Also, wer Shonen-Ai nicht mag sollte erst gar nicht diese Story lesen ein Lemon kommt auch vor. Die Figuren gehören miiiiiiir!!!
Das ist meine erst Story dieser Art also reißt mir nicht gleich den Kopf ab.
Über Kommentare jeglicher Art würde ich mich sehr freuen. Komments zu miiiirrrrr!!!!
Mailt an: WhiteListener@aol.com
~Part 1~
Es waren Sommerferien und Tai wollte Ferien in Frankreich machen. Er und einige andere Jugendliche warteten auf den Bus. Natürlich waren es nicht nur Jungs sondern auch Mädchen einige kicherten nervös. Sie alle hatten mindestens ein Elternpaar dabei nur Tai nicht und das machte ihm auch nichts aus. Zu solchen Sachen kam er fast immer allein, schließlich war er schon 16 und konnte sehr gut auf sich selber aufpassen. Der Urlaub in Frankreich sollte eine Woche dauern. Da er schon seinen Impfpass und alles weitere einen Aufpasser gegeben hatte, wartete Tai nun ungeduldig auf den Bus, er wollte endlich einsteigen den es war sehr früh und er war ganz schön müde. Dann kam er endlich, da sein Name fast ganz oben auf der Liste stand konnte Tai als einer der Ersten einsteigen ,vorher gab er noch sein Gepäck ab.
Wenn er gewollt hätte, hätte er sich nach ganz hinten gesetzt, aber er saß immer gerne etwas weiter vorne. Außerdem hoffte er so das er seine Ruhe hatte. Soviel er wusste sollte dann der Bus noch an einem anderem Ort halten und dann sollte es endlich losgehen. An dem Ort stieg nur noch ein Junge dazu, aber das bekam Tai schon gar nicht mehr mit denn er war schon eingeschlafen. Deshalb bemerkte er auch nicht das der Junge ihn einen Augenblick anstarrte, sich dann aber eine Reihe hinter Tai setzte. Tai wachte erst auf als sie schon fast da waren, dazwischen war er nur einige Male wach als sie an einem Rastplatz gehalten hatten und er auf´s Klo ging. Die Sonne blendete ihn etwas, also kramte er seine Sonnenbrille raus. Schon kurze Zeit später waren sie bei der Jugendherberge angekommen. Da Tai sich nicht aufdrängen wollte, wartete er ab in welches Zimmer er kam. So kam es das er mit Mike Lee und Jacki McLane auf ein Zimmer kam. Diesem Jacki gefiel das aber überhaupt nicht den eigentlich wollte er mit ein paar Freunden auf ein Zimmer. Also wurde auf dessen Zimmer noch ein Bett gestellt. Also war Tai nun mit Mike alleine auf dem Zimmer. Das machte Mike wie es schien nichts aus, normalerweise würde Tai das auch nichts ausmachen, aber ihm kam Mike irgendwie unheimlich vor. Denn Mike hatte bis jetzt kein einziges Wort gesagt ihn bloß immerzu so komisch angelächelt. Deshalb ging Tai nachdem er seine Sachen ausgepackt hatte, aus dem Zimmer und sah sich ein bisschen in der Jugendherberge um. Es machte ihm relativ wenig aus das kaum jemand mit ihm redete, er war gerne mal allein. Nachdem Essen ging Tai nach oben, dabei sah er Mike wie er gerade mit ein paar französischen Girls flirten. Da es schon sehr spät war, wollte Tai ihm erst Bescheid geben, ließ es dann aber sein, weil er keinen Ärger haben wollte. Also zuckte er einmal kurz mit den schultern und ging in sein Zimmer. Morgen war ein Ausflug nach Verdun geplant, deshalb ging Tai schon so früh schlafen. Deshalb bemerkte er auch nicht wie Mike leise rein kam. Als dieser Tai da so liegen sah, mit den schulterlangen etwas gelockten Haaren und Tais ruhigen Atem hörte, musste er wieder lächeln. Schon als er Tai das erste Mal im Bus gesehen hatte, hatte er sich sofort in diesen etwas unscheinbaren Jungen verliebt. Er wusste was er da fühlte bis jetzt war es ihm zwar noch nie passiert das er sich auf den ersten Blick verliebte, aber so etwas soll es ja schließlich auch geben. Für ihn war es nicht das erste Mal das er sich in einen Gleichgeschlechtlichen verliebte. Ein paar Sekunden schaute er Tai noch an und ging dann auch schlafen.
Tai war am nächsten Morgen als erster wach, er dachte das Mike noch schlafen würde doch das tat er nicht. Verstohlne schaute Mike zu Tai rüber, sein Herz schlug schneller als Tais nackten Oberkörper sah. Nachdem Tai aus de Zimmer gegangen war, stand Mike auf und zog sich schnell um. Als alle mit dem Frühstück fertig waren, bestiegen sie den Bus, vorher durfte man jedoch noch ein paar Sachen holen die man vielleicht mitnehmen wollte. Tai rannte schnell ins Zimmer zurück und holte seine Zeichenmappe mit allem was dazu gehörte. Im Bus hatte fast jeder eine Sonnenbrille auf, die meisten setzten sich wieder auf die selben Plätze die sie schon auf der Hinfahrt hatten. Mike hatte sich woanders hingesetzt, die Fahrt dauerte nicht lange aber die ganze Zeit behielt Mike Tai im Auge. Der spürte das man ihn beobachtete und tat so als ab er aus dem Fenster schauen würde, aber in Wirklichkeit schaute er auf das Spiegelbild das sich in der inneren Fensterscheibe spiegelte. So erkannte er das Mike ihn beobachtete, den Rest der Fahrt musste dieser sich ganz schön zusammenreisen um nicht zu Mike zuschauen. Aber er hielt es die Fahrt über aus, doch als der Bus endlich hielt war Tai heilfroh darüber. Denn nun konnte er endlich aussteigen, nun folgte eine Führung wo selbst die Ausgeflipptesten vor Ehrfurcht ruhig wurden. Danach durfte man sich zwei Stunden frei bewegen. Sofort entfernte Tai sich von der Gruppe und suchte sich einen ruhigen Platz, wo er dann anfing zu zeichnen. Er achtete überhaupt nicht auf seine Umgebung, nur auf das was er zeichnete.
„Was machst du da?,“ hörte Tai eine Stimme hinter sich. Verdattert schaute Tai sich um und sah hinter sich Mike.
Etwas zögerlich sagte Tai:
„Nur...etwas zeichnen.“
/Was will der denn hier? Warum schaut er mich so komisch an? Jetzt hat er zum ersten Mal mit mir gesprochen. Na schön jetzt hat er was gesagt, aber er soll endlich aufhören mich so anzuschauen./
„Darf ich mal sehen?,“ fragte Mike lächelnd.
„Äh sicher,“ sagte Tai und gab Mike seine Mappe.
„Du kannst verdammt gut zeichnen,“ sagte Mike, nachdem er sich die Zeichnungen alle angesehen hatte. Er gab sie Tai zurück, dabei beugte er sich zu Tai herunter und ehe es sich dieser versah küsste Mike ihn auf den Mund. Als Mike von Tai abließ, schaute er in die grünen Augen eines völlig verwirrten Jungen.
„Beeil dich Kleiner gleich fährt der Bus los.“
Lächelnd ging Mike zum Bus, kurze Zeit später ging Tai ihm nach. Dieser war immer noch ein wenig durcheinander, er setzte sich einfach auf seinen Platz und dachte nach.
/Was sollte das gerade? Warum hat er das gemacht? Ich versteh nicht. Warum?/
Noch mal dachte er an den Kuss.
/Verdammt was sollte das?/
So schnell wie möglich stieg Tai aus dem Bus als sie wieder in der Jugendherberge waren.
Da sie schon auf der Rückfahrt, in einem Restaurant gegessen hatten durften sie sich den restlichen Tag so gestalten wie sie wollten. Tai verbrachte den restlichen Tag damit nachzudenken und wenn er Mike über den Weg lief ging er so schnell wie möglich an ihm vorüber. Beim Abendessen konnte er Mike dann aber doch nicht mehr ausweichen, Tai hatte sich gerade gesetzt, da setzte Mike sich neben ihn. Erst wollte Tai nicht aufschauen, doch tat er es doch. Mike lächelte ihn freundlich an, darauf schaute Tai wieder schnell auf seine Teller.
Ganz schnell aß Tai nun auf und brachte sein Geschirr weg. Er war froh als er bemerkte das Mike noch im Essensraum blieb. Eigentlich hatte Tai erst vorgehabt ins Zimmer zugehen. Aber dann befürchtete er das Mike bald käme und das sie dann alleine im Zimmer wären. Deshalb ging er in den Gemeinschaftsraum wo sich einige einen Thriller im Fernsehen ansahen. Leise setzte Tai sich hinter sie, so dachte er einige zeit nicht mehr an Tai. Doch nach einer gewissen Zeit wurde Tai so müde, das er doch ins Zimmer ging. Erleichtert atmete er auf, als Mike nicht im Zimmer war. Gerade hatte er sich ins Bett gelegt und wollte von da aus das Licht ausmachen, doch da kam Mike ins Zimmer. Eigentlich hatte er vor das Licht anzumachen, deshalb berührten sich Tais und Mikes Finger. Wie von der Tarantel gestochen zog Tai seine Hand zurück, Mike schloss hinter sich die Tür und lächelte Tai an.
„Was hast du?“
„Ich.... ich also.“
Doch ehe er sich weiter äußern konnte legte Mike seine Finger auf Tais Lippen und setzte sich neben ihn. Er zog die Finger zurück und küsste Tai nochmals, doch diesmal drang er sanft mit der Zunge in seinen Mund ein. Eigentlich hatte Tai sich vorgenommen sich zu wehren, wenn Mike das noch mal wagen sollte. Aber wieder war Tai viel zu überrascht darüber was mit ihm geschah. Langsam löste Mike sich von Tais Lippen.
„Du schmeckst lecker,“ sagte Mike und wuschelte durch Tais Haare.
/Er sieht so süß aus wenn er verwirrt ist./
Noch einmal lächelte Mike ihn an, dann machte er das Licht aus. Im Dunkeln zog er sich um und legte sich schlafen.
Währenddessen lag Tai wach im Bett.
/Warum habe ich mich nicht gewehrt? Wollte ich das etwa? Was ist bloß mit mir los? Warum bin ich nur so durcheinander? Bedeutet dieses Gefühl etwa.......? Nein das kann doch nicht sein oder?/
Völlig verwirrt schlief Tai ein.
Eine Melodie weckte Tai am nächsten Morgen auf, er drehte sich um und sah Mike der vor sich hersummte.
Er fing gerade an sich die Zähne zu putzen, danach drehte er sich um und bemerkte das Tai wach war.
„Oh habe ich dich geweckt Kleiner?“
Mike setzte sich wieder neben Tai aufs Bett und schaute ihn an.
„Du brauchst keine Angst zu haben. Bloß du bist so süß auf deine eigene Art und weiße. Weißt du das?
Schon als ich dich das erste Mal gesehen habe, habe ich mich in dich verliebt. Und als ich dich dann unter dem Baum so sitzen sah, sahst du so anders aus. Fast wie ein Engel, ich konnte nicht anders ich musste dich küssen. Du bist was besonderes.“
Mit einer Hand fasste Mike Tai ans Kinn, hob es hoch und schaute ihm in die Augen. Stumm erwiderte Tai den Blick.
/Mikes Augen sind so tief wie ein Abgrund, als ob er traurig wäre. Sie passen überhaupt nicht zu seinem Gesichtsausdruck. Was mach ich eigentlich hier? Mein Herz schlägt schneller./
Ehe Tai weiter nachdenken konnte, küsste Mike ihn schon wieder. Tai wehrte sich nicht, nein ein wenig erwiderte er den Kuss sogar, er genoss diesen Kuss. Mike war ein wenig überrascht als Tai den Kuss erwiderte, zwar ein wenig zögerlich, aber er erwiderte ihn. Beiden kam der Kuss wie eine Ewigkeit vor. Als Mike aufhörte flüsterte er Tai ins Ohr:
„Du bist etwas besonderes mein kleiner Engel.“
/Warum habe ich diesen Kuss erwidert? Erwartet er nun eine bestimmte Antwort?
Verdammt ich bin so durcheinander!/
Die steigende Nervosität bei Tai blieb bei Mike nicht unbemerkt, daher hielt er es für das beste ihn eine Weile alleine zulassen.
Also ging er aus dem Zimmer, Tai schaute noch eine Weile auf die geschlossene Tür. Dann zog er sich seinen Bademantel an, kramte ein paar Sachen raus und ging unter die Dusche. Während das kalte Wasser auf seinen Körper prasselte dachte er nach.
/Dieser Kuss war so.... anders. Mein Herz schlug schneller, ein Gefühl der Wärme kam in mir hoch. Ich fühlte mich in diesem Augenblick so geborgen. Bis jetzt habe ich nur einmal ein Mädchen geküsst, doch ein Junge? Was ist denn nur mit mir los? So habe ich noch nie gefühlt, ich bin völlig durcheinander. Mein Herz will ihn doch mein Verstand behauptet das genaue Gegenteil./
Tränen rannen über sein Gesicht, mit der Faust schlug er gegen die Wand. Nachdem er sich wieder beruhigt hatte, drehte er die Dusche ab und zog sich an. Er stand vor dem Spiegel, als Mike rein kam. Die Haare waren bereits wieder trocken, gerade wollte Tai sie durchbürsten, doch dann kam Mike rein und er ließ die Bürste wieder sinken. Wortlos schaute Tai ihn an, schon wieder setzte Mike dieses unwiderstehliche Lächeln auf, das Tai schon seid längerem im Kopf umherschwirrte.
„Setz dich auf den Stuhl ich bürste dir die Haare,“ sagte Mike und zog einen Stuhl zu sich.
Tai nahm das Angebot an, Mike nahm ihm die Bürste aus der Hand und fing an die Haare zu bürsten.
„Sag wenn es zu doll ziepen sollte.“
„Mmh, mach ich.“
„Warum bist du eigentlich hier Tai?“
„Was meinst du damit?“
„Na ja ich meine das selten jemand alleine wegfährt sondern mit Freunden.“
„Ich hatte einfach keine Lust die Ferien bei meiner Tante und meinem Onkel zu verbringen. Aber das selbe könnte ich dich auch fragen.“
„Mein Vater hat mich hierher geschickt, ha wenn man bedenkt das ich eigentlich nicht hierher wollte. Da hat mein Vater einmal etwas gutes getan, sonst hätte ich dich niemals kennen gelernt.“
„Du scheinst deinen Vater nicht unbedingt zu mögen.“
„Ja so könnte man das auch nennen. Du musst wissen ich habe noch drei ältere Brüder. Ich bin 18 die anderen sind jeweils 20,21 und 25 Jahre alt. Meine Mutter ist tot, seitdem ist mein Vater noch strenger. Zwei meiner Brüder sind bereits verheiratet und haben sogar schon Kinder. Mein ältester Bruder hilft meinem Vater bei den Geschäften und ich? Ich bin für meinen Vater ein Taugenichts, mehr nicht. Er will das ich auch Geschäftsmann werde, aber ich will es nicht. Jeden Tag lässt er es mich spüren das ich ein niemand bin. Alle Entscheidungen werden über meinen Kopf hinweg entschieden. So war es auch mit dieser Reise. Obwohl ich glaube das mein ältester Bruder Richard ihn dazu überredet hat. Weißt du ich verstehe mich nämlich nicht sonderlich gut mit ihm.“
„Warum nicht?“
„Er tut das was er will, er nimmt sich das was er will ob es nun Menschen oder Gegenstände sind, das ist ihm egal. Immer wenn ich ihm begegne schaut er mich mit seinen eiskalten Augen an. Ich kann einfach seine ganze Art nicht ausstehen. Er ist nun mal ein richtiges Arschloch. Mit meinen anderen Brüdern verstehe ich mich dagegen sehr gut. Aber seitdem meine Mutter tot ist hört mein Vater immer auf Richard. Er sagt immer das, dass sein Lieblingssohn wäre. Besonders mich lässt er das so oft wie möglich spüren.“
„Tut mir leid.“
„Ach was man gewöhnt sich an alles. Aber sag mal was ist mit deiner Familie?“
„Meine Eltern sind bei einem Autounfall gestoben ich habe keine Geschwister. Seitdem lebe ich bei meiner Tante und dessen Mann. Mit denen verstehe ich mich aber nicht so gut, deshalb lebe ich in einer eigenen Wohnung. Durch die Lebensversicherung meiner Eltern kann ich mir die Wohnung leisten und brauche nicht bei meinen Verwandten zu leben. Oft besuche ich meine Großmutter, mit der verstehe ich mich viel besser.“
„Tust du mir einen gefallen?“
„Ähm.... welchen ?“ /Was will er denn nun? /
„Trag bitte deine Haare offen das steht dir viel besser.“
Überrascht drehte Tai sich um und sagte lächelnd:
„Mach ich.“
„Das freut mich. Aber nun lass uns frühstücken gehen. Ich glaube heute machen wir einen Ausflug nach Paris.“
Lächelnd ging Tai hinter ihm her.
Die Woche ging schnell vorbei. Morgen sollte es zurück nach Deutschland gehen. Das Abendessen war gerade vorbei, als Tai ans Telefon gerufen wurde. Mike wollte noch etwas erledigen, danach wollte er in sein Zimmer gehen. Als er den Flur betrat sah er noch gerade wie Tai mit Tränen überströmtem Gesicht die Tür hinter sich zumachte.
Schnell ging er ins Zimmer, da saß Tai mit nassem Gesicht und versuchte sich zusammen zureißen.
„Was ist los?“
„N.. nichts,“ sagte Tai unsicher und ging zum Schrank als wolle er nach etwas schauen, doch er hatte schon heute Nachmittag seine Sachen eingepackt. Mit einem Knall schloss Mike die Schranktüren. Tai stand mit dem Rücken zu ihm und zitterte leicht.
„Jetzt red hier keinen Scheiß,“ sagte Mike und riss Tai herum, so das er sein Gesicht sehen konnte.
„Also was ist passiert?“
Die Mundwinkel zuckten, doch er sagte kein Wort, dann konnte er seine Tränen nicht mehr zurückhalten.
„Nun sag mir schon was passiert ist,“ sagte Mike sanft und drückte Tai an sich. Endlich konnte auch Tai sich nicht mehr zurückhalten, er brach nun entgültig in Tränen aus. Dabei stotterte er:
„Meine ...... Großmutter .... tot. Vor drei Tagen gestorben. ......Heute... Beerdigung ich..... nicht.....war.“
„Schsch ganz ruhig, weine ruhig meine Mutter sagte immer man soll seinen Schmerz heraus weinen. Danach fühlt man sich viel besser.“
Als Tai die beruhigende Stimme von Mike hörte, fing Tai schon an sich zu beruhigen.
„Hier ich schenk dir was,“ sagte Mike und nahm sich seine Kette vom Hals wo ein kleines Kreuz dran hing.
„Immer wenn du angst hast, nimmst du das Kreuz in die Hand. Es wird dir immer und ewig helfen.“
Mike befestigte die Kette an Tais Hals. Dieser hörte Mikes Herz schlagen, so nah spürte er seine Wärme so intensiv. Ganz instinktiv schmiegte Tai sich an ihn.
/Er riecht so gut./
„Siehst du jetzt geht es dir schon viel besser.“
Die Blicke trafen sich, doch diesmal machte nicht Mike sondern Tai den ersten Schritt. Erst schaute Tai ihn nur an, doch dann stellte er sich auf die Zehenspitzen und küsste ihn. Ein leidenschaftlicher Kuss entbrannte, sie spielten gegenseitig mit ihren Zungen. So stolperten sie in Richtung Bett. Dabei zogen sie sich gegenseitig, so das beide nur noch mit Unterhosen ins Bett fielen. Mike küsste erst nur seinen Mund doch dann küsste er jede einzelne Stelle von Tais Hals. Doch dann hörte plötzlich auf, verwirrt schaute Tai auf.
„Was .... ?“
„Psst, da draußen ist jemand.“
Mike hielt gespannt die Tür im Auge, vorher machte er das Licht aus. Es muss wohl ein Aufpasser gewesen sein, denn er hörte wie einige Türen geschlossen wurden. Währenddessen wurde Tai immer müder, er schlief unter Mike, mit einem zufriedenen Lächeln, ein. Als Mike wieder auf Tai schaute, schlief dieser bereits, Mike flüsterte ihm noch ins Ohr:
„Ich liebe dich mein kleiner Engel.“
Mhm ich dich auch,“ kam es schwach von Tai, der sich an Mike kuschelte. So schliefen sie gemeinsam ein.
Der nächste Morgen verlief relativ ereignislos, beide setzten sich im Bus neben einander und redeten über verschiedene Dinge.
„Gib mir deine Telefonnummer, ich ruf dich an.“
Tai schrieb ihm seine Nummer auf und drückte sie Mike in die Hand. Leider musste Mike schon etwas früher aussteigen.
Es regnete draußen so konnte Tai nur traurig einen Schemen hinterher schauen, der in einen Sportwagen einstieg.
Bei Tai zuhause fühlte er sich einsam, er sehnte sich nach Mikes Nähe. Übermorgen fing er mit seiner Ausbildung in einer Bibliothek an, als Bibliothekar. Eigentlich war es nicht unbedingt ein Traumberuf unter den Jugendlichen, aber er las gerne und es war immer so ruhig in einer Bibliothek. Er freute sich schon richtig darauf, aber er würde sich mehr über einen Anruf von Mike freuen. Mike hatte versprochen spätestens Morgen anzurufen, nochmals sah sich Tai seine Zeichnungen an, besonders die von Mike. Der Tag ging schnell vorüber und am nächsten Morgen aß Tai in aller Ruhe sein Frühstück und holte dann die Zeitung ins Haus. Als Tai die erste Seite aufschlug viel ihm sofort ein Bericht ins Auge.
Mike
Lee wurde mit hohem Fieber ins Krankenhaus geliefert.
Der jüngste Sohn des Großkonzernchefs Herr Lee wurde gestern abend mit hohem Fieber ins Marienkrankenhaus eingeliefert.
Mehr brauchte Tai schon gar nicht mehr zu lesen, nie im Leben hätte gedacht er gedacht das Mike so krank sei. Zwar war ihm aufgefallen das Mike in den letzten Tagen ein wenig verschnupft war, aber er hätte nicht gedacht das er so krank war.
Völlig überstürzt verließ Tai die Wohnung, da das Krankenhaus ganz in der Nähe lag, ging Tai zu Fuß hin. Auf den Weg dorthin, kaufte Tai noch ein paar Blumen. Er hoffte sie würden Mike gefallen, im Krankenhaus fragte er dann nach, wo das Zimmer von Mike ist.
„Einen Moment bitte, ah ja er liegt im dritten Stockwerk, Zimmer 104, aber momentan können sie ihn nicht besuchen. Denn sein Bruder und sein Vater sind gerade da. Aber wenn sie wollen können sie vor dem Zimmer warten,“ sagte eine junge Krankenschwester zu ihm.
„Gut dann warte ich vor der Tür.“
Tai bedankte sich und nahm dann den Fahrstuhl ins dritte Stockwerk. Das Zimmer fand er schnell, ein Stuhl stand davor. Nachdem er sich gesetzt hatte, hörte unfreiwillig ein Gespräch zwischen Mike und dessen Vater an. Da die Tür einen Spalt offen stand.
„Wenn du dein Abitur fertig hast, wirst du sie heiraten! Verstanden?!“
„Darauf kannst du lange warten. Ich kenne das Mädchen doch überhaupt nicht. Außerdem wer sagt denn das ich auch Geschäftsmann werden will?“
„Ich verbiete so mit mir zusprechen. Ab sofort wirst du dich nicht mehr mit deinen Freunden treffen, die sind nämlich gar kein Umgang für dich. Du wirst sie auch nicht anrufen, du wirst zur Schule gehen und dich nur noch ums Lernen kümmern.“
„Das kann doch nicht dein Ernst sein!!“
„Oh, doch das ist mein völliger Ernst. Du wirst eine kleine Wohnung in der Nähe der Schule bekommen, dort wirst du keinen Telefonanschluss haben, auch keinen Internetzugang. Keine Wiederrede! Ende aus Basta!“
Schon als Tai die ersten paar Worte gehört hatte, wurde ihm mulmig in der Magengegend. Ihm wurde klar das er Mike wohl nie wieder sehen würde. Er legte die Blumen auf den Stuhl und ging ruhigen Schrittes aus dem Krankenhaus. Er war so geschockt das er bei sich Zuhause einfach nur im Sessel saß. Erst in den späten Abendstunden wachte er aus seiner Starre auf.
In der Nacht hatte er einen schrecklichen Alptraum, er muss schrecklich gewesen sein. Denn er wachte schweißgebadet auf, Tai konnte sich jedoch an nichts erinnern. Dazu kam das er auch noch verschlafen hatte, deshalb musste er sich extra beeilen. Doch dank seiner Inline-Skates kam er dann doch noch rechtzeitig in der Bibliothek an. Als erstes räumte er einige Bücher ein, nachdem er das erledigt hatte fragte ihn plötzlich jemand:
„Entschuldigung könntest du mir wohl bitte sagen, wo ich das Buch ‚Der Greif ‚ von Wolfgang Hohlbein finden kann?“
„Ähm wenn sie es nicht in dem Regal gefunden habe, ist es wahrscheinlich ausgeliehen. Aber wenn sie wollen schaue ich mal im Computer nach.“
„Wenn du das tun würdest wäre ich dir sehr dankbar.“
Tai spürte den Blick des Mannes in seinem Rücken. Am Computer tippte er dann ein paar Buchstaben ein, dann sagte er:
„ Tut mir leid das Buch ist momentan ausgeliehen, aber wenn sie wollen können sie es vorbestellen.“
„Nein, nein das ist nicht nötig. Ich schaue einfach noch mal vorbei wenn es wieder da ist. Wann ist denn wieder da?“
„In zwei Wochen.“
„Okay, dann komme ich in zwei Wochen wieder.“
„Mhm.“
Der Mann ging gemächlichen Schrittes zum Ausgang.
/Irgendwie erinnert mich der Typ an jemanden. Bloß an wen?/
Doch schnell hatte Tai den Mann vergessen, er dachte ab und zu an Mike, nein eigentlich nicht ab und zu sondern unaufhörlich.
Bald war Mittagspause und danach verging die Zeit sehr schnell und Tai konnte nach Hause gehen. Dazu musste er durch einen Park gehen, er hatte gerade die Hälfte durchschritten als er eilige Schritte hinter sich hörte. Dann spürte er einen Lufthauch hinter sich, reflexartig drehte Tai sich um und wehrte den Schlag geschickt ab. Es war nur einer der ihn angriff, ein Fehler, mit den geschickten Schlägen wehrte Tai jeden Schlag ab. Doch plötzlich zog der Typ ein Messer, damit schien er verdammt gut umgehen zukönnen, zwar wich Tai immer wieder aus, aber dann streifte ihn das Messer doch am rechten Oberarm. Doch davon ließ sich Tai nicht beeindrucken, mit einem Handkantenschlag schlug er dem Gangster das Messer aus der Hand. Dieser floh daraufhin, da die Wunde stark blutete, ging Tai eher schleppend als gehend nach Hause.
/Man was für ein Glück das ich einige Jahre Karateunterricht hatte./
Nachdem er die Wunde verbunden hatte ging er schlafen.
Doch er konnte nicht einschlafen und als er dann auch noch ein Kratzen an der Balkontür hörte, war er erst recht wieder hellwach. Leise schlich er ins Wohnzimmer, dort konnte er einen Schatten am Fenster sehen. Ganz plötzlich machte Tai das Licht an, der Schatten erstarrte. Doch als Tai dann erkannte wer dort war, rannte er zur Balkontür und riss sie förmlich auf.
„Mike!“
Stürmisch umarmte sich die beiden.
„Hey nicht so stürmisch Kleiner, lass uns lieber eingehen.“
Noch immer um Mikes Hals hängend gingen sie rein.
„Was machst du hier?“
„Es tut mir Leid das ich mich nicht gemeldet habe.“
„Hauptsache du bist jetzt hier,“ sagte Tai glücklich.
„Du warst um Krankenhaus oder?“
Überrascht blickte Tai auf.
„Woher weißt du das?“
„Wegen der Blumen, ich habe eine Krankenschwester gefragte wer sie auf den Stuhl gelegt hatte. Die Beschreibung die sie mir gab, passte genau zu dir.“
„Mhm.“
„Du hast das Gespräch mit meinem Vater gehört.“
„Ja.“
„Ich musste dich einfach wiedersehen, aber morgen muss ich wieder los.“
„Schon?“
Darauf antwortete Mike bloß mit einem Kuss, er wollte jetzt nicht mehr reden, er wollte nur noch Tai.
Wie hatte dieser die Küsse vermisst, in inniger Umarmung steuerte Tai in Richtung Schlafzimmer. Inzwischen hatte Mike schon sein Jacke ausgezogen, dann stülpte er sich noch die Schuhe ab und beide landeten im Bett. Da Tai nur seien Unterhose an hatte, bemerkte Mike schnell den Verband. Zwischen seinen Küssen fragte er:
„Was .... ist....mit....deinem....Arm?“
„Nichts ..... schlimmes.“
„Mike zog sich sein Shirt aus, ein langer und intensiver Kuss folgte, langsam ging er immer tiefer. Der Hals von Tai wurde über und über mit Küssen bedeckt, an einer Stelle blieb ein dunkler Fleck zurück. Als Mike an seinen Brustwarzen saugte, konnte Tai ein lustvolles Stöhnen nicht mehr unterdrücken. Doch als die Küsse plötzlich aufhörte schaute Tai verwundert auf.
„Warum hörst du auf?“
„Keine Sorge mein Lieber gleich geht es weiter,“ sagte Mike lächelnd als er sah wie erregt Tai war. Schnell zog er sich die Jeanshose aus und fing dann an Tais Lenden zu küssen. Langsam zog er ihm die Unterhose aus, Mike musste grinsen als er das erregte Glied seines Geliebten sah. Erst fing er an es mit seinen Händen zu massieren, worauf Tai immer schneller atmen musste, sein Stöhnen wurde immer lauter. Dann nahm Mike Tais Glied in den Mund, mal schneller mal langsamer umspielte er mit seiner Zunge das Glied. Schon bald bemerkte er das Tai dem Höhepunkt zusteuerte. Mit einem Aufschrei ergoss er sich in Mikes Mund, dieser wischte sich die Flüssigkeit von den Lippen und küsste Tai. Dankbar erwiderte er den Kuss.
„Das war wundervoll,“ sagte Tai noch immer ein wenig außer Atem.
„Da bin ich aber froh.“
Plötzlich umfasste Tai, Mikes Hüfte und zog ihn zu sich herunter.Tief schauten sie sich in die Augen, Tai erkannte das Mike am liebsten noch mehr wollte, aber nicht zuviel verlangen wollte. Um ihm zu beweisen das er so gut wie alles für ihn tun würde, liebkoste er Mikes Brustwarzen. Dieser ließ sich das gerne gefallen, Tai zog ihm die Unterhose aus und warf sie irgendwo ins Zimmer.
„Ich möchte .... ,“sagte Mike wurde aber von Tai unterbrochen.
„Ich weiß.“
„Willst du?“
„Für dich würde fast alles tun.“
„Danke.“
Noch immer küssend, zog Mike ihn näher zu sich und hob dessen Hüften leicht an. Noch einmal schaute er in Tais Gesicht, er sah wie entschlossen er war.
„Entspann dich.“
Mit einem Nicken gab Tai seine Zustimmung, sanft drang Mike in ihn ein. Tai spürte einen kurzen Schmerz, der jedoch schnell der Erregung platz machte. Gleichmäßige Stöße durchfuhren Tais Körper und da Mike wollte das Tai es auch schön hatte, fing er nun an dessen Glied zu massieren. Dann fing Tai an die Stöße zu blocken so das Mike tiefer in ihn eindringen konnte. Für beide war es ein erhebendes Gefühl, fast gleichzeitig kamen sie zum Höhepunkt. Erschöpft sank Mike neben Tai, der sich an ihn schmiegte und so schliefen beide ein.
Die ersten Sonnenstrahlen weckten Tai, doch als er aufsah, lag niemand neben ihm. Erschrocken setzte er sich auf.
„Mike!?“
„Ich bin hier,“ sagte Mike und kann angezogen ins Zimmer.
„Ich muss leider schon gehen, mein Liebster. Ich werde mich wohl nicht melden können. Aber mach dir keine Sorgen, wenn ich kann dann komme ich.“
Inzwischen hatte er sich neben Tai gesetzt.
„Ich muss vorsichtig sein mein Bruder treibt sich hier in der Gegend rum, auch wenn ich glaube das er hier nicht auftaucht muss ich vorsichtig sein. Ach und wenn du ihn sehen solltest dann geh ihm so schnell wie möglich aus dem Weg.“
„Wie sieht er denn aus?“
„Du wirst ihn schnell erkennen, er trägt immer Designersachen und eine Brille. Er ist ein wenig größer als ich. Aber nun versuch noch ein wenig zu schlafen schließlich musst du heute noch arbeiten.“
Noch einmal wuschelte Mike ihm durch das Haar und ging dann.
~Part1 Ende~
Und? Wie war es?
Hoffentlich war es nicht allzu schlecht. Ich habe noch nie einen Lemon geschrieben.