Titel

Titel: Das Geburtstagsgeschenk
Teil: 1/2
Autor: Tenshi-chan
E-Mail: Tenshi31Lili@hotmail.com

Disclaimer: Yuki, Toya und alle anderen schnuckeligen Charas 
von CCS gehören Clamp, ich leihe sie mir nur aus und gebe 
sie unbeschadet wieder zurück. Natürlich will ich auch 
nichts an ihnen verdienen...

Pearing: Yuki/Toya
Rating: PG
Warnung: sap (vielleicht auch ein wenig OOC und com ??)

Inhalt: Yukito hat Geburtstag. Sakura und Shaolan streiten
sich um ein Geschenk für ihn. Doch wenn zwei 
sich streiten, freut sich bekanntlich der Dritte. 

Komentar: (Diese Fic ist diesmal aus Toyas Sicht geschrieben)




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Teil 1.


Es war ein wunderschöner Dezembermorgen.
Gut gelaunt schlenderte Sakura 
in die Küche, wo ihr Bruder Toya und ihr Vater schon 
am Tisch saßen und frühstückten. 

"Guten Morgen, Papa. Guten Morgen, großer Bruder"

rief das Mädchen gut gelaunt aus. Sie setzte sich 
neben ihren Bruder an den Tisch und begann sofort ihr 
Frühstück in sich hineinzustopfen. 

"Guten Morgen, mein Kind"

Fujitaka Kinomoto lächelte seine Tochter 
liebevoll an und schenkte ihr etwas zu trinken ein.

Toya hingegen schaute seine Schwester erstaunt von 
der Seite an.

"Wie kommt es, das du heute so pünktlich bist?"

Er kannte seine Schwester. Sie war ein solcher 
Morgenmuffel und kam meist viel zu spät in die
Gänge. Das Resultat war, dass sie 
ihr Essen herunterschlingen musste, um nicht zu spät
zur Schule zu kommen.

"Weißt du denn nicht, was für ein Tag heute ist?",

antwortete Sakura vorwurfsvoll mit einer Gegenfrage. 

Toya bildete mit seinem Gesicht ein großes Fragezeichen.

"Der 25. Dezember?"

"Ja. Aber auch Yukitos Geburtstag. Das müsstest DU 
doch am besten wissen, er ist doch DEIN bester Freund",

belehrte das Mädchen ihren Bruder. 

"Natürlich weiß ich, dass Yuki heute Geburtstag hat"

erwiderte Toya und seine Stimme klang ein wenig 
verärgert. 

Nie würde er Yukis Geburtstag vergessen. Vor 
allem diesen Geburtstag nicht. Denn seid einiger Zeit 
sah er Yuki mit anderen Augen. Im fielen plötzlich 
so viele Kleinigkeiten an seinem Freund auf, denen 
er vorher nie Beachtung geschenkt hatte. Bemerkte er 
doch plötzlich, was er für ein gutmütiger Mensch war. 
Immer geduldig und freundlich. 
Oder auch, dass sein blondes Haar seine schönen Augen noch 
mehr zur Geltung brachte, vor allem wenn er seine 
Brille absetzte. Was er nur sehr selten tat. 
Er wollte noch mehr Zeit mit Yuki verbringen, doch
seltsamerweise fühlte er sich plötzlich unsicher und nervös 
in dessen Nähe. Als hätte er ihn gerade erst kennen 
gelernt. Was diese Veränderung in ihm zu bedeuten 
hatte, wusste Toya nicht zu deuten, doch eines wusste er, 
und zwar, dass ein selbst gebackener Kuchen oder 
ein Buch diesmal nicht als Geburtstagsgeschenk
ausreichte und deshalb zermaterte er sich schon seit 
Tagen den Kopf, was er seinem Freund nun schenken sollte.

"Ach ja? Und was schenkst du ihm?",

unterbrach Sakura Toya, als hätte sie seine Gedanken gelesen.

Toya fühlte sich ertappt und errötet leicht, was
jedoch zum Glück keiner zu bemerken schien.

"Ähm...Ich habe vor, in die Stadt zu gehen und ihm 
etwas zu kaufen",

redete er sich raus. Warum Herausreden? Im Grunde 
war es sogar die Wahrheit. Er hoffte nämlich in der 
Stadt auf ein passendes Geschenk zu stoßen.

Das Mädchen sprang auf und hüpfte begeistert auf und ab.

"Kannst du mich mitnehmen? Bitte! Ich will Yuki auch
noch etwas kaufen. Etwas ganz besonderes."

Oh nein. Das passte Toya überhaupt nicht. Angestrengt suchte 
er nach einer guten Ausrede, sie nicht mitnehmen zu 
müssen. Doch als er den bittenden Blick seines Vaters
sah, gab er klein bei und murmelte resigniert:

"Na gut. Aber ich will gleich nach der Schule 
los gehen, also trödle nicht."


*

Es sollte noch schlimmer kommen. Sakura behauptete
nicht ohne Tomoyo gehen zukönnen und so hatte er 
schließlich beide Mädchen am Hals.

Als sie am Mittag in der Stadt ankamen, 
schleifte Sakura Tomoyo und ihren Bruder von einem 
Geschäft in das nächste.
Sie stöberte in Pralinen- und Feinkost-Läden, in verschiedenen 
Boutiquen. Sogar in Sport-Geschäften, doch keiner 
schien das Richtige für Sakura zu haben.

Toya konzentrierte sich so darauf, die beiden in den 
Geschäften hin und her sausenden Mädchen im Auge zu 
behalten, dass er fast vergaß, warum er eigentlich in die 
Stadt wollte.


*

Müde und gereizt folgte er den Mädchen in das bestimmt 
hundertste Geschäft. Es war ein Laden, der Geschenkartikel 
aller Art verkaufte. Gerade wollte er sagen, dass er hoffte, 
Sakura würde endlich etwas finden, als er 
das finstere Gesicht seiner Schwester bemerkte. Langsam
folgte er ihrem noch finsteren Blicken und sah Shaolan Li
mit genau dem gleichen Blick auf sich und die Mädchen 
zukommen.

"Was macht der denn hier? Der will doch wohl nicht auch 
ein Geschenk für Yuki kaufen?"

raunte Sakura verärgert ihrer Freundin zu.

"Aber egal, was er sich aussucht, ich werde das schönere
Geschenk kaufen"

fuhr sie etwas lauter fort. 

Na toll, dachte Toya. Musste dieser schreckliche Junge
gerade hier auftauchen. Er mochte Shaolan nicht. Die Art, 
wie der Junge Yuki ansah, beunruhigte ihn.
Es war wie bei Sakura nur kindliche Schwärmerei, dieser 
Meinung war Toya, aber trotzdem sträubten sich bei ihm immer
die Nackenhaare, wenn der Junge das tat. 

Er folgte ihnen in das Geschäft und als wäre es zu
erwarten gewesen, auf der Suche nach dem
ultimativen Beweis ihrer Zuneigung zu Yuki, stürzten sich 
Sakura und Shaolan plötzlich gleichzeitig auf einen kleinen, 
silbernen Teddy, der auf dem Bauch ein großes, rotes Herz 
aufgenäht hatte. 

"Ich habe ihn zuerst gesehen",

rief Sakura aus.

"Nein ich",

behauptete Shaolan.

Und schon begann ein kleines Handgemenge zwischen den
beiden. Sakura schnappte sich den Teddy vom Regal.
Doch ehe sie sich versah, hatte Shaolan ihn ihr auch schon 
aus der Hand entrissen. Sogleich holte sie sich das 
kostbare Stück wieder zurück. So ging das eine ganze Weile
hin und her.

Tomoyo versuchte den entfachten Streit zwischen den 
beiden zu schlichten, doch ohne Erfolg.

Eigentlich wollte Toya gerade energisch dazwischengehen, als 
er plötzlich wie angewurzelt vor einer Vitrine stehen blieb.
Darin lag ein Gegenstand, der so seine Aufmerksamkeit
auf sich lenkte, dass er alles um sich herum vergaß. 

Es war ein silbernes Kettchen mit einem herzförmigen 
Anhänger auf dem mit kleinen verschnörkelten Buchstaben
der Name Yukito stand.

Mittlerweile hatte Sakura den Teddy wieder in ihrer 
Gewalt und jagte damit, dicht gefolgt von Shaolan,
durch den ganzen Laden. 

Doch Toya bemerkte von all dem nichts. Er starrte 
immer noch den Gegenstand an, der, in einem 
kleinen weißen Kästchen gebettet, sein Herz
höher schlagen ließ. 

Es fiel Toya auf einmal wie Schuppen von den Augen.
Im wurde nun klar, warum er Yuki seit kurzem mit anderen 
Augen sah. Warum er so nervös in seiner Nähe war und
warum er sich so viel Gedanken um ein passendes 
Geschenk machte. Er hatte sich in Yukito Tsukishiro, seinen
besten Freund, verliebt. 
Ja, es waren die gleichen Gefühle, die er einst für Kaho 
Mizuki empfunden hatte.
Aber wie konnte das passieren?

Dieses Geschenk symbolisierte genau seine Gefühle. 
Er musste es kaufen und damit Yuki zeigen, was er fühlte.
Auch wenn er Angst davor hatte, wie sein Freund 
darauf reagieren könnte. Ob Yuki seine Gefühle teilte oder 
nicht, beides war beängstigend und würde alles verändern. 

Der Preis für das Kettchen war erschwinglich. 
Doch auch wenn es zu teuer gewesen wäre, hätte er
es kaufen müssen.

Er nahm das Kästchen vorsichtig aus der Vitrine und
ging damit langsam, wie in Trance, zur Kasse. 

"Können Sie es mir auch einpacken?",

fragte er etwas benommen die freundliche Verkäuferin
hinter der Theke. 

*

Erst als er bezahlt und das, nun in einem blauen 
Geschenkpapier eingepackte, Kästchen in seine 
Jackentasche verstaut hatte, nahm er wieder seine
restliche Umgebung war. 

Tomoyo hielt gerade den zwei Streithähnen einen 
zweiten Teddy vor die Nase und sagte beschwichtigend:

"Schaut mal. Das ist genau der gleiche. Was haltet 
ihr davon, wenn jeder von euch einen für Yuki
kauft?"

Sakura und Lee hielten inne und starrten das schwarzhaarige 
Mädchen mit großen Augen an. 

"Das ist eine tolle Idee"

mischte sich nun auch Toya ein. Dankbar schaute er Tomoyo
an, die offensichtlich genau das Richtige getan hatte,
um diesen Streit zu beenden. 

Sakura, die gerade den Teddy wieder an Shaolan verloren 
hatte, reagierte zuerst. Sie hakte sich mit erhobenen Haupt 
bei ihrer Freundin ein und sagte, während sie auf die Kasse 
zusteuerte,

"Na gut"

und ein wenig leiser fügte sie, zu Tomoyo gewand, noch 
hinzu,

"...Aber ICH werde Yuki das Geschenk zuerst geben"

Erleichtert über den Ausgang der 
Auseinandersetzung folgte Toya den Mädchen und sorge
dafür, dass sie so schnell wie möglich den Laden
verließen. 

Zurück ließen sie einen Jungen, der mit dem Ausgang 
des Streites nicht so zufrieden war wie Sakura, doch das 
interessierte Toya in diesem Moment nicht die Bohne.


*

"Großer Bruder? Meinst du Yuki wird der Teddy gefallen?"

fragte Sakura ihren Bruder kurz nach dem sie Tomoyo 
verabschiedet hatte - das reiche Mädchen war auf dem Heimweg 
von ihren Leibwächterinnen mit dem Auto abgeholt worden -
Toya hatte seid dem Vorfall in dem Laden kein Wort mehr 
gesagt und wirkte leicht abwesend.

"Ganz bestimmt"

antwortete er gedankenverloren und strich seiner 
kleinen Schwester liebevoll übers Haar.




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Ende Teil 1.


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Tja, wieder eine meiner eher einfachen Fics. Hoffentlich liest 
Jemand trotzdem noch den zweiten Teil.
*Tenshi-chan


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