Titel

Titel: Mehr als Freunde
Teil: 1/2 
Autor: Tenshi 

E-Mail: Tenshi31Lili@hotmail.com 
( oder J.Sacher@t-online.de) 

Disclaimer: Card Captor Sakura & Co gehören (leider) nicht 
mir sondern Clamp. Ich verdiene nichts daran usw. bla, bla, 
bla...

Rating: PG, Sap, HC (?)
Warnung: keine - Außer vielleicht, daß die Story 
zimlich vom Original abweicht.

Pearing: Toya / Yukito 

Also...Nachdem ich meine ersten Mangas von CCS verschlungen 
habe, kam mir die Idee eine Fic ( über Toya Kinomoto/Yukito 
Tsukishiro) aus Sakuras Sicht zu schreiben.


_ _ _ _ _



I.


Ein mächtiger Wirbelwind zerrte an ihrem hübschen Kleidchen, als
Sakura die Clow Card in die Enge getrieben hatte.
Doch das Mädchen, das es sich zur Aufgabe gemacht hatte alle 
magischen Karten wieder einzufangen, blieb ruhig. 
"Clow Card...nimm deine wahre Form wieder an",
rief sie lauthals und tatsächlich legte der Sturm sich. 
Triumphierend hielt sie die verwandelte Karte hoch.
"Geschafft!"
Card Captor Sakura hatte wieder erfolgreich eine Clow Card 
gefangen. 


"Du warst klasse, Sakura!"
Tomoyo, Sakuras beste Freundin, hüpfte begeistert auf und ab. 
"Hast du auch alles im Kasten?"
Sakura gesellte sich zu ihrer Freundin, die sich bei diesem 
Kampf in einem sicheren Abstand aufgehalten hatte, und zeigte 
auf die Video-Kamera in der Hand ihrer Freundin.
"Kero-chan wird sich sicher die Aufnahme des Kampfes mit der 
Clow Card ansehen wollen. Auch, wenn er sich selbst dabei nicht 
bewundern kann."
Tomoyo kicherte über Sakuras Bemerkung, was Kero-chans 
übergroßen Ego anging.


Sakura steckte siegessicher die gefangene Karte in ihre neue Tasche. 
Tomoyo hatte zu ihrem neuen Outfit sogar eine passende Tasche 
genäht. Sehr praktisch, mußte Sakura feststellen.


"Klar, hab alles aufgenommen",
antwortete das Mädchen mit den langen, schwarzen Haaren, dabei
wedelte sie freudig mit dem Gerät vor Sakuras Nase herum. 
Dann fügte sie noch mit besorgter Miene hinzu,
"Der Arme Kero-chan. Hoffentlich geht es ihm bald besser."
"Das hoffe ich auch. Wer hätte Gedacht, daß ein Wesen wie er sich 
eine derart schlimme Erkältung einfangen kann?" (*)
Tomoyo nickte zustimmen. Die zwei Mädchen liefen eine Weile 
schweigend nebeneinander her.

-


Am Straßenrand, ein paar hundert Meter weiter, stand eine große 
Limousine, darin saßen Tomoyos Leibwächterinnen,
bereit das reiche Mädchen abzuholen. Mit einer stürmischen Umarmung 
verabschiedete Tomoyo sich von Sakura. 
"Ach Sakura, ich bin ja so froh eine Heldin wie dich zur Freundin 
zu haben. Tschüss, bis morgen",
sagte sie und drückte Sakura liebevoll. Dann schlenderte sie 
auf das Auto zu. Bevor sie einstieg winkte sie ihrer Freundin noch 
einmal zu, dann schloß sich die Tür hinter ihr und der Wagen fuhr 
los.


Sakura winkte fröhlich zurück und wartete bis der Wagen um eine 
Straße abbog und so aus ihrem Blickfeld verschwand. Tomoyo ist 
wirklich eine treue Seele, eine wahre Freundin, auch wenn sie 
manchmal mit ihrer Verehrung für mich ein wenig übertreibt, 
dachte Sakura lächelnd, während sie weiter ging. Es war schon 
sehr spät geworden und ihre Augen brannten vor Müdigkeit.

-


Ein paar Straßen weiter erreichte sie das Haus in dem sie mit 
ihrem Vater und ihrem Bruder wohnte. Jetzt mußte sie sich aber 
schnell in ihr Zimmer schleichen, damit keiner merkte, daß sie 
sich so spät noch draußen herumtrieb. 


Gerade wollte sie vorsichtig die Haustür aufschließen, als 
diese plötzlich aufsprang und ein Junge herausstürzte, sie 
beinahe umrannte, aber zum Glück im letzten Moment noch stehen
blieb. Überrascht standen die beiden sich gegenüber. 
Huch, was machte Yukito denn so spät noch hier, wunderte sich 
das Mädchen. 
"Hallo Sakura. Oh, du hast aber ein schönes Kleid an. Warst du 
auf einem Kostümfest?"
Der hübsche Junge, mit der Brille schaute Sakura wie immer 
freundlich an. Doch irgendwie machte er einen sehr verlegenen 
Eindruck. Seine Wangen waren gerötet, als hätte man ihn bei 
etwas Verbotenen erwischt. 


"Ha-hallo Yukito. Ähm...ja. Tomoyo hat es für mich genäht",
stotterte Sakura, Insgeheim war sie in den besten Freund 
ihres Bruder verknallt und wurde immer ein wenig verlegen in 
seiner Nähe. 
"Sie ist eine gute Schneiderin und es steht dir wirklich sehr 
gut",
bemerkte Yukito, während er sich die Rüschen an Sakuras Ärmel 
genauer betrachtete. 
"D-danke. Es wird Tomoyo sicher freuen, wenn ich ihr erzähle, 
daß es dir gefällt."
Sakura Gesicht lief rot an. Ach Yukito ist ja so nett, dachte 
sie und seufzte leise. 
"Es ist ganz schön spät. Du müßtest doch sicher schon im Bett 
liegen. Geh mal lieber rein, bevor sich noch jemand Sorgen macht."
Mit diesen Worten schob der Junge Sakura sanft durch die Tür in´s
Haus. Lächelte ihr noch einmal fröhlich zu und schloß dann 
die Tür hinter sich.

-


"Hey, Godzilla. Was hast du so spät noch draußen zu suchen",
hörte Sakura ihren Bruder Toya mit barscher Stimme sagen. 
Toya stand oberhalb der Treppe vor seiner Zimmertür, auch seine 
Wangen waren leicht gerötet, aber im Gegensatz zu Yukito
versuchte er seine Verlegnheit mit einem wütenden Gesichtsausdruck 
zu überspielen.



"...und was hast du für ein komisches Kleid an?",
fuhr er fort. Sakura schaute ihn grimmig an. Ohne ihm eine 
Antwort zu geben, huschte sie an ihm vorbei in ihr Zimmer. 
Dieser Blödmann, warum mußte er heute so grob zu ihr sein? 
Eigentlich hätte sie ihn ja gerne gefragt was Yukito so spät 
noch bei ihm gewollt hat, aber so schlecht wie der drauf war, 
ging sie ihm lieber aus dem Weg. Außerdem hatte sie keine Lust 
sich eine Ausrede für ihren abendlichen Ausflug für ihn 
auszudenken. Sicher hecken die Beiden irgend etwas aus, aber
was nur, dachte sie mit mürrischer Miene.

-


Auf Sakuras Bett schlummerte Kerberos seelenruhig. Um seinen Hals 
trug er einen ihrer Schals, der jedoch fast seinen ganzen Körper 
bedeckte, da er ja nur etwa 40 cm groß war. Das Mädchen streichelte 
das kleine magische Wesen liebevoll. Schlaf war sicher die beste 
Medizin für ihn. Ein kräftiger Gähner erinnerte Sakura daran, daß 
auch sie langsam ins Bett gehen sollte. Sie entledigte sich ihres 
neuen Kleides und zog ihren Pyjama an. Dann schlüpfte sie schnell 
in ihr warmes Bett. 
"Morgen geht es dir bestimmt besser, Kero-chan",
sagte sie zu dem schlafenden Kerberos neben sich. Es dauerte noch 
keine fünf Minuten und auch sie war eingeschlafen.



II.

Ein lauter und kräftiger Nieser weckte das Mädchen am nächsten 
Morgen unsanft. Verschlafen rieb sie sich die Augen.
"Entschuldige Sweetheart. Ich wollte dich nicht wecken."
Kerberos flatterte zu Sakuras Nachttisch, griff sich ein 
frisches Taschentuch und prustete kräftig hinein.
"Guten Morgen Kero-chan. Wie geht es dir?",
fragte Sakura, nachdem sie richtig wach geworden war. 
"Schon besser, danke. Hast du die Clow Card gefangen?"
Das Mädchen nickte mit einem breiten Grinsen im Gesicht. 
"...und Tomoyo hat alles aufgenommen. Willst du es sehen?"
Sie kletterte aus ihrem Bett, fischte die Kassette aus ihrer 
Tasche und hielt sie dem kleinen Wesen hin. 
"Au Jaaa",
rief er aus und krallte sich die Kassette. Während Kerberos 
zum Videorecorder flog schaute Sakura auf die Uhr an ihrem Nachttisch,
strich sich das Haar ein wenig glatt und sagte dann,
"Ich geh solange mal Frühstücken. Wenn ich zur Schule müßte
wär ich schon wieder viel zu spät dran. Was für ein Glück, dass 
heute Sonntag ist."
"Ist gut",
murmelte Kerberos, der schwer damit beschäftigt war das 
Gerät in Gang zu setzten.


Sakura mußte lächeln. Neben dem Ansehen von Quiz-Sendungen 
und dem Videospielen, schaute er sich auch gerne die Aufnahmen
von Tomoyo an.

-


Als sie die Treppe hinunter in die Küche kam, saß ihr 
Vater schon am Frühstückstisch, ganz in eines seiner 
Archäologie-Bücher vertieft. 
"Morgen, Papa."


"Guten Morgen, Kind. Willst du ein paar frische Pfannkuchen?",
fragte er, als er das Mädchen erblickte, und stand sofort auf.
"Au Jaaa!"
Mit wahrer Begeisterung stürzte Sakura sich auf die Leckerei, 
legte sich gleich heimlich einen Pfannkuchen für Kero-chan 
beiseite. Sie kannte ja seine Vorliebe für Süßes. 

-


Nach einer Weile bemerkte sie, daß an diesem Morgen irgend 
etwas nicht so war wie sonst. Toya ist ja gar nicht da, dachte 
sie verwundert. Ihr Bruder saß doch sonst immer schon am 
Tisch, wenn sie sich mal bequemte aufzustehen. 
"Wo ist den Toya?",
fragte sie ihren Vater. Wahrscheinlich konnte er mit dem 
Frühstück nicht auf mich warten, dachte sie mürrisch.
"Dein Bruder schläft noch...ist heut nicht aus dem Bett zu 
kriegen, als hätte er heute Nacht kein Auge zugemacht",
antwortete Fujitaka Kinomoto seiner Tochter und schaute ein 
wenig besorgt drein.


Das Mädchen machte große Augen. Es war gar nicht Toyas Art 
den ganzen Morgen zu verschlafen. Dann verschränkte sie die 
Hände hinter den Kopf und lehnte sich zurück. Hmm, richtig 
erholsam, mal ohne nervenden Bruder zu frühstücken, dachte sie 
mit einem Grinsen im Gesicht.

-


Sie fuhr regelrecht zusammen, als es plötzlich an der Wohnungstür 
klingelte. Wer konnte das sein? Vielleicht Tomoyo? Aber sie wollte
doch erst nachmittags vorbei kommen! Sakuras Vater stand auf und 
ging zur Haustür. 


"Guten Morgen Tsukishiro."
"Entschuldigen Sie bitte, Kinomoto-San. Aber ist Toya schon wach?"
Sakura fuhr abermals zusammen. Oh je, es war Yukito und sie saß 
ungekämmt und im Pyjama am Tisch. Was würde er von ihr denken,
wenn er sie so sah?


"Nein. Aber es wird Zeit, daß er mal aus den Federn kommt. Geh 
doch hoch und weck ihn, vielleicht bekommst DU ihn ja wach",
hörte sie ihren Vater sagen. 
Wie zu einer Eissäule erstarrt und mit hochrotem Gesicht 
erwiderte Sakura den freundlichen Gruß des Jungen mit einem heftigen 
Nicken, als dieser an ihr hastig vorbei Richtung Treppe ging. 
Oh wie peinlich, dachte sie. Yukito hechtete die Treppe hinauf und 
verschwand im oberen Stockwerk des Hauses. 


=====


Ende Teil 1


(*) Ebenso wie Sakura hab ich keine Ahnung ob Kero-chan
sich überhaupt erkälten kann ?_? 
Gehen wir einfach mal davon aus. "smile"

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