Kapitel 12

 

                                                            Kapitel 12

 

 

 

 

 

Kayuko stand auf vom Essenstisch und winkte Sato ab „Nein, mir geht es schon gut, laufe du hinter den beiden her und helfe ihnen“. Mira stand neben ihr in einem zwar edlen Kleid jedoch auch gleichzeitig zurückhallten. Sie betrachtete Sato der heute mal eine andere Kleidung als sonnst trug, keine Schnallen mehr, Mira dachte da immer an etwas anderes. Er trug wie immer eine lange Hose und dazu lange Ärmel für seinen Pullover. Draußen wurde es sehr schnell kalt weil ja der Winter anrollte. „Sato?“ fragte Mira etwas kleinlaut, dieser drehte den Blick zu ihr „Pass auch dich...auf“ ihre Wangen erröteten sich etwas. Kayuko grinste jedoch Sato nicht, sie befürchtete schon etwas falsches gesagt zu haben. „Ja, und du habe viel Spaß“ meinte er zurück und lächelte schließlich „Bis bald!“ er lief sogleich los.

 

„ARG“ Ikiurs Stimme schlug Purzelbäume aus lauter erstaunen darüber das er auf einmal mitten im Wald im Schlafe von einem Monster angegriffen wurde und noch gerade so ausweichen konnte. Mit großen Augen sah Ikiru auf die mächtigen Krallen die sich in den Boden gekrallt hatte und ihm nur knapp verfehlt hatten durch sein Ausweichmanöver. „Ahhhhh~“ hauchte Ikiru und fiel fast von den Beinen. Doch so weit kam es auch nicht, Hiuchi der schnell registrierte was los war als er wieder zu Ikiru zurück kam, konnte diesen gerade noch zur Seite stoßen. „Idiot! Warum kämpfst du nicht?!“ rief Hiuchi sauer an Ikiru gewannt. „Ich....kann nicht“ meinte Ikiru. Er dachte daran zurück als er im Schloss war und dem einen Soldaten die Kehle durchschnitt, so etwas tat ihm innerlich weh er wusste auch nicht warum, doch so etwas wollte er nicht noch einmal tun. Hiuchi schüttelte wiederwillig den Kopf und sprang in Richtung Monster. „Hier meine Antwort“ meinte Hiuchi noch und stach mit dem Schwert was er in der Hand hatte einen Arm des Monsters ab. Dieses schrie erst einmal einen Qualvollen Schrei los und griff voller Hass Hiuchi an um diesen zu töten. Erschrocken fuhr Ikiru nach hinten, an einem dicken Baumstumpf fand er hallt, er lies sich auf die Knie fallen. Das Blut lag in großer Menge auf der Erde und klebte an dem Fell des Monsters was es gleich noch gefährlicher aussehen ließe. Der eine Arm lag in einer Riesen Blutlache wo schon die Fliegen begannen um es herum zu summen. Schon wieder spritzte das Blut, diesmal aus dem offenen Brustkorb den Hiuchi mit seinem Schwert noch um einiges Vergrößerte, mit einem kräftigen Ruck hatte er nun Komplett den ganzen Oberkörper des Monsters geteilt, offen lag er da und das Blut lief über die Schuhe von Hiuchi. „Ich habe schon schlimmeres gesehen als dich“ meinte Hiuchi kalt und ging zu Ikiru. „Mir ist schlecht“ meinte Ikiru in einer komischen Stimme, er war zusammengekauert und mit gepressten Lippen blickte er auf den Kadaver. „Blut“ meinte er leise „Dir wird schlechte davon, nicht wahr?“ fragte Hiuchi und kniete sich zu Ikiru hinunter. „Hiuchi, sag mir endlich was ich bin“ wimmerte Ikiru und schloss schmerzend die Augen. „Wieso fühle ich so großen Schmerz in meine Brust wenn ich tote sehe, als ob sie teuer währen? Wieso wird mir schlecht wenn ich Blut rieche?“ fragend blickte Ikiru zu Hiuchi auf, flehend schien sein Blick schon zu sein. „Weil du der Wächter des Lebens bist, du bist zum Teil ein Engel“ Ikiru schreckte leicht an den Baumstumpf zurück, er erinnerte sich an die Worte von Namy, er hatte gemeint das er genauso wenig ein Mensch sei wie er. Stumm blickte er auf Hiuchi, dieser half ihm auf und hielt ihn fest „Das wird schon noch“ meinte Hiuchi und lächelte ihn lieb an. „Sag mir endlich wer du in dieser Zeit bist“ Ikiru blickte Hiuchi durchdringend an. Die Antwort erschütterte ihn aber, verstehen konnte er es, allerdings konnte er es nicht wahrhaben. „Mehr kann ich dir auch nicht sagen, versteh mich, aber später, werde ich dir alles erzählen“ Hiuchi brach den Augenkontakt mit Ikiru ab und ging an dem Toten Monster vorbei weiter in den Walt hinein. „Komm Ikiru wir müssen etwas finden“ Dieser schloss die Augen und lief ohne auch nur ein mal hinzuschauen an dem Kadaver vorbei bis er schließlich bei Hiuchi ankam. Gemeinsam gingen sie nun tiefer in den Walt, die Übelkeit wurde zum Glück mit jeder Entfernung besser. „Was genau suchen wir denn?“ fragte Ikiru etwas matt, seine Nerven hatten sich erst einmal Dramatisch verringert. „Kristalle“ war seine Antwort worauf Ikiteru ein stöhnen abließ. „Meinst du so einen?“ Große Augen machte Hiuchi als Ikiru ihm einen Kristall hinhielt. „Woher hast du diesen?“ fragte er verblüfft „Von Naym, er meinte es sei der Stein des Wassers. Was soll das eigentlich?“ Der rothaarige blickte den Schwarzhaarigen eine weile stumm an. „Die Elements Kristalle, bestehen aus vielen Steinen, den hier sind nicht nur die 4 Hauptelemente vertreten, obwohl ja eigentlich nicht mehr notwendig sind. Im Moment hast du so wie ich glaube, den Kristall des Lebens, Feuers und Wasser.“ Ikiru unterbrach ihm schlagartig „Aber heute Morgen ist etwas sonderbares passiert, ein rotes Leuchten entkam meinen Körper, wie ein Lichtstrahl“ Plötzlich standen sie vor einem Tempel, dieser sah ziemlich alt aus, aber hatte durch das alter seine Schönheit weniger verloren. „Das ist normal, der Kristall hat deinen Körper akzeptiert und hat seinen Strahl zu Charlie übertragen“ Ikiru musste sich an Hiuchi fest hallten, den jetzt schaute er blöd und hatte obendrein für heute schon genug Überraschungen mitbekommen zu haben. Seine grünen Augen weiteten sich, der Kristall den er in den Händen hielt leuchtete wie aus heiterem Himmel blau auf und kaum wahrnehmbar versank er in Ikirus Körper. Dieser sank zu Boden, schmerzend blickte er auf den Boden, mit gepressten Gesicht versuchte er die Schmerzen auszuhalten, als er sich etwas beruhigt hatte blieb er auf den Knien und sah ohne jegliche Bewegungen auf das Gras. Hiuchi half ihm schließlich auf „Alles in Ordnung?“ fragte er etwas besorgt „Ja“ meinte Ikiru leise. Seine Haare hatten sich nicht verändert auch seine Äußerlichkeit nicht, bis auf das er etwas mehr feminine Gesichtszüge hatte. „Und warum verändere ich mich immer mehr?“ Hiuchi grinste „Mensch siehst du jetzt süß aus“ Doch Ikiru fand dieses gar nicht komisch und blickte seinen Gegenüber ernst an „Mit jedem Kristall wirst du mehr und mehr das was du bist, also von der Persönlichkeit und dem Aussehen“  als sie vor dem Tempel standen war dieser Furchteinflößend so groß war dieser. „Bleib bei mir sonnst verlaufen wir uns noch“ lächelte Hiuchi Ikiru an dem ganz und gar nicht danach zu Mute war. Langsam gingen sie ein paar Schritte nach oben in Richtung Eingang der nicht gerade klein war und blieben davor stehen. „HE!!! Warteeeet“ von hinten kam eine Vertraute Person. Sato drohte hinzufliegen als er über einen Ast stolperte. „Du musst deine Prüfung machen“ fauchte Hiuchi geplättet und handelte sich einen Schlag von Sato ein „Was fällt dir ein?“ meinte Sato grimmig „Ich laufe euch nach und ihr wollt euch in einem Tempel Vergnügen, hm?!“ „Was verstehst du unter vergnügen?“ fragte Hiuchi vorsichtig. „Ich soll euch Helfen, Kayuko hellt es nicht für angebracht das ich meine Prüfung in dem Walt abschließe, nein, weil ich ihrer Meinung so gut bin muss ich euch begleiten.“ Er selbst schien davon nicht so begeistert. „Nur weil Mira nicht dabei is, wa?“ Ikiru grinste frech und wurde auch gleich gewürgt, Sato fand diese Sache mehr als Albern und ging schon mal vor. „Nicht so eilig!“ Beide liefen ihm hinterher in die immer tiefere Dunkelheit.

 

„Ich weiß, das ich dich kenne aber....sonnst weiß ich nichts“ meinte Charlie und blickte auf das Lagerfeuer vor ihm „Das ich Magie kann weiß ich auch...aber wie wende ich sie an?“ fragte er Nay der direkt vor ihm saß, auf der anderen Seite des Feuers. „Kannst du dich an deine Vergangenheit erinnern?“ sagte dieser leise und saß Charlie eher verträumt entgegen. „Nein, nichts“ meinte Charlie und blickte auf den Boden. „Richte mal deinen Zeigefinger auf das Feuer und sage Fireball“ Langsam mit etwas bedenken Tat der kleine dieses, doch es tat sich nichts. Traurig blickte Charlie zu Nay auf, der machte keine Reaktion und blickte mit leeren Augen auf das Feuer. „Mach es mit einem Gefühl von Wut...du musst dich mehr Konzentrieren“ Ein weiterer Versuch folgte, Charlie blickte ernst auf das Feuer und konzentrierte sich. Doch blöder weiße viel Das Feuer auf ihn selber zurück. Doch da es seine Magie war und Feuer ihm nichts ausmachte regte er sich nicht weiter. Jetzt hatten sie ein Problem. „Das geht so nicht, so wie es aussieht kannst du nur Magie einsetzen wenn du die Person hasst, oder zumindest kannst du deinen Hass beeinflussen“ Nay blickte traurig ´Das bedeutet.....´ Nay stand langsam auf. „Das musst du selber lernen, da kann ich dir nicht helfen“ Der kleine stand begeistert auf und lief zu Nay „Aber....du kannst mir doch Kämpfen mit Schwert beibringen, oder?“ Ohne Erinnerungen wirkte Charlie noch unschuldiger, doch Nay wäre es lieber wenn er wieder der alte sein würde. „SCHAU NICHT SO TRAURIG!!“ rief Charlie von unten und warf ihn einen mürrischen Blick zu. „Gehen wir schlafen, kleiner“ meinte Nay und schloss die Augen, dachte noch mal nach und legte sich dann zum schlafen nieder. „Schlafmütze“ spottete Charlie, doch er merkte das auch er langsam müde wurde als er keine Beschäftigung für sich fand. Wie üblich hatte er das Problem das ihm kalt war, den es war Herbst geworden und es war nicht unbedingt warm. Da er keine Magie konnte übte er noch etwas in der Nacht es zu schaffen wenigstens einen Fireball zu können. „Wie soll ich meinen Hass konzentrieren wenn ich nicht weiß wie ich das machen soll?“ er zitterte leicht. Charlie blickte auf das noch immer schwach lodernde Lagerfeuer, mit dem Zeigefinger draufzeigend rief er angespannt voll entschlossen, Fireball. Es loderte zwar aus seinen Fingern wie als ob er ein Feuerzeug angemacht hätte, doch das war ihm nicht genug. „Vielleicht sollte ich mal einen anderen Spruch versuchen“ meinte er schließlich nach ein paar Versuchen die Kläglich scheiterten. Dieses mal versuchte er es allerdings nicht mit irgend welchen Hassgefühlen die eh nicht da waren, sondern mit den Gefühlen die er im Moment hatte. „Wie mach ich das am besten?“ fragte er sich unschlüssig. „Live Fire klingt doch nicht schlecht“ lächelte er dümmlich. Er strich es wieder und versuchte sich zu Konzentrieren. Seine Hände waren geöffnet und er versuchte erst einmal Seine Energie die er besaß auf seine Hände zu Konzentrieren. Diese blitzen Rot auf so etwas wie Elektrizität tanzte um Charlies Händen. Jedoch konnte er es nicht lange in seiner Hand hallten, den unkontrolliert schoss es in alle Richtungen. Er versuchte aufgebracht und verzweifelt die Energie die er ausgesandt hatte wieder zurück in seine Hände zu bekommen. „Geh zurück“ flehte er schon fast und er spürte wie die Energie aus seinem Körper nach und nach rausgezogen wurde. „Bleib Ruhig“ meinte eine Stimme, die Person hielt ihn an den Schultern. „Versuch Ruhig zu bleiben, konzentriere dich noch ein mal auf deine Energie“ Nay hielt den kleinen fest und Charlie folgte seinen Worten, obwohl er im Moment eher ein anderes Gefühl in sich trug, weil es ihm irgend wie total angenehm war von Nay festgehallten zu werden. Die Roten Lichtstrahlen flossen ineinander und Charlie flüsterte ein leises „Ray“ Helles rotes Licht bannte die Dunkelheit für einen Augenblick und dann war eine Riesen Explosion am Himmel zu hören. Alles wurde in eine Staubwolke gehüllt und langsam Verschwand das Grelle Licht wieder vom Himmel. Nay hielt Charlie im Arm und schützte ihn vor den Sachen die vorher durch die Luft geschossen sind. Nay staunte innerlich weil er so eine Magie noch nie von Charlie gesehen hatte und warum er diese auch noch so schnell erlernen konnte. „Hast du gut gemacht“ meinte er in einem seltsamen Ton und stupste den kleinen leicht auf die Nase „Wie hast du das gemacht?“ Charlie hatte sich vor lauter Schreck tief in Nays Oberkörper verzogen und blickte zu ihm auf „Ich habe es mal nicht aus Hass gemacht, sondern mit einem anderen Gefühl“ er sprang auf doch diese Magie hatte ihm wohl doch ziemlich viel Kraft geraubt und er viel auf die Knie. „Du solltest schlafen gehen“ meinte Nay leise und gab dem kleinen eine Decke. Dieser blickte in aus großen Augen an „Jetzt hast du aber keine“ bemerkte er kleinlaut und betrachtete sich die Decke genauer. „Das macht nichts, ich bin Kälte gewohnt“ Die Decke hatte Platz für 2 Personen und der kleine rückte etwas näher an Nay „Wir können auch gemeinsam drunter liegen“ meinte er etwas lächelnd doch wurde wieder ernster als Nay dieses ablehnte. „Wieso nicht? Sei nicht so stur“ Charlie schmiss die Decke in die Dunkelheit und legte sich knapp vor das Feuer schlafen, obwohl im der Kalte Wind schon etwas zum zittern brachte, obwohl das Feuer ihn doch etwas wärmte. Ein paar Minuten später als es ihm schon wehtat spürte er wie jemand die Decke über ihn legte und ihn sanft in die starken Arme schloss. Charlie blickte über seine Schulter und sah Nay mit geschlossenen Augen „Gute Nacht“ sagte er, der kleine schaute nun etwas belämmert drein und dachte sich das Nay nun immer noch keine Decke hat, doch er schenkte Nays Worten glauben das es ihm nicht viel Ausmachte, außerdem lag dieser so nah bei Charlie das beiden Automatisch warm wurde.

 

Mit der Fackel die Hiuchi in der Hand hielt lief er die Gänge endlang. Ikiru der, der letzte war ging langsam und zögernd den anderen hinterher. Er war unheimlich Ruhig und die Schwarzen Schatten die Bedrohlich an den Wänden fackelten machten dem Ganzen eine noch unheimlichere Stimmung. Der kleine Ikiru hatte schon immer Angst im Dunkeln gehabt und jetzt durch die Schatten die durch die Fackel die Hiuchi in den Händen hielt aufflackerten zitterte dieser am ganzen Leib. Plötzlich stand eine wirklich abscheuliche Skulptur vor ihm, er blickte nach hinten weil er das Gefühl hatte das jemand hinter ihm stand. Für 1-2 Minuten blieb er auf der Stelle stehen und das Feuer das Hiuchi trug wurde immer schwächer und schwächer, bis Ikiru ganz alleine in der Dunkelheit stand. „Wo seit ihr?“ fragte er geängstigt und blickte aus großen ängstlichen Augen in die Dunkelheit. ´Ich kann nichts sehen´ dachte er und versuchte sich nach vorne zu tasten, doch er stolperte über einen Stein und stieß etwas gegen die Wand. Mit Glasaugen schloss er sie und sank leicht zu Boden. ´Wieso bin ich auf einmal so schwach?´ fragte er sich und kauerte wie ein kleines ängstliches Kind auf dem Boden. Seine Arme schlossen sich um seine Beine und er traute sich nicht die Augen wieder aufzumachen. Plötzlich fühlte er wie eine Hand seine Schulter Berührte. Freudig blickte er nach oben und nahm an das es Hiuchi war. Er sprang auf und sprang sogleich in die Richtung aus der die Hand kam. „HIUCHI!“ rief er aus und eine weile trat Stille ein. Ikiru fragte sich schon warum der andere nichts sagte „Es tut mir leid das ich nicht Hiuchi bin“ erklang eine Ruhige Stimme der Person die seine Arme um Ikiru schlang damit dieser nicht runterfiel. „hä?“ fragte Ikiru verwirrt, seine Hand tastete sich langsam an dem Fremden, hoch zu seinem Hals und seinem Gesicht, bis zu den Haaren. Ikiru hatte jetzt schon eine Ahnung wer es sein könnte, wollte aber keine Voreiligen Schlüssen ziehen. „Wer...?“ sein Gegenüber Antwortete „Du kannst deine Hand wieder wegnehmen“ Still blieb für eine Weile Ikiru er fühlte wie sein Herz wieder anfing zu raßen und er ein Ängstliches Gesicht aufsetzte. „...Naym?“ er erhielt von der Person eine Bestätigung. Ikiru versuchte sich aus Nayms Armen zu befreien. „Fass mich nicht an!“ rief er aus und fand sich auf dem Boden wieder, also er sich endlich befreit hatte. Er kauerte auf dem Boden. „Kann ich dir helfen?“ fragte Naym gelassen ohne Gefühle zu zeigen, obwohl, die hätte man eh nicht sehen können. „Es geht schon“ meinte Ikiru kleinlaut und stand wieder auf. Seine kleine Hand tastete nach der Wand „Ich komm mir blöd vor! Du siehst das doch wie ich in der Dunkelheit versuche mich zurecht zu finden! Das siehst du doch gern, oder? Macht es dir Freude mich so zu sehen?“ Dieser Antwortete sogleich „Eigentlich nicht“. Ikiru tastete sich in die Endgegengesetzte Richtung von wo aus die Stimme Nayms kam. Langsam hörte er wie leises Getrampel auf ihn zu kam, seine Augen wurden groß, er befürchtete schon..., doch leuchtend rote Augen blickten ihn an, er fühlte wie er nach und nach keine Kontrolle mehr über seinen Körper hatte, seine Knien wurden schwächer und er fühlte wie die Kraft aus seinen Köper wich. Er schrie auf als eine spitze nicht gerade kurze Kralle seinen Arm aufriss. Er kauerte auf den Boden, das viele Blut verteilte sich auf den Boden und Hautfetzen hingen teils noch an Ikirus Arm. Dieser hatte die Augen zugekniffen um den Höllischen Schmerz zu unterdrücken den er jetzt fühlte. Ein höllisches Fauchen war zu vernehmen. Naym rannte eilig zu Ikiru, stellte sich vor diesen um ihn zu schützen. Er erblickte ein Schwert das eine Statur in den Händen hielt, er zog es eilig raus und rannte auf das Ungeheuer zu. „knnn“ biss sich Ikiru auf die Lippen die auch anfingen zu Bluten. Naym sprang auf das Monster zu das Schwert trennte den Kopf vom Hals des Monsters und viel Matt zu Boden. Der Haldämon landete wieder auf dem Boden, er blickte schnell nach hinten, erst jetzt hatte er bemerkt das, das Monster noch einen letzten Angriff gestartet hatte. Ikirus Oberkörper dampfte leicht, den der Speichel des Monster war Ätzend und hatte sich schon bis zu Ikirus nackter Haut vorgedrungen, das Shirt war völlig weggebrannt. Naym rannte eilig zu den am Boden kauernden, er wimmerte leicht und lies schließlich einen Schrei von sich, auf seinem Gesicht hatten sich die Schweißperlen ausgebreitet. Nayms eigene Hand rieb an Ikirus Oberkörper um die Auswirke der Säure die auf Ikirus Oberkörper waren zu Verringern. Das Blut, welches sich langsam in die Ritzen der Steine einzog wurde weniger, den Ikirus Arm schien nun irgend wie ausgelaufen zu sein. Er fühlte ihn selbst nicht mehr. „Ahhhh!!!“ schrie er so laut wie er nur konnte. Naym hielt die Schmerzen der Säure aus und tat sein bestes Ikiru zu helfen. Dieser wurde nach ein paar Minuten bewusstlos. Namys Hände sahen auch nicht gerade besser aus als Ikirus Oberkörper. Er betrachtete die Auswirkungen der Säure auf Ikirus Körper. Verbrennungen, die schienen gar nicht mal so schlimm zu sein. Es schien so als ob Ikirus Körper sich selber heilen würde, jedenfalls verschwanden die Verbrennungen nach einigen Minuten wieder. „Was...war das?“ fragte der Halbdämon unschlüssig und hob Ikiru auf seine Arme, ging mit ihm durch die Dunkelheit weiter in die Richtung in dem Hiuchi und Sato vorhin auch unterwegs waren.

 

 

„Ikiru wo bist du?!“ rief Hiuchi in die Dunkelheit ein, sein Gesicht schien besorgt zu sein, allerdings konnte er auch nicht mehr zurück weil er sich nicht sicher war welchen Weg sie das letzte mal beschrittet hatten. Sato half Hiuchi indem er auch nach Ikiru rief doch es kam keine Antwort auf ihre Rufe. Der Rothaarige machte sich immer mehr Sorgen um den Armen Ikiru, er beschloss aber weiterzugehen weil es nichts bringen würde weiter an der selben Stelle stehen zu bleiben. Er lief nach Vorne „Komm Sato, es hat keinen Sinn, wir suchen zuerst den Stein des Windes und dann sehen wir weiter.“ Dieser wollte schon protestieren weil er es für das beste hielt wenn sie noch weiter nach Ikiru suchen würden, doch er verstand warum Hiuchi dies tat. Schnellen Schrittes kamen sie endlich nach ein paar Minuten hoch und runter in einen Hellen Raum in dem ein ziemlich frischer Zug herrschte. Nicht nur das, seltsame Muster waren in die Wände geritzt und Kerzen waren aufgestellt, drei Sterne an jeder Seite zierten den Weg nach Vorne bis zu dem nächsten Raum kamen. Dort waren schmale Wege und dicke Kerzenständer aufgestellt die durch den Wind seltsame Schatten an die Wand malten, der Wind wurde immer stärker je mehr sie nach vorne drangen. Als sie in den Dritten Raum ankamen staunten sie, er war gänzlich leer nur der Wind war zu vernehmen, und ein kleiner Tisch mit einem Komischen Kästchen stand darin. Hiuchi ging vorsichtig ein paar Schritte auf die Kiste zu. „Alles sieht...so einfach aus“ flüsterte er leise zu sich selber. „Ich dachte es sei ein Wichtiges Objekt, warum ausgerechnet so einem Primitiver Raum?“ fragte Sato ungewiss. „Das ist nur Typisch“ grinste Hiuchi zurück. Mit einer blöden Miene fragte sich Sato was Hiuchi damit schon wieder meinte. Plötzlich erschien ein Schatten von einer Menschengestallt hinter den Beiden. Sato drehte sich hastig um doch wunderte sich nur was er da sah. Hiuchi tat dies ebenfalls. „Ihr müsst sterben, jeder der den Kristall des Windes mitnehmen will, muss an mir vorbei, oder der Wächter des Elementes Wind sein!“ Ein kleines Mädchen mit Spitzen Ohren blickte die beiden mürrisch an, ihr blick sah nicht gerade einladend aus ebenso wenig ihre Haltung, sie sah so aus als ob sie jeden Moment anfangen würde anzugreifen. „Wer bist du den, Kind?“ fragte Hiuchi spottend und konnte gerade noch einer Windmagie ausweichen die Blitzschnell in seine Richtung schoss. „Mein Name ist Kaze! Und dir wird es leid tun mich jemals KIND genannt zu haben!“ Sie schoss nach vorne. Hiuchi sah zu Sato der ihre Schlag abblockte und sie an die nächste Wand drückte. „Wir brauchen diesen verfluchten Stein!“ meinte er ernst und blickte sie tief an. Ihre Augen funkelten diesen herausfordernd entgegen. „Das ist meine Pflicht niemanden an den Stein ranzulassen“ meinte sie mit geschlossenen Augen und riss sich mit einer Barriere von Satos Griff los. „Und fass mich nicht noch einmal an! Das Darf nur einer!!“ Sie erschuf einen Lichtball der voll mit Energie gefüllt war und schoss diesen auf Sato los. Hiuchi schützte diesen mit einer eigenen Barriere die er blitzschnell auf Sato gerichtet hatte. Dieser zog sein Laserschwert und schoss auf Kaze zu die ihrerseits blitzschnell reagierte und da sie so klein war und Sato so groß verschaffte sich dieser Größenunterschied einen Vorteil für Kaze. Sie grinste, so als ob sie schon gewonnen hätte. „Thunderstorm!“ rief Hiuchi aus und eine Gewittermäßigen Stimmung herrschte im Raum, da der Wind noch dazu tobte war diese Magie höchst effektiv. Hiuchi grinste als Kaze zu Boden sank. Doch diese rappelte sich wieder auf „Glaub nicht das ich gegen euch ablose!“ sie lies eine kleine dünne kaumsehbare Nadel zu Hiuchi gleiten die ihn mitten ins Auge traf. „Ah“ rief er schmerzend aus und die Magie wurde unterbrochen und es herrschte wieder Stille. „HIUCHI!“ Sato versuchte ihm zu helfen „Das war unfair“ meinte Hiuchi keuchend als er wieder etwas sehen konnte. Etwas Blut lief aus seinem Auge, aber es war mehr ein Tropfen, also nicht so wild. Seine Hände glühten Feuerrot auf, seine Haare wehten tief ins Gesicht und leise Beschwörtee er etwas. Sein gesamter Körper wurde von einem Dunklen Rot umspielt. Wie die Sonne schien aus Hiuchis Körper rote Funke zu entspringen. Kaze staunte sichtlich doch machte sie sich zu einem Gegenangriff bereit. Auch sie machte eine Beschwörung und das gleiche geschah ebenfalls mit ihren Körper doch nicht so stark.

 

Ikiru riss sich aus Nayms Arme als er wieder die Kraft dazu gefunden hatte. „Lass mich in Ruhe! Ich brauche deine Hilfe nicht!!“ er hielt schmerzend seinen Arm, doch war erstaunt das es jetzt bei weitem nicht mehr so schlimm aussah wie vorher. Er sah geschockt auf den Arm „Was ist das!!!“ schrie Ikiru verzweifelt. Er bekam allerdings keine Antwort, er gab es auf Naym etwas zu fragen, er bekam dafür sowieso keine Antwort von dem Halbdämonen der vor ihm stand. Er schrie Hiuchis Namen doch bekam keine Antwort, seine helle Stimme hallte durch die ganzen Gänge. Er versuchte wieder etwas nach vorne zu gelangen und stieß immer wieder leicht gegen die Wand, dabei verlor er mäßig Blut. Naym ging einfach hinter ihm her „Dir müsste es doch gefallen zu sehen wie viel Blut ich verliere, ich meine...Dämonen lieben Blut doch“ sprach Ikiru mit zitternder Schmererfüllter Stimme aus. Schließlich sank er matt zu Boden. Er hatte keine Kraft mehr. Leise war ein schniefen zu vernehmen. Naym ging auf den kleinen zu und kniete sich hinter ihm, er fühlte regelrecht wie Ikirus Herz immer schneller schlug je näher er ihm kam. Er versuchte ihn hochzuheben, schaffte es auch. Ikiru sagte 3 mal das er ihn wieder runterlassen sollte, doch Naym hörte nicht auf ihn. Als er abermals versuchte sich loszureißen hielt Naym ihn noch fester an sich Für einen kurzen Augenblick für ein paar Minuten gab Ikiru Ruhe. Jedoch als er merkte das Naym ihn noch etwas fester festhielt versuchte er erneut sich wegzureißen. „Sei nicht dumm, du bist verletzt“ meinte Naym leise. Ikiru kniff die Augen zusammen, viele Tränen liefen über seine Wangen, schließlich spielte um ihn herum ein helles Licht und es erhellte den ganzen Raum. Plötzlich wurde Naym an die Wand gestoßen, den Ikiru hatte um sich herum eine Barriere erschaffen was Naym hart gegen die Wand geschmissen hatte. Naym sank auf die Knie und blickte Ikiru stumm an. Ikiru blickte geschockt auf Naym hinab. Er war kurz davor sich zu endschuldigen doch drehte sich dann um. „Baka“ meinte Ikiru kalt „Ich verletze dich nur, hau doch endlich ab“ dabei tat ihm doch alles leid was er sagte, er selber wusste auch nicht so genau warum er eigentlich so hart zu Naym war, vielleicht war es nur seine Angst die sein handeln bestimmte. Er versuchte eine Lichtkugel zu erschaffen was ihm auch mühsam gelang, jedoch wirkte er auf den Beinen sehr unsicher weil er in seiner jetzigen Körperlichen Verfassung ziemlich geschafft war. „Siehst du?“ lächelte Ikiru Nayms leicht schmerzend an „Ich komm auch ohne deine Hilfe zurecht“ damit ging er die dunklen Gänge die seine Lichtkugel bestimmten endlang jedoch gefolgt von dem Halbdämonen der ihn immer noch nachlief.

 

„Urg“ Hiuchi drängte Kaze weiter obwohl er an der Seite verwundet war in die dunkle Ecke. Dieser jedoch dachte nicht daran ihnen das Feld zu überlassen und sich als geschlagen abzustempeln und schnellte zur Seite ins Freie. Doch Sato war da und hinderte sie mit seinem Laserschwert daran. Er griff an und traf ins nichts. Sie schwebte in der Luft und ihr spitzen Ohren schienen etwas zu vernehmen. Hiuchi grinste und griff selbstsicher an. „Burning Thunder!“ rief er aus und Donner und Blitze trafen die erstaunte Kaze die sich dagegen offensichtlich nicht zur Wehr setzen konnte. „Wie ich es mir gedacht habe, du bist gegen Elektro Attacken empfindlich!“ Sato grinste und versuchte nun auch sein Glück. Zum ersten mal machte er eine Donnermagie, seine Hände ballten sich zu Fäusten und seine Gelenkknochen traten raus. Ein Schrei war zu vernehmen und wieder Stille. Kaze lag am Boden und versuchte sich erneut wieder aufzurappeln. „So viel Zeit“ meckerte Sato und er hatte sein Ziel nicht aus den Augen verloren schnell wieder zurück im Schloss zu sein. Doch plötzlich taumelte Ikiru dicht gefolgt von Naym in den Raum und viel auf die Knie weil er zu viel Blut verloren hatte und ziemlich am Ende seine Kräfte zu sein schien. Hiuchi lief zu ihm und freudestrahlend so weit es ging viel im Ikiru um den Hals. „Du siehst vielleicht mies aus Ikiru-chan“ lächelte Hiuchi und befühlte mit äußerster Sorgfalt den Arm von Ikiru dann dessen Oberkörper wo er aber keine Verletzungen fand. Sato kam mit dem Kristall in den Händen ein paar Schritte näher. „WARTE!“ rief Kaze „Ihr wisst nicht welches Glück ihr hattet wenn ich den Wächter hätte könne er mich lenken und ihr wäret jetzt alle TOT!“ Kaze wusste selber das es ein ziemlich blöder Satz ihrerseits war und hatte schon lange eingesehen das sie verloren hatte. Hiuchi schien sie nicht zu beachten, er wies Sato darauf hin das es jetzt nicht die Zeit wäre den Stein zu benutzen. Er half Ikiru auf und bat Sato Ikiru auf dem Rücken nach Hause zumindest nach draußen mitzuschleppen. Dieser nickte und zeigte Verständnis. Er drehte sich zu dem schweigenden Naym um der wie gehabt das Geschehen mit nicht großer Begeisterung zusah. „Komm schon!“ meinte Sato und gab ihn einen leichten Tritt damit er seine Müden Knochen nach Vorne bewegte. Auf dem Weg nach draußen erläuterte Ikiru was passiert war, er redete ausnahmsweise nicht schlecht von Naym weil er viel zu geschafft dazu war. Draußen kam ihnen gleich ein sehr sanfter Wind entgegen und alle atmeten sie mit Freude ein. „Mensch das hat mir wirklich gefehlt“ sagte Hiuchi und schien den Frischen Wind ganz besonders zu genießen. Sato blickte kurz auf den Himmel der sich zu einem leicht dunkleren blau gefärbt hatte. „Ich denke wir sollte ein Lager aufschlagen und hier in der Nähe übernachten, laut der Karte müssten wir eh bald aus dem Bald kommen“ Sato beendete seinen Satz und blickte Fragend in die Runde „Sagt mal, habt ihr was zu Essen für den hier?“ er zeigte auf Ikiru, Hiuchi nickte energisch und grinste Ikiru entgegen „DU schläfst dich erst einmal aus und Morgen kommen wir dann in eine Stadt und du kannst dir den Bauch voll schlagen und so viel Essen das dir schlecht ist“ Ikiru lächelte leicht schwach, sie suchen eine Stelle die geeignet genug war das sie dort die Nacht verbringen konnten.

 

Äußerst Gereizt ging Charlie hinter Nay her, er hatte nicht einmal ausschlafen können und wurde sogleich nach dem er ein paar mal vor sich hergeblinzellt hatte auf die Beine gerissen. „Bakaaaa...“ meckerte er lautstark „Geh mal etwas langsamer...ich schein im Gegensatz zu dir ja nicht die Nacht durchgemacht zu haben!“ Nay drehte sich um und ging ein paar Schritt Richtung Charlie jedoch drehte er sich nach ein paar Minuten nachdem er Charlie lange in die Augen geblickt hatte wieder um. Sein Tempo hatte etwas abgenommen so das der kleine nicht mehr allzu große Mühe hatte hinterherzukommen. „Erzähl mir doch mal, woher du mich kennst“ bat Charlie Nay der knapp vor ihm ging. „Ich kenn dich...“ ein paar Sekunden herrschte Stille bevor Nay wieder Luft holte „...seit ich 10 Jahre war und du 7, du warst in einen Kampf mit Soldaten verwickelt aus dem ich dich gerettet hatte weil du keine Kraft mehr hattest“ er überflog  noch ein paar Details den eigentlich kannte er Charlie schon länger. „Also...sind wir nicht miteinander verwandt...oder?“ „Nein“ antwortete Nay ohne zu zögern. „Die Sache mit mir scheint dir wirklich wichtig zu sein“ meinte Charlie etwas grinsend obwohl er genau wusste das es jetzt nicht reinpasste „Nein“ diese Antwort hatte er allerdings nicht erwartet er blickte Nay an und blieb stehen. Nach ein paar Schritten verstummtem auch seine Schritte. „Aber...warum hilfst du mir? Ganz ohne Grund?“ „Nein“ „Was ist der Grund?“ löcherte Charlie weiter Nay, dieser konnte jetzt nicht mehr ‚nein’ sagen. Er ballte leicht die Fäuste „Ich helfe dir damit du deine Erinnerungen wieder erlangst, sonnst sollte und gibt es auch kein Grund mehr.“ „Wieso bist du so gemein zu mir? Ich hab dir nichts getan!!!“ brüllte Charlie Nay an und auch er ballte seine Hände zu Fäusten. „Willst du etwa das ich dich hasse damit ich dadurch wieder diese beschissene Magie kann? DAS KANNST DU DIR ABSCHMINKEN!!!“ Nay drehte sich ruckartig um sein Blick Eisig und seine Stimme war von einem sehr ernsten Tonfall unterschlagen, dies lies seine Stimme noch dunkler klingen. „Wenn du wüsstest was du da sagst, bis jetzt hast du alles auf deine Magie gesetzt und keinen Augenblick daran verschwendet deine Körperlichen Fähigkeiten weiterzubilden. Für dich hieß es immer Magie, Magie, Magie und nichts anderes, damit hast du immer versucht mich zu schlagen, aber soll ich dir was sagen?“ Er ging ein paar Schritte auf den fassungslosen Charlie los der zögerlich einen kleinen Schritt nach hinten gegangen war. „n-nein“ stotterte er fassungslos zu Nay gerichtet. „Du warst nie ein Gegner und wirst es auch nie sein, du bist zu schwach du bist noch ein kleines Kind das beschützt werden muss“ das hatte Nay Charlie ins Ohr geflüstert und wartete auf eine Reaktion des kleinen, vielleicht eine Ohrfeige oder ein schriller Schrei, vielleicht würde er einfach anfangen zu weinen und weglaufen. Es tat sich nichts, selbst nach einer Minute stand der Feuermagier ruhig da so wie vorher. Nay schaute ihn an, dessen Gesicht war durch die Mittellangen Haare nicht zu sehen. Jedoch konnte Nay sehen das Charlie plötzlich anfing zu grinsen. Weder traurig noch fröhlich, etwas leer und ausdruckslos. „Vielleicht  hast du Recht...“ begann er und bekam von Nay ein etwas erstaunten Gesichtsausdruck. „...im Moment fühl ich mich auch so und bitte unterlass deine Harten Wörter, es ist schon schwer genug für mich...“ er ging wieder ein paar Schritte weiter: Nay war mehr als überrascht er ließ den kleinen an ihn vorbeigehen, er hatte bemerkt wie sehr er Charlie verletzt hatte. „Komm schon, willst du festwachsen?“ fragte Charlie wieder etwas grimmig und drehte sich kurz zu Nay um der ihn ebenfalls anschaute. „Sorry“ ertönte es leise aus Nays Mund und er bekam ein Grinsen von Charlie „Du kannst mich mal Nay! Ich nehme aber trotzdem an“ herausfordernd blickte er ihn an. „Baka“ ertönte es leise und Nay ging schließlich weiter und fuhr leicht über Charlies Haar „He kleiner, sei nicht immer so frech zu mir“ damit gab er ihm eine leichte Kopfnuss, er ging weiter.

 

Sanft umspielte ein frischer Wind Ikirus Körper, er machte die Augen auf, er war weg. Das Zelt war geöffnet und keiner war mehr im Zelt bis auf Ikiru. Er sammelte sich einiges aus seinem Gedächtnis zusammen, er blickte zu seinem Arm runter, dieser war vollständig verheilt. Er drehte sich zur Seite und rollte sich ein, traurig pickte er im Boden rum, dann strich er drüber. Ikiru erhob sich und stand auf, langsam und immer noch entkräftet taumelte er nach draußen. Ein Vogel landete auf seiner Hand und sah diesen Ruhig an, dann sang er. Ikiru verstand was der Vogel ihm sagen wollte „Ja...ich weiß“ sagte er leise. Er gähnte und Tränen bildeten sich dadurch in seinen Augen, schnell waren sie weggewischt. „Kleiner Vogel, sag mir bitte...auf all deinen Reisen, bist du schon mal dem Tot begegnet?“ Seine Stimme war so leise den er spürte wie es ihm wieder kälter wurde, und er wusste was das verheißen sollte. Der kleine Vogel begann zu Antworten und Ikiru machte nach der Antwort ein erstauntes Gesicht „Du meinst das Gehört dazu? Hast du keine Angst?“ Der kleine konnte es nicht verstehen doch der Vogel flog weg als hinter ihm eine Person stand. Ikiru drehte sich ruckartig um und blickte etwas verärgert die Person an „He, hab ich das Verdient das du mich so anschaust?“ fragte Hiuchi geplättet. Freudig sprang Ikiru Hiuchi um den Hals und freute sich tierisch. Die beiden hatten keine Ahnung das sie die ganze Zeit von Naym beobachtet worden, dieser sah dem Geschehen einfach zu ohne die Miene zu verziehen. Als er nachsehen wollte was auch dem Baum so einen Krach verursachte blickte er in Satos Gesicht das ihn fröhlich angrinste. Er fuhr mit seinem Kopf etwas nach hinten. Sato wollte schon wieder anfangen zu schreien jedoch stoppte Naym diesen und flüsterte ihm zu das er nicht gestört werden wollte und drehte den Kopf wieder nach unten. „He, Ikiru-chan“ Hiuchi zwinkerte ihn an und grinste anschließend „Jetzt können wir erst mal wieder ins Schloss zurück, da kannst du dich ausruhen“ Hiuchi drehte seinen Blick zu Sato und Naym und lächelte den beiden zu „Was meint ihr? Wollen wir zum Schloss zurück oder in die nächste Stadt dort Mittag fasten?“ Ikiru bekam gleich große Augen bei dem Wort Essen und stimmte zu, zu dem Dorf zu gehen weil’s bis zum Schloss weiter war und er großen Hunger hatte. Auch Sato schien der Gedanke gut zu gefallen. Naym kommentierte, das es ihm egal sei. Wieder mal wurde er von Sato vom Baum runtergeschleppt. Auf dem Weg dorthin sangen Hiuchi und Ikiru mal ein Lied zusammen was sehr Lustig war: Ikiru wurde nämlich von Hiuchi auf dem Rücken getragen und die beiden sangen aus Leibeskräften und lachten dabei. Teilweise ging Ikiru auch selbstständig wurde allerdings etwas von Sato oder Hiuchi gestützt. Ganz hinten lief Naym, Ruhig wie immer und seine Miene war wie immer: ERNST.

„Na also, da läuft man mal ein paar Schritte und schon erreicht man das Ziel“ meinte Sato freudig und lächelte weil unterhalb des Berges die Stadt schon zu sehen war. „ALSO LOS!“ riefen die beiden Irren wie im Kor.


„Ich habe etwas bedenken“ meinte Nay zu sich selbst, er machte sie Sorgen um seine Schwester, weil sie und die anderen seiner Meinung noch im Schloss waren und Andros vielleicht noch da sein könnte. Er grübelte eine Weile nach doch konnte es nicht zuende führen weil er von Charlie mal wieder abgelenkt wurde. „Schneit dir mal deine Haare!“ maulte klein Charlie vor sich hin „Du Schwuchtel, muss ich dich so ertragen?“ fragte er mürrisch. Nay hob die Augenbraun „Deine Haarpracht ist dir wohl nicht aufgefallen?“ Charlie meckerte das er sich lieber anschauen sollte statt ihn, den schließlich dürfte Charlie auch lange Haare haben. Ein paar Gestallten kamen von den Bäumen gesprungen und schien sie sollten sich lieber nicht wären und ihr Geld rausrücken. Charlie taumelte ein paar Schritte nach hinten direkt in Nays Arme was er unbewusst tat. „Du! Der Große, her damit, ich weiß genau das du was hast“ Nay drängte Charlie hinter sich, in keinem Fall würde er es noch einmal zulassen das ihm geschadet werden würde. „Sicherlich hab ich was, aber du bekommst nicht mehr von mir, als meine Faust“ meinte er gelassen und mit einer Schnellen Bewegung stand er auch schon hinter einen von ihnen und schlug ihn in den Nacken worauf dieser matt zu Boden sank. Jetzt ging es erst richtig ab und alle Gingen sie auf einmal auf Nay los, allerdings rechneten sie nicht mit so einem großen Wiederstand und schließlich lagen sie alle auf dem Boden, total K.O und Fertig unfähig sich zu rühren, geschweige denn Aufzustehen und wegzulaufen. Dem Kleinen verschlug es fast die Sprache und er stand wie angewurzelt da. Nay packte in Praktisch auf seine Schultern und lief weiter, natürlich bekam er auch gleich ein paar Kopfnüsse von seinem kleinen Charlie. „Lass los du Sackgesicht, lass das gefälligst!!!“ doch der kleine gab es mit der Zeit auf „Na sei wenigstens etwas zärtlicher“

 


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