Von:
Lona [Lonasan@hotmail.com]
Warnung:
an einer Stelle gibt es Blut, aber das war s dann auch schon, ziemlich ungefährlich
ein Paar Andeutungen zu shonen ai , aber Leute die da nicht mögen hätten mit
dem Fanfic gar nicht anfangen sollen
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zur Story: wurde entfernt
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Seh ich gern!
Teil 3
Dimitri Richard von der Heide
Ich und Zen verbrachten
mehrere Tage nebeneinander krank im Bett, Arina kam immer wieder zu Besuch. Sie
machte sich schreckliche Sorgen und wir nutzten es gnadenlos aus: entweder ließen
wir uns das Essen auf das Zimmer bringen, oder sie durfte uns eine Massage
verabreichen damit wir uns aufwärmten. Aber sie wusste sich zu rächen und
brachte jeden Tag neue Hausaufgaben mit, die wir dann erledigen durften, alle
Versuche uns davor zu drücken waren erfolglos.
Es war an dem Tag
besonders warm fast wie im Sommer und diesmal hatte ich keine Lust im
Bett rumzulungern, aber was andres blieb mir ja nicht übrig. Arinas Eltern
kamen demnächst aus Amerika zu Besuch, sie freute sich riesig, ich und Zen
freuten uns ebenfalls für sie. Ich wollte ihre Eltern kennen lernen, jedoch war
ich im Moment echt nicht in der Lage dazu, ich beneidete Zen, er war viel besser
in Form als ich, obwohl er ja die ganze Zeit in meiner Nähe war und sich wieder
mal anstecken konnte. Arinas Eltern kannte er auch schon bereits, da er Arina
schon seit drei Jahren kannten, wie ich das später von dem Mädchen
erfuhr.
Zen war inzwischen so Gesund,
dass er eigentlich schon zu Schule gehen konnte, aber er war zu faul dafür.
Zu mir sagte er aber er täte das meinetwegen, was ich im jedoch nicht
glaubte, denn er ging jeden Abend mit Anfang Dämmerung weg und kam nach drei
Stunden wieder zurück und ließ mich alleine. Anfangs kam er erst mit dem
Sonnenaufgang zurück, aber als auch er merkte, dass ich ohne ihn schlechte Träume
hatte und überhaupt mies drauf war und das Schlafen aufgab änderte er das.
Zen hatte sich an die
Wand gelehnt und blätterte in dem Deutschbuch, ich lag auf der Seite und zog
mir inzwischen schon zum dritten mal das Buch von Wolfgang Hohlbein
„Elfentanz“ rein, dass ich inzwischen schon fast auswendig kannte. Das Buch
glitt mir aus den Händen, den Grund für kannte ich nicht genau entweder war
ich müde oder hatte einfach keine Lust mehr zum Lesen. Ich drehte mich zu Zen
und starte ihn eine Weile wortlos an. Schließlich merkte er das und ließ ab
von dem sowieso uninteressanten Schulbuch. Er blickte zu mir leicht lächelnd rüber
„Was ist den, Kleiner?“ „Wo gehst du den jeden Abend hin...“fragte ich
ganz leise, dem Flüstern nah. Als er mir keine Antwort gab fing ich an zu raten
„ Hast du dir etwa ein paar Mädels für deine Befriedigung bezahlt?“//Oh
Gott! Was labere ich da!// Ich hatte schon wieder die Kontrolle verloren, aber
ich hasse es nun mal wenn man mir nicht auf meine Fragen antwortet.
Plötzlich bewegte sich
Zen schnell und lag auch bereits über mir, sein Gesicht ganz nah an meinem. Ich
konnte seinen Atem in meinem Gesicht spüren. Ich wurde rot...ich wurde immer rot wenn ich daran dachte, dass
mir seine Nähe angenehm ist. Dann hauchte er leise „Ich lass doch meinen
Kleinen, nicht wegen ein paar Weibern sitzen!“ Er lächelte, aber es war kein
Grinsen. //Gott wieso machte er so was?! Ich kann es nicht ab, wenn er mich in
Verlegenheit bringt!// plötzlich erschrak er, was ich jedoch nicht verstand
„Was ist, Zen?“ er machte es sich auf meinen Schenkeln gemütlich und
schaute mich besorgt an„Du...du... bist ja ganz
rot.. hast du schon wieder Fieber!“ ich wurde noch röter „Nein...ich“
Jetzt grinste Zen, aber wirklich „oder hab ich dich etwa in Verlegenheit
gebracht ?!“ Ich schupste ihn von mir runter und versteckte mein Gesicht im
Kissen um ihn nicht erkennen zu lassen, dass ich inzwischen PUTENROT war „BAKA!“
zischte ich dann nur in das Kissen.
Jetzt erschrak Zen erst
recht, faste mich an der Schulter und versuchte mein Gesicht vom Kissen
wegzuholen, „Hey, so sei doch nicht gleich wieder beleidigt!“ Ich befreite
mich mit Gewalt aus seinem Griff und war froh, dass sein Griff nicht zu fest
war, denn sonst hätte ich keine Chance. Ich drehte mich auf die Seite „Ach..
lass mich in Ruhe!“ Ich fühlte wie sich das Bett bewegte und Zen wieder neben
mir war „Komm schon, Kleiner war doch nicht so gemeint....Tut mir Leid“. Ich
sagte nichts „Moment wieso entschuldige ich mich auch ich hab doch gar nichts
verbrochen!“ fiel ihm ein. Jetzt richtete ich mich auf und schaute zu Zen, der
auf dem Bett kniete „Doch!“ „Was denn, hmm..?“ „Du...du...du...“ Zen
beobachte amüsiert, wie ich nach Worten suchte und mir schon wieder Röte ins
Gesicht stieg “Du...bist mir zu nah getreten!“ Zen fragte verständnislos
„Inwiefern?„ Ich antworte nicht „etwa Körperlich?“ //Gott wieso werde
ich rot?!// waren schon die ganze Zeit meine Gedanken. Zen drehte demonstrativ
den Kopf zum Fenster „Pah, dass du freiwillig bei mir schläfst macht dir
nichts aus, du bist doch immer der, der sich an mich kuschelt“ Am liebsten würde
ich Zen eine reinhauen, weil der sich auf so einer Weise über mich Lustig
machte, aber ich wusste, dass ich keine Chancen hatte wieso den auch, er würde
es eher falsch interpretieren,
immerhin hatte er ja recht. Also stand ich abrupt auf und ging schnell Richtung
Tür. „Hey, wo willst du den hin? „ Fragte Zen aufgeregt hinter mir, ich
motzte zurück „Nach draußen, frische Luft schnappen!“
Draußen schien die
Sonne nicht mehr so stark, das letzte mal als ich auf die Uhr geguckt habe war
es schon sechs und jetzt bestimmt schon fast sieben. Die frische Luft tat gut .
Ich hatte ein Armloses T-Shirt an und eine ziemlich leichte
Hose, also wurde mir langsam kalt, aber ich wollte nicht zurück. Nicht
weil Zen mich so eingeschüchtert
hatte, sondern weil ich die Fassung verlor und mich so blöd anstellte, weil ich
dachte dass Zen mich jetzt vielleicht für einen Weichei
oder so was hält. Plötzlich spürte ich einen angenehmen Stoff auf
meinen Schultern und zwei Arme die sich um meine Taille legten und mich an ihren
Besitzer zogen, der mir leise zuflüsterte „Du bist krank, und sollst doch gar
nicht raus , Kleiner“ Ich legte meinen Kopf auf Zens Schulter „Tut
mir leid, ich sollte nicht so hektisch reagieren“ Zen schaute mich verständnisvoll
an „Dann lass uns reingehen, ja?“ „Bist du mir nicht mehr böse?“ „Ich
bin doch nicht der, der weggelaufen ist.“ Sagte Zen scherzhaft, dann zog er
mich enger an sich und wir gingen gemeinsam in das warme Innere des Gebäudes.
Ich legte mich auf das
Bett und schaute zu Zen, der seinen schwarzen Mantel anzog, der gerade eben noch
meine Schultern wärmte. Er kramte in den Sachen auf dem “Bett neben den
Schrank“ fand dann den Rucksack den er suchte. Dann ging Zen zum Spiegel und
richtete das silberne Kreuz, das mit einem Lederband an seinem Hals befestigt
war, dieser schien im besonders wichtig zu sein den er nahm es
NIE ab. „Es wird dunkel“ sagte er kurz, ich verstand und nickte.
„Heute gehst du schon wieder weg ohne mir was zu sagen!“ Zen lächelte
„Keine Angst du erfährst es früh genug, aber ich weiß nicht ob es dir
gefallen wird“ schließlich ging er weg und lies mich alleine zurück.
Ich schnappte sofort
den Discman und hörte Musik, von Zen hab ich erfahren, dass es sich bei
der Musik um japanische Lieder handelte, sowohl berühmte als auch ganz
vergessene, die aber von Zen gemocht wurden. Er hatte die CD selber hergestellt,
indem er Lieder aus dem Netz runtergeladen hatte und sie dann auf die CD übertrug.
Die Erklärung verstand ich noch, normalerweise konnte ich mit Begriffen, die
was mit dem Computer zu tun hatten, nichts anfangen.
Zen war gegen
Mitternacht zurückgekehrt, nachdem er duschen war, zog er sich um und kletterte
zu mir ins Bett. Wo ich bereits
umgezogen unter der Decke lag und auf ihn wartete. Zen hielt jedoch Abstand, er
hatte das was ich zu ihm gesagt hatte sehr ernst genommen. //Ich bin ein Idiot!
// War meine Einstellung dazu, ich brauchte doch seine Nähe sehr! //vielleicht
benehme ich mich wie ein Schwächling, vielleicht würden andere sich darüber
lustig machen, dass ich die Nähe eines Jungen brauche...aber seit wann
interessiert mich die Meinung andere...solange ER nichts dagegen sagt...// . Ich starrte ihn an, bis er endlich meinen Blick merkte und
sich zu mir wand „hmm?“ gab er von sich „Ich hab dir heute zwar gesagt,
dass... dass du mir nicht zu Nahe
treten solltest, aber ich....“ dann merkte ich, dass mir die Worte fehlten
doch Zen verstand mich auch so, er rollte zu mir rüber
und nahm mich in seine starke
Arme, ich kuschelte mich wieder an seine Brust und gab mit einem Lächeln zu
verstehen, dass ich mich in seine Umarmung wohl fühlte. Er lächelte zurück
und ich errötete wieder, damit Zen es nicht sieht versteckte ich meinen Kopf in
seinen Armen. Ich genoss seine Wärme und den
Geruch des Duschgels, mit dem er sich gewaschen hatte.//Gott wieso macht mich
ein Junge... dieser Junge so an!//
waren meine letzten Gedanken bevor ich einschlief. Zen schnaubte leicht an
meinen Haaren und schlief mit einem zufriedenen Grinsen ein.
Wir hatten nun endlich
Wochenende es war schönes Wetter. Ich und Arina standen in der Küche und
bereiteten das Essen vor. Da Zen nicht kochen konnte durfte er das Wohnzimmer
herrichten, den wir erwarteten noch Gäste, heute sollten Arinas Eltern zu
Besuch aus New York kommen. Ich
freute mich, sie kennen lernen zu können.
Arina stellte den Topf
auf den Ofen und ich beschäftigte mich mit den Kartoffeln, sie erzählte mir
von ihren Eltern, wie froh sie war sie wiederzusehen, wie lieb sie sie hat.
Arina bewunderte mich, dass ich als Junge kochen kann, gemeinsam lachten wir
auch über Zen, als dieser das erst mal mitbekam stürzte er in die Küche und
machte unabsichtlich viel Chaos. An dem Abend haben wir viel gelacht, allein die
Vorbereitungen machten uns sehr viel Spaß.
Später abends kamen
auch die Eltern von Arina an, wir feierten ihr Ankommen.
Ihre Eltern waren tatsächlig
sehr nett, der Vater hatte dunkle Haare und benahm sich grundsätzlich sehr
ernst , uns gegenüber, aber manchmal konnte auch er sich nicht vor lachen zurückhalten.
Arinas Mutter hatte hellbraune Haare, sie lächelte ständig und war vom
Charakter her Arina sehr ähnlich, nur dass sie sich öfters als Arina mit ihren
Anmerkungen zurückhielt. Arina sah ihren Eltern jedoch nicht sehr ähnlich,
dass mit den dunkelbraunen Haaren konnte ich mir noch erklären, aber keiner von
ihren Eltern hatte solche grüne Augen. Außerdem
wurde mir auch klar, dass Arina nur eine Halbjapanerin ist da ihre Mutter
eindeutig nicht aus Asien kam.
Arinas Eltern fragten
mich aus, vor allem ihr Vater. Man konnte
ihm ansehen, dass er sich sehr um seine Tochter sorgte. Bei den Fragen, ob ich
rauche oder so hatte ich keine Probleme, aber als Heer Veen wissen wollte wer
den meine Eltern sind konnte ich
nichts sagen, ich schaute zu Seite. Auch Zen starrte mich, auf eine Antwort
wartend, an. Arina war die Einzige, die mitbekommen hatte, dass ich nicht gerne
darüber rede „Ach, Daddy hör auf meinen Rafael-kun zu löchern, du lässt
mir doch nichts übrig“ Ich war ihr dankbar, als ich merkte, dass Herr Veen
beim Lächeln seiner Tochter sofort nachgab und sagte „Tja da scheint meine
Tochter
einen Bodygard mehr zu
haben...“ „Jo, und ich einen Schützling mehr“ sprach Zen dazwischen.
Es war schon spät, als
wir Arinas Haus verließen. Wir haben uns anfangs beim trinken zurückgehalten,
da Arinas Vater uns immer seltsame Blicke zuwarf. Aber als Arina vorschlug den
alten Wein aus dem Keller zu holen, willigte der Vater ein. Nachdem er die halbe
Flasche allein getrunken hatte bot er uns auch was an mit den Wörtern „Jungs,
wollt ihr mir etwa nicht Gesellschaft leisten“ Ich trank normalerweise nicht
viel, aber die Tatsache, dass auch Arina und ihre Mutter sich den Spaß
erlaubten, führte mich dazu, dass ich mitmachte, jedoch vertrug
ich nicht viel und war schon nach zwei Gläsern angetrunken. So ging ich
mit Zen völlig besoffen durch die Straßen, ich bereute, dass wir auch diesmal
nicht bei Arina blieben, sondern sie
mit ihren Eltern zurückließen. Wir
stürzten uns gegenseitig. Der
leichte Wind störte uns ein wenig, vor allem mich, da mir die Haare ins Gesicht
wehten und ich nichts sehen konnte, Zen war
daran gewöhnt, da er ja einen sehr langen Pony hatte.
Schließlich murmelte
Zen etwas unter die Nase ich verstand es nicht also wiederholte er es „Deine
Eltern...wieso wolltest du nicht über sie reden“ „Ich wollte es nicht und
ich will es immer noch nicht!“ gab ich gereizt von mir ich löste mich von ihm
und ging, wenn man das so nennen konnte, alleine weiter. Schon im nächsten
Moment bereute ich es, stolperte und fiel fast zu Boden, aber Zen nahm mich hart
am Ellbogen und zog mich hoch. Er ließ mich an einer Wand lehnen, seine Hände
jeweils an einer der Seiten neben
meinem Kopf. Zen schaute mich ernst
an „Wieso nicht? Mir kannst du es doch erzählen, ich bin doch nicht fremd!“
„Ach bist du das nicht? „ zischte ich, Zen war irgendwie verletzt wand den
Blick von mir und schaute in die Ferne ohne weiterzusprechen. //Wieso hab ich
das den gesagt, ich rede immer etwas, ohne darüber nachzudenken, Gott jetzt ist
er wieder sauer , verletzt und...// meine Gedanken wurde von einem Geräusch aus
der Dunkelheit unterbrochen . Ich und Zen schreckten auf , der Dunkelhaarige
ging von mir weg in die Richtung, woher der Geräusch kam.
Etwas bewegte sich im
Dunkeln und dann sprang ein dunkler Schatten auf Zen, er wich zurück und ich
konnte meinen Augen nicht trauen.
Da stand ein Mensch mit drei Augen, total zusammengefaltetes Gesicht und ein
seltsame Zeichen auf der Stirn und Zen ohne Furcht, so erschien es mir
jedenfalls.
Das dreiäugige Wesen
griff Zen an, dieser wich im aus . Als es mit seinem rechten oberen Glied nach
meinem Zimmergenossen schlug, blockierte Zen geschickt den Schlag mit seinem
Arm. Ich war in einem Schockzustand und konnte nichts anderes machen als nur
stumm zuschauen. Und dann erblickte das Monster mich und stürzte auf mich,
jetzt hatte sich das konzentrierte Gesicht von Zen auch verändert er hat sich
erschrocken als er die Absicht des Monsters bemerkte. Ich schrie auf und verschränkte
die Arme vor meinem Gesicht, doch es passierte nichts. Ich hörte eine Flüssigkeit
tropfen und machte rasch meine
Augen wieder auf//Zen wird sich doch nicht für mich...// Doch meine größte
Befürchtung blieb aus, Die Flüssigkeit war nicht Zens, sondern Feindes Blut,
wenn man die schleimige grüne Flüssigkeit überhaupt Blut nennen konnte. Zen
stand da und hielt ein langes Gegenstand in der Händen fest, das den Körper
des Wesens durchdängt hatte. Als ich genaue hinschaute erkannte ich ein
Schwert, das eigentlich größer war als Zen selbst. Es erschien mir schwer,
aber nach dem Zen es wieder aus dem Körper des Feindes gezogen hatte, merkte
ich mit welcher Leichtigkeit er ihn hielt.
Er schaute zu dem Dämon,
der zu Boden fiel und betrachtete den Zeichen auf der Stirn des Wesens „Timorus,
war ja klar...um mich zu beseitigen musst du dir was besseres, als einen Triotus
einfallen lassen. „ ich verstand nicht ganz worum es ging dann schaute er zu
mir. „Vertraust du mir jetzt?“ ich wusste nicht was er meinte „wie?“
„Na ja ich hab dir gerade das Leben gerettet und...“ „Vertrauen? Ich soll
jemandem vertrauen, der mit Dämonen problemlos kämpft und mir das verschwiegen
hat, oder nein wahrscheinlich ziehst du die Dämonen sogar an, denn wer auch
immer dieser Timorus ist er hat es auf dich abgesehen nicht wahr?!?“ „Ja
aber ...“ Ich war in einer Fassung in der ich kein „Aber“ duldete , also
ließ ich Zen auch nicht ausreden.“ Glaubst du nicht, dass du auch mich
dadurch in Gefahr bringst...ich meine..ich“ Ich stotterte als mir klar wurde,
dass ich mich bereits wie meine Mutter mir gegenüber bei DEM vorfallen
verhielt, benahm und dann erinnerte ich mich daran, dass ich ja selber ein Dämon
war und wenn Zen das erfahren würde, würde er mich...
Ich lief fort mit den Wörtern
“Ich will dich nicht wiedersehen!“ Ich wollte weg, ich war nicht auf Zen
sondern auf mich selber sauer. Er hatte mich gerettet, er hatte sich für mich
eingesetzt und wer weiß , wieso er mir den Grund für sein Nachtsausgehen
verschwiegen hatte, meine Gedanken waren völlig durcheinander. Und meine größte
Sorge war, dass ich nun Angst vor Zen hatte. Ich ..ich
war schon so oft kurz davor ihm die Sache über meine Verwandlung
zu erzählen, schon so oft wollte ich es ihm sagen, weil er mir ja
glaubte, die Sache mit Vampiren und seine Bibliothek ließ mich glauben, dass er
sich damit auskannte, ich dachte er interessierte sich bloß dafür, aber in
Wirklichkeit...in Wirklichkeit tötete er solche Wesen wie mich. //Und wenn er
es erfahren würde, was würde aus mir werden//
Ich lief ohne Ziel, wollte nicht zum Heim , mir war übel vor dem ganzen
Alkohol und laufen tat ich auch nicht gerade. Normalerweise bin ich ein gute Läufer,
aber in dem Zustand. Ja in dem Zustand hätte mich Zen eigentlich schnell
erwischt, aber er verfolgte mich seltsamerweise nicht. Ich machte halt um zu
brechen. Mein Kopf pochte und meine Seele tat weh. //Was würde ich jetzt geben
um von so einem Monster in Stücke zerrissen zu werden!//
Langsam beruhigte ich
mich wieder, wenn ich das nicht getan hätte wäre ich wahrscheinlich
irgendwo auf der Straße umgekippt und eingepennt, selbstverständlich wäre
ich da wieder erkältet oder so. Und da mein Verstand wenigstens noch ein wenig
funktionierte entschloss ich mich doch zu dem Heim zu gehen.
Als ich dort ankam war
Zen nicht da, ich legte mich auf mein schmales Bett. Ich wollte weg von Zen, weg
von alles was mich an ihn erinnert. Wollte das Geschehene vergessen konnte es
aber nicht. Ich überlegte mir wohin ich fliehen würde und wie ich am besten es
so schnell wie möglich tun könnte,
bevor Zen herausfindet wer ich bin und mich beseitigt. Ich fing an zu weinen und
beschimpfte mich , da ich so ein Schwächling war
Ich
sitze auf dem Asphalt, habe Angst vor dem Dämon mit dem Zen kämpft und auch
Angst um Zen und dann stürzt das Monster auf mich. Ich schrecke auf Zen zieht
ein leuchtendes Schwert.
Blut,
rotes Blut tropft auf den Boden...mein Blut. Zen hält das Schwert, mit dem er
mein Leib durchdrungen hat, fest. Schaut mich an, seine Augen Leer, dann
verziehen sich seine Lippen zu einem Grinsen, er flüstert leise „Hab ich
dich!“
Ich wachte auf, ohne
mich sonderlich über den Alptraum und seinen Sinn zu wundern , nur die Wörter
„hab ich dich“ ließen mich noch eine Weile darüber nachdenken. Vielleicht
weiß Zen ja schon lange, wer ich bin, aber wieso ist er dann so nett zu mir?
"Wozu könnte er mein Vertrauen brauchen? //Ich muss hier
verschwinden...muss weg// Ich erblickte Zen, der ebenfalls zurück war und in
seinem Bett eingeschlafen war. Es beruhigte mich, sowohl dass er zurück war,
als auch dass er mich nicht geweckt hatte. Aber seine Anwesenheit machte mich, für
mich selbstverständlich, nervös. Also stand ich leise auf , zog mir meine
leichte Jacke über den nackten Oberkörper und ging dann
in der blauen Jeans und mit den Turnschuhen den Gang hinunter
Draußen war es kühl
und noch ziemlich dunkel. Ich schaute zu den blasen Sternen , wollte den
angenehmen Geruch der Nacht einatmen, musste aber Husten, da man das was ich
einatmete nun wirklich nicht als angenehme Luft bezeichnen konnte, eher als
Zigarettenrauch. Ich blickte in die
Richtung woher der Rauch kam und erblickte
einen Jungen, dessen Gesichtzüge ich jedoch nicht im Schein des Mondes
erkennen konnte. Diese hatte die Händen in seinen Taschen und schaute in die
Ferne ich folgte seinem Blick sah jedoch nichts ausser den dunklen Häusern und
der Bäume der Allee. Irgendwas
sagte mir ich sollte mich von diesem Jungen fernhalten, aber etwas anderes
wollte, dass ich ihn kennen lerne, also ging ich langsam auf ihn zu. Er hatte
einen ziemlich langen schwarzem T-Shirt an, das im
fast bis zu den Knien reichte und
eine schwarze Jeans, die ich jedoch
eher als eine Schlappehose bezeichnen würde. Diese verdeckte zum Teil seine
Schwarzen Turnscheue mit roten streifen. Rot und schwarze waren seine Farben.
Als ich ganz in seiner Nähe war erkannte ich, dass auch sein Haar rot und
hinten in einen kleinen Zopf mit einem schwarzen Haargummi zusammengehalten war.
Der Junge drehte ziemlich gelangweilt seinen Kopf zu mir und schaute mich mit
seinen Augen bedrohlich an, aber ich wusste nichts mit dem Blick anzufangen,
denn Zen war anfangs auch sehr unfreundlich und dann.... //Mist wieso muss ich
schon wieder an ihn denken!//
Ich nahm die Stimme des
Fremden wahr „Ein Mädchen? Hier
um dieser Zeit?“ „Ich...Ich bin ein Junge, ich wohne in diesem Heim!“
Antwortete ich schnell „Aha, verstehe!“ sagte der Junge und zog weiter an
seiner Zigarette. Ich fragte mich wieso so einer mich nicht aufzog ich sehe doch
wirklich wie ein Mädchen aus, und es sind nicht nur meine langen Haare...
„Und ...wo kommst du
her?...Ich meine wohnst du auch in diesem Heim?“ versuchte ich das Gespräch
zu retten. „Ja, seit morgen“ „Ach bist du neu hier!?“ fragte ich ihn auf
einer begeisterte weise und er lächelte zurück „Ja.“ „Kennst du hier
schon jemanden fragte ich auf einer neugieriger Weise „Nein.“ //Man sind
seine Antworten, immer so knapp?//
fragte ich mich selbst und ihm streckte ich meine Hand aus „Rafael“ Er
guckte mich zuerst unverständlich an, dann verzogen sich seine Lippen nach
oben, zu einem Lächeln „Ach so, Ich heiße Dimitri Richard von der Heide“
Jetzt war ich dran mir blöd anzugucken “oh....was davon ist jetzt dein
Vorname? „ Er grinste „Dimitri Richard“ „Geht’s noch kürzer?“
„Dimitri ODER Richard „ „Und
was ist dir lieber?“ „Eigentlich
Dimitri..“ sagte der Rothaarige fast zu genervt und der jenige der ihn nervte
war anscheinend ich, aber ich dachte nicht daran aufzuhören, irgendwie machte
es mir sogar Spaß „Und..kann ich dich Dimi nennen ?“ Er schaute mich böse
an, dann lächelte er wieder, „Wenn dann
Dim, “Dimi“ nannte mich meine Ma“ „Bist du von zu Hause abgehauen
?“ Fragte ich neugierig und bereute es wieder im nächsten Moment, den
eigentlich wollte ich keine zu Persönliche Fragen stellen. „Nein, ich hab
kein zu Hause.“ „Aber deine
Mutter...“ //Gott ich wollte doch nicht weiterfragen!// „ist in
Irrenanstalt“ sprach Dimitri für mich weiter „und..“ „mein Vater ist
tot“ sagte Dim weiter ohne mich sogar aussprechen zu lassen. Ich blieb stumm
und schaute zu Boden „Tut mir Leid..“ sagte ich eine Weile später ohne
meinen Blick vom Gras zu wenden. Dim grinste nur „Ach was! Willst du nicht
wissen wie das passiert ist?“ Plötzlich
wurde Dim ziemlich gesprächig und vielleicht wäre es besser für ihn,
wenn ich seiner Geschichte zuhören
würde, aber die war bestimmt schmerzhaft und ich war eine sehr mitleidende
Person, so schüttelte ich den Kopf, denn ich hatte schon selber genug Probleme.
„Na dann eben nicht“ sagte dieser immer noch grinsend.
Dim rauchte seine
Zigarette zuende und warf sie auf den Rasen. Dann zog er eine Packung Marlboro
aus und holte eine weitere Zigarette, die er mir anbot, als ich erneut den Kopf
schüttelte nahm er dieser in seinen Mund und zündete sie mit einem roten
Feuerzeug an //brr. .schon wieder rot.. irgendwie wirkt er unheimlich// Ich
mochte noch nie Kerle die rauchen // aber der braucht das bestimmt, hatte
schweres Familienleben oder so...// beruhigte ich mich selbst. Und fragte mich
ob ich nicht vielleicht doch eine rauchen sollte, und damit mein Kummer für ein
Paar Minuten des heftigen Husten vergessen sollte. Aber schließlich hab ich das
doch gelassen.
Es war schon sehr viel
heller geworden, als Dim eine weitere Zigarette zu Boden warf.
„ Was glaubst du ist der Direktor schon wach?“ Ich war irgendwie
geistlich abwesend und nahm seine Frage erst dann war, wenn er sie zum zweiten
mal wiederholte. „wie?..äh“ „ Na ja ich muss mich noch anmelden!“ erklärte
Dim „Oh na dann viel Spaß!“ sagte ich ironisch, was Dim selbstverständlich
nicht verstand „Na ja eigentlich haben sie keine Plätze mehr, es sei den du
willst bei den Mädchen in dem Nachbarheim landen. Oder.. du gibst damit
zufrieden in einem schon überfüllten Zimmer zu leben“ Dim schaute mich eine
Weile irritiert an, dann grinste er aber „Ach was, für mich findet sich immer
Platz! Und ich weiß nicht was daran so schlimm ist mit vielen Jungs in einem
Zimmer zu leben, ich meine ich komm wahrscheinlich NUR zum Schlafen in den
Heim!“ „Oh, ach so“ „Obwohl
anderseits muss ich erst mal ein
Vernünftiges Verhältnis mit meinem Mitbewohnern schaffen, wenn ich einziehe,
damit die meine Sachen nicht stellen...obwohl ein Paar Schläge würden sie auch
davon abhalten!“ Dim schlug seine fast grinsend gegen die Handfläche, der
anderen Hand. Für einen Moment schauderte es mich ich schwieg jedoch und lies
Dim weiterreden „Also vielleicht könnte ich es mir zum Teil ersparen“ er
schaute mich an“ ..indem ich bei
dir einziehen würde“ Ich zuckte zusammen, und schüttelte heftig den Kopf
„Nein!“ war meine hektische Antwort. „Wieso nicht?“ fragte Dim verständnislos
„Li“ sagte ich nur knapp. Ich beschloss Zen nicht mehr nach Vornahmen zu
rufen .
Als ich Dim von Li erzählte
schauderte es mich selbst , denn ich erwähnte nur seine negativen
Eigenschaften. Nach unserem Streit hatte ich auch keine Lust gut über ihn zu
reden. Ich nannte ihn „Schläger“ „Egoist“ und der Begriff der mir
selbst weh tat war „verdammte Lügner“. Ich war nah dran in Tränen
auszubrechen, als ich Dim über Li berichtete
Ich dachte es würde helfen, wenn ich mit jemanden darüber rede, aber,
selbstverständlich war es nicht Lis Beschreibung über die ich reden wollte,
aber mein Problem konnte ich jawohl niemanden anvertrauen, und schon gar nicht
einem Wildfremden Jungen. Dieser „wildfremde Junge“ hörte mir jedoch sehr
intensiv zu und stellte ab und zu auch Fragen, die aber meistens ziemlich
schmerzlich für mich waren oder auf die ich keine Antwort wusste, da ich die
schlechte Seite von Zen doch nicht so gut kannte. Schließlich beendete ich die
Charakteristik. Inzwischen war es schon viel heller geworden und die Uhr schlug
6 Uhr Morgens. „na ja ist doch ein Grund mehr, dass ich bei dir einziehe, und
dich vor diesem Schwein beschütze! Man der kann was erleben!“ Ich lächelte
in dankbar an und schüttelte den Kopf „Danke, aber das ist nicht nötig!“
//Ist es wirklich nicht? Aber was könnte er schon gegen ihn ausrichten! Li ist
doch viel zu stark für ihn!//
„Und wie kommen den
deine anderer Mitbewohner mit ihm aus?“ fragte schließlich Dimitri. „meine
andere...?Ich lebe allein mit ihm“„Aber du hast doch gesagt der Heim ist überfüllt
und...“ Ich sprach ihm dazwischen „Alle andere haben Angst vor ihm“ „Ach
so und du glaubst ich auch. Hey, wenn so einer wie du mit ihm klarkommt, musst
du dir um mich keine Sorgen machen!“ grinste Dim, ich sah dass jedoch als
einer Beleidigung an , das verstand er auch aus meinem Blick. „War nicht so
gemeint, ich meiner nur...“ Ich wollte nicht mehr darüber reden, aber ich war
neugierig wie Zen darauf reagieren würde, wenn jemand bei „uns“ einziehen würde,
wäre er zu ihm auch so freundlich wie zu mir und dann...? Aber da nicht mehr über
Zen reden wollte, beschloss ich das Thema zuwechseln. „Du kommst nicht aus
Japan oder? Was den, sehe ich etwa so aus...bin ich klein oder habe ein
zusammengepresstes Gesicht. “ //Gott wie redet er über das Volk in dessen
Land er einzieht// „Ich bin ein waschechter Engländer! Irgendwann werde ich
hier verschwinden“ sagte er stolz. Was Engländer, aber dein Name „o.k o.k
meine Eltern waren Deutsch, aber ich bin in England geboren, also bin ich Engländer“
argumentierte er „also du auch...“ sagte
ich , ich wollte nicht fragen wieso er in Japan war, also redeten wir über
England, das jedoch manchmal schmerzhafte Erinnerungen in mir hervorrief.
Dim folgte mir später
zum Sekretariat. Er erzählte irgendwas auf englisch , aber ich verlor
mich wieder in meinen Gedanken und hörte ihm nicht mehr zu.
Die Direktor des Heims
war einverstanden, dass Dim zu mir und Zen in ein Zimmer einzieht, falls er
klarkommt darf er da auch bleiben. Ich fand Dim ganz o.k. und glaubte mit ihm
klar zu kommen und außerdem hoffte ich, dass ich nicht so viel mit Zen zu tun
haben muss, wenn eine weitere Person bei uns lebt und dann auch noch eine mit
der ich mich einigermaßen gut verstehe.
Als wir das Zimmer
betraten, war Zen schon wach. Er saß auf seinem Bet und tippte irgendetwas auf
seinem Laptop. Als er mich reingehen hörte grüßte er mich ohne seinen Blick
von dem Bildschirm zu wenden „Morgen, Kleiner!“
//So freundlich, als ob nichts passiert wäre...// Als Li jedoch zu der Tür
schaute und , den fremden Jungen erkannte . Änderte sich sofort sein
Gesichtsausdruck. Er machte den Laptop zu. Sein Lächeln verschwand und die
Augen wurden finster. „Wer ist das!“ fragte er ziemlich rau. Dim grinste
„Mein Name ist Dimitri Richard von der Heide, Li!“ Zen reagierte nicht auf
die Länger des Namens
„Und was willst du
hier, Rotschopf!“
„Ich leb seit heute
hier, in diesem Zimmer!“
„Wer sagt das, hä?“
„Ich sag das, und du
wirst dich damit abfinden müssen!“
//Ist der Lebensmüde?
So mit Zen zu reden könnte gefährlich werden!// dachte ich bei mir und
beobachtete die beiden Jungen. Zen stand auf und ging auf Dim zu . //Oh die sind
ja gleichgroß...// Ich kam mir irgendwie total fehl am Ort vor. Bis Zen mich
irgendwann streng anguckte „Kleiner?!“
„Ja?“ antwortete ich eingeschüchtert „hast du ihn etwa
eingeladen?“ „Also ich ...“ ich suchte fieberhaft nach weiteren Wörtern,
doch Dim sprach mir dazwischen „Raf, hat nichts damit zu tun!!! Ich bin hier,
weil ich kein Bock habe das Zimmer mit fünf Kerlen zu teilen!“ Dims Lautstärke
stieg, Zens jedoch wurde immer leiser und somit irgendwie auch
bedrohlicher...“glaub mir es wird dir mit ihnen bestimmt mehr Spaß machen,
als bei MIR.“ Der Gespräch wurde immer Sinnloser, //aber so lange sie nur
reden ist es mir recht/7dachte ich.
Ein Betreuer klopfte an
der Tür, die beiden Jungs verstummen und ich wurde von dem Betreuer zu dem
Direktor gerufen. So verließ ich das Zimmer und lies die beiden “Rivalen“
alleine. „Was hab ich den angestellt ?“ fragte ich den Betreuer , dieser lächelte
mich an „Nein, wir wollen mit dir bloß über Zen reden.“ //Ich will aber
nicht über ihn reden// dachte ich mir, sagte es aber nicht laut. Die Betreuer
und der Direktor wollten wissen., wie ich den so mit ihm auskomme und ob es auch
tatsächlich möglich war jemanden wie Dim da einziehen zu lassen. Ich sagte
ihnen alles wäre prima, nur damit Dim einzieht und das fiel mir viel leichter
gut über Zen zu reden, als so wie ich es bei Dim tat....was mir jedoch seltsam
vorkam.
Der Direktor schenkte
mir Glauben, doch im nächsten Moment war auch alles vorbei. Von draußen waren
Schrei und Jubeln zu hören „Hey, da hat sich wohl einer mit Zen angelegt.“
„Arme Kerl...“ „Der hat keine Chance“ „los Rotschopf!!!“ Und so was
ähnliches begleitet von Krach. Schon eilten die Betreuer nach Oben und ich,
eher langsam, hinterher. Ich
erstarrte als ich den großen kreis der Jungs sah, die Zen und Dim
umzingelten...die beiden taten nichts anderes als sich zu prügeln. Dim lag auf
den Boden, aus seinem Mund ein Blut, das er mit der Rückseite der hand
wegwischte. Zen stand auf den Beiden und schaute ihn von oben mit festem Blick
an. Die Betreuer schrieen etwas, doch alle schienen das zu ignorieren, Dann hob
Zen seinen Kopf, ich wurde blass als er zu mir schaute und der Glanz des Zorns
plötzlich aus seinen Augen verschwand und dieser plötzlich so leer und gekränkt
wirkten. Er machte einen Schritt in meine Richtung, hob leicht seinen Arm,
wollte ihn anscheinend nach mir strecken, hielt aber an und senkte ihn
wieder....dann drehte er sich langsam um sein Kopf leicht gesenkt und schließlich
verschwand er in seinem Zimmer.
Die Betreuer brachten ´das
Publikum´ dazu zu verschwinden, sie schienen Zen anscheinend keine Vorwürfe
machen zu wollen, aber Dim. Schließlich beschloss der Direktor ihn doch in ein
anderes Zimmer einziehen zu lassen irgendwelche Jungs schlugen im ihr Zimmer
vor. Es geschah alle viel zu schnell und ich kriegte kaum was mir, war wie im
Rausch und sah immer noch die leeren Augen von Zen vor mir.
Plötzlich wollte ich zu
ihm und zwar sofort, wollte mit ihm reden und ihm ALLES erzählen. Doch ich
dachte noch mal kurz zurück und plötzlich stieg die angst hoch und ich konnte
wieder nicht mehr klar denken. Eine Hand packte mich an der Schulter und ich
blickte in die blauen Augen von Dim, die mir seltsamerweise so kalt erschienen.
//blau? Seine Augen sind blau im Dunkeln hab ich es wohl nicht erkannt//
...
Dim führte mich nach
draußen. Leichte Regen fiel auf die Erde. Wir standen an die Wand des Heimes
gelehnt im Schutz vor dem Regen. an
die frische Luft ließ mich für einen Moment meine Verwirrung vergessen.
Ich blickte hoch zu dem Rothaarigen Jungen „Was...Was war den los?“ fragte
ich wenig stotternd „Hm?..Ach das mit Li na ja er war...er hat dich bei mir
schlecht gemacht und da hab ich ihm eine gehauen, aber leider erwies er sich als
der stärkere...bin wohl kein gute Beschützer?“ sagte Dim und blickte mich
entschuldigend an. „Er hat was? Wie hat er mich runtergemacht, ich meine was
hat er gesagt....“ Ich glaubte zwar dem gesagten, wollte es aber nicht , mein
Gesicht wurde wieder blass diesmal vor Wut //Zen hat mich runtergemacht?// nach
einer Weile antwortete Dim. „ Er sagte du wärst schwach...ein Feigling...er
hat auch gesagt, dass du ihn mal darum batest bei ihm im Bett schlafen zu dürfen...“
Dim blickte bei den letzten Wörtern weg. Ich dagegen schaute ihn bestürzt
an!//das hat er erzählt// ich wurde nun rot vor Wut....
Ich drehte mich sofort
um und machte mich auf den Weg, zurück in den heim. Doch Dim hielt mich auf
indem er mich am Handgelenk packte, doch ich versuchte mich loszureisen
„Loslassen! Lass mich Los!!“ schrie ich fast hysterisch „Ich werde ihn zu
Rede stellen!“ sagte ich schließlich entschlossen. Für einen Moment lockerte
sich Dims Griff, ich nutzte die Gelegenheit aus und lief los. Dim folgte mir,
doch als ich bereits die Treppe hoch lief, sah ich aus dem Augenwinkel, wie Dim
von zwei Betreuern und den Jungen, die ihn vorhin angesprochen hatten
aufgehalten wurde.
Endlich kam ich an der Tür
angelangt. Ohne anzuklopfen oder anderen Vorwarnung stürzte ich in das Zimmer,
wobei Zen sofort seinen Blick zu mir wand und mich fragend ansah. Er saß im
Schneidersitz af dem Bett, sein Laptop geschlossen vor ihm und die Hände vor
diesem auf dem Bettlacken. Ich stand zuerst nur da, denn der leere Blick den er
mir zuwarf war seltsam und ich verlor mich in diesem so trüben Grün. Doch dann
kam ich wieder zu mir, wollte vor ihn treten Hände in die Seiten und ihn mit
einem gefährlichen Blick in auf den Streit mit Dim ansprechen, aber es klappte
nicht so wie ich das wollte.
Ich lief auf ihn los und
schrie ihn an....“Wie so! Wie so erzählst du ihm so was!? Ich hab dich nicht
für so....ich hätte nie gedacht, dass du so was macht!“
Rafael
Das
war nun auch schon wieder der dritte Part, von Rafaels Erzählung. Hoffentlich
bringt ihr mich nicht um, dass ich das Ende ausnahmsweise so unvollendet gemacht
habe. Bitte lest meine Story weiter...
Und
ja, nur her damit mit euere
Meinung!
Lonasan@hotmail.com