Part 16: ZEPHIR
"... den Tod...?!"
"Ihr glaubt mir nicht?"
"Sagte ich das?"
"Ihr glaubt mir nicht..."
Erich blickte Eduard fest in die Augen und der Graf blickte zurück, ohne jegliche Emotion.
/Ihr fürchtet ihn nicht, doch er ist näher als Ihr glaubt.../
Erich senkte seinen Kopf und hörte nur noch die langsamen Schritte Eduards auf dem Kiesboden, die sich immer weiter von ihm entfernten.
Stille.
/Wie süß von dir... Du hast auf mich gewartet?.../
Eduard betrat den Schlosshof.
"Was machst du noch hier draußen, Kim?"
Kim hatte den Grafen nicht kommen sehen und drehte sich erschrocken zu ihm herum.
"Uhhhmm... ich... die... die Nacht ist so wunderschön und friedlich und..."
"...jung!" vollendete Eduard Kims Satz. Dann hob er den Jungen ganz plötzlich auf seine Arme und flüsterte an sein Ohr.
"Noch so jung, Kim! Und noch so... lange..." Dabei lächelte er verführerisch und verschmälerte seine grünen Augen.
/In dieser Nacht liebten wir uns noch einmal. Und wieder ließ ich mich von Eduard entführen, wieder gab ich mich seinen sanften Berührungen hin, spürte seinen heißen Atem auf meiner Haut, spürte ihn... – Tief in mir.
Wir sind Sünder, vergibt man uns?/
"Herr... Es ist Besuch für Euch da!"
Kim blickte von seinem Buch auf. "Besuch? Für mich? Das... muss ein Irrtum sein, oder will Heinrich mal wieder auf sich aufmerksam machen und lässt sich seit neuestem ankündigen?" Er schmunzelte. "Ich lasse bitten...!" Das Dienstmädchen verbeugte sich höflich und eilte schnell aus dem Zimmer.
Kim legte müde sein Buch auf den Tisch, der neben seinem Sessel stand und stand auf. Er lief zur Tür, denn er wusste, dass Heinrich gleich auf ihn losgestürmt kommen würde um ihn zu umarmen. /Als hätten wir uns eine halbe Ewigkeit nicht gesehen... Genau so verhält er sich mir gegenüber immer.../ Aber andererseits, wenn nicht Heinrich ihn ab und zu einmal umarmen würde, wer dann? (Wer dann?!) Knapp vor der Tür blieb er stehen, seine Gedanken kreisten genau um diese eine Frage. Wer würde ihn sonst in den Arm nehmen?! Und eine einzelne Träne rann seine Wange hinab. Er wurde plötzlich aus seinen Gedanken gerissen, als er hörte, wie der Türgriff nach unten gedrückt wurde. Schnell wischte er sich über sein Gesicht, um nicht preiszugeben, dass er geweint hatte. Um Gottes Willen, Heinrich hätte ihn dann sicher für den Rest des Abends nicht mehr in Ruhe gelassen und ständig nachgebohrt, was ihn denn bekümmere. Im Grunde war das doch egal (Egal... wenn man nicht daran denkt!). Die Tür öffnete sich.
Kims Herz begann auf einmal schnell zu schlagen und seine Augen wurden immer größer. Er wollte etwas sagen, ein "Willkommen", ein "Ich habe dich so vermisst", aber sein Mund war wie verschlossen und noch bevor er sich zu Worten drängen konnte, spürte er schon eine herzliche Umarmung und hörte eine feine Stimme an seinem Ohr.
"Kim... Kim-oniichaaaan!" Erst stand er einfach nur so da, konnte nicht glauben, dass er nicht träumte, doch dann hob er seine Arme ganz langsam und umarmte seine kleine Schwester, die weinend immer wieder seinen Namen aussprach.
"S... Soph... Sophie..." stammelte er schließlich.
Sie löste sich von Kim und stand ihm mit glühendem Gesicht gegenüber. "Oniichan... so lange! So lange! Ich hab’ dich so lange gesucht und endlich gefunden!" Kim lächelte. "Meine... kleine Sophie..." Bei dieser Bemerkung stupste Sophie in plötzlich an der Nase. "Heeeey... oniichan! Sieh’ mich doch erst einmal genau an, bevor du mich kleine Sophie nennst!" Sie breitete ihre beiden schlanken Arme aus und drehte sich vor ihm. Ja, sie hatte recht. Sie war tatsächlich nicht mehr die kleine Sophie, wie er sie kannte. Sie hatte sich verändert, wenn auch vielleicht nur äußerlich. Sie war in den vergangenen drei Jahren fraulicher geworden, hatte einen schönen Busen bekommen, eine schmale Taille und war auch größer geworden. "Verzeih’ mir, Sophie! Du hast recht... Du bist tatsächlich nicht mehr klein!" Sie grinste ihm ins Gesicht und ganz unerwartet spürte Kim plötzlich zwei Hände, die sich an seine Hüfte legten.
Sophie schüttelte übertrieben den Kopf und lachte dabei. "Oniichaaaan! Sieh’ sich das einer an..." Sie fuhr mit ihren Händen Kims Seite entlang, zu seiner Hüfte. "Du bist ja noch immer so schmal! Naja, vielleicht nicht mehr so ganz... aber..."
"Hey... diese Bemerkung will ich jetzt aber überhört haben, Sophie!" Er nahm ihre Hand in die seine und beugte sich zu ihrem Ohr. "Meine Hüfte mag vielleicht noch etwas schmal sein, aber dafür bin ich woanders größer geworden, kleines Schwesterchen!" Einen Moment lang gab Sophie keinen Laut von sich, musste erst überlegen, was ihr Bruder damit meinte. Doch dann, ganz plötzlich, von einer Sekunde zur nächsten, stand sie mit hochrotem Kopf da und hob ihr Fingerchen in die Luft. Sie wedelte damit vor Kims Nase herum. "Du bist durch und durch verdorben, oniichan! Ich glaube, ich muss mal ein ernsthaftes Wort mit Eduard reden, dass er ein Auge auf dich wirft!"
/Eduard.../
"Das wird nichts nützen, Sophie!" erklang eine Männerstimme an der Tür. Kim und seine Schwester blickten auf und sahen Heinrich, der mit einem breiten Grinsen auf den Lippen und beiden Händen in den Hosentaschen, in den Saal kam.
"Das hat er ja von Eduard! Da nützt es nichts, wenn du ihm sagst, dass er besser auf Kim aufpassen soll! Aber..." Er trat dicht an Kim heran und legte seine Hand auf dessen Kopf. "Vielleicht sollte ich mich mal um den Kleinen hier kümmern!"
"Heinrich... hör’ auf damit!" Kim protestierte und duckte sich, um Heinrichs Hand zu entkommen. Heinrich lachte wieder und ergriff wenig später Sophies Hand um ihr einen Handkuss zu geben. "Es freut mich, dass du hierher gefunden hast, liebe Sophie!"
"Ich habe dir viel zu verdanken, Heinrich!"
"Ihr beide kennt euch?" Kim blickte sie fragend an und Sophie nickte kaum merkbar.
"Heinrich hat mir gesagt, wo ich dich finden kann."
"Das erklärt aber trotzdem noch nicht, woher ihr euch kennt!"
"Najaaa... das erste mal haben wir uns auf Catharinas Ball gesehen..."
"Und das zweite Mal?"
"Oniichan... es gibt so viel, was du noch nicht weißt und was ich dir noch erzählen muss... Hach, ich weiß gar nicht, wo ich überhaupt anfangen soll!" Sie tippte mit ihrem Zeigefinger an ihren kleinen Schmollmund und dachte angestrengt nach. "Aaaalsooo... weißt du... ich... ich werde bald heiraten, oniichan!"
/Heiraten?/
"Ich habe einen sehr lieben Mann kennen gelernt. Er Heißt Maximilian von Reichert. Sagt dir der Name etwas?" Kim schüttelte den Kopf.
"Naja... er ist jedenfalls ein guter Freund von Heinrich."
Kim blickte misstrauisch auf Eduards Bruder, der sich mit seiner Hand den Hinterkopf rieb und grinste. "Wieder einer von deinen "guten" Freunden, Heinrich?"
"Ich kann ihm absolut vertrauen. Glaube mir Kim, ich hätte niemals irgendetwas ausgeplaudert, über dich und Edu, wenn ich mir dessen nicht sicher gewesen wäre. Er hat mir erzählt, wie verzweifelt Sophie wäre... Sag’ mal, wo steckt er eigentlich?"
"Eduard?...
....
....
....
Ich weiß es nicht... Ist jetzt aber auch nicht so wichtig! Kommt, setzen wir uns doch erst einmal. Mögt ihr etwas trinken?"
Kim schob seine kleine Schwester auf die Sofas zu, die in einer gemütlichen Ecke vor dem Kamin standen. Heinrich folgte den beiden stumm und ließ dabei seine Augen keine Sekunde von Kim ab.
/Was versuchst du zu verbergen, Kim Prokter? Wieso lenkst du in letzter Zeit immer wieder von Eduard ab?/
Sophie ließ sich seufzend auf das weiche Sofa plumpsen und lehnte sich zurück. Heinrich nahm neben ihr Platz und Kim setzte sich den beiden gegenüber, damit sie sich besser unterhalten konnten. Inzwischen brachte eine Bedienstete den Tee.
"Schade, dass Graf von Kalau nicht hier ist, Ich hätte ihn gerne einmal wieder gesehen..."
"Wie geht es Mutter, Sophie?"
/Oniichan... / Hatte Kim überhört, was sie gerade gesagt hatte? Oder war es für ihn einfach unwichtig...? Eines stand fest... Männer waren noch immer kompliziert und vermutlich würde sie ihre Meinung darüber auch niemals ändern...
"Unseren Eltern geht es eigentlich ganz gut. Mama war zwischendurch mal krank, hatte eine leichte Grippe, aber jetzt ist sie gottseidank wieder auf den Beinen. Uhm, weißt du... ich wohne jetzt ja auch nicht mehr bei ihnen, sondern bei Maximilian, deshalb sehe ich sie auch nicht mehr so oft wie früher. Mama vermisse ich und Papa natürlich irgendwie auch... aber am meisten... am meisten habe ich dich vermisst, Kim-oniichan! Ich hatte wirklich gar keine Spur von dir, oniichan. Jedes Mal, wenn ich in die Stadt gefahren bin, hab’ ich gehofft, dir vielleicht zu begegnen, oder Eduard... aber..." Sie begann zu weinen und Heinrich reichte ihr sein Taschentuch, mit dem sie sich die Tränen aus den Augen tupfte. "Ich bin so oft in die Stadt gegangen..."
Sophie blickte nervös auf die Uhr, die auf dem Kamin stand.
"O nein... es ist ja schon wieder sechs Uhr..." Sie stand auf.
"Ich muss jetzt wieder fahren, Kim! Niemand weiß, dass ich hier bin, man wird mich sonst noch suchen! Ich will euch keine Schwierigkeiten machen..."
"Du willst schon wieder gehen?"
"Bitte sag’ jetzt nichts weiter, oniichan. Mir fällt es schon schwer genug, dich jetzt verlassen zu müssen. Ich habe Angst, dass ich dich beim nächsten Mal hier nicht mehr treffen werde, weil du schon wieder woanders bist und ich dann wieder soo lange nach dir suchen muss..."
Kim stand ebenfalls auf und umarmte seine Schwester. Ein leises Flüstern durchdrang den Raum. "Ich verspreche dir, dass ich hier auf dich warten werde, meine kleine Sophie!" Er schloss seine Augen, wollte noch einmal diesen glücklichen Augenblick so intensiv wie möglich erleben.
"Kim... ich... ich werde versuchen, dich jetzt öfter zu besuchen. Aber ich kann nicht zu häufig herkommen, sonst ist die ganze Sache zu unsicher, verstehst du?"
"Sicher..."
Sie küsste ihn auf die Wange. "Und bitte richte Eduard alles Liebe von mir aus. Und sag’ ihm, dass er immer gut auf dich aufpassen soll, hörst du? Richte ihm das von mir aus, ja?"
"Das werde ich..."
"Sie ist früh wieder gegangen!"
Kim blickte mit leeren Augen aus dem Fenster.
Heinrich setzte sich neben ihn, doch er schien es nicht einmal zu bemerken. "Kim...?"
"Uhhhm... ent... entschuldige bitte, was meintest du?"
"Wo bist du mit deinen Gedanken, Kim Prokter. Uh-uh-uh... jetzt weiche meinem Blick nicht wieder aus, sieh’ mich an, wenn ich mit dir rede..." Er legte seine Hand unter Kims Kinn. "Du wirst mir jetzt einmal erzählen, was in letzter Zeit mit dir los ist, hörst du?"
"Es... ist alles in Ordnung!" /Bitte geh’ jetzt, Heinrich! Bitte.../
"Hat es etwas mit ihm zu tun? Mit Eduard?" Heinrich bemerkte, wie sich Kims gleichgültiger Gesichtsausdruck plötzlich in tiefe Trauer legte.
"Dachte ich’s mir doch! Komm’ schon, rede mit mir darüber, dann geht es dir bestimmt besser!"
/Ich... kann nicht mit dir darüber reden... verstehst du das nicht? Ich kann nicht... nicht über ihn reden.../
"Habt ihr euch gestritten?"
/Bitte... hör’ damit auf, Heinrich! Ich halte das nicht aus, bitte.../
"Kim...!"
/Lass’ mich in Ruhe... Ich... Ich... ich will es vergessen... ich will.../
"Was ist zwischen euch beiden vorgefallen?
/Nichts.../
Heinrich berührte Kim an den Schultern und hielt ihn fest. "Hat er dich irgendwie verletzt? Hat er Dinge getan, die du nicht wolltest?"
/Ich.../
"Verdammt, Junge! Wenn du dich darüber nur ausschweigst, kann ich dir nicht helfen..."
/Ich... kann nicht... Verzeih’ mir.../
Kim spürte plötzlich, wie Heinrich seinen Kopf zu sich zog und Kim an seine Brust legte. "Mein Gott... ist euer Schicksal nicht schon hart genug? Müsst ihr beide euch denn das Leben selbst noch immer schwerer machen?" Kim lehnte sich an Eduards Bruder. Er konnte dessen Körperwärme spüren, das gleichmäßige, ruhige Heben und Senken seiner Brust. Fast so, wie bei Eduard... Damals...
"Ich..." Es fiel ihm schwer, etwas zu sagen, doch Heinrich wartete und ließ ihm die Zeit, die er dazu brauchte, um sich ihm zu öffnen. Er wusste, dass es Kim oftmals schwer fiel, anderen Menschen seine Probleme mitzuteilen, aber er wusste auch, dass es Kim inzwischen so schlecht ging, dass er eines Tages daran zerbrechen würde. Und das würde er nicht zulassen! Niemals!
"Eduard... er... Ich... Eduard liebt mich nicht mehr!"
/ Ja, ich hatte Angst, es auszusprechen, hatte Angst vor diesen Worten... er liebt mich nicht... und doch... sagte ich sie, weshalb?/
"Er liebt dich nicht mehr?!"
Kim stiegen die Tränen in die Augen. Zum Glück lag er in Heinrichs Armen, so dass dieser sie nicht sehen konnte.
"Er geht mir aus dem Weg."
"Aber..."
"Nein... jetzt hör’ du mir einmal zu, Heinrich! Hör’ genau hin, denn ich werde es nicht noch einmal sagen! Eduard hat mich aus seinem Leben gestrichen! Ich bin für ihn wertlos geworden! Doch... doch das Schlimmste ist... ich... ich weiß nicht, weshalb!"
Heinrich blieben die Worte im Hals stecken. Das war nicht das, was er erwartet hatte.
"Er... will mich nicht mehr, verstehst du? Wir..." Er schluckte. "Ich weiß nicht mehr, wann... wann wir das letzte Mal miteinander geschlafen haben. Es ist schon so lange her... Irgendwann war es einfach aus. Er wollte mich nicht mehr. Doch ich wollte ihn. Und ich... ich will ihn noch immer..."
"Meinst du nicht, dass..."
"...dass es einen anderen Grund für sein Verhalten gibt? Vielleicht... Vielleicht ist er in letzter Zeit so oft auf Geschäftsreisen, weil er dort findet, wonach er sucht."
"Du denkst doch nicht etwa..."
"Eduard ist ein Mann, wie du und ich! Er hat die gleichen Bedürfnisse, wie du und ich! Und ich bin mir sicher, dass er sie..."
"Du unterstellst ihm doch nicht etwa, dass er einen Liebhaber hat...!"
"Ob Liebhaber oder Liebhaberin... ich weiß es nicht..."
Heinrich hob Kims Kopf an, so dass der Junge ihm ins Gesicht sehen musste. Schimmernde Tränen standen ihm in den Augen. Er hielt Heinrichs Blick nicht stand. Also sah er an ihm vorbei, in die Leere des Raumes.
"Eduard tut so etwas nicht! Er mag ja schon viele Liebschaften gehabt haben, aber das würde er dir nicht antun, Kim!"
Kim lächelte bitter. Dann stieß er Heinrich unerwartet von sich weg und stand auf. Wieder versuchte er die Spuren seiner Tränen wegzuwischen.
"Kim..." Heinrich wurde unterbrochen, als sich plötzlich die Tür öffnete. Das erste, worauf Kims Blick fiel, waren die grünen Augen, so schön wie am Tag ihrer ersten Begegnung.
Eduard nickte Kim und Heinrich leicht zu, das war seine Art der Begrüßung. /So kalt... er stößt mich von sich.../
"Eduard... Ihr..."
Als von Kalau Kim erblickte, lächelte er. "Kim... ich habe dich so..." Er lief auf den Jungen zu und fasste ihn an den Schultern. Doch plötzlich hielt er in seiner Bewegung inne, ging einen Schritt rückwärts, nahm Abstand von Kim. Alle Herzlichkeit wich wieder aus ihm. Sein Blick fiel auf Heinrich, der noch immer auf dem Sofa saß und lustlos an seiner Tasse Tee nippte. Dann schwang er sich auf seine Beine und streifte beim Hinausgehen seinen Bruder an der Schulter. Er sagte kein Wort des Abschieds, sondern blickte Eduard nur stumm und tief in die Augen. Dann grinste er und war fort.
"Seid Ihr erschöpft... möchtet Ihr vielleicht etwas essen? Oder trinken?"
Ein müdes Lächeln des Grafen.
"Nein, vielen Dank! Ich möchte jetzt gerne... zu Bett gehen. Ich möchte...
/mit dir schlafen.../
gerne zu Bett gehen. Gute Nacht!" Weiter sagte er nichts. Nur, dass er zu Bett gehen wollte. Kim spürte wieder, wie sich die Einsamkeit in seinem Körper ausbreitete, wie sich der Graf immer weiter von ihm entfernte, immer unerreichbarer wurde, immer mehr in der Unendlichkeit verschwamm...
/Ich bin ihm gleichgültig... und von Tag zu Tag wird es immer schlimmer.../
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