Von

Titel: Rafael

Teil: 8

Autor: Lona

Email: Lonasan@web.de

Genre: Reale Welt, Japan, Übersinnlich, Horror

Bewertung: ab 18

Warnung: Gewalt

Inhalt: Rafael ist ein Kind, das durch eine Vergewaltigung zu Welt kam. Er

Wird aus seine Familie verstoßen, weil in ihm das Blut eines Dämonen schlummert. Zuerst ist er ziemlich niedergeschlagen, aber dann merkt er, dass er erst jetzt anfängt richtig zu Leben....

 

Teil 8

Engel der Träume

 

Ich hob mit Mühe meine schweren Augenlider und blickte zur  weißen Decke. Das kannte ich doch schon irgendwoher. //Ich bin schon wieder im Krankenzimmer!!!// Ich spürte Wärme in meinem Gesicht, es war Zens Wärme. Er strich mir mit der Hand über die Wange. Seinen besorgten Blick erwiderte ich mit einem schwachen Lächeln, doch keiner von uns wagte etwas zu sagen. Gott, zum wievieltem Mal ließ ich mich denn schon wieder von Zen verarzten und mir war auch bewusst, dass ich gerne so von ihm bemuttert wurde. Müde schloss ich wieder meine Augen und ließ die Erinnerung  in meinen Verstand zurückkehren.

 

 

Das Licht, das ich in der Gasse erblickt hatte, war Zens Schwert, mit dem er die Dämonen bekämpft. Und sein Gegner....der Engel aus meinem Traum. Schwarze Flügel, glattes Haar und die Augen eines Dämons.  Der weibliche Engel hatte ein schwarzes Kleid an und den Kontrast stellten die vielen weißen Schleifen dar, die sowohl an ihrem Kleid, an den Ärmeln und an der Taille gebunden waren, als auch in den Haaren und auf den Beinen. Die einzelnen Haare und Schleifchen schwebten in der Luft, als ob sie von einem künstlichen Wind hochgehalten würden, doch ich konnte keinen Wind spüren.

 

Sie hob sein Kinn mit ihrer Hand, so dass er ihr direkt in die Augen schaute. Zens Hand hing schlapp herunter, so dass sein Schwert sich bereits fast auf dem Boden befand.

 

Der Engel schien den Jungen zur hypnotisieren und eine Spannung zu verbreiten, die mich anhalten ließ. Ich konnte mich nicht rühren, sah wie sie ihre Lippen bewegte, glaubte gleich ihr Flüstern wahrzunehmen, doch stattdessen gelangte ihre Stimme direkt in mein Gehirn, so laut, als ob sie ganz nah bei mir wäre.

 

Ich wünschte mir in diesem Moment, nie in die Gasse gegangen zu sein und das, was sie sagte nie zu hören.....

 

Ihre  Stimme war kühl und traurig: „Na erinnerst du dich jetzt? Nein?“ Sowohl Zen als auch ich schienen ihre  Frage nicht zu verstehen, wahrscheinlich hatte sie ihm etwas erzählt, aber was. Zen schüttelte zuerst den Kopf, doch wegen ihrer Hand unter seinem Kinn war dieser Handlung kaum merklich, doch dann nickte er doch. „Silberne Locken....weiße leuchtende ....Flügel eines Engels,“ sagte er leise, doch auch seine Stimme drang zu mir durch, ob das an der Spannung lag? 

 

„Ja, so sah ich mal aus...,“ lächelte der Engel traurig. In diesem Moment erinnerte ich mich daran, wie sich der Engel in meinem Traum verändert hatte, wie aus einem Heiligen ein Gefallener wurde. Ich verstand in diesem Moment aber nicht, wieso Zen sich an sie erinnern musste, bei ihm schien es mehr als ein Traum zu sein.

 

„Ja, so sah ich mal aus...“ wiederholte sie sich. „Ich war schön nicht war?“ Die Fragte stellte sie eher sich selbst als Zen. „Ein Traum von Mädchen, schon als Mensch liebten mich alle, aber als ich mit sechzehn starb, wurde ich vergessen, alle hatten mich nach genau einem Monat und zwei Tagen vergessen und auch du hast mich vergessen, nicht?!“ Ihre Augen füllten sich mit Wut, sie drückte sein Kinn. „Ich hab dich nicht vergessen, du warst bloß verschwunden, ich...ich hab auf dich gewartet, aber du wolltest nicht kommen, ich dachte, du hättest MICH vergessen...ich dachte, du wärst mit mir fertig....“ War das kleine Glitzern, dass sich auf Zens Wange nach unten bewegte, eine Träne? „Du hast mich vermisst?...Lügner!!!“ Der Griff des Mädchens wurde fester.

 

Ich verstand kaum etwas, wer war sie...wer? „Du hast nicht MICH vermisst? Nein,  du hast deinen ENGEL vermisst, die Hüterin des Sacer Gladius Vitam, aber nicht MICH! SO wie die Menschen, damals das schöne und freundliche Mädchen vermisst haben, aber nicht MICH. Und so wie die Götter dem Mädchen mit der reinen Seele das heilige Gut anvertrauten und MICH vernichten wollten, als ich es dir gab, weil ich dachte, du wärst würdig genug es zu benutzen.!“ Der Engel ließ von Zen ab und sah nun von oben auf den Jungen herab, aber in Wirklichkeit schaute das Mädchen eher in sich hinein und sprach traurig weiter „Ich sollte in dem Nichts verschwinden, aber der Teufel hat mich gerettet und MIR eine Chance gegeben!!!“

 

Zen bewegte sich nicht, sondern schaute nach wie vor unter dem selben Winkel wie vorhin nach oben. „Willst du den Sacer Gladius Vitam zurück, um wieder in den Himmel zu gelangen? Wenn das so ist, würde ich ihn dir freiwillig zurückgeben,“ meinte seine leise Stimme

 

//Sacer Gladius Vitam, wenn ich mich nicht täusche, heißt das Schwert...sacer heißt heilig und vitam?...Sie reden von Zens Schwert, dem heiligen Schwert des Lebens!!!...// überlegte ich, während ich weiterhin die beiden Gestalten vor mir beobachtete. //Heilig!? Das war also das, was die Dämonen von Zen wollten...und sein Leben,/ dämmerte es mir.

 

„Du meinst, ich würde das Magische Stück dem Engelspack geben, die mich vernichtet haben, weil ich dem Falschen das Schwert anvertraut habe,“ schrie der Engel verzweifelt. Auch Zens Gesicht zeigte Traurigkeit, er hob seine Hand dem Engel entgegen. „Würden sie dir denn nicht vergeben?“ Die junge Dame wurde wütend. „Mir VERGEBEN?! Wenn die Katholiken sagen, eine Beichte reicht und dir wird verziehen werden, heißt es noch lange nicht, das es wirklich so ist!!!“ Immer mehr Verzweiflung klang aus Zens Stimme. „Aber kannst du mir verzeihen? Dafür, dass ich doch unwürdig bin das Schwert zu besitzen, dafür, dass ich Schuld daran bin, dass du als Engel gefallen bist...kannst du...“ Er kam nicht weiter, denn die dunkelhaarige Lady unterbrach ihn. „Ja, du bist wirklich schuld ! An all meinem Leiden bist nur du schuld und wenn du willst, dass ich dir jemals verzeihe, musst du mir nicht nur dein Schwert, sondern auch dein Leben überlassen...“

 

Der gefallen Engel schien auf eine Antwort zu warten, doch Zen war wie weggetreten. Keinen Muskel hat er auch nur bewegt, nicht mal die Augen hatten gezuckt, als sie das sagte. Mir ging es aber ganz anders, ich war angespannt und überrascht über ihren Vorwurf und auch sauer, aber vor allem hatte ich Angst um Zen. Doch die Angst bezog sich nicht nur auf sein Leben, sondern auch darauf, dass er bereit war für diesen mordlustigen Engel alles zutun, aber er würde ihm doch nicht sein Leben schenken....

 

„Und dann,“ hörte ich Zens Stimme. Der weibliche Engel antwortete kühl und irgendwie unsicher: „Nein, ich werd wohl nicht in den Himmel kommen. Immerhin mach ich mir an dir die Hände schmutzig, aber vielleicht bekomme ich mehr Ansehen in der Welt der Dämonen und mehr Macht, wer weiß...“ „Ich will aber nicht, dass du dir an mir schon wieder Sünden holst,“ waren Zens Worte, bevor er seinen Entschluss gefasst hatte.

 

Langsam aber bestimmt hob Zen seine Schwerthand hoch und berührte mit der scharfen Seite der Klinge seinen Hals, immer noch zur dem Engel schauend. Der Engel zuckte mit den Schultern. „Ach, was macht man nicht alles für einer Schönheit, die man liebt, Zen-kun.“ Ein gemeines Grinsen zeigte sich auf dem Gesicht des gnadenlosen Engels.

 

Mein ganzer Körper wurde von Schauern geschüttelt. //Lieben? Zen liebt sie doch nicht, er...er sagte doch, er liebt mich oder?// War das wirklich nur Angst um Zen oder Wut auf den Engel wegen der Grausamkeit oder war das doch der Hass der Eifersucht, der mich in diesem Moment dazu brachte, nach Zen zu schreien und zu versuchen durch die unsichtbare Barriere zu gelangen, nur um daraufhin ein paar Schritte zurückgeschubst zu werden.

 

Der Engel hob leicht seinen Kopf und lächelte mich kühl und irgendwie belustigt an, doch Zen schien mich nicht gehört zu haben. Die Klinge des Heiligen Schwertes hatte bereits die Haut an Zens Nacken durchdrungen. Blut floss aus der offenen Wunde die Waffe hinunter.

 

Das mit anzuschauen war zu grausam und vor allem nichts dagegen tun zu können. Tränen zeigten sich in meinen Augen, heiße Spuren hinterlassend flossen sie die Wangen herunter. Mein Atem ging schwer, immer wieder schlug ich auf die Barriere, ein doch außer kleinen Energiestoßen ereichte ich nichts. Immer wieder schrie ich nach Zen, doch dieser hörte mich nicht und tat sich weiterhin weh, den langsamen und qualvollen Tod herbeirufend.

 

Das Engelsweib schien zu wissen, dass ich da war und wie ich mich fühlte, immer wieder in sich hineinlächelnd betrachtete es das Blut aus Zens Wunde. “Du bist Schuld....du bist unwürdig, das Schwert zu besitzen....dein Tod wird meine Erlösung sein....“ Immer wieder sagte der Engel etwas in der Art.

 

Und irgendwann erreichte meine Lage ihren Höhepunkt, als ich sah wie viel Blut Zen bereits verloren hatte, als mir bewusst wurde, dass die Barriere für einen Menschen nicht durchdringbar war, als mir klar wurde, dass ich Zen nicht helfen konnte. Das Gefühl des Hasses auf den Engel und die Liebe zur Zen erreichten das erwartete Maß und der Wunsch Zen wenigstens diesmal zu helfen war so groß, dass ich alle Konsequenzen vergaß. Die Angst vor den Konsequenzen war das einzige was mir half die Gefühle noch  in Grenzen zu halten, aber nun hatte ich den Halt aufgegeben und wartete nur auf die Explosion von allem was im Moment mein Verstand zu beherrschen schien.

 

Ich entledigte mich meines Hemdes, das danach auf dem Boden landete. In meinen Augen war der Hass bereits zu sehen, meine Hände hielt ich auf der unsichtbaren Wand trotz der Schmerzen, die mir diese Berührung verursachte. Der Engel schien meine dunkle Ausstrahlung zu spüren, er hob den  Kopf, doch da war es schon zu spät.

 

In diesem Moment hatte ich die Wand bereits durchdrungen und ließ mich von meinen schwarzen Dämonenflügeln mit Lichtgeschwindigkeit zu ihr tragen  In der Luft eine rote Spur aus meinem Blut, das dann zu Boden fiel hinterlassend.

 

Meine Hand krallte sich in das Gesicht des Feindes. Dass sie mal ein Engel war, dass sie ein Mädchen war, dass sie zerbrechlich auszusehen schien, war jetzt kein Argument mehr, jedenfalls nicht für mein dämonisches „Ich“ .

Das Mädchen wurde zurückgeschleudert und mit dem Rücken gegen sie Wand gestoßen. Als ich als nächstes zu Zen an der Wand drehte, um ihm das Schwert aus den Händen zu nehmen, war der Fluch des Engels anscheinend schon weg, denn nun richteten sich seine Augen auf mich und nicht irgendwohin in die Ferne. Sein Schwert war ihm aus der Hand gefallen, eigentlich hätte ich erleichtert sein sollen, aber der Ausdruck in seinen Augen ließ es nicht zu.

 

Was ich in seinen weit aufgerissenen Augen sah, erschreckte mich, aber ich konnte sein Gefühl in diesem Moment nicht deuten. Während ich mich mit Zens Augen zu beschäftigen versuchte, war der Engel auch schon zur sich gekommen und schleuderte eine Energiekugel zur mir. Wäre sie ein echter Engel, hätte mir die Kugel wirklich was antun können, aber sie war gefallen, also war ihre Energie die der Schwarzen Magie und das würde einem altadeligen Dämonen nichts antun können, auch wenn ich damit schlechte Erfahrung hatte.

 

Nun zählte allein die physische Kraft. Normalerweise benutzte ich sie nicht, aber jetzt war ich eh nicht unter Kontrolle und von der körperlichen Kraft hatte ich genug, nur hatte ich sie immer zurückgehalten, aber nicht jetzt. Mit nur einem Flügelschwung war ich auch schon bei dem Engel. Ein paar meiner Blutstropfen fielen auf ihr Gesicht, als ich meine Flügel reglos herabhängen ließ. Bevor sie meine Handlung registrieren konnte, packte ich sie schon mit der linken Hand am Hals und zog sie hoch.

 

„Nein, hör auf! Sie hat dir doch nichts getan,“ hörte ich plötzlich Zens Stimme und lockerte leicht meinen Griff, als ich mich zu ihm drehte. „Aber sie wollte dich töten....“ Das schmerzhafte Gesicht Zens machte mir auf eine Weise Angst, dann hörte ich die gepresste Stimme der Schwarzhaarigen. “Dummkopf, er wollte es mir selbst geben, weil er weiß, dass er Schuld ist....weil er mich liebt,“ fügte sie noch hinzu. In diesem Moment wurde mein Griff fester. In mir drin wunderte ich mich, dass ich diesmal das dämonische Ich von mir kontrollieren konnte. „Ist es so?“

 

Obwohl ich den Engel anschaute, war diese Frage an Zen gerichtet und das wusste er, antwortete aber nicht. Doch die Stimme des Engels drängte sich in meinen Verastand, obwohl die Lippen meines Feindes sich nicht bewegten: „Ich bin sein Engel! Natürlich liebt er mich, wie schon immer! Obwohl ich gefallen bin und meine heiligen Locken und die weißen Flügeln verlor, bin ich immer noch sein Engel und immer noch von atemberaubender Schönheit! Alle Jungs sind gleich, sie lieben nur Schönheiten! Von außen und nicht von innen! Zen ist auch so einer!“

 

Zen schien ihre Stimme nicht gehört zu haben, anscheinend war sie nur an mich gerichtet, da er, so wie er aussah, immer noch über meine letzte Frage nachdachte. Nun konnte ich meine Wut kaum kontrollieren und die Eifersucht hatte die Herrschaft über mich gewonnen. Die Worte des Engels gingen mir immer wieder durch den Kopf und ließen mein Herz fast auseinanderbrechen. Meine Nerven hatten die Qualen der Zurückhaltung nicht mehr länger standhalten können, also griff meine rechte Hand nach dem linken Flügel des Engels und zog an diesem.

 

Das Mädchen gab einen schmerzvollen Schrei von sich und ich schien diesem genussvoll zu zuhören. Zen beeilte sich zur mir zu kommen und versuchte meine Hand von dem schwarzen Flügel loszureißen, doch in diesem Zustand war ich sogar stärker als Zen und so schaffte er es nicht. Der Engel machte leicht die Augen auf und flüsterte bitter: „Ich bin ein gefallener Engel, aber du bist ein dämonisches Ungeheuer....nicht ich sondern du stellst die Gefahr für Zen da....“

 

Ihre Worte verpassten mir einen Stich. Ich ließ den Engel los und machte ein paar Schritte zurück. //Ja, sie hat Recht, ich bin schlimmer als sie und eine Gefahr für Zen.....// Plötzlich war mir zum Weinen zu Mute. Zen schaute mich traurig an. //Er stimmt ihr zu? Nein, nein schau mich nicht so an...Sag, dass du sie nicht liebst!!!//  „Sag, dass das nicht wahr ist,“ schrie ich. Zens Blick weitete sich, irgendwie schien er ratlos.

 

Plötzlich sah ich weiße Streifen auf mich zurasen, so schnell, dass ich zu spät verstand, dass es die Attacke des Engels war. Ihre weißen Schleifen wurden plötzlich lang und sie bekam diese wie ihre Körperglieder unter Kontrolle. Mit den nun riesiglangen Strähnen würgte sie mich, zerrte an meinen Flügeln, zog an Beinen und Armen und genoss anscheinend das Gefühl. Sie hatte mich mit hoher Geschwindigkeit an die Wand geschleudert und drückte mich dagegen, die weißen Schleifen waren gespannt und bildeten gerade Linien.

 

Der Engel schaute mich böse an und sagte dann bitter: „Weiße Schleifen....weißt du, wofür sie stehen? Wenn einem Mädchen an dem Valentinstag eine weiße Schleife geschenkt wird, heißt es, dass die Person die dies tat, das Mädchen liebt....Ich hatte jedes Jahr immer mehr Schleifchen bekommen, aber keiner von den Jungs liebte mich wirklich, nun habe ich ihre Geschenke zu einem Teil und einer Waffe von mir gemacht....“ erklärte sie und verstärkte den Druck leicht.

 

 

Und Zen? Ihn hatte sie nicht beachtet. Er stand einfach da und rührte sich nicht. Seine Augen waren auf mich gerichtet, doch der Glanz in diesen war nun völlig verschwunden. //Ist er nun auf ihrer Seite? Aber versteht er denn nicht, sie will seinen Tod oder liebt er sie doch so sehr, dass er unsere Leben opfern würde? Aber wieso meinte er dann, er würde MICH lieben, das war doch ERNST, oder?// „Oder?“ Ich wiederholte das Wort mit einer rauen und leisen Stimme noch einmal und fragte dann: „Zen! Wieso, wieso stellst du für sie so viel aufs Spiel...Hast du deine Meinung über mich geändert, weil ich ....weil ich ein Dämon bin?“ Meine Stimme gab immer weiter, unter den Druck von den weißen Schleifen an meinem Hals, auf. Und doch versuchte ich immer weiter auf Zen einzureden, doch ich schaffte keinen Satz mehr. „Du hast doch gesagt das du mich....“  Die Möglichkeit den Satz zu beenden wurde mir genommen, da in diesem Moment die Schleifen an allen Stellen so fest drückten, dass sogar ich einem Schmerzenschrei auch als Dämon nicht wiederstehen konnte.

 

Ich dachte, dass wird mein Tod sein, doch plötzlich fielen die Schleifen zur Boden. Als ich die Augen aufmachte sah ich, dass es Zen war, der die Schleifen in der Mitte mit seinem Schwert durchgeschnitten hatte. Ich rieb meinen Hals, als Zen auf mich zuging. Seine Augen blickten immer noch traurig und er weinte schon wieder, sein Mund ging auf doch, bevor er einen Ton von sich geben konnte, hatte der Engel eine große Energiekugel auf ihn geschossen, so dass der Junge zur Boden fiel.

 

„Dann eben anders!“ Mit diesen Worten hob der Engel eine der Schleifen und spannte diese in der Luft. Plötzlich wurde das Ende der Schleife spitz und näherte sich mit hoher Geschwindigkeit Zens Rücken. Mein Schrei brachte ihn dazu sich umzudrehen, sodass er nur an der linken Schulter verletzt wurde.

 

Der Anblick von Zens Blutende Schulter steigerte wieder meinen Dämonen-Seins-Thermometer. Ich raste auf das Mädchen zu und ließ mich diesmal von nichts aufhalten. Zens Stimme ereichte mich nicht mehr und Blut des Engels und dessen Tod waren das einzige, was mich jetzt zurückholen konnte. //Ob ein hässlicher Dämon oder ein schönes Mädchen....egal, wer es wagt, das Blut einer von mir geliebte Person zu vergießen wird dafür mit seinem Leben bezahlen. Und sollte es das Blut MEINES Zens sein, wird der Tod besonders qualvoll sein!!!!//

 

Blut, rotes Blut....wie gut kannte ich dieses Element denn inzwischen? Die rote Farbe, der erstickender Geruch der salziger Geschmack, nur ein Blick reichte, um all das zu fühlen und sich davor zu ekeln, aber als Dämon machte es mir nichts aus den vor mir knienden Engel anzuschauen und zu beobachten, wie das rote Blut den zarten Körperlinien  nachlief, wie einroter Wasserfall aus der Stelle strömt, wo mal ihr rechter Flügel gewesen war, wie die schwarzen Federn die rote Flüssigkeit in sich aufnehmen und wie der Engel im allgemeinen litt. 

 

Dann lächelte der Engel plötzlich und sagte mit seiner letzten Lebenskraft: „Nein...ich hatte Recht...ich hatte mich in dir...nicht getäuscht...du bist dem Sacer Gladius Vitam würdig...du wirst es behalten können und deine Stärke denen, die mich verbannt hatten, bewesen...du wirst ihnen doch zeigen, dass meine Entscheidung richtig war, oder, Zen?“ Der Dunkelhaarige nickte. Er weinte um den Engel, dessen letzte Worte waren: „Nun bist du wirklich nicht allein....sein Blut fließt für dich.“ Mit einem Lächeln fiel der Engel in die riesige Blutpfütze unter sich und löste sich langsam auf.

 

Ich drehte mich zur Zen. //Jetzt ist er betrimmt sauer...er hasst mich jetzt...er hat sie geliebt und ich...// Zweifel waren in meinem Gesicht nicht zu übersehen und dann war da auch der Schmerz zwischen den Schulterblättern. Ich wusste, was jetzt kommen würde, aber auch Zen schien es zu ahnen. Als ich bereits auf dem Boden kniete, war er auch schon bei mir. //Was will er jetzt mit mir machen, will er mich etwa töten, wieso sagt er nichts?//

 

Doch Zen hatte nichts dergleichen vor. Er tat etwas, was ich nie erwartet hätte. Er nahm mich an den Handgelenken und drückte mich mit dem Rücken auf den Asphalt, dann sagte er völlig emotionslos und doch mit Sorge in den Augen, der Druck würde den Schmerz lindern. Und so schien es mir auch oder lag es an der Tatsache, dass sich Zen trotz allem um mich sorgte und ich den Schmerz einfach nur nicht mehr so richtig wahrnahm. Doch dann fingen die Flügel an sich zu bewegen, ich machte den Mund auf um einen Schrei freizulassen, doch dieser erstickte in Zens Mund, den er mir auf die Lippen presste. Während die Flügel in meinen Körper zurückkehrten und die Wunden sich zum Teil verschlossen, wie’s beim ersten Mal noch nicht der Fall gewesen war, küssten wir uns leidenschaftlich. Unsere Zungen spielten miteinander und all die Sorgen hatten uns zwei für diesen Augenblick einfach alleine gelassen.....

 

 

Die Gedanken waren blitzschnell wieder bei mir und nun kam das Schlimmste, ich und Zen müssten uns über den Vorfall nun vernünftig aussprechen. Ich machte meine Augen wieder auf und drehte den Kopf zur Zen, so dass ich dem Jungen ins Gesicht schaute. Er schien zu wissen, was ich in dem vorherigen Moment gedacht hatte, doch er ließ mich nicht sprechen. Immerhin kannte er meine Schwäche für ein Gespräch - anfangen – Manöver. „Sie hatte mir einen echten Schrecken eingejagt....“

„Hä?“ Ich  guckte den Dunkelhaarigen schief an.

Zen schenkte mir ein warmes Lächeln. „Sie sagte, du wärst ein Dämon und würdest mich töten wollen.“

„Aber. Ich bin doch...“ der Junge unterbrach mich: „Ein Halbdämon! Zur einer Hälfte bist du immer noch ein Mensch. Und ich liebe dich.“

 

Um seinen letzten Worten mehr Nachdruck zu geben, neigte er sich vor um mich zu küssen, doch ich drehte mein Gesicht weg.

„Und wenn ich wirklich ein Dämon wäre, ein vollkommener Dämon, was würdest du dann von mir denken?“   

Zen versuchte der Frage auszuweichen. „Was spielt das schon für eine Rolle, Rafael?“

„Ich will’s wissen!“

Nun hatte Zen keinen anderen Weg als mir zu antworten, was er auch tat. „Ich würde dich ohne mit der Wimper zu zucken töten,“ sagte er bitter und verpasste mir einen Schmerzensstoß ins Herz.

Zen sprach weiter „Dann wärst du nur ein Dämon, du wärst nicht ´mein Rafael´, du wärst brutal, mordsüchtig und wer weiß, was noch, aber das bist du nicht, also wieso die Frage....“

„Aber...aber ich bin doch brutal, ich hab doch den Engel....“

„Um mich zu retten, ja! Ich hab über deine Flügeln nachgedacht, sie sind nicht aus der Welt der Finsternis, aber auch nicht aus dem Reich der Engel...sie sind menschlich,“ meinte Zen nachdenkend

„Was! Das ist doch Quatsch. Die sind schwarz und und...“ Wegen einem Kloß in Hals konnte ich nicht mehr reden, was war das für ein Gefühl, dass in mir brannte?

„Hass,“ antwortete Zen auf die von mir nicht gestellte Frage und sprach dann weiter.

„Du liebst doch deine Schwester, nicht wahr?“ Ich nickte. „Und deine erste Verwandlung war, als du sie retten wolltest, stimmt’s?“ Ich nickte abermals. Zen wand seinen Blick für den nächsten Satz ab. „Ich weiß nicht, wie du über mich denkst, aber du hasst mich doch nicht, oder?“

Hecktisch schüttelte ich den Kopf, als er wieder zur mir schaute. „Nein, ich...“ Doch der ließ mich nicht zu Ende reden. „Mehr will ich  gar nicht wissen. Als du mich retten wolltest, hast du dich doch auch verwandelt, da es eine andere Chance nicht gab, nicht wahr?“

„Du bist nicht von Hass erfühlt, also bist du auch kein vollkommener Dämon! Doch du hast Angst, du wärst einer, nicht? Du verabscheust dich, du vertraust allen um dich herum, aber nicht dir selbst!!“ Zens Augen schauten mich ernst an und schienen in mich hineinzusehen.

„Einmal haben dich die Flügeln enttäuscht und waren nicht gekommen, damals als Dim dich angegriffen hatte, damals hättest du dir selbst helfen sollen und wenn, dann mit den Flügeln, aber du hast es nicht tun können, weil du dich nicht liebst!“

„Aber ist Selbstliebe nicht egoistisch...,“ fragte ich ratlos und völlig von Zen eingeschüchtert.

Der Japaner musste grinsen: „Na ja, alles hat seine Maße, aber wenn du dich selbst nicht liebst, wirst du auch irgendwann den Glauben verlieren von jemandem geliebt zu werden und schließlich selbst aufhören zu lieben...Tja und dann könnten die schwarzen Flügeln die Herrschaft übernehmen und dich zum Dämon machen.... verstehst du?“

 

 

Nur ein Nicken war meine Antwort. Ich wusste, dass Zen Recht hatte und doch hatte ich Angst davor, dass einzusehen. Also versuchte ich flüchtig das Thema zu wechseln und die Frage, die schon lange auf meiner Zunge brannte zu stellen. „Wer ist sie...gewesen?“ Das letzte Wort fügte ich bitter hinzu. „Hö?“.. „Na ja, der Engel....“ „Sie ist nicht mehr da. Wieso willst du es dann noch wissen.“ Zen schien nicht verletzt zu sein , dass ich ihn nach dem Engel fragte, also löcherte ich weiter: //Wenn er dem Ausrasten nah ist, höre ich auf//

 

Ich beschloss nun mit offenen Karten zu spielen, auch wenn ich Angst hatte wegen einer Gefühlswelle plötzlich das japanische Vokabular zu vergessen.

 „Wieso ich das wissen will? Na ja, sie sagte du würdest sie lieben...“ //Na toll, ich wusste mir würden die Worte fehlen.// Zen schaute mich überrascht an. „Na und? Du musst doch nicht alles glauben, was man dir sagt! Und dann sagst du, ich wäre eifersüchtig!“ „Eifersüchtig! Nein das ist es nicht...es ist nur...“ Ich wedelte mit den Händen vor mir und tat einen auf unschuldig, aber Zens Blick war zu direkt. „Schon gut ich geb’s zu.“ Doch nur das reichte Zen anscheinend nicht, so wie der mich angrinste, verlangte er nah einer Entschuldigung. „Schon gut, tut mir leid dich ´eifersüchtig ´genannt zu haben....“

 

Zen krabbelte auf das Bett zu der Wand, so das er jetzt seine angewinkelten Beine über meinen hatte und sich an der Wand abstützte. Langsam fing er an zu erzählen: „Sie war der Engel aus meinem Traum, silberne Locken und weiße Flügeln. Ich war sechs, als sie zum ersten Mal zur mir kam, sie sagte sie möge mich und ich wollte unbedingt mit ihr spielen.“ Er schmunzelte, als er das erwähnte. „Ich war eben noch ein Kind und sie eine frisch Verstorbene. Wir hatten uns gut verstanden, da wir ein ähnliches Schicksal hatten. Auch sie hatte keine Eltern, sie wurde von irgendwelchen fremden Leuten, genau wie ich, adoptiert und bekam einen Bruder, von dem sie nichts wusste. Sie mochte ihn, aber er mochte nur ihr Aussehen und prahlte damit herum....Das war der Anfang, ihres Leidens. Sie hatte ein schweres Leben hinter sich und ist mit einem reinen Herz gestorben ohne ihr Glück gefunden zu haben. Sie sagte, ich wäre ihr Glück und wenn ich mal so alt wie sie bei ihrem Tod werde, wird sie mich mitnehmen. Das sagte sie immer wieder und ich war damit einverstanden. Wie gesagt, ich war eben noch ein Kind und bereit für sie mit 16 zu sterben, besser gesagt, wusste ich nicht, was es heißt von ihr mitgenommen zu werden.“ Zen lächelte. „Vielleicht war das ein Grund mehr für sie bei Satan weiterzuleben, um mich wiederzusehen und mit 16 abzuholen, vielleicht war sie auch deswegen hier....“ Ich hörte Zen gespannt an und wagte es nicht ihn zu unterbrechen. „Ich hatte ihr gesagt, ich würde sie lieben, ohne zu wissen was es heißt. Hatte wohl zu viele Schmusefilme gesehen,“ grinste Zen, doch das Grinsen verschwand, als er weitersprach. „Ich hatte immer Angst zwölf zu werden, wegen dem, was meinem Bruder wiederfahren war. Und das erzählte ich dem Engel und sie sagte, sie würde mich schützen, ich würde ein Leben lang glücklich sein, solange sie nur bei mir bliebe. Als ich dann doch zwölf wurde, kam sie zur mir mit einem glitzernden Schwert, dem Sacer Gladius Vitam, dem heiligen Schwert des Lebens.“

 

Noch bevor ich reagieren konnte, hatte Zen seinen Schwert in den Händen und musterte seine Waffe genau. Es war wie ich schon längst mitgekriegt hatte kein gewöhnliches Schwert, denn an den griffen waren Flügeln, lebendige Flügeln, stellte ich geschockt fest, denn sie bewegten sich und zwischen diesen der rote Stein, von dem schienen rote Linie hoch über die klinge zu verlaufen. Ich streckte die hand aus und berührte die Flügel am Schwert, die plötzlich zusammenzuckten.

 

 

„Sie sagte, sie wäre aufgestiegen und hätte jetzt eine sinnvolle Aufgabe. Sie war sehr froh eine Hüterin zu sein und wollte mir das heilige Gut, auf das sie aufpassen sollte zeigen. Sie ließ mich damit sogar spielen und irgendwie gefiel ihr die Art, wie ich das Schwer nutzte und sie beschloss es mir anzuvertrauen. ´Eine Hüterin zu sein, heißt, das heilige Gut nicht nur zu bewahren, sondern den richtigen und würdigen Besitzer zu finden.´ Das waren ihre Wörter damals, ich erinnere mich genau, denn das waren ihre letzten Worte, denn seit dem war sie bis heute nicht mehr aufgetaucht...“ Zen beendete seine Erzählung, fügte dann aber noch einen Satz hinzu: „...jetzt weiß ich auch wieso...“ Dann  war es in dem Raum still und er lies das Schwert wider verschwinden.

 

Ich konnte nichts sagen und Zen war anscheinend völlig in den Erinnerungen versunken. Dann kam er doch noch zu sich und sprach weiter. „Obwohl sie nicht zu mir kam, wusste ich, dass sie irgendwo da draußen war und mich beobachtete, sie war immer noch mein Engel, denn ich liebte sie immer noch, bis ich Arina kennen gelernt hatte. Als ich sie zum ersten Mal sah, dachte ich Engelsflügeln zu sehen....ehrlich!“ Er lächelte „Wer weiß, vielleicht hätte es ja mit uns geklappt, wenn ich in ihr nicht meinen Engel zu finden versuchte.“

 

Wieder sagte Zen nichts mehr, bis ich ihn aufforderte weiterzureden, die Geschichte war doch noch nicht zu Ende. Es muss doch ne Fortsetzung geben. „Und dann,“ umfassten alles, was ich wissen wollte. „Und dann? Ich hatte den Engel vergessen, wirklich völlig vergessen, nur manchmal, wenn ich weiße Federn sah, erinnerte ich mich an sie, aber als ich dich traf, war der Engel nicht mehr in meinem Verstand aufgetaucht. Ich war viel zu sehr damit abgelenkt, mich um meinen kleinen Tollpatsch zu kümmern.“ Er grinste mich warm an, ich erwiderte es mit einem Schmollmund.

 

Vorsichtig richtete ich mich auf und näherte mich Zen. Ich strich über seine Verbundene Schulter, die ihm der Engel verletzt hatte, nahm gerade die eigenen Bandagen wahr. Und ohne ihn anzuschauen fragte ich, ob er es war, der mich so sorgfältig versorgt  hatte. Ich kannte eigentlich seine Antwort, es hieß wie schon letztes Mal: „Ja, ich will nicht, dass dich jemand außer mir anfasst.“ Ich schmunzelte, dann schaute ich zur Zen. Meine Hand hatte sich bereits weiter den Arm hinunter bewegt und erreichte gerade seine Hand. „Zen,“ fragte ich unsicher. „Hm?“ Wir beiden waren wie im Rausch. Der dunkelhaarige Junge beobachtete, wie ich zu unseren Händen guckte und meine Finger mit den seinen verschränkte. „Darf ich ...“. Ich guckte Zen nun wieder in die Augen und näherte mein Gesicht dem von Zen, leichte Wärme war in meinem Gesicht, aber auch Zen war leicht errötet. Als sich unsere Lippen schon fast berührten hauchte ich ihm langsam meine Frage gegen die Lippen: „Darf  ICH vielleicht der Engel deiner Träume sein?“

 

Zen drückte meine Hand, er schloss seine Augen und sagte dann. „ Nein!“ Meine Augen weiteten sich, aber dann verstand ich. „ Nicht der Engel meiner Träume, sondern der der Realität, aber am besten wäre es, wenn du einfach nur MEIN RAFAEL wirst!“  Der dunkelhaarige Junge zeigte mir wieder das Grün seiner Augen. Durchsichtige Tränen liefen Zens Wangen herunter, doch sie erreichten ihr Ziel nicht, da ich sie ihm abküsste. Zen drehte sich ein bißchen, mit einer Hand immer noch meine haltend, nahm er mit der anderen mein Gesicht und führte meine Lippen zur den seinen, doch bevor er mich küsste, sagte ich, die süßen Wörter: „Ai shiteru,“ die ihm den Atem nahmen und ihn innehalten ließen, so dass ICH es war, der IHN küsste. Meine Zunge in seinen vor Überraschung offenen Mund schob und ihn auf ein wildes Zungenspiel herausforderte.

 

Zen drückte mich zurück auf das Bett und legte sich über mich. „Im Ernst...Meinst du das auch ehrlich,“ fragte er mich unsicher. Ich umarmte ihn und drückte sein Gesicht in meinen Nacken. „Und ob ich das ehrlich meine, ich liebe dich so sehr, dass es mich zerreißt.“ Ich spürte, wie Zen sich in meiner Pulsader festsaugte und es nebenbei auch schaffte zu grinsen. „Ja, mir geht’s genau so, Koi,“ dann leckte Zen mit seiner feuchten Zunge über den zukünftigen Knutschfleck und ich musste kichern. „Hey, Zen-kun, das kitzelt!!!“

 

In diesen Moment klopfte es an der Tür und die ging auf. Ich und Zen richteten uns abrupt mit hochroten Gesichten auf. //Shit!!!// Wir drehten uns zu unserem Besucher, na ja, eigentlich einer Besucherin. Ich wäre wohl vom Hocker gefallen, wenn ich auf einem sitzen würde.

Rafael

 

 

Ai shiteru - ich liebe dich

Koi (Abkürzung für Koiboto)-Schatz /Geliebter

 

So das wär’s für den achten Teil, das Ende ist wieder mal einbißchen unfair euch gegenüber :D

Tja so werbe ich meine Leser ;-) *zwinker*

Ihr könnt euch gerne bei mir beschweren :D

Lonsan@hotmail.com

 

 

 

 

 

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