Titel: Rafael
Teil: 6
Autor: Lona
Email: Lonasan@web.de
Genre: Reale Welt, Japan, Übersinnlich, Horror
Bewertung: ab 18
Warnung: Gewalt
Inhalt: Rafael ist ein Kind, das durch eine Vergewaltigung zu Welt kam. Er
Wird aus seine Familie verstoßen, weil in ihm das Blut eines Dämonen schlummert. Zuerst ist er ziemlich niedergeschlagen, aber dann merkt er, dass er erst jetzt anfängt richtig zu Leben....
Teil 6
Dims Cousine
Es
war große Pause, Zen und ich waren alleine auf dem Schuldach vor dem Geländer.
Die Sonne schenkte uns warmes Licht, der Frühling ging zu Ende und der Sommer
trat ein. Das bedeutete viele Klausuren und andere Schularbeiten, da wir demnächst
die Sommerferien haben würden. Ich musste eine Menge nachholen, aber es fiel
mir leicht mit Arina an meiner Seite und dank Zen, der Arina das eine oder
andere Mal wegscheuchte, hatte ich auch genug Freizeit, die ich meist mit Li
verbrachte. Abends ging Zen zur Streife und kam erschöpft, aber gut drauf
wieder zurück.
Der
Himmel war frei von der Last der Wolken, ein warmer Wind erreichte unsere Sinne.
Auf dem Dach herrschte die Ruhe selbst. Genauso ruhig und gelassen
war der Zustand unserer Seelen. Frei vor Sorgen. Wir wussten, es wäre
nicht für immer, die Schularbeiten, die Dämonen, die Schwarzen Flügeln und
andere Probleme waren ständig in unsere Nähe, aber in diesem Moment genossen
wir das Gefühl der Sorglosigkeit.
In
letzter Zeit gingen wir fast immer in den großen Pausen hierher, um einfach nur
still neben einander zu stehen. Ich hatte mich mit ihm nicht mehr gestritten und
es gab auch keine Zwischenfälle. Es war einfach ein schöne Zeit.
Zen
schaute zum Himmel und forderte die Sonnenstrahlen heraus hinter sein Pony zu
gelangen. Ich hielt meinen Kopf geneigt. Die ein bisschen gewachsenen Haaren
kitzelten meine Wangen. Ich schaute nach unten zu dem Schulhof, wo sich die
meisten Schüler befanden. Die Bäume warfen Schatten auf den Boden, doch die
Jugendlichen bevorzugten es, in der Sonne auf den Bänken oder gar auf dem Rasen
in kleinen Gruppen zu sitzen. Auch die Liebespärchen waren nicht zu übersehen,
die saßen immer ein bisschen abseits oder waren irgendwo anders.
Ich
suchte mit den Augen nach bekannten Gesichtern. Ich sah viele Klassenkameraden
von mir oder Schüler aus der Parallelklasse. Dann erblickte ich, weit von den
anderen entfernt an der Schulhofgrenze stehend, zwei mir bekannte Personen. Das
braunhaarige Mädchen lehnte sich sitzend an einen Baum und lächelte den gegenübersitzenden
schwarzhaarigen Jungen an, der gerade ein Bento, wohl von ihr gemacht,
genussvoll verspeiste.
Ich
legte meinen Kopf schief und richtet einen fragenden Blick auf die beiden, dabei
merkte ich nicht, dass ich gerade meinen Kopf an Zens Schulter gelegt hatte und
dass Zen sich sofort mit einem leicht roten Gesicht zu mir umgedreht hatte. „Arina
und Lui scheinen mir mehr als nur Klassenkammeraden oder gute Freunde zu
sein,“ sagte ich schmunzelnd. Zen folgte meinem Blick: „Ja, allerdings. Das
sieht sogar ein Blinder,“ stimmte er grinsend zu. „Aber in unserer Gegenwart
redet sie nie von ihm,“ sagte ich in einem fragenden Ton und blickte zu Zen,
indem ich unbeabsichtigt meinen Kinn auf seine Schulter legte. ER blickte mir in
die Augen. Seine hatten schon wieder diesen Glanz, wie so oft, wenn ich mich mit
ihm unterhalte.
Es
war nur ein Augenblick und schon
drehte Zen seinen Kopf weg, um die lästige Röte zu verstecken. Ich musste
schmunzeln. Dann erinnerte Zen sich an meine Frage und antwortete, indem er mit
den Schultern zuckte und so ungewollt meinen Kopf von seiner Schulter scheuchte.
Ich
wand mich wieder dem Schulhof zu, in der Menschenmenge erkannte ich drei Jungs,
die in Richtung Arina und Lui schauten und lachte. Der Blonde schien ein Witz in
die Runde geschmissen zu haben, denn er hob beide Arme in die Luft. Der
mittelgroße Braunhaarige zeigte auch etwas mit seinen Hände und bewegte seinen
Mund. Ich konnte weder erkennen, was er da zeigte noch hören, was er da sagte.
Die drei Jungs fingen an zu lachen. Der größte von allen beruhigte sich als
erster und strich sich durch die schulterlangen, offenen Haare.
Er
warf einen flüchtigen Blick nach oben und in dem Moment erkannte ich ihn. Auch
Zen schien ihn gesehen zu haben, denn seine Augen verfinsterten sich. Schon
blickte der Rotschopf weg, doch Zen schaute ihm nach. Ich kicherte kurz auf und
bekam einen bösen Blick von Zen zugeworfen.
Dann
drehte ich mich wieder um, damit er mein Grinsen nicht sehen konnte und winkte
Zen mit der Hand zu: „Kommen Sie, Herr Eifersucht, wir kommen noch zu spät.“
Zen brummte etwas, folgte mir aber. Ohne Vorwarnung schnappte er mich von
hinten und wuschelte mir durch die Haare. „Das kriegst du zurück,“ schrie
ich ihm nach und hob drohend meine Faust, als er bereits die Treppe runterlief
und mir dann als Antwort nur seine Zunge zeigte.
Ich
blickte ihm traurig nach. Was Dim anging, so hasste Zen ihn immer noch und das
beruhte auf Gegenseitigkeit. Immer wieder traf ich auf Dim und unterhielt mich
mit ihm. Immer wieder wollte er mir seine Lebensgeschichte erzählen und ich
lehnte immer wieder ab.
Dim
schien sich sehr gut mit seinen neuen Mitbewohnern zu verstehen, nur mit Lui
nicht. Auch Arina mochte Dim nicht, da er ständig auf Lui rumhackte und ihn so
ziemlich oft zum heulen brachte. Lui war ein schwacher Junge und versteckte sich
immer hinter Arina, doch ihr schien das nichts auszumachen. Ich konnte aber
nicht verstehen, warum sie alle Dim nicht mochten, zu mir war er immer
freundlich. Dann erinnerte ich mich daran, dass Dim doch eigentlich
japanerfeindlich ist. „Hey kommst du, Kleiner,“ hörte ich Zens Stimme von
unten und folgte ihm nach einem kurzen Seufzen.
„Ich
hab keine Lust mehr,“ sagte Zen gelangweilt und warf das Schulbuch auf das
NOCH aufgeräumte Bett neben dem Schrank, auf dem ich an den Schrank gelehnt saß.
Das Buch traf meinen Fuß, doch ich ignorierte es. „Gomen, Rafal-kun,“ hörte
ich ihn dann sagen und nickte völlig abwesend. Dann nahm ich Arinas Stimme
wahr, na ja, das Schreien war schwer zu überhören. „Zen! Du hast gefälligst
zu lernen! Oder willst du sitzen bleiben! Hol sofort das Buch wieder,“ tobte
das braunhaarige Mädchen. „Raf, gibst du mal das Buch,“ bat Zen
gelangweilt. Ohne meinen Blick von meinem eigenen Buch abzuwenden, schmiss ich
Zens Buch mit dem Fuß hoch, fing es mit der Rechten auf und warf es zur Zen,
direkt in Zens Gesicht, doch seine Hände waren schneller. „Gute Reflexe,“
kommentierte ich eine Seite umblätternd. „Arigatou. Guter Wurf.“ Ich
schmunzelte und blätterte eine weitere Seite um.
Arina
schaute dem ganzen zu und kam sich nutzlos vor, aber das sollte sich auch gleich
ändern. „Seite 221, den Stoff müsst ihr auf jeden Fall können,“ sagte sie
mehr zur Zen als zu uns beiden. „Das hab ich bereits durchgearbeitet,“
erwiderte ich und schloss das Buch, nachdem ich die Seite, die sie meinte, fand.
Sie sagte nichts und wandte sich zu Zen, der in diesem Moment damit beschäftigt
war, mich böse anzugucken. Der dachte wohl daran, wie er mich dafür bestrafen
sollte, denn Arina musste ihm erst mal eine Kopfnuss geben, bevor er wieder zu
sich kam „Au! Immer ich,“ beschwerte er sich und machte dann doch das Buch
auf.
Ich
schaute mir noch mal schief das Buch an und warf es dann ans Ende des Bettes.
„Wieso hast du es schon durchgearbeitet und ich nicht,“ fragte Zen mich
beleidigt. Ich verschränkte meine Arme hinter dem Kopf und lehnte mich bequemer
an die Wand des Schrankes, dann drehte ich meinen Kopf zu ihm: „Tja, würdest
du abends nicht weggehen, hätten wir das auch gemeinsam machen können.“ Im nächsten
Moment verstand ich, was ich da gerade gesagt habe. //Kozu, jetzt wird Arina
bestimmt wissen wollen, was ich damit meine,// erschrak ich, doch das Mädchen
schaute mich ganz normal an, wie man es auch tut, wenn man jemandem zuhört und
wandte sich wieder Zen zu. //Doch nicht?// Ich atmete erleichtert aus. //Seltsam
ist es schon? Ob sie vielleicht...Ach quatsch!//
Arina
und Zen waren in einen Streit verfallen. Arina stand vorgebeugt und hatte die Hände
an den Hüften. Zen saß auf dem Bett und guckte böse zur ihr. Die war echt
tapfer, wenn der große Zen plötzlich kleiner als sie war. Ich verfolgte den
Anfang des Streites, aber dieser war so sinnlos, dass ich irgendwann meinen
Verstand ausschaltete und zur Decke schaute. Plötzlich schienen meine beide
Freunde nicht mehr da zu sein oder war ich es, der nicht mehr da war? Ich nahm
nur das Zimmer wahr, die Weiße Decke zur der ich meinen Blick gerichtet hatte,
der hellbraune fast gelbe Schrank, an dessen in den Schatten gefallene Wand ich
mich gelehnte hatte. Neben diesem stand auf dem mit hellem Linoleum bedeckten
Boden die Musikanlage und der kleine Bettschrank, daneben die metallen Betten
mit Federn, auf denen gestreiften Matratzen lagen. Diese waren mit weißen Laken
bedeckt, auf denen die weißen Kissen und die Decken waren. Auf dem Boden lagen
Sachen wie Zens Rucksack oder mein Koffer, den ich immer noch nicht ausgepackt
hatte, sondern ihn nur unter dem Bett verstaute.
Mein
Blick wanderte zu den grauen Wänden. An einer der Wände stand ein großer
Tisch, auf dem eine Menge Papier, Kugelschreiber, Bücher und anderes Zeug
lagen. Über dem Tisch war das große Fenster, das eine Art Tor zu einer anderen
Welt darstellte, zu der Außenwelt. Ich konnte aus dem Fenster das Grün der Bäume
sehen und den blauen Himmel. Aus diesem Zimmer konnte man fantastisch den
Sonnenaufgang beobachten. Es gefiel mir so. Nach dem Verschwinden des einen
Bettes und Aufräumen des anderen hatten Zen und ich ein paar Möbel verschoben.
Eigentlich hatten wir nur die Plätze des Schrankes und des Bettes vertauscht,
aber das war schon ne Menge. Obwohl der Tisch, der schon immer da war, fiel er
mir erst nach dem Aufräumen auf, genauso war es mit den zwei Stühlen, die
nebeneinander in einer Ecke neben der Tür standen und von einem Ständer voller
Kleidung verdeckt wurden, der jetzt auf die andere Seite der Tür verschoben
wurde, damit man die Tür beim Öffne nicht immer gegen den Ständer stieß. Ich
hatte schon mal hier aufgeräumt, erinnerte ich mich, aber damals hatte ich eine
Menge übersehen und es kam mir vor, als ob man sich in diesem Zimmer kaum
umdrehen konnte und jetzt gab es sogar Platz für einen großen Baum neben dem
Tisch...
Ein
Kissen traf mein Gesicht und fiel auf meine Schenkel. Sofort war meine Hand bei
der Nase und probierte reflexartig aus, ob alles noch dran war. Als ob man mit
einem Kissen etwas verletzen könnte. „Hey, kleiner Träumer, na, wieder
wach,“ grinste Zen. Er und Arina hatten anscheinend aufgehört zu streiten.
Sie lag neben ihm auf dem Bett und kicherte. „Nani,“ war das erste, was ich
sagen konnte und irgendwie war meine Stimme rau. //Gott, wie lange war ich denn
in Gedanken versunken,// fragte ich mich im Stillen. „Du bist eingepennt und
in den zwei Stunden, in denen ich Arina auszukommen versuchte, hast du dich zwei
Stunden lang ausgeruht.“ Für diese Worte bekam er eine weitere Kopfnuss von
Arina. Ich löste mich von der Wand und beugte mich vor, mich auf meine Hände,
die ich auf das Leinentuch legte, stützend. „Ging das Aufwecken nicht ein
bisschen sanfter?“ „Nö, wir waren zu faul zum Aufstehen,“ antwortete
diesmal die grinsende Arina, die sich krampfhaft aus Zens Griff zu befreien
versuchte. Ich schmunzelte: „Wenn man euch so sieht, könnte man denken ihr wärt
zusammen.“ Auf diesen Kommentar lachten die beiden auf. „Ach, na so witzig
war das auch wieder nicht,“ sagte ich beleidigt, weil ich nicht wusste, was
sie zu dieser Handlung brachte. Arina wischte sich eine Träne aus dem Auge.
„Wir waren schon mal zusammen, aber jetzt haben wir andere ´Favoriten´,“
antwortete sie lächelnd. Ich blickte verständnislos zu Zen, bei Arina war es
bestimmt Lui, aber bei Zen? „Ach
ja,“ fragte ich dann. Zen lächelte mich geheimnisvoll an und zwinkerte mir
dann zu: „Ja, ich auch, aber das ist noch ein Geheimnis!“ Ich zog einen
Schmollmund. „Ich bin doch sonst derjenige, der deine Geheimnisse als erster
erfährt!“ „Das hier ist eine Ausnahme, würde ich sagen,“ meinte Arina
mit dem selben geheimnisvollen Grinsen.
„Und
was unternehmen wir heute,“ fragte Zen, als wir gemeinsam mit Arina und Lui
die Schule verließen. Das Wetter war schon wieder so schön und da wollte Zen
auf keinem Fall was für die Schule machen und den Tag, wie den vorherigen,
damit versauen. „Wollen wir nicht gemeinsam in den Vergnügungspark gehen? Was
meint ihr?“ Zen warf einen fragenden Blick in die Runde. „Wenn ihr nicht
lernen wollt, dann unternehme ich lieber was mit meinem Schatzi!“ Sie warf
sich an Luis Hals, der sofort errötete und von ihr gleich einen Wangenkuss
bekam, weil er so süß war, wenn er sich genierte.
Zen
und ich lächelten die beiden an, dann wandte sich der großer Junge zu mir.
„Was ist mit dir?“ Ich schüttelte den Kopf. „Kann nicht, ich geh heute
aus.“ Fragende Blicke trafen
mich. „Wie,“ hörte ich von Arina, dann folgte Zens Stimme: „Doch nicht
etwa die orangehaarige Hexe?!“ Ich blickte zu Zen, der seine Fäuste geballt
hatte und vor Wut zitterte. Arina sah uns traurig an und Lui verstand nur
Bahnhof. „Eigentlich ist sie ganz nett,“ sagte ich ruhig. „Ach, mach doch,
was du willst,“ sagte Zen beleidigt und genervt, dann ging er vor. „Gott,
was ist den bloß in den gefahren,“ waren meine letzten Worte, bevor auch ich
mich umdrehte und zum verabredeten Treffpunkt ging und Arina mit ihrem Lui
allein ließ. Das Mädchen sah mir traurig nach, dann fragte Lui: „Er hat’s
ihm noch nicht gesagt, oder?“ Arina schüttelte den Kopf, doch davon bekam ich
nichts mit.
Es
war heute Vormittag, als Dim an unserer Klasse vorbeiging. Ich hab nicht mehr
darauf geachtet, wie Zen ihn anschaute, sondern ging zur dem Rotschopf und grüßte
ihn freundlich. Der Junge wollte mit mir unter vier Augen sprechen, also gingen
wie hinaus. Zuerst hatten wir uns bloß über irgendwelche unbedeutende
Kleinigkeiten unterhalten, dann meinte Dim, der wahre Grund, wieso er hier war,
stehe um die Ecke. „Also dann viel Glück, Alter!“ Er klopfte mir auf die
Schulter und ging weg. Zuerst verstand ich nicht, dann ging ich aber in die von
Dim gezeigte und erwähnte Richtung.
Als
ich dort ankam, erkannte ich ein Mädchen, das sich an die Wand stützte. Sie
hatte ein ordentliches Aussehen, doch ging anscheinend nicht auf unsere Schule.
Ihre Schuluniform war der unseren ähnlich, sah aber doch anders aus. Sie hatte
einen blauen, kurzen Faltenrock, eine hellblaue enge Bluse mit einen
Seemannkragen mit hellblauen
Streifen und einer rote Schleife an. Ihre Schuhe waren ebenfalls hellblau und
hatten rote Schnürsenkel. Sie stand im Schatten, so erkannte ich die Farben
zuerst nicht ganz, und das orange Haar hielt ich für dunkelrot, doch als sie
mich erkannte, machte sie einen Schritt nach vorn in meine Richtung und ließ
das Licht der Sonne ihre ganze Schönheit mit warmen Sonnenstrahlen umspielen.
Das orange Haar, das ihr über die Schulter fiel, glänzte in allen möglichen
Gelbtönen. Das Stirnhaar erreichte die dünnen Augenbraunen. Auf ihrer Nase
machten es sich ein paar kaum merkliche Sonnensprossen gemütlich und ließen
sie ein bisschen kitschig aussehen, doch ihrer hellbraunen Augen zeigten das
genaue Gegenteil, denn sie hatte einen sehr erwachsenen Blick. Mit leichter
Schminke unterschied sie sich von allen normalen Schülern. //Hatte ich sie
nicht schon mal gesehen?// Die mit hellem Lippenstift geschminkten Lippen
verzogen sich zu einem Lächeln, das ich erwiderte. Dann reichte sie mir ihre
Hand, mit dutzenden von Ringen und orangegefärbten, langen Nägeln.
„Julia,“ sagte sie knapp und genau so knapp erwiderte ich, ihre Hand schüttelnd:
„Rafael.“ „Ich weiß,“
waren ihren weiteren Worte.
Ich
unterhielt mich mit dem Mädchen, das mir erzählte, wie hübsch sie mich doch
fand und wie gerne sie mich doch nähe kennen lernen würde. Ich fand sie sehr
nett. Als ich sie fragte, wieso sie den nicht an ihrer Schule ist, meinte sie,
sie hätte heute nur zwei Stunden gehabt und war danach gleich hier hergekommen,
um mit mir zu reden. Sie sagte, sie hätte hier viele Freunde und irgendwann hat
sie mich gesehen und wollte sofort wissen, wer ich war. So sammelte sie
insgeheim Informationen über mich, aber da ich neu war und mich fast keiner
kannte, beschloss sie die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Dabei hat sie erst
vor kurzem erfahren, dass die beste Informationsquelle über mich eigentlich ihr
Cousin wäre, da er mit mir in einem Heim lebte. „Dim?“ „Jap! Genau
der.“ Das Mädchen scherzte oft und das Lächeln verschwand nie aus ihrem
Gesicht. Ich fing an sie zu mögen. Und schließlich einigte wir uns auf eine
Verabredung in der Eisdiele, die weder von ihrer noch von meiner Schule weit
entfernt ist.
Zen
hatte uns beim Gespräch gestört und meinte wir müssen zurück, er hat sie
genauso wie Dim angeguckt. Er fragte mich über sie aus, aber ich erzählte ihm
nur das Nötigste. Selbstverständlich hatte ich ihm verschwiegen, dass sie Dims
Cousine war, denn ich wollte nicht noch mehr Salz in die Wunde streuen.
//Ich
versteh es nicht, wieso reagiert Zen immer so auf Personen, die sich mit mir
abgeben? So sehr eifersüchtig kann er doch wegen der Freundschaft nicht sein.
Wenn es so wäre, müsste er Lui auch hassen, da dieser sich an Arina
ranmacht....(na ja von wegen ranmacht). Oder wenn er nur bei mir eifersüchtig
ist, müsste er Arina auch hassen.// „Argh. Ich versteh diesen Zen nicht,“
gab ich unbewusst laut von mir.
Inzwischen
war ich schon bei der Eisdiele angekommen. Julia erwartete mich vor deren Tür.
Sie hatte ein kurzes, ärmelloses, aus einem leichten Stoff gemachtes, rotes
Kleid an, das ihre Weiblichkeit deutlich zeigte. Eine kurze, durchsichtige
Bluse, die ihr nicht mal bis zum Bauchnabel reichte, wärmte ihre Arme und warf
ein weißes Muster auf das Kleid. Sie trug rote Sandalen mit hohen Absätzen.
Ihr Haar war hochgesteckt und ein paar Strähnen rausgelassen, die Wimpern
nachgeschminkt.
Sie
hob ihren Arm hoch und winkte mir zu. „Hey Rafael-kun,“ schrie sie mir mit
einem offenen Lächeln zu.
„Hi,
Julia!“ erwiderte ich, als ich bereits bei ihr war. Zu meinem Glück war sie
kleiner als ich, nicht viel kleiner, aber kleiner, so konnte ich sie als Begrüßung
in die Arme nehmen und ihr somit eine Freude machen.
Wie
gingen in die Eisdiele rein und setzten uns an einen Tisch neben der
durchsichtigen Glaswand, durch welche das Tageslicht in den Raum gelang. Auf dem
Tisch lagen zwei verschiedene Menüs. Julia freute sich riesig, als ich meinte,
ich würde sie auf ein Eis einladen. Sie suchte sich eine große Portion
Sweet-Cherry Eis aus und rief den Kellner, um es zu bestellen, als dieser kam,
suchte ich immer noch mit den Augen nach einem Eis. Währenddessen bestellte
Julia Mineralwasser und erklärte dem jungen Kellner, wie toll Eis mit
Mineralwasser doch schmeckte. Schließlich rettete ich den Kellner vor dem
nervigen Gelaber Julias, indem ich mir ein mittelgroßes Eis mit dem Namen Dream
bestellte.
Noch
bevor der Kellner wider zurückkam, fragte Julia mich alle möglichen Sachen.
Ich antwortete auf alle Fragen, wenn ich das konnte. Der Kellner kam wieder zurück
und brachte und unsere Bestellung. Begeistert schaute Julia auf das große Glas,
in dem alle möglichen Eiskugeln drin waren, darüber Sahne mit roter Kirschsoße
und zu guter letzt eine große dunkelrote Kirsche, in der sich ganz klein das
Licht des Tages spiegelte. Sie bedankte sich bei dem Kellner und wand sich
wieder mir zu, um das zu erzählen, womit sie gerade aufgehört hatte. Ich
stocherte währenddessen in den hellen Eiskugeln. Auf das Eis hatte ich kaum
Hunger mehr. Irgendwann bereute ich, mit ihr ausgegangen zu sein.
Aber
als sie das Eis zu Ende gegessen hatte war, es auch schon vorbei, so dachte ich
jedenfalls. Ich bezahlte die Rechnung und gab dem Kellner das ehrlich verdiente
Trinkgeld, denn immerhin hat er Julia auch aushalten müssen. „Isst du nicht
noch zu Ende,“ fragte sie mich plötzlich. Ich schüttelte den Kopf „Nein,
ich hab kein Hunger mehr.“ „Darf ich,“ sagte das orangehaarige Mädchen
und blickte mich flehend an. Ich nickte und schenkte ihr ein Grinsen. „Klar!
Ich find es aber seltsam, dass sich deine Vorliebe für das Süße nicht in
deiner Figur wiederzufinden ist.“ Sie erwiderte mein Grinsen. „Ich find’s
nicht seltsam, ich find’s praktisch!!!“
Nachdem
Julia das Eis verspeist hatte, gingen wir endlich aus der Eisdiele raus. Die
Sonne verschwand bereits weiter nach Westen. „Also dann, ich muss los, war
nett mit dir,“ log ich unmerklich. „Du willst schon gehen,“ fragte Julia
enttäuscht. „Komm, wir gehen noch ein bisschen spazieren,“ meinte das Mädchen
und hakte sich bei mir ein. Ich konnte nicht nein sagen, also gingen wir
gemeinsam durch die Straßen Osakas, sie führte mich direkt zu einem Park in
Osaka. Osaka ist für die vielen Parken berühmt und ich wollte sie alle sehen,
aber nicht mit Julia als Gesellschaft. Sie war einfach zu nervig und ich war zu
freundlich, um es ihr zu sagen.
Wir
erreichten den Park und gingen in dessen Mittelpunkt, zu einem großen
Springbrunnen, dessen Wasser auf dem Rasen drum herum landete. Kleine
Wassertropfen erreichten aber auch unsere Gesichter, als wir uns einer der Bänke
näherten. Wir setzten uns hin, Julia legte ihren Kopf auf meine Schulter, ihre
Haare kitzelten mich in der Nase, also hob ich meine Hand, um diese wegzutun.
Wir saßen einfach nur neben einander und schauten auf die weiße Steinstatue
vor unseren Augen. In der Mitte des Springbrunnens stand eine Geisha in einem
langen Kimono, eine Hand hielt sie unten und umfasste mit dieser einen fein
gearbeiteten Kirschblütenzweig. Die andere Hand hielt sie hoch an ihr Kinn, ein
kaltes Lächeln umspielte ihre Lippen, aber einen traurigen und kalten Blick
richtete die Steingeisha in unsere Richtung.
Hinter ihr war noch eine Geisha und auch an ihren Seiten knieten zwei.
Das Werk war so gemacht, dass die vier Geishas jeweils zu den Leuten, die auf
den gegenüberstehende Bänken saßen, schauten. Ich bewunderte die einzelnen
handgemachten Gesichtzüge der vier Frauen, wunderte mich, wie das möglich sein
konnte, dass ein Gesicht aus Stein so lebendig wirken konnte. Aber noch viel
mehr wunderte es mich, dass Julia still war. //Die ist doch nicht etwa...// Ich
blickte energisch zu ihr. Nein, sie war nicht eingeschlafen, sie hatte ihre
brauen Augen auf und schaute ebenfalls zu den Geishas. Dann wand sie ihren Kopf
zu mir. „Rafael-kun, kann ich dir etwas sagen?“ Jetzt musste ich grinsen
(schlechte Angewohnheit, die ich wegen Arina und Zen bekommen hatte). „Seit
wann fragst du einen, ob du ihm was sagen darfst?“ Sie lächelte müde und
sagte dann leise: „Ich... hab... mich in dich....“ //Nein, sag das lieber
nicht,// bat ich sie hysterisch in meinen Gedanken, da ich nicht wusste, wie ich
dann mit dem Gesagten umgehen sollte. Doch zur meinem Glück kam sie nicht weit,
da eine Männliche Stimme hinter uns nach mir rief.
Ich
stand abrupt auf und ließ Julia dabei fast fallen, doch dieser stützte sich
(leider) noch rechtzeitig mit ihren Händen ab. Ich schaute in die Richtung, aus
der die Stimme kam und erblickte einen großen Jungen. //Zen?// Der Junger trat
aus dem Schatten des Baumes und ließ das Mondlicht
seine Identität offenbaren. Es war Dim, der da immer noch in der Schuluniform
und mit offenem Haar von uns abseits im Park stand und mich anlächelte.
Enttäuschung
stieg in mir hoch, ich hatte wirklich gehofft, das Zen mein “Retter“ sein würde.
Dim strich sich durch das offene Haar und ging weiter auf uns zu. „Na, ihr
Zwei, was macht ihr noch so spät am Abend draußen, zu zweit,“ fragte er uns
mit einem hinterlistigen Grinsen. Die kleine Julia schaute böse zu ihrem Cousin
rüber, da er sie immerhin unterbrochen hatte. Ich winkte ihm grüßend zu.
„Wir amüsieren uns prächtig,“ sagte ich spielerisch, dann ging ich auf ihn
zu, blieb dann an seiner Seite stehen. „Und ich bin noch am Leben, danke der
Nachfrage,“ sagte ich leise, so dass es nur Dim hören konnte. Zu meinem Pech
fing Dim an zu lachen und schon wollte das nervige Mädel wissen, was denn so
lustig war.
Ich
umarmte das Mädchen demonstrativ von hinten und sagte grinsend zu ihr: „War
´ne schöne Zeit mit dir, aber jetzt überlass ich dich deiner
Verwandtschaft,“ dann schaute ich hoch zu Dim. „Wenn Sie mal übernehmen?!“
Ich schubste das Mädchen leicht in seine Arme und lief auch schon los, hörte
Dim noch hinter mir schreien: „Ich will die nicht haben,“ und dann auch
Julia, die in einen Streit mit
ihrem Cousin verfiel. Grinsend und glücklich sie losgeworden zu sein lief ich
Heim.
„Zen,
verdammt noch mal, was soll das,“ schrie ich, Zen nachlaufend. „Hey! Ich
rede mit dir!!!“ Doch Zen beabsichtigte, sich nicht mal umzudrehen. Er ging
mit schnellen Schritten durch den Schulgang zur unserem Klassenraum. Schon seit
gestern Abend redete er nicht mehr mit mir. Er ignorierte mich total. Morgens
hielt er es nicht einmal für nötig, mich mit einem Kuss drohend aus dem Bett
zu scheuchen, wie er das sonst immer tat, um mich wach zu kriegen. Ich hatte
verschlafen und lief ihm nun schon die ganze Zeit nach. Ich versuchte ihn in der
Allee einzuholen und nun auch jetzt. Aber Zen war aus irgendeinem Grund sauer
auf mich. //Etwa wegen gestern, wegen Julia?// Er hatte mich nicht einmal
ausgefragt und ich hätte ihm eigentlich gern erzählt, wie nervig das Weib war.
Er
machte die Schiebetür in das Klassenraum auf und vor meiner Nase wieder zu, so
dass ich fast dagegen knallte, da ich mich so beeilte. Einen Augenblick stand
ich vor der Tür, dann lief mich eine der Klassenkameradinnen um, als sie das
Klassenraum verließ. Als ich wieder zu mir kam und die Klasse betrat, saß Zen
nicht auf seinem Platz, sondern machte es sich auf der Fensterbank hinter der
Gardine gemütlich. Ich erkannt es an seinem runterhängenden Fuß. So ging ich
auf ihn zu, hob die Gardine hoch und versuchte ihn zu erschrecken, doch er
schaute nur durch das Fenster und ignorierte mich total. „Zen?“ Keine
Reaktion. „Wieso...?“ Ich kam nicht weiter, denn Arina hatte mich am Kragen
zurückgezogen und guckte uns zwei vorwurfsvoll an. „Der Lehrer ist da, hat
ihr die Schulglocke nicht gehört?“ „Nein,“ sagte ich und blickte
entschuldigend zum Lehrer „Gomen nasai!“ „Schon gut. Setz euch,“
antwortete dieser mit eine kühlen Stimme. Zen richtete sich auf und ging ohne
ein Wort auf seinen Platz, Arina und ich taten es ihm gleich.
Ich
war total unkonzentriert und dachte den Unterricht über nur an Zens Verhalten,
deswegen ließ ich die Ausrede: „Ich wer ihn wohl nie verstehen,“ aus und
sortierte die Geschehnisse und Zens Reaktionen. //Gott, es war so schön. Hab
mich mit ihm so lange nicht mehr gestritten. Aber nein, das musste jetzt kommen.
Arrgg, Gott, muss der so eifersüchtig sein. Das ist doch Eifersucht oder etwa
nicht. Aber verdammt noch mal, wieso??\\ „Rafel-kun!“ Ich blickte hoch zum
Lehrer. „Ich hab dir eine Frage gestellt.“ Der grauhaarige Chemielehrer
blickte mich von oben durch seine Runde Brille an. „Ähm...“ Ich versuchte
mich an seine Frage, die ich eh nicht mitgekriegt hatte, zu erinnern, aber da
weder das noch das Finden einer Ausrede mir gelang, sagte ich eingeschüchtert:
„Gomen, ich habe nicht zuhört.“ „Das scheint mir auch so,“ erwiderte
der Lehrer und drehte sich wieder um. „Dann pass ab jetzt besser auf,“ sagte
er noch, bevor er zurück zur Tafel ging.
Als
der Unterricht zu Ende war, drehte ich mich sofort zur Zen um, doch dieser
schien nichts mit mir zu tun haben zu wollen, denn er holte aus seiner
Schultasche den Discman und verschloss das Tor zur der Realität. Ich
guckte ihn traurig an, dann wand ich mich meinen Aufgaben zu, die vor mir
auf dem Tisch lagen, hatte aber nicht die Absicht sie zu machen. Ich guckte zwar
zu dem Blatt auf dem Tisch, doch war mit den Gedanken irgendwo anders. //Baka,
Vollidiot, der will ja nicht einmal mit mir reden, dieser....// Eine Kopfnuss
von Arina holte mich aus meinen Gedanken. „Hey, was ist los mit dir heute!?“
Sie streckte hinter mir ihren Arm aus und zog an Zens Schnur zur den Hörern.
„Au!“ Dieser guckte mich böse an, als er verstand, wer das war, wand er
seinen Blick zur dem Mädchen. „Gott, Jungs, was ist nur los mit euch,“
wiederholte sie sich. Jetzt verstanden wir, wieso sie sich so aufgeregt hatte.
Unser anderer Lehrer war auch schon da und schaute grinsend zu uns rüber.
Eingeschüchtert holten wir unsere Mathesachen raus und beschäftigten uns mit
Mathe.
Die
Schulglocke ließ sich hören. //Endlich große Pause!!!// Der Lehrer erklärte
den Unterricht für beendet. Schnell wandten die Schüler sich zu ihren
Schultaschen, holten die Brotdosen raus und eilten gutgelaunt aus dem
Klassenraum. Bei diesem Wetter müsste die Klasse eigentlich leer bleiben Auch
Arina stand auf, sie lief zum Fenster, wo Lui von bereits von unten zur unserem
Fenster schaute. „Ich komm gleich,“ schrie sie zur ihm, dann drehte sich das
braunhaarige Mädel zur uns um und guckte misstrauisch hin und her. Zen zog sich
wieder die Musik rein und ich hatte meinen Blick auf ihn gerichtet.
Arina
beugte sich vor und stützte sich auf unserem Tisch ab. „Jungs,“ fragte sie
halblaut und unsicher, doch keiner reagierte. Sie schnipste vor unseren Augen.
„Erde an Zen! Erde an Rafael!“ Diesmal ein bisschen lauter, aber immer noch
nicht laut genug, um uns aus unserem Zustand rauszuholen. Schließlich sah sie
keinen anderen Ausweg, als ihre Hände auf unsere Köpfe zu legen und uns mit
voller Wucht gegen den Tisch zu hauen. „Hey,“ war die Reaktion von mir und
Zen, als wir endlich zu ihr hoch schauten und uns unsere Gesichter hielten. Der
eine Hörer war aus Zens Ohr gefallen, nun war auch er ganz bei der Sache, als
Arina uns anmeckerte.
„Und
wollt ihr es mir sagen,“ fragte sie. Ich war derjenige, der antwortete, Zen
machte bloß den selben fragenden Gesichtsausdruck wie ich. „Hö?“
„Ihr wisst, was ich meine!“ Gleichzeitig schüttelten wir den Kopf.
„Na, der Grund, warum ihr heute so abwesend seid,“ schrie sie uns an.
Luis
Schrei nach Arina erreichte das Zimmer, in dem wir uns befanden. Das Mädchen
blickte zum Fenster, ohne sich umzudrehen sagte sie dann: „Ich hab das Gefühl,
ihr habt euch gezankt...“ Als sie weitersprach, durchdrang sie uns mit ihren
Grünen Augen, „dann würde ich vorschlagen, ihr regelt das zwischen euch, in
Ordnung?“ Ohne auf eine Antwort zu warten, ging sie zur Tür und verließ das
Zimmer. Wir waren allein.
„Zen..“
fing ich an. „Nein, ich will nicht reden,“ unterbrach der schwarzhaarige
Junge mich kühl. Zuerst schien ich nachzugeben, doch ich musste die Last in mir
loswerden, ich konnte es nicht haben, wenn Zen mich derartig ignorierte. „Dann
rede nicht, hör nur zu!“ „Ich will nicht,“ schrie Zen mit
zusammengekniffenen Augen und stand abrupt auf, um sich dann zum Fenster
fortzubewegen.
„Aber
du bist doch derjenige, der sauer ist´...,“ sagte ich leise. „Ich kann nur
raten, wieso... und wenn du mir nicht einmal zuhören willst, dann weiß ich
nicht....Ich weiß nicht, was dann aus unserer Freundschaft werden soll“ Diese
Worte schienen Zen gerührt zu haben, denn nun drehte er sich zu mir. „Schon
gut...,“ flüsterte er leise und setzte sich dann auf die Fensterbank. „Ich
höre ja zu.“
„Bist
du wegen Julia sauer,“ fragte ich ihn vorsichtig, an seinem Blick erkannte
ich, dass ich ins Schwarze getroffen hatte. Dann schmunzelte ich: „Ach, das
Date mit ihr hat eh keinen Spaß gemacht.“ Ich schien ihn mit dem Gerede über
Julia zu kränken, aber ich dachte auch im Traum nicht daran aufzuhören. „Weißt
du, das Mädel ist echt nervig, ich dachte ich komme nicht mehr heile nach
Hause. Meine armen Ohren,“ beschwerte ich mich und achtete bei allem Gesagten
auf Zens Reaktion.
„Oh
je, wäre Dim nicht gekommen...“ Zens Blick verfinsterte sich
//Oh je, mir schwant Böses. Ich muss den Fehler, Dim erwähnt zu haben,
schnell beheben!!! // „Och, da wäre ich echt lieber mit dir in den Vergnügungspark
ausgegangen,“ lächelte ich. //HA! TREFFER,// freute ich mich, als ich merkte
wie sich nun auch Zens Lippen zu einem Lächeln verzogen. Mit einem begeisterten
Blick schaute er zu mir rüber. „Das könnten wir ja auch nachholen!“ Ich
war einverstanden und lächelte ihn an „Jederzeit!!“
Ich
ging zu der Fensterbank und legte meine Hand auf seinen Kopf, um den Pony aus
seinem Gesicht für einen kurzen
Augenblick wegzustreicheln und ihm in die wunderschönen grünen Augen zu
schauen. „Deine Augen sind wie die einer Katze und du bist genauso eifersüchtig
wie eine Katze,“ scherzte ich und beobachtete amüsiert wie Zens Nase und
Wangen sich rot färbten. Um ihn nicht noch mehr einzuschüchtern, ließ ich von
seinen Haaren ab. //Hach, es macht ja so einen Spaß den großen und starken Zen
in Verlegenheit zu bringen.// Aber Zen wusste sich zu rächen.
Er
hob die Schultern und senkte sie dann wieder. „Eifersüchtig? Na, was soll ich
da machen, du hast mich durchschaut!“ Er umarmte mich und drückte mich an
sich „Ich will eben mein Schätzchen nur für mich allein,“ grinste er. Ich
versuchte krampfhaft, mich aus seinem Griff zu befreien, aber alles vergeblich.
Dann lockerte Zen seinen Griff, unsere Gesichter waren so nah, dass sich unsere
Nasenspitzen berührten.
Wir
atmeten langsam und schauten uns gegenseitigen in die Augen, Zens Grün
schimmerte und zog mich in seinen Bann. Ich blickte nur kurz zu Zens Lippen,
konnte die Augen dann aber nicht mehr von diesen abwenden. Diese Lippen, die
mich schon so oft an den meinem berührt hatten, sahen so verführerisch aus.
Auch Zen war gerade dabei den Anblick meines Mundes zu genießen. Langsam, aber
bestimmt näherten sich unsere Lippen. Wir spürten jeweils den Atem des anderen
auf unsere Haut. Die Lippen berührten sich nur knapp. Dann wich Zen aus und
platzierten einen warmen Kuss auf meiner Nase.
Der
Zauber war gebrochen, ich atmete tief ein und hielt eine Hand auf mein Brustkorb
gepresst. //Oh Gott, was war denn das gerade eben?// Mein Herz klopfte schnell,
als ob ich gerade was Schreckliches gesehen hatte und mich wieder zu beruhigen
versuchte. Doch da war auch ein anderes Gefühl, so schmerzhaft und zerreißend
und doch wollte ich diesen süßen Schmerz nicht loslassen. Es verbreitete sich
in meinem ganzen Körper, ich schloss die Augen und ließ es, genoss das Gefühl.
Dann legte sich Zens Hand auf meine. Ich hörte ihn meinen Namen sagen,
reagierte aber nicht.
Dann
noch mal, besorgt packte Zen mich bei den Schultern und schaute in mein
entspanntes Gesicht. Langsam öffnete ich die Augen und erwiderte seinen
besorgten Blick mit einem sanften Lächeln. „Schon O.K...,“ hauchte ich
irgendwie erschöpft. Ich beobachtete wie sich nun auch Zens Gesichtszüge
entspannten und er erleichtert ausatmete.
Er
hob meine Hand leicht an und verschränkte seine Finger mit den meinen, machte
den Mund auf um etwas zu sagen. Schritte hinter der Tür und schon war alles
wieder vorbei. Das schwarzhaarige Mädchen, das das Zimmer betrat, sah Zen an
der Fensterbank sitzen und mich ihm gegenüber auf einer Entfernung, so dass
unsere Körper sich keineswegs mehr berührten oder gar den Anschein davon
hatten.
Das
Mädchen war Klassendienst. Sie machte die Tafel sauber, bereitete die Kreide
vor. Wir saßen nur still da und
hörten den Geräuschen zu, die es verursachte und die von draußen kamen.
Immer mehr Schüler betraten die Klasse. Wir wussten, was das bedeutete, also
richteten wir uns auf und gingen auf unsere Plätze. Arina war froh, dass wir
uns versöhnt hatten. Und auch in mir herrschte Friede. //Wie oft hab ich mich
schon mit ihm gestritten, aber bis jetzt ist alles gut ausgegangen und so wird
es immer sein,// dachte ich und lächelte Zen an, der das natürlich nicht
verstand.
„Was
haben wir jetzt, Ari-san,“ fragte ich das genervte Mädchen. „Gott, wird
Zeit, dass du dir den Stundenplan merkst, Rafael!“ „Was nun?“ „ Große
Pause,“ hörte ich von Zen und
warf ihm einen ebenso genervten Blick zu. „Und danach,“ wand ich mich wieder
zu Arina. „Sport,“ sagte diese und war auch schon aufgestanden ihre
Sporttasche in der Hand. „Also dann, bis gleich,“ rief ich ihr nach, als sie
eilig das Klassenraum verließ. „Wollen wir nicht auch los,“ fragte ich Zen.
„Hö?... ja doch,“ grinste Zen und packte seine Sachen ein.
Wir
gingen durch die Gänge zur den Umkleidekabinen. Ich schaute mich nebenbei um.
Diese Gänge gehörten zum älteren Teil der Schule, außer, wenn man Sport
hatte, ging man auch nicht hierher, denn es schien gruselig hier. Die Farbe an
den Wänden blätterte ab, man konnte die Ziegelsteine sehen. Oben an der Decke
waren kaum Lampen und Spinnennetze waren zu sehen, aber der Direktor hielt es
noch nicht für nötig, den Teil der Schule zu restaurieren.
„Zen,“
flüsterte ich fast. „Hm?“ „Wo ist hier das Klo?“ Zen fing an zu lachen.
„Was denn, Kleiner, hast du dich so sehr erschrocken, dass du dir in die Hose
machen musst,“ scherzte er. Ich ging mit schnelleren Schritten vor. „Pah!
Wer war derjenige, der auf keinem Fall alleine hingehen wollte,“ fragte ich
beleidigt. „Schon gut! Die Toilette ist dort.“ Ich drehte mich zu Zen und
sah die Hand, die er in Richtung eines anderen Ganges gerichtet hatte. Ich
blickte in diesen rein und es schauderte mich. Der dunkler Gang hatte kein
Licht, an den Seiten des Ganges waren ein paar alte Türen und eine davon
stellte die Tür zur Toilette da.
„Hmm,
vielleicht mach ich einen Umweg und gehe nach oben,“ sage ich und wollte schon
gehen, als ich dann Zens Stimme hörte. „Keine Angst, die Toilette hier seht
ziemlich vernünftig aus,“ sagte er grinsend, dann packte er mich am
Handgelenk und zog mich zu sich. „Oder soll ich doch lieber mitkommen,“
hauchte er mir ins Gesicht. Puterrot riss ich mich los. „Schon gut, ich schaff
das alleine,“ gab ich beleidigt von mir und schaute in den dunklen Gang
hinein, schluckte unmerklich und ging in diesen rein. „Ich wird mich dann
schon umziehen, Kleiner. Wirst nachkommen müssen,“ sagte Zen noch, bevor er
weiterlief. Ich nickte mehr mir selbst zu als ihm, denn er war schon wieder weg
und konnte die Geste nicht sehen.
Ich
drückte vorsichtig auf die Klinke der hölzernen Tür und machte diese auf. Das
erste, was ich sah, waren mit sauberen, blauen Platten geflieste Wände. Der
Geruch der üblichen Männertoilette war auch nicht in der Luft. Zufrieden trat
ich ein und ging um die Ecke zur den Klos selbst. Doch das Bild, das ich sah,
ließ mich erstarren.
Mehrere
Meter von mir entfernt stand Dim an der Wand, vor ihm kniete der kleine Lui. Dim
versuchte den Kopf des Kleinen, mit einer Hand gegen seinen Schritt zu drücken.
Der schwarzhaarige Lui wimmerte leise: „Bitte... nicht...ich will nicht,“ hörte
ich ihn schluchzen.
Sofort
löste ich mich aus meiner Erstarrung und lief auf die beiden zu. „Dim,“
schrie ich, erst jetzt merkte ich, dass die Hose des Rothaarigen offen war und
er mit einer Hand seinen Schwanz Lui vor der Nase hielt. „Was zum
Teufel....,“erschrak ich. Bis jetzt schenkte Dim mir keine sonderliche
Beachtung, nun hob er seine Augen und schaute mich verstört an. „Hau ab! Du
störst!“ sagte er kühl.
„Ich
tue was?“ Ich blinzelte den Rothaarigen böse an, dann packte ich Lui an den
Schultern und zerrte in hoch. Ohne Dim zu beachten, wand ich mich zu ihm. Der
Kleine weinte und sah mich um Hilfe flehend an. Ich legte meine Hand auf seine
Wange und wischte ihm die Tränen weg, sagte dann sanft: “Los, verschwinde!
Ich regele das!“ Ohne zu zögern verschwand der kleine Feigling.
//Wen
nenn ich hier Feigling, meine Beine Zittern doch auch// Ich war nur nach außen
tapfer, weil ich dachte, ich hätte irgendeinen Einfluss auf Dim, aber ich irrte
mich gewaltig. Meine letzte Hoffnung waren aber immer noch die schwarzen Flügel.
//Sollte ich hilflos da stehen, würden sie kommen!// Da war ich mir sicher.
„Raf,
du hast mir gerade meine Beute verjagt,“ hörte ich Dim drohend hinter mir.
„Dim, was sollte...“ Mir stieg Röte ins Gesicht, als ich aus Versehen zu
seinem Schritt guckte. „Und mach gefälligst deine Hose zu!“ „Nö,“
antwortete dieser kurz und streckte seinen Arm nach mir aus. Ich wollte
ausweichen, aber da es mir nicht rechtzeitig gelang, wurde ich an der Schulter
gepackt. „Du hast mir meinen Spaß verdorben, also wirst du es auch wieder gut
machen müssen.“ Dim zog mich an
der Schulter näher zu sich „Von wegen ich werde gar...,“ doch bevor ich zu
Ende sprechen konnte, presste der Typ auch schon seinen Mund auf den meinen.
Da
ich am Sprechen war, bevor er mich küsste, war mein Mund auf, so nutzte er die
Gelegenheit aus und drang mit der Zunge in meinen Mund ein. Ich wehrte mich
erfolglos gegen seinen festen Griff. Versuchte meinen Kopf abzuwenden, aber der
Rothaarige hielt mich an meinen Haaren fest. Sein Kuss war brutal, die Zunge
schlug gegen meinen Rachen. Ich versuchte diese nun mit meiner eigenen aus
meinem Territorium fortzuscheuchen, doch das Gefühl war nur noch unangenehmer.
Schließlich
ließ er von meinem Mund ab und grinste mich dreckig an. Ich spürte wie er mich
an meinen Schultern herunterdrückte. Ich wollte mich wehren, doch er war viel
stärker als ich. Hilflos kniete ich vor seinen Beinen auf dem kalten Boden. Und
hatte seinen Steifen genau vor meinem Gesicht. Dann hörte ich ihn lachen:
„Hey, deine Größe passt perfekt!“
Ich
fühlte seine Hand an meinen Haaren, wie sie mich nach vorne drückte. Ich wand
meinen Kopf ab, doch dann spürte ich Dims andere Hand an meinem Kinn. Er drehe
meinen Kopf zurecht und drückte zu, so dass mein Mund sich ungewollt zu einem
„o“ verzog. Dann rammte er mir seinen Schwanz mit voller Wucht in den Mund.
Ich spürte, wie ich würgen musste, als seine Spitze meinen Rachen berührte.
//Nein,
Nein, Nein!!! Ich will nicht!!! Wieso kommt ihr nicht!!? Wieso kommen sie
nicht!!? Wieso werde ich nicht von ihnen erlöst!!!?//
„Na
los, versuch doch zu schreien! Auch wenn es dir gelingen sollte, mit diesem schönen
Stück im Munde würde dich hier eh keiner hören! Und Lui wird nie auf die Idee
kommen mich zu verraten! Er hat es früher nicht getan, er wird es auch jetzt
nicht tun,“ lachte Dim. //Früher? Er hat schon früher...? Deswegen hat Lui
solche Angst vor ihm. Deswegen hat er das auch nicht erzählt...armer Lui, der
muss echt viel durchgemacht haben. Verdammt ich bemitleide hier den Junge,
obwohl ich im Moment derjenige bin, der anderen Leid tun sollte!!!// Ich musste
etwas tun, bevor Dim mir noch seinen Samen in den Mund spritzt, aber was? Ich
tat etwas, was ich mir selber nicht zugetraut hätte und was Dims Grinsen sofort
verschwinden ließ. Ich biss zu.
„Aaa!
Du Kleiner...!“ Dim verpasste mir einen Schlag ins Gesicht, was mich zur Boden
fallen ließ. Aus meinem Mund floss mein Blut und hinterließ eine rote Spur.
Der Rothaarige näherte sich mir von hinten und presste meinen Kopf an den
Boden, so dass kleine Bluttropfen nun auf die kalte Platte neben meinem Gesicht
fielen. „Na gut, dann machen wir das auf eine andere Art,“ hörte ich seine
kühle Stimme hinter mir.
//Wieso
...wieso tut Dim das? Und wieso kommen sie nicht...wieso helfen sie mir nicht
aus diesem Wahnsinn?!//
Ich
hörte, wie Dim seinen Gürtel aus seiner Hose zog, dann packte er meine Hände
und verschränkte meine Arme hinter meinem Rücken. In diesen Moment ließ er
meinen Kopf los. Ich wollte fliehen, doch inzwischen saß Dim schon auf meinen
Oberschenkeln. Er band mir mit dem Gürtel die Hände fest. Ich versuchte den
Knoten zu lockern und bewegte meine Handgelenke, doch er war viel zu fest und
tat bei jeder Bewegung der Hände weh.
Ich
spürte, wie das Gewicht von meinen Oberschenkeln verschwand und Dim seine Hand
wieder an meinen Kopf legte und mein Gesicht abermals gegen den Boden presste.
Er kniete sich hinter mich, dann spürte ich wie sich seine Hand zu meinem
Reiseverschluss bewegte und ihn aufmachte. Schnell glitt er mit dieser unter
meine Boxershorts und packte nach meinem Glied. Mir entkam ungewollt ein
Keuchen, was Dim dazu brachte fester zuzudrücken.
Meine
Augen füllten sich mit Tränen, ich presste meine Zähne zusammen, um auf
keinem Fall zu schreien und schon gar nicht zu Stöhnen. Ich wusste, dass mich
niemand hören würde und dass ich durch das Schreien nur Schwäche zeigen würde.
Ich wusste, was als nächstes
kommen würde, konnte es aber nicht verhindern, also versuchte ich mit den
Gedanken irgendwo anders hinzugelangen, doch meine einzigen Gedanken waren:
//Wie lange wollen sie noch warten? Wieso kommen sie nicht!!!!?//
Die
durchsichtigen Tränen vermischten sich mit dem roten Blut auf dem Boden. Ich fühlte,
wie Dim mein Glied losließ und an meiner Hose zerrte, die er mir bis zur den
Knien runterzog. Er hob meinen Becken an, so dass ich jetzt vor ihm kniete mit
den Schultern nach unten.
//So
kommt doch endlich her!!! KOMMT BITTE!!! Wieso seid ihr noch nicht da!!!?//
Dims
Finger strich zwischen meinen Pobacken. „Eine Jungfrau, was für ein
Genuss,“ meinte er, als er sich vorbeugte und mein Ohr mit seiner ekeligen
Zunge leckte. Ich spürte seinen Schwanz an meinem Hinten auf- und abgleiten.
//Bitte!!!
Wieso lasst ihr mich so lange warten!!! //
Dim
kniete hinter mir, ließ meinen Kopf los, aber ich war nicht mehr in der Lage
mich zu bewegen. Er nahm mich an der Hüfte und stieß dann zu.
//Nein!!!
Wieso lasst ihr das zu!!!!!//
Ich
konnte einen Schrei nicht mehr verhindern. Der Schmerz durchströmte meine
Sinne. Speichel lief aus meinem offenen Mund und gesellte sich zur dem Salz der
Tränen und des Blutes.
//Wieso?!?!//
Dim
stieß vor und zurück, hielt mich mit einer Hand an meiner Hüfte fest und
pumpte mit der anderen mein Glied. ER genoss den Geräusch meines Schreies und
mein Leiden.
//WIESO
KOMMT IHR DENN NICHT!!!??//
Eine
ekelhaft warme Flüssigkeit breitete sich in meinem Körper aus. Ein letzter
schmerzhafter Stoß und Dim glitt aus mir. Er war raus. Doch der Schmerz war
immer noch da und auch das ekelhafte Ergebnis seiner Erregung.
//Wieso
habt ihr mich im Stich gelassen!!? Wieso?//
Dim
band mich los, stand auf und richtete seine Hose, dann legte er den Gürtel um
und grinste mich von oben an. „Es hat mit dir besonderen Spaß gemacht,
Kleiner!!“ Ich konnte nichts anderes tun als ihn böse und gleichzeitig
traurig anzugucken.
//Warum?
Warum seid ihr nicht gekommen!?//
Dim
stieß mich zur Seite und ich fiel hilflos in eine Ecke neben dem Waschbecken.
Mir tat alles weh, aber der Schmerz in meiner Brust war am schlimmsten. Tränen
flossen meine Wangen herunter. Ich schmeckte das Blut im Mund und sah gelähmt
zu, wie der Rothaarige aus dem Raum verschwand.
//Und
ich hatte IHM mal vertraut!!!//
//Und
IHNEN hatte ich auch vertraut, aber sie waren nicht gekommen....//
Kozu
- so was wie Mist, Scheiße
Gomen
nasai – Entschuldigung vielmals
Eigentlich wollte ich noch mehr in diesen Teil einfügen, aber der ist schon länger als nötig. Die meisten von euch werden schon verstanden haben, nach wem Rafael gerufen hat, als er genommen wurde. Ich wollte es in diesem Teil noch aufklären, aber nun werden die Leute, die es nicht verstanden haben auf den nächsten Teil warten müssen, wie Leid es mir auch tut, ironisch gemeint *gemein grins *.
Was
den Rape-Teil angeht, ich hoffe, ich hab nicht zuviel versprochen....Moment, ich
hab doch eigentlich gar nichts versprochen *am Kopf kratz *...oder?
Na
wie auch immer, nur her mit eueren Kommentaren und allem ähnlichen!!! *^.^*