Fleur
de Fleurs
Proclaimer:
Meine erste Fanfic… man, normalerweise schreibe ich ja nur Originale, aber man kann ja auch mal was neues versuchen… Ursache: Ein hübscher Wettbewerb für Schreiberlinge, und von den vorgegebenen Animes, tendiere ich eben stark zu WK!
Okay... es ist eine Weiß Kreuz Fanfic... ich mache keine Geschäfte mit den hübschen Jungs und es sind LEIDER auch nicht meine (obwohl,... in meinem kleinen Privatharem, laufen die alle sowieso rum *lol*).
Pairing:
Omi/Ken
Rating:
NC17/ Lemon
Hinweise etc an: Koriko@gmx.de
Seine braunen Augen ruhten auf dem kleinen zerbrechlich wirkenden Körper. Wie lange hatte Omi eigentlich letzte Nacht wieder am Computer gearbeitet? So genau wusste Ken es nicht, doch Omi sah heute sehr müde aus. Wenigstens waren sie für heute fast fertig. Aya stieß ihn grob an.
„Was starrst du Löcher in die Luft? Die Kübel müssen heute noch rein!“ murrte er in seinem tiefen grimmigen Ton und folgte schweigend Kens Blick. Omi war damit beschäftigt die Kasse zu prüfen und nachzurechnen. Schließlich griff Ken nach einem Kübel roter Rosen und schaffte ihn in den Laden. Nach einigen Minuten hatten sie alle Sachen drinne und Aya ließ schweigend die Jalousie nach unten.
„Wo steckt Yohji?“ Omi sah sich suchend um, doch er entdeckte ihn nicht.
„Der hat sich wieder vorm Aufräumen gedrückt.“ Murrte Ken und sah sich ein mittleres Durcheinander am Verkaufsstand an. „Es ist seine Aufgabe heute, den Stand aufzuräumen!“ Er wandte sich an Aya, doch der schüttelte den Kopf. Er hatte vor, heute ins Krankenhaus zu gehen, und davon würde er sich nicht abbringen lassen. „Okay... ich mach’s ja!“ brummelte Ken. Während Aya sich die Schürze auszog und schließlich durch den Hintereingang verschwand, begann Ken die Sachen wegzuräumen.
„Sag mal, wie lange hast du eigentlich letzte Nacht gearbeitet?“ fragte Ken plötzlich und unvermittelt. Omi sah ihn überrascht an. Dann legte er den Stift weg und stand auf. Er war endlich fertig.
„Weiß nicht mehr... war jedenfalls spät.“
„Du siehst müde aus, warum schläfst du nicht mal.“ Der Kleine sah den Braunhaarigen überrascht an.
„Die Sache steigt in vier Tagen und ich hab noch nicht mal das Sicherheitssystem halbwegs im Griff. Ganz zu schweigen von den Zugangscodes und dem Ablauf.“ Er zuckte die Schultern. „Zeitprobleme!“ Er gesellte sich zu Ken und half ihm beim Aufräumen. Kens Blick fiel auf den Kleineren und er musterte ihn lange. Seine hellbraunen Haare wirkten weich und sanft, dazu die großen unschuldigen Augen. Wann hatte er begonnen so zu denken? Das war als Omi so niedergeschlagen war, als er herausfand mehr er war und seine Halbschwester in seinen Armen starb. Es tat so weh ihn so leiden zu sehen. Erst da bemerkte er, wie viel ihm der Junge bedeutete. Bisher hatte er diesem nichts gesagt, er glaubte nicht, dass Omi seine Gefühle erwidern würde. Er ertappte sich dabei, ihn immer öfters anzustarren, ohne das zu wollen. Und jetzt sorgte er sich so sehr um ihn, dass er in der letzten Nacht kaum geschlafen hatte.
„Was ist?“ Omi sah ihn fragend an und Ken drehte sich abrupt weg.
„Ni...nichts.“ stotterte dieser und räusperte sich. Kens Blick fiel auf den Kalender und plötzlich wandte er sich um und sah zu Omi, der wieder damit beschäftigt war die Abfälle aufzusammeln.
„So... ich denke, wir sind fertig.“
„Willst du heute wieder solange arbeiten?“ Ken sah ihn mit einem traurigen Blick an. Der Junge nickte und sah verwundert aus. Der Ältere wirkte so besorgt um ihn, das sah er an seinen Augen. Wieso so plötzlich, er war nun schon die letzten Nächte aufgewesen.
„Jap... es sei denn ich knacke dieses blöde System schneller!“ Er grinste und zog seine Schürze aus. Ken verfiel wieder dazu ihn anzustarren, bis er Omis Schürze im Gesicht hatte. „Was starrst du mich die ganze Zeit so an?“ Omi war knallrot geworden und drehte sich rasch weg. „Ich geh dann... bis morgen... machst du das Licht aus?“ Ken nickte abwesend und er sah Omi die Treppe hinuntergehen. Er räumte rasch die Sachen weg und zog sich seine Jacke über. Er überlegte etwas und sein Blick ging zwischen der Treppe und dem Ausgang hin und her. Schließlich seufzte er und verließ den Laden durch die Hintertür.
Ken ging extrem langsam die Straßen entlang. Alle paar Meter blieb er stehen und überlegte. Er würde den Verstand verlieren, wenn er es dem Kleinen nicht endlich sagen würde. Die Antwort wäre ihm egal, nicht aber die Freundschaft. Was wäre, wenn Omi ihn dann als Freund ablehnen würde. Wie sollte sie dann als Team zusammenarbeiten.
„Team...“ murmelte er. Wieso musste Omi dann alle Einsätze alleine planen? Aya und Yohji schien das nicht zu stören, doch ihn wurmte es, besonders jetzt, wo Omi Probleme hatte. Er blieb vor einem Geschäft stehen und starrte abwesend die Auslage an. Erst nach einigen Minuten bemerkte er, dass er in ein Schmuckgeschäft starrte. Er wollte sich gerade abwenden, als ihm ein schlichter Ring ins Auge schoss. Er gefiel ihm, sehr sogar.
„Ich schaff’s nicht! Ich geb’s auf!“ Omi fiel enttäuscht zurück in die Lehne und starrte auf den Bildschirm. Er war kein bisschen weitergekommen. Es war nun schon drei Uhr morgens und immer noch kein Ergebnis. Was sollte er den anderen sagen, wenn sie sich morgen danach erkundigen würden. Ein Schauer überfiel ihn und er zitterte etwas. Er war unendlich müde und kalt war ihm auch. Schließlich schloss er erschöpft die Augen. Und lehnte sich nach vorne. Er starrte den Monitor von unten her an und murmelte müde: „Warum lässt du mich denn nicht?“ Er gähnte und ohne es richtig zu wollen, schlief er ein.
Ken stand am Fenster und konnte nicht schlafen. Es war jetzt schon nach fünf Uhr morgens und Omi war immer noch nicht heimgekommen. Er hatte doch tatsächlich fast die ganze Nacht durch am Fenster gestanden und rausgestarrt. Schließlich hielt er es nicht mehr aus. Er zog sich an, packte einige Sachen zusammen und fuhr mit seinem Motorrad zum Blumenladen. Omi würde doch nicht immer noch versuchen diesen Fall zu planen? Zuzutrauen wär’s ihm ja, aber trotzdem. Ken stellte seine Maschine im Hinterhof ab und lief leise die Treppe hinunter.
„Omi?“ flüsterte er und entdeckte den Jungen. Er war vor dem Computer eingeschlafen und schlummerte friedlich vor sich hin. Ken seufzte und blieb vor ihm stehen. Schluss jetzt! Dachte er sich und hob den Schlafenden hoch. Er würde ihn nach Hause bringen und dafür sorgen, dass er sich ausschlafen würde. Immerhin war heute Sonntag und zudem noch ein besonderer Tag für Omi, den er fast vergessen hätte. Sie würden die nächste Aktion auch verschieben können und arbeiten würde er morgen auch für ihn, wenn’s sein müsste, obwohl sie ja noch was bei Yohji gut haben.
Omi nach Hause zu bringen erforderte etwas Geschick und Einfallsreichtum, doch Ken schaffte es endlich. Es war zwar schon nach sechs als er ankam, dafür hatte er es aber geschafft Omi nicht aufzuwecken. Das dieser gar nichts mitbekam zeugte davon, wie müde der Kleine sein musste. Er brachte ihn nach oben und da er nur seinen Schlüssel hatte, beschloss er Omi zu sich zu bringen.
Er legte den Jungen zu sich ins Bett und deckte ihn zu. Dann lief er etwas aufgeregt umher und suchte einige Sachen zusammen und räumte auf. Schließlich setzte er sich an das Bett und beobachtete Omi. Er war sogar noch niedlicher, wenn er schlief, stellte Ken fest. Er fuhr ihm mit der Hand durch die weichen Haare und ein leichter Seufzer entfuhr Omi. Er schmiegte sich etwas an die Hand und Ken wurde rot. Wie konnte er so niedlich sein, obwohl für ihn vor zwei Monaten die Welt zerbrochen sein musste. Ken konnte sich nicht erinnern, selber so sehr gelitten zu haben, seit er bei Weiß war. Wie schwer musste es Omi haben, doch dieser hatte sich nie beklagt, noch sah er verletzt aus. Er hatte gelächelt, so wie immer.
Ken bemerkte kaum, wie die Zeit verging. Es war zehn Uhr morgens, als es an seiner Tür klopfte. Leise stand er auf und öffnete.
„Man, sind wir heute schnell...“ stellte Yohji grinsend fest.
„Psst!“ flüsterte Ken und deutet ihm an leise zu sein. Yohji grinste noch breiter und beugte sich zu ihm: „Hattest wohl ne heiße Nacht, Ist sie süß?“ Ken wandte sich wütend ab und antwortete:
„Du kriegst alles in den falschen Hals. Was gibt’s?“
„Wir haben heute Frühschicht...“
„Du hast... ich nicht! Ich und Omi haben gestern deine Arbeit gemacht, also machst du heute unsere!“ Yohji sah ihn erstaunt an.
„Wie war das? Ich soll durcharbeiten!?“
„Ja... das wirst du doch wohl schaffen, ist doch nur Sonntag, da ist nicht viel los.“ Ken grinste fies und funkelte Yohji an. Dieser wollte schon zum Protest ansetzten, als Ken wieder rückwärts nach drinnen ging und nur noch aus einem Spalt hinausschielte. „Außerdem war das heute nicht das erste Mal!“
Er schloss die Tür und hörte nur wie Yohji leise fluchte, sich aber dann wohl geschlagen gab. Jedenfalls entfernten sich die Schritte von seiner Tür. Sieg, dachte Ken insgeheim.
Es war später Nachmittag, als Omi durch das Geräusch einer Dusche aufwachte. Ken hatte beschlossen zu Duschen, nachdem er selber seit Mittag geschlafen hatte. Der Junge sah sich verwundert um, es dauerte etwas länger bis er wusste, wo er war. Er war bisher nur einmal in Kens Zimmer gewesen, doch er erkannte Kens Klamotten. Grübelnd saß er im Bett und überlegte wie er hierher gekommen war und was er machen sollte. Schließlich verstummte die Dusche und kurz darauf kam Ken aus dem Bad. Er war überrascht, dass Omi wach war.
„Na, endlich wach?“ Ken war nur mit einem Handtuch bekleidet und grinste fröhlich. Schließlich setzte er sich zu Omi, der ihn fragend anstarrte.
„Wie spät ist es?“ Ken deutet auf die Uhr und Omi sprang auf. Es war schon nach fünf Uhr. Ken hielt ihn sanft zurück und drückte ihn zurück ins Bett. Omi gab es auf sich gegen den Größeren zu wehren und blieb liegen. „Wie bin ich hierher gekommen?“
„Ich hab dich hergebracht... ich,... ähm...“ Ken stockte und überlegte. Er konnte ihm unmöglich sagen, dass er zurückgefahren war, weil er sich sorgte. „... ich hab was vergessen. Und als ich es merkte war es schon sehr spät. Du hast geschlafen und ich dachte, es wird Zeit, dass du dich mal richtig ausschläfst.“ Er grinste und wandte sich ab, als er bemerkte, wie er rot wurde.
„Und die Arbeit?“
„Macht Yohji für uns... diesmal jedenfalls. Der war heute früh hier...“ Ken stand auf. „Hast du Hunger? Ich mach uns was zu essen.“ So ganz wusste Ken nicht, was er jetzt sagen sollte und auch Omi wusste nicht so recht mit der Situation klarzukommen. Sie schweigen eine Weile und schließlich nickte Omi.
„Sicher...“
Ken wurde immer nervöser. Omi war unterdessen duschen gegangen, doch irgendwie hatte Ken das Gefühl die Situation würde eskalieren, wenn er sich nicht zusammenreißen würde. Er war so in Gedanken versunken, dass er Omi erst bemerkte, als dieser hinter ihm stand und an ihm vorbei auf das Essen schielte. Ken war so überrascht, dass er mit Omi zusammenstieß und sie beide das Gleichgewicht verloren, als er sich umdrehte. Sie fanden sich auf dem Boden wieder. Omi rieb sich den Hinterkopf und Ken war über ihn gebeugt. Sie starrten sich lange an und Ken hatte das Bedürfnis über Omi herzufallen.
„Tut.... tut mir leid!“ sagte Ken schließlich und fuhr mit der Hand über Omis Kopf. „Hast du dich verletzt?“ Omi schüttelte vorsichtig den Kopf. Ken war ihm noch nie so nah gewesen und außerdem hatten sie beide fast nichts an. Sowohl Ken, als auch er waren knallrot und ohne es zu wollen, klopfte Omis Herz so schnell wie noch nie zuvor. Er wurde nervös und versuchte sich aus Kens Umarmung zu winden. Ken beobachtet ihn schweigend, und am Anfang passierte nichts, doch als sich ihr Blicke trafen, übertrat er innerlich die Schwelle, die ihn bisher immer zurück gehalten hatte. Vorsichtig fuhr er Omi über die Wange und dieser sah ihn verdutzt an. Ken lächelte sanft und beugte sich zu Omis Ohr. „Für das, was ich jetzt tue, entschuldige ich mich auch!“ wisperte er. Omi war so überrascht, dass er gar nichts sagte. Das nächste, was er spürte, waren Kens warme Lippen auf seinen, es war ein angenehmes Gefühl und Omi wehrte sich überhaupt nicht.
Ken wunderte sich zwar, doch es gab jetzt eh kein zurück mehr, als begann er vorsichtig seine Zunge in Omis Mund zu führen, und auch hier stieß er auf keinen Widerstand. Omi begann sogar sanft zurückzuküssen. Warum sollte er Ken zurückweisen? Er hatte die letzten Monate so lange nach Wärme gesucht und Ken mochte er schon immer. Sie legten mehr Gefühl und Intensität in den Kuss und als sie sich schließlich voneinander lösten brauchten sie einige Zeit um zu Atem zu kommen. Sie sahen sich schweigend an und Ken wusste nun nicht mehr, ob er etwas falsches getan hatte. Omi hatte zurückgeküsst und es hatte ihm scheinbar gefallen. Nun war es wichtig, das Richtige zu sagen.
„Ähm... Omi, ich...“ Der Kleine legte ihm einen Finger auf den Mund und schüttelte den Kopf. Er lächelte sanft und richtete sich auf. „Was ist sagen will...“
„Warum kannst du nicht die Klappe halten?“ neckte ihn Omi und stand ganz auf. Ken war knallrot und Omi sah auch nicht besser aus.
„Weil ich das richtig machen will... ich will nicht, dass du mich hasst!“ Ken zog ihn zu sich und umarmte ihn sanft. Omi ließ ihn wieder zu. Im Moment konnte er immer noch nicht so richtig einordnen, ob er nicht doch schlief. „Omi, ich liebe dich...“ flüsterte Ken und küsste ihn auf den Kopf. Der Junge hätte nicht gedacht, dass ihn diese Worte so aus der Fassung bringen würden. Doch sein Herz machte einen gewaltigen Sprung und schlagartig wurde ihm klar, dass er vielleicht auch Ken liebte. Sie blieben lange schweigend stehen, ehe Ken die Stille erneut durchbrach. „Hasst du mich jetzt?“
„Nein...“ Omi schüttelte den Kopf. Er drehte sich zu Ken, bis er ihn ansah. „Es ist eher das Gegenteil.“ Ken war so verdutzt, dass ihm der Mund offen stehen blieb. Er hätte diese Worte sicher nicht als Antwort erwartet. Er umarmte Omi glücklich und küsste ihn erneut. Dieses Mal war er intensiver und stürmischer: Sie stolperten aus der Kochnische heraus und taumelten in Richtung Bett, ohne voneinander abzulassen. Omi genoss das ganze und schließlich fiel er rücklings auf das weiche Bett.
Ken ließ nur kurz von ihm ab und sah ihn an. Der Kleine lächelte und Ken konnte sein Glück immer noch nicht fassen. Er wünschte sich sogar, Omi schon früher von seinen Gefühlen erzählt zu haben. Sie küssten sich erneut und Ken fuhr durch Omis weiße Haare. Sie waren noch etwas feucht und dufteten nach Shampoo. Danach fuhren Kens Hände über die schmalen Schultern des Jungen unter ihm. Omi trug nur seine Shorts, da er ja aus dem Bad gekommen war.
„Du bist schön...“ murmelte Ken und hob Omis Kinn an. Seine Zunge fuhr über Omis Hals. Er saugte sich an einer Stelle fest und hörte Omi leicht aufstöhnen. Als er sich löste, hinterließ er ein dunkles Mal. Omi genoss es sichtlich, er mochte Kens Nähe und Wärme. Ken fuhr unterdessen weiter nach unten und fuhr mit dem Mund sanft über Omis Brustwarzen. Der Junge seufzte lauter und Ken beobachtete ihn kurz. Omi sah entspannt und glücklich aus.
„Willst du das wirklich?“ Ken war irgendwie unsicher geworden, dass alles so gut klappte. War es Omi nicht zu schnell?
„Ja... ich habe so lange darauf gewartet.“ Omi lächelte und Ken küsste ihn kurz. Dann beugte er sich wieder über den Jungen unter ihm und widmete sich Omis Brustwarzen. Er saugte sanft an der rechten und hörte ein leises Stöhnen von Omi. Der Kleine genoss es wirklich und er wollte es. Für Ken gab es ab dem Punkt kein Zurück mehr, jetzt aufzuhören, würde Omis Gefühle nur noch mehr verletzen. Er entlies die unterdessen harte Brustwarze ihrer Freiheit und machte sich an der anderen zu schaffen. Seine Hände fuhren über Omis Bauch und an dessen Shorts entlang. Omi verkrampfte sich etwas und seine Hände begannen sich in Kens dunkelbraune Haare zu weben.
„Gefällt es dir so sehr?“ Ken grinste und noch ehe Omi antworten konnte, küsste er ihn stürmisch und sie fielen in einen intensiven Kuss. Ihre Zungen umspielten einander und Ken wollte schon gar nicht mehr von ihm lassen. Schließlich lösten sie sich und sahen sich atemlos an. Ken lächelte, ebenso Omi. Schließlich fuhr Ken weiter nach unten und küsste vorsichtig Omis Bauch und schließlich seine Hüfte. Der Junge zitterte etwas.
„Du bist dünn geworden...“ murmelte Ken und seine Zunge glitt in Omis Bauchnabel. Der Junge unter ihm stöhnte kurz auf und seine Hände fuhren durch Kens Haare. „Du arbeitest zuviel... ab jetzt wird sich das ändern.“ Ken stockte etwas, doch schließlich zog er Omi die Shorts aus. Der Junge wirkte etwas überrascht, doch Ken küsste ihn sofort sanft. „Keine Angst, ich mach nichts schlimmes.“ Er sah Omis unsicheren Blick und fuhr ihm aufmunternd durch die Haare.
„Na gut... ich vertraue dir!“ sagte Omi schließlich und schloss die Augen. Ken beobachtete ihn eine Weile und fuhr dann wieder nach unten. Seine Hände fuhren über die Oberschenkel des Jungen, er vermied es ihn jetzt schon dort zu berühren. Er wollte Omi sicherer machen. Außerdem genoss er es selber. Schließlich setzte sich Ken etwas auf und fuhr mit der Hand vorsichtig über Omis Glied. Er wollte dessen Reaktion sehen, um zu wissen, ob er nicht doch aufhören sollte. Omi sah ihn verblüfft an, doch er stöhnte auf und schloss sofort die Augen. Es gefällt ihm, dachte Ken und begann vorsichtig seine Hand zu bewegen. Omi seufzte und wand sich etwas unter ihm. Ken drückte ihn etwas zurück und küsste ihn sanft auf den Mund. Omi war nun derjenige der Ken zu sich zog und mit der Zunge in dessen Mund drang. Ken erwiderte den Kuss dankbar und bewegte seine Hand etwas schneller als zuvor. Omi löste sich von ihm und warf den Kopf in den Nacken. Er stöhnte erregt und Ken grinste. Er hätte sch das hier vor einer Stunde nicht mal träumen lassen, und nun? Er beugte sich nach unten und zog seine Hand zurück. Omi stöhnte enttäuscht auf.
Ken wartete etwas und Omi sah ihn flehend an.
„So ungeduldig?“ neckte ihn Ken sanft. Omi lächelte und nickte schließlich.
„Machst du das mit Absicht?“ Man merkte, dass Omi etwas außer Atem war.
„Wer weiß!“ Ken grinste und beugte sich über Omis steifes Glied. Dort wo eben noch seine Hand war, ersetzte nun sein Mund diese. Er nahm ihn vollkommen in sich auf und begann dann langsam sich auf und ab zu bewegen. Omi stöhnte laut auf und strebte weiter zu ihm. Ken ließ sich Zeit, er hatte schon Erfahrungen mit jungen Männern. Seit er ungefähr 15 war, wusste er, dass er bi war. Er spürte, wie Omi immer erregte wurde und immer lauter stöhnte. Er ist fast soweit, dachte sich Ken bei sich und schließlich begann er an Omi zu saugen. Fast schon automatisch fuhren Kens Hände über Omis Po. In dem Moment erreichte der Kleine den Höhepunkt. Er stöhnte laut auf und kam in Kens Mund. Dieser spürte den warmen salzigen Geschmack auf der Zunge und ließ von ihm ab. Omi atmete heftig und lag erschöpft auf dem Bett. Er lächelte Ken mit etwas verklärten Augen an, bis dieser sich zu ihm beugte und sie in einen heftigen Kuss fielen. Omi schmeckte einen leicht salzigen Geschmack, doch er konnte sich denken, woher das kam.
„Wie war das?“ fragte Ken, als sie sich voneinander lösten.
„Wunderschön...“ flüsterte Omi glücklich und Ken lächelte. Er überlegte zwar, ob sie weitermachen sollten, doch es war schon mehr, als er sich erhofft hatte, und er wollte Omi nicht verschrecken oder drängen. Er legte sich neben ihn und zog ihn in seine Arme.
„Das ist schön...“ Ken fuhr Omi durch die Haare und dieser sah ihn unsicher an. War das alles, was Ken wollte... er hatte gedacht, dass dieser weitergehen würde. Der Dunkelhaarige musterte ihn überrascht.
„Was ist, Omi?“
„Ich dachte nur... dass... na ja, dass wir miteinander...“ Er errötete etwas und Ken sah ihn überrascht an.
„Du willst so weit gehen? Jetzt schon?“ Omi sah zur Seite und nickte leicht. „Ich lauf dir doch nicht weg.“
„Bist du dir sicher? Ohka ist auch einfach so gestorben... was ist, wenn bei unserer nächsten Mission etwas passiert.“ Ken hielt inne. Das Omi so denken würde, hätte er nicht gedacht.
„Was denkst du denn? So leicht sterbe ich nicht!“ Er umarmte Omi heftig und zog ihn noch weiter zu sich. „Wenn du es wirklich willst, habe ich nichts dagegen... ich wollte dir nur Zeit geben.“ Omi nickte.
„Ich weiß... aber...“ Ken unterbrach ihn durch einen Kuss und stand auf. Mit der Zeit war er sich sicher, dass er träumen musste. Er verschwand im Bad und Omi blieb verdutzt zurück. Hatte er zu viel verlangt?
Ken starrte in den Spiegel und obwohl er sich lächerlich vorkam kneifte er sich in die Wange. Es tat weh, also war das hier kein Traum. Da draußen saß wirklich Omi, der auf ihn wartete und sie würden tatsächlich miteinander schlafen. Er wühlte in einem Schrank umher, bis er eine Tube fand. Hektisch lief er zurück und wäre fast über ein paar Schuhe gestolpert, die im Weg standen. Omi saß abwartend auf dem Bett und sein Blick wirkte etwas unsicher. Ken umarmte ihn sanft und drückte ihn zurück in die Kissen.
„Keine Angst... ich bin vorsichtig, wenn es weh tut, oder du aufhören willst, sag einfach Bescheid. Omi nickte zaghaft und schloss die Augen. Er spürte Kens Mund auf seinem, seine warmen Lippen und wieder fühlte er sich um einiges glücklicher, wohler und vor allem geborgener. Wie sehr hatte er dieses Gefühl vermisste. Ken fuhr an Omis Körper entlang, bis dieser wieder so erregt war wie zuvor. Ken ließ kurz von ihm ab, und suchte die Tube. Er ließ etwas Gel auf seine Finger laufen und hob den Kleineren dann etwas an. Bevor er anfing, küsste er zärtlich Omis schweißnasse Stirn. „Verkrampf dich nicht, okay... entspann dich, dann ist es am schönsten.“ Der Kleine nickte und Ken begann vorsichtig Omis Eingang zu massieren und schließlich führte er einen Finger hinein.
Omi verkrampfte sich, wie erwartet, doch er stöhnte gleichzeitig laut auf. Zu Beginn spürte der Jüngere einen brennenden Schmerz, doch nach einiger Zeit verschwand dieser und eine fremde Lust machte sich in ihm breit, anders als zuvor. Als Ken bemerkte, wie Omi sich entspannte, führte er einen weiteren Finger hinein. Erneut wartete er Omis Reaktion ab. Dieses Mal war der Schmerz noch intensiver gewesen, doch er verschwand so schnell, wie er gekommen war. Omi seufzte und bewegte sich etwas. Er fühlte sich zu eng, doch gleichzeitig fühlte er sich wohl.
„Alles okay?“ Omi nickte und Ken begann seine Finger zu bewegen. Ein kurzer Schrei entfloh Omi. Ken küsste ihn sanft und endlich entspannte sich Omi wieder. Sein Stöhnen wurde lauter und er krallte sich mit der Hand in der Bettdecke fest. Ken lächelte. Omi war fast soweit, das wusste er. Seine Lippen küsste Omis Bauch und schließlich sein Glied. Ken nahm es kurz in sich auf und zog sich dann zurück. Er wischte seine Finger an einem Handtuch ab und zog sich rasch die Hose aus. Schließlich lehnte er sich über Omi und sie sahen sich lange an. Omi wirkte etwas unsicher, doch er schien entschlossen zu sein.
„Willst du wirklich?“ Ken sah ihn fragend an, und der Kleine nickte. „Ich bin vorsichtig.“ Ken küsste ihn sanft. Er kramte rasch in der Schublade neben sich und holte ein Kondom hervor. Rasch zog er es sich über und hob dann Omis Becken an. Er hatte ihn gut vorbereitet, und er würde vorsichtig sein. Langsam drängte er nach vorne und stoppte jedes Mal, wenn er bemerkte, dass Omi Schmerzen hatte. „Alles okay?“ Omi nickte und keuchte etwas. Er hätte nicht erwartet, dass es doch so schmerzhaft war, und dass es so anstrengen würde.
Schließlich war Ken vollkommen in Omi eingebetet und sie hielten inne. Ihr folgender Kuss war der intensivste, den sie bisher hatten und schließlich begann Ken sich in Omi zu bewegen. Er stieß immer wieder in Omi hinein, und musste sich zusammenreißen um nicht die Kontrolle zu verlieren. Der Kleine hatte nur zu Beginn Schmerzen, zum Ende hin, waren diese verschwunden und er konnte Kens Zärtlichkeiten voll genießen. Omi stöhnte auf und suchte nach Kens Hand, bis er diese fand. Sie hielten sie fest, bis Ken seine Hand zurückzog und begann Omis Glied zu umfassen. Der Junge war überrascht und rief Kens Namen zum ersten Mal.
„Tut es noch weh?“ fragte Ken keuchend.
„Sieht... es danach aus?“ Omi keuchte und grinste. Ken stieß nun härter zu, während seine Hand Omis Glied bearbeitete. Der Jüngere war der erste, der kam. Er schrie auf und rief Kens Name. Dieser spürte Omis Höhepunkt klebrig in seinen Händen, kurz bevor er selber in Omi den Höhepunkt erreichte. Er seufzte kurz auf und sackte dann auf Omi, der keuchend unter ihm lag. Sie blieben eine Weile atemlos liegen, ehe sich Ken aus Omi zurückzog. Er warf schnell das Kondom weg und wischte Omi sauber, bevor er sich zu ihm legte und ihn in seine Arme nahm.
„Wie war das für dich?“ fragte Ken schließlich und Omi lächelte.
„Schön... wirklich schön!“ Er lächelte und schloss die Augen.
„Ich hätte nie gedacht, dass du mich auch lieben würdest!“ sagte Ken schließlich. „Ich hab immer gedacht, dass du mich hassen würdest.“ Omi klopfte ihm mit der Faust leicht gegen die Stirn.
„Baka, warum sollte ich?“ Omi lächelte glücklich. „Du wirst doch ab jetzt immer bei mir bleiben, versprochen?“ Der Blick aus den grünen Augen wirkte etwas unsicher, doch Ken nickte.
„Versprochen...“ Omi kuschelte sich zufrieden an ihn, als Ken plötzlich hochschoss. „Ah... ich hab fast etwas vergessen!“ Er langt zu seiner Kommode und kramte in einer Plastiktüte.
„Was denn?“ Der Kleine beobachtet ihn neugierig.
„Na, du hast doch heute Geburtstag... es ist sogar der 29. Februar...“ Omi sah ihn verdutzt an, doch Ken hatte Recht. Er hätte ihn fast vergessen, doch Ken hatte daran gedacht. Schließlich schaffte es dieser die widerspenstige Tüte zu besiegen, ohne, dass er von Omi weichen müsste. „Hier, ein Glücksbringer von mir. Es ist vielleicht etwas übertrieben, aber, ich hab nichts anderes gefunden, was mir gefallen hat.“ Er hielt Omi einen schlichten silbernen Ring hin. Er hatte zarte Verzierungen und seine feinen Linien hatten die Form von Blumen. „Ich hatte zwar nicht vorgehabt ihn dir zu schenken, aber jetzt...“ Er lächelte lieb und Omi wusste nicht genau was er sagen sollte. Ken musterte ihn. „Gefällt dir wohl nicht...“ fragte er enttäuscht, doch Omi lehnte hektisch ab.
„NEIN... er ist sehr schön, ich hab nur nicht damit gerechnet!“ Er fiel Ken um den Hals und küsste ihn stürmisch. Ken konnte sich gar nicht retten vor ihm, hatte es aber auch nicht so richtig vor. Schließlich steckte er Omi den Ring an den Ringfinger. Dieser betrachtete ihn glücklich und kuschelte sich an Ken. Kurz darauf war der Kleine eingeschlafen
„Tja... ich denke, wir werden unsere Mission wirklich verschieben müssen...“ murmelte Ken lächelnd und zog die Decke über sich und seinen Freund. Er lehnte sich glücklich zurück in die Kissen und war kurz darauf auch eingeschlafen.
ENDE
Hehe... das typische Ende einer Lemon-Fic oder... die schlafen immer glücklich und zufrieden ein *lol*.... das mit dem Ring ist ja nun doch oberkitschig geworden, aber das ist nicht auf meinem Mist gewachsen... der war ja mit eine der Bedingungen für die Schreiberlinge... na ja, ist doch aber ganz niedlich. Der Titel ist übrigens von einem Yami no Matsuei Doujinshi (ich liebe diesen... der ist soooo süß!), und na ja, da kommt auch ein Ring vor, und Hisoka hat da auch Geburtstag.... nur der Lemonpart is net dabei...
Danke fürs Lesen...
Ri-chan (29.04.2002)