem starken Licht.

Du bist Gott!!!

Ich weiß es, als ich heiß und salzig in deinen Mund komme. Ist es für
dich auch das Beste, was du je geschmeckt hast? Kannst du auch nicht 
genug davon bekommen, so wie ich von dir?

Aber ich spüre keine Erleichterung nach diesem Orgasmus!

Mein Stöhnen verebbt nicht und plötzlich winde ich mich in nicht 
körperlicher Pein.
Die Veränderung treibt stumme Verzweiflung durch mich, als ich 
feststelle, dass du mich nicht mehr in dir hältst. 

Aber ich bin erschöpft, nur unklar bekomme ich mit, dass du meine 
Hüfte in deine wunderbaren Hände nimmst und mich herumdrehst.

Ich keuche erst wieder auf, als du beinah gewaltsam in mich eindringst.

Wieder eine Veränderung.
Alle meine Sinne sind bis zum Zerreißen gespannt. Ich halte weiter
meine Augen geschlossen, ich will alles in mich aufsaugen, was du mir 
geben kannst, ich muss! Der Schmerz kommt fast so überwältigend wie
die Lust und die pure Ekstase. Und dieses Mal sind wir im Gleichklang.

Ich höre deine harten lustvollen Stöhner, deine kleinen fast 
quietschigen Seufzer jedes Mal, wenn du wieder in mich stößt. Kein
Engelschor könnte schöner singen, nichts könnte göttlicher klingen!

Doch meine eigene Stimme nimmt immer mehr Platz ein. Bei jedem Stoß
berührst du einen Punkt in mir, der mich noch weiter in die 
ohnmächtigen Tiefen der Lust stößt. 

Für dich ist mein ganzer Körper solch ein Punkt! 

Wir wiegen uns gleichzeitig vor und zurück und als ich unter einem 
Keucher, der tief aus meinem Bauch kommt -tiefer als jemals etwas zuvor
in meinem Leben- meine Augen aufreiße, wird mir klar wie weit wir
gekommen sind. Bei jedem anderen Mann und bei jeder Frau wäre ich schon
lange gekommen und wäre nach einem unvollkommenen Orgasmus mit 
schlaffem Schwanz zurückgesunken, doch das hier ist mehr!

Du bist mehr!

Oh Takuto!!!

Noch ein Stoß, noch ein unbeschreibliche Welle der Ekstase, noch ein
Schub von Elektrizität, als du dich weit über meinen Rücken beugst und
kleine warme Töne von dir gibst, dann ist es vorbei. 

Ich merke noch die seltsame Klebrigkeit unter mir, dann geben meine 
Arme, auf die ich mich gestützt habe, nach und ich sinke in die Arme 
einer Ohnmacht.

Das Letzte was ich wahrnehme ist das plötzliche Gefühl von Leere, als 
du aus mir herausgleitest.

Du bist definitiv Gott!

*** *** *** ***

Als ich wieder aufwache ist das Gefühl von Einsamkeit verschwunden.
Dein Geruch umgibt mich wie eine warme schwere Wolke und unwillkürlich
drücke ich mich gegen dich. Deine langen Arme halten mich umschlungen.

Ich bin glücklich... so glücklich...
Ich könnte weinen wie so viele andere Male vorher wenn du mit mir
geschlafen hast, ich weiß nicht warum ich es nicht tue.

Ich bin wirklich einfach nur zufrieden. Dieses seltene Gefühl, nur du 
kannst es mir geben!
Oh Takuto... aishiteru.

Als ich meine Augen aufschlage stelle ich zwei Sachen fest. 
1. es ist immer noch Nacht, vielleicht grade am Anfang der Dämmerung 
und draußen ist es bestimmt kalt. Aber hier, in diesem Zimmer, in 
diesem Bett, hier bei dir ist es so warm wie nirgends sonst.
2. Du siehst mich an.

Ich lächle dir ins Gesicht und du erwiderst meinen Blick mit so 
vollkommener Gelassenheit. Bist du genauso zufrieden wie ich? 

Ich rutsche ein wenig zurück und nehme dich in dem Arm. In der Art wie 
du dich mit einem sinnlich-glücklichen Seufzer gegen meine 
breiteren Schultern drückst erhalte ich meine Antwort.

Einige Augenblicke bleiben wir so liegen. Dein Körper gegen meinen jagt
die wohligen Schauer durch meinen Körper, die ich inzwischen schon von
dir gewohnt bin. Erstaunlicherweise werde ich nicht hart.
Ich bin richtiggehend erschöpft.

Ich denke... das war der beste Sex meines Lebens.

Ich durchbreche die geruhsame Stille: "Ich denke ich mag es wenn du die
Initiative ergreifst."

"Ich auch," antwortest du. "Obwohl "oben" sich ein wenig seltsam 
anfühlt." 

"Ach ja?", murmle ich. 

Plötzlich spüre ich sein Grinsen gegen meinen Brustkorb. *Das* ist
tatsächlich eine seltsame Erfahrung. 
Ich liebe dich ins Unendliche, ich hoffe du weißt das Koi!

Als ich allerdings seine nächsten Worte höre, erstarre ich. 
"Ich hoffe du weißt, dass du "währenddessen" angefangen hast zu singen?!"
"Was?", frage ich entsetzt.
"Habe noch nie etwas so sexies gehört," murmelst du gegen meine Brust. 
Ich blicke dich weiterhin entsetzt an. 
Du lachst, dann stützt du dich auf den Ellenbogen und pokest mir gegen
die Stirn. "Das meine ich ehrlich! Mmmmh Umarme mich, raub mir den Atem, 
bis meine Augen nicht mehr sehen... [1] mmmh ...keine Tränen," summst 
du.

Du lachst! Du summst! Du hast eine so weiche Stimme!

Ich platze fast vor Glück. 

Du siehst auf und begegnest meinen leuchtenden Augen. Die deinen werden 
sanft.
Ich kenne diesen Blick! Ich liebe ihn noch mehr als das wilde Feuer, 
in deine Augen, das aus Entschlossenheit und Wut glühen kann.
Ich liebe es, weil ich weiß was jetzt kommt, weil ich hoffe, dass ich
weiß was jetzt kommt. 

"Koji-koi, aishiteru!"

Koji-koi... Mein Lächeln muss dämlich aussehen, aber der Spruch ist zu
süß. 

Ich klinge wie ein Mädchen.

Ich sehe dir in die Augen, und mit einem zufriedenen Lächeln schmiegst
du dich gegen mich, als ich antworte:
"Ich liebe dich auch Takuto-kun, mehr als mein Leben."

Ich spiele mit dem Gedanken einfach glücklich einzuschlafen, bis ich 
dich neben mir glucksen höre. 
"Gesungen! *glucks* Du weißt ich nehme das als Kompliment! Ist eins 
deiner Lieder, nicht? Ich hab's erkannt, auch wenn es ziemlich durch
das Stöhnen gestört wurde...", neckt deine Stimme herausfordernd.

Ich starre dich finster an. Du weißt was du mir antust, wenn du nur in 
meiner Nähe bist und nutzt es schamlos aus!

"Mmmh bis an die Grenzen gehen...", 
trällerst du vor dich hin.
"Wir brauchen dieses Gift, lalala mmh." 
Manchmal ist er wie ein süßes kleines Kind. 

Ich beuge mich über ihn.
"....das uns endlich schlafen lä- mfh."

Wie erwartet wehrt er sich keineswegs gegen meine Methode ihn
zum Schweigen zu bringen. 

Ich singe immer noch besser als er!

Du schlingst deine langen braungebrannten Arme um mich, als 
unser Kuss erneut intensiv wird...
Ich bin glücklich.

Fini


Aishiteru = ich liebe dich
koibito, koi = Liebhaber (boyfriend), ich hab allerdings auch schon 
gehört, dass koi Liebe heißt und koibito für beide Geschlechter
benutzt werden kann, duh!

[1] Der Text ist aus dem Lied "Scharlachrote Narbe" (Musik: Kariya 
Hakuraku; Text: Minmi Ozaki), glaubt mir jemand, dass ich es mir weder 
angehört noch die Lyrics gelesen hab, als ich die fic angefangen hab? 
Ist nämlich so, aber als mir die Idee mit dem Singen kam, hab ich 
schnell nachgeschaut, ob einer der Texte in der deutschen Ausgabe 
passen würde und... es war wie geschaffen!!!

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