Neue Seite 1

Sooo.der erste Teil meiner Original-Fic is' nun fertich.ich bin ganz stolz, also schlagt mich bitte nicht zu hart, wenn's euch nicht gefällt.J

Warnings: Bis jetzt noch keine, später vielleicht irgendwie Shonen Ai und vielleicht Lemon! Also.blablabla.wenn ihr davon abgeneigt seid.blablabla.dann.blablabla.wärt ihr ja nicht auf dieser Seite! Also, kehrt um, oder das Grauen wird euch packen.;) 

Die Erste, die's lesen wird und hoffentlich nicht enttäuscht ist, wird Ri-chan sein und ich bin ihr soooo dankbar, dass sie die Fic auf ihre Seite stellt, auf der ihr vermutlich gerade seit.Votet für sie! So, ich hör jetzt am besten mal auf zu labern. Jetzt Geht's los!



Grey-Eyed



"Sasaki! Einsatz im nördlichen Distrikt! Ein Raubüberfall mit zwei Toten! Schnell!"

Danny Sasaki schaute auf, stand dann so hastig von seinem Drehstuhl auf, dass dieser umfiel, schnappte sich seine Jacke, seine Mütze und seine Pistole und rannte auf den Hinterausgang zu. Er öffnete die Tür hastig, schmiss diese an die Wand und stolperte die drei Treppenstufen bis zum Streifenwagen nach unten. Er riss die Beifahrertür auf und liess sich neben seinem Partner John Savage in den Sitz fallen. Der fuhr schon los, bevor Danny auch nur vernünftig die Tür zu gemacht hatte und raste auf die nächtliche beleuchtete Hauptstrasse hinaus, die um diese Uhrzeit nicht mehr ganz so stark befahren war. 

"Worum geht's denn genau, John?"

"Ach, irgend so eine alte Dame hat bei uns angerufen und gemeldet, dass in der Wohnung nebenan Schüsse und Schreie zu hören waren. Die Tür hätte aufgestanden, das Schloss hätte heraus gebrochen daran herunter gebaumelt, nur habe sie sich nicht getraut, in die Wohnung zu gehen, weil sie Angst hatte, dort könnte noch jemand drin sein, der ihr etwas antun könnte." John seufzte und schaute Danny bedeutungsvoll an.

"Das ist schon der fünfte Überfall in dem Bezirk heute! Es wird immer schlimmer mit der Kriminalität. Aber was soll man machen?"

Danny nickte und schaute dann angestrengt auf die Strasse vor ihnen. 



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Kaum fünfzehn Minuten später kamen sie auch schon vor dem heruntergekommenen Wohnblock mitten im miesesten Viertel der Bronx an. Sie zogen beide ihre Waffen und stürmten hoch in den zweiten Stock, in dem auch schon die alte, schwarze Dame wartete, die sie angerufen hatte. Aufgeregt und ein wenig ängstlich brabbelte sie auf die beide Polizisten ein.

"Sie müssen schnell nachsehen, ob sie noch leben!"

John nickte Danny zu und bedeutete ihm, dass er die aufgeregte Frau beruhigen sollte und ging dann mit gezückter Waffe in die Wohnung. Ihm kam ein übler Geruch entgegen, er hatte auf einmal den Geschmack nach Metall im Mund und erkannte, dass es Blut war, das in der Luft war.

Beruhigend legte Sasaki eine Hand auf die rechte Schulter der Frau und fragte leise:

"Wer sind ,Sie'? Wie viele Personen haben dort gewohnt?"

Mit zittriger Stimme sagte sie:

"Drei. Eine kleine Familie. Sie waren so nett! Was haben sie diesen Monstern nur getan? Was...Was haben sie nur-nur getan?"

"Sie meine, zwei Erwachsene und ein Kind? Oder ein Erwachsener und zwei Kinder?"

"Zwei Erwachsene und ein Kind! Oh, mein Gott, was ist, wenn sie dem Kleinen etwas angetan haben? Er hat doch nichts getan! Und er war immer so lieb! So ein lieber Junge!"

Sasaki wollte gerade antworten, als John ihn von drinnen rief:

"Sasaki, komm mal schnell her!"

Danny lächelte die Frau noch einmal an, wandte sich dann um und lief in die Wohnung.

"Wo bist du, John?"

"Im Schlafzimmer! Ist am Ende des Flures! Hier sieht's vielleicht aus! Zwei Leichen, ein Mann und eine Frau, beide erschossen und daran verblutet."

Sasaki erreichte das letzte Zimmer in der kleinen, spärlich eingerichteten Wohnung und hielt sich als erstes in dem Türrahmen fest, als er das Blutbad sah. Auf dem Bett lag das im Schlaf ermordete Ehepaar in einer riesigen Blutlache, es tropfte von den ausgestreckten Händen der Frau und dem Rand des Lakens. Sasaki schaute sich um und wandte sich dann an Savage:

"John, sind das alle?"

John nickte verwundert, als er nach dem Wieso der gestellten Frage fragte.

"Die Frau meinte, es wäre eine Familie gewesen. Zwei Erwachsene, ein Kind. Hast du schon in allen Zimmer nachgesehen? Das Kind müsste noch hier sein."

"Nein, ich habe kein Kind gefunden. Ich habe auch in allen Räumen nachgesehen. Das Kinderzimmer ist gleich nebenan, aber da ist kein Mensch. Vielleicht ist das Kind ja geflüchtet, als es die Schüsse gehört hat?"

"Keine Ahnung, aber-", setzte Danny an, wurde dann aber vom Piepen seines Message-Gerätes davon abgehalten, seinen Satz zu Ende zu bringen. 

Seid ihr bald da fertig? Ist hier wieder Chaos, brauchen euch auf dem Revier, dringend!

Stand dort und Danny musste seufzen, weil er es mal wieder nicht schaffte, das verdammte Piepen des Geräts auszustellen. Doch dann tippte John ihm auf die Schulter und legte einen Finger an seine Lippen.

"Was denn?", fragte Sasaki laut und John raunte ihm ein ,PSCHT!' zu. Sasaki verstummte und folgte Johns Blick auf das von Blut durchnässte Bett. Dann hörte er es auch: Ein leises Wimmern ging immer dann durch den Raum, wenn einer der monotonen Piepser aus dem Gerät kam. Danny schaute John an, John schaute Danny an und beide dachten im selben Moment: 'Das Kind! Aber wo nur?' Dann kniete Danny sich hin. Ihm war da eine Idee gekommen. Wo hatte er sich immer verkrochen, wenn er einen Alptraum gehabt hatte? Unter dem Bett seiner Eltern, weil er diese nicht wecken wollte. Vorsichtig streckte Danny eine Hand nach der heruntergerutschten Decke aus und atmete einmal tief ein. Umso näher er an die Decke kam, umso lauter wurde das Wimmern. Dann hatte er sie zwischen Zeigefinger und Daumen und nach einer weiteren kurzen Atempause zog er die Decke langsam hoch. Er schaute unter das Bett, das Wimmern hörte schlagartig auf, doch er konnte nichts erkennen. Nur ein Rascheln verriet ihm, dass er richtig gelegen hatte mit seiner Vermutung.

Er bat John per Handzeichen, ihm mal seine Taschenlampe zu reichen. Als er sie an knipste und unter das Bett leuchtete, erkannte er erst ein mit lauter Teddybären voll gepackten Schlafanzug, dann einen schwarzen, verstrubbelten Haarschopf. Dann bewegte sich der Kopf des kleinen Kindes, und zwei grosse, graue Augen reflektierten das Taschenlampenlicht.

Vollkommen angespannt schaute er in die grauen Augen, in denen eine unbeschreibliche Todesangst lauerte und man sah die unglaubliche Anspannung, mit der das Kind den Tod erwartete. Noch nie hatte Sasaki etwas Vergleichbares gesehen. Abgesehen von der seltenen Farbe der Augen waren da noch die Emotionen, die man in ihnen leichter lesen konnte als in jedem Buch. Fasziniert starrte er hinein, konnte sich nicht von dem Anblick dieser Augen lösen und fühlte in sich selber auf einmal diese grosse Trauer aufkommen, die das Kind, dieser kleine Junge, ihm vermittelte.

Doch dann machte Savage den grossen Fehler und hustete geräuschvoll. Erschrocken zuckte der Junge zusammen, dann klappte sein Mund auf und er fing an, ohrenbetäubend zu schreien.

Sasaki drehte sich hastig um und zischte: "Savage, verdammt!", wandte sich dann wieder an den Jungen und sprach beruhigend auf ihn ein. Doch dieser liess sich davon gar nicht beeinflussen, er hielt bloss die grauen Augen mit diesem panischen Blick auf Sasaki gerichtet und schrie. Dann hörte er mit einem Mal auf und Sasaki war schon dabei, erleichtert aufzuatmen, aber dann erkannte er, dass der Junge nur Luft holte und schon fing er wieder an zu schreien. Savage kniete sich nun neben Sasaki nieder und versuchte, irgendwie auf den Jungen einzuwirken, aber bei seinem Anblick schrie das Kind nur noch lauter. 

Ein Poltern war zu hören, dann ein erschrockenes Aufkeuchen, und als die Beiden sich umdrehten, stand dort die alte Dame in der Tür, mit einer Hand am Mund und die Augen vor Schreck geweitet. Sie schüttelte kurz mit dem Kopf und für ein paar Sekunden die Augen, doch dann schien sie sich zusammen zu reissen, setzte sich neben Sasaki auf den Boden. Und siehe da: Als der Junge sie erkannte, verstummte er sofort, klappte seinen Mund wieder zu und kroch, Stück für Stück, weiter unter dem Bett hervor. Ab und zu schaute er ängstlich auf Sasaki und guckte, ob Savage in der Nähe war, doch er bewegte sich langsam auf die alte Dame zu und schliesslich schloss er seine kurzen Arme mit den winzigen Händen um ihren Nacken und vergrub sein Gesicht in ihrer Spitzenbluse. Leises Schluchzen war zu hören und sein Körper fing an, unbändig zu zittern. Als die Frau sich zu Sasaki umdrehte, erkannte er, dass der Teddy-Schlafanzug mit Blut voll gespritzt war und ausserdem die Haare des Kindes verklebte. Er streckte seine Hand aus, um zu fühlen, ob das Kind auch verletzt war, doch als er den Hinterkopf berührte, zuckte der Kleine zusammen und erstarrte wie eine Salzsäule. Vorsichtig und in Zeitlupe drehte er dann sein bleiches Gesicht zu Sasaki, sah ihn wieder aus den grauen Kinderaugen an, die so viel gesehen hatten, und eine Träne lief an seiner Wange herunter. Als sie fast am Kinn angekommen war, hob Sasaki vorsichtig die Hand, die Kinderaugen wendeten sich aber nicht von seinem Gesicht ab, legte sie ganz sanft an das Kinn und wischte die Träne weg. Und auf einmal war alle Angst aus den Augen verschwunden, auf einmal verstand das Kind, dass dieser Mensch ihm nichts tun wollte und ein hoffnungsvoller Glanz legte sich über die Augen.

Savage wusste es noch nicht, aber diese Augen würde er nicht mehr vergessen.

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Hoffe, sie hat dir gefallen... bald kommt der nächste Teil! *HDL* *Knuddel*

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