Kapitel 2 - Blutengelfänge

Kapitel 2 - Blutengelfänge

Etwa 30 der wiederwärtigen Zombies hatten sich zu den Slaveheads gesellt. Ihre roten Augen funkelten als sie die Mäuler aufrissen und einstimmig einen grauenvollen Schrei losliessen bei dem man ihre scharfen Zähne sehr gut sehen konnte und die Slaveheads jubelten. Schwarze, dichte Wolken jagten über den gelb-grünen Himmel und warfen seltsame Schatten auf den verdorrten Boden. Das vertrocknete, gelbe Gras knirschte unter den verwesenden Knochenfüßen der Zombiearmee, und der Junge klammerte sich in Todesangst an den kalten Stein. Seine Finger krallten sich in den harten Granitstein und suchten kleine Vertiefungen um sich festzukrallen. Der Anführer der Slaveheads ging langsam auf einen Zombie zu und sagte etwas in einer bedrohlich klingenden Sprache, die wie Donnergrollen klang. Der Zombie hob die Hand, von der immer wieder Fleischfetzen abfielen, und deutete auf einen besonderst grauenvoll aussehenden Zombie. Dieser trat auf den Anführer der Slaveheads zu... Der Zombie und der Slaveheadanführer gaben sich einen innigen Kuss, das war das Signal für die anderen. Jeder der Slaveheads suchte sich einen Zombie als Partner, sie begannen sich zu küssen und gegenseitig zu berühren. Dem Jungen wurde kotzspeiübel. Er schloss die Augen fest und presste die Stirn gegen den kalten Stein. Trotzdem, als er die Geräusche hörte die, die Gruppe von sich gab... Er presste die Hand vor den Mund und versuchte das Stöhnen zu überhören, das die Slaveheads und Zombies von sich gaben. Sein Magen rebellierte und er erbrach sich keuchend. Die Gruppe fuhr herum. Die Zombies gaben einen grauenvollen, vor Bösartigkeit triefenden Schrei von sich und hoben die Nasen(-reste) in die Luft und schnüffelten laut. Dann schrie einer der Zombies auf ,,Ayyeeee!!! Dorrrrt! Dorrrt!" und deutete auf den Stein hinter dem sich der Junge verbarg. ,,Dorrrrrt isssssst etwasss!!!" Der Junge sprang auf und rannt wie er noch nie gerannt war. Die Zombies nahmen die Verfolgung auf und hatten ihn auch fast erreicht. Da fiel etwas wie ein Stein vom Himmel und landete elegant. Der Junge schätzte das Alter der Gestalt auf ungefähr 20. Der junge Mann sah eigentlich normal aus, wenn man von den großen, schwarzen Flügeln absah und von seinen leuchtenden Katzenaugen. Die hüftlangen, tiefschwarzen Haare schwebten wie in Zeitlupe um die Schultern, die weisse Haut sah aus wie Schnee und die roten Lippen wie ein Blutfleck im Schnee. ,,Blutengel! Wasss willssst du hierrr? Errr gehörtttt UNSSSS!!!" Die klare Stimme des Blutengels durchschnitt die Stille der Nacht. Sie klang sehr spöttisch: ,,Ach? Willst du mir drohen? Du schwacher Neuunsterblicher? Ich hab schon im kleinen Finger mehr Macht als du!" Der Blutengel näherte sich dem zitternden Jungen, die verkörperte Erotik. Der Blutengel hob das Kinn des Jungen an. ,,Na, mein Süßer?" Der Blutengel fuhr mit einem Finger sanft über die Lippen des Jungen und schleckte dann aufreizend über seinen Finger. ,,Süß, aber mit ziemlich viel Angst gewürzt." Der Blutengel legte die Arme um die Schultern des Jungen und schnurrte: ,,Er ist viel zu süß um ihn solchen Versagern wie euch zu überlassen. Bis zum nächsten Mal..." Einer der Zombies stürmte vor und kratzte beim Versuch den Jungen zu fassen nur einiger einige Striemen über den Arm des Jungen. Der Blutengel nahm ihn auf die Arme und erhob sich mit wenigen Flügelschlägen in die Luft. Erst flogen sie eine Weile über Land, aber der Junge hatte viel zuviel Angst um nach unten zu schauen. Nach einer Weile verdeckte der Blutengel die Augen des Jungen mit einer Hand und der Junge fühlte wie sie nach einer Weile landeten. Er hörte etwas leise rascheln, vermutlich ein Vorhang. Dann legte der Blutengel ihn vorsichtig ab.

 

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