Part
8 :
„Ist
alles in Ordnung, Bernard?“ fragte Kim unerwartet in das Schweigen hinein,
doch als Antwort musste er sich mit einem kurzen Kopfnicken Bernards begnügen,
der nicht bemerkt hatte, dass er Kims Wange liebkoste.
„Natürlich...
du hattest da nur etwas Schmutz auf deiner Wange. Jetzt ist er weg, haha! O.k.,
komm’ jetzt! Diese kleine Steigung müssen wir hochklettern und dann sind wir
auch schon da!“
Kim
betrachtete aufmerksam den Grashügel und stieg ihn ohne Mühe, Bernard folgend,
nach oben.
„Von
hier aus hat man einen herrlichen Ausblick auf den ganzen Garten, siehst du?“
Bernard
hatte recht. Von dem Vorsprung aus, der durch eine alte, teils schon etwas
zerfallene kleine weiße Mauer abgegrenzt war, konnte man einen großen Teil des
Grundstück des Herzogs überblicken.
„Gefällt
es dir? Aber eigentlich habe ich dich nicht deshalb hierher geführt, sondern
wegen eines kleinen Wunderdings, das mir als Kind immer sehr große Freude
bereitet hat.“
Bernard
lief mit schnellen Schritten zu einem kleinen Busch und wühlte dort einige
Sekunden herum bevor er mit strahlenden Augen zurück zu Kim kam und ihm einen
weißen Kristall, der an einem dünnen Fädchen hing, vor die Nase hielt.
„Siehst
du... als ich klein war, hab’ ich dieses Steinchen wie meinen Augapfel gehütet.
Joséphine hat ein paar mal versucht, ihn mir wegzunehmen, aber... das ließ ich
nicht zu.“ Kim glaubte einen Anflug von Trauer in Bernards Gesichtszügen
erkennen zu können, doch aus welchem Grund?
Beide
starrten sie gebannt auf das kleine Juwel bis Bernard den Stein plötzlich hoch
in die Sonne hielt. Er tanzte an dem Faden und drehte sich.
„Sieh’
dich nun hier einmal um...“
Über
den Boden huschte buntes Licht. Wo soeben der Untergrund noch rosa beschienen
aussah, verschwamm die Farbe auch schon in ein helles Blau, dann in Grün und
Gelb und dann schien sich alles zu wiederholen. Eine Weile standen beide nur so
da und verfolgten mit ihren Augen die kleinen Lichtreflexe.
„Ich
liebte dieses Spielzeug. Man könnte fast sagen, es war mein Ein- und Alles,
bis...“
/Schon
wieder sieht er so voller Kummer aus. Welche Erinnerungen verbindet er mit
diesem Stein? Ist in seiner Vergangenheit etwas schlimmes vorgefallen?/
Bernard
packte den Kristall fest in seiner Hand und lachte leise.
„Es
ist doch sehr kindisch von mir, dich hierher zu bringen und zu versuchen, deine
Aufmerksamkeit mit einem Stein zu gewinnen, findest du nicht?“
Ihre
Blicke trafen sich.
„Ich
glaube... ich sollte ihn dir schenken. Hier nimm!“ Kim wich einen Schritt zurück
als Bernard plötzlich seinen Arm rücksichtslos ausstreckte, dann schluckte er,
bevor er antwortete:
„Es
ist ein Erinnerungsstück an deine Kindheit. Du solltest es nicht so leicht
verschenken!“
„Aber
lieber Freund! Mein Herz hängt natürlich noch immer daran, aber wenn ich ihn
dir gebe, weiß ich, dass er in guten Händen ist. Bitte nimm’ ihn an dich.
Ich möchte es so!“ Zögerlich streckte Kim seine rechte Hand aus.
„Vielen
Dank!“
Es
kehrte zwischen den beiden eine plötzliche Stille ein, die Kim sehr unangenehm
war.
Er
fühlte sich von Bernard beobachtet, es kam ihm fast so vor, als würde der
Junge eine Gegenleistung für das Geschenk erwarten.
„Habe
ich dich jetzt damit glücklich gemacht, Kim?“
„Bernard!
Kim!“ rief plötzlich ein leises Stimmchen aus einiger Entfernung und nach ein
paar Sekunden erkannten sie Joséphine, die sich in ihrem langen Kleid die Anhöhe
heraufgequält hatte und nun mit rotem Gesicht und nach Atem ringend vor ihnen
stand.
„Ich
dachte mir doch, dass ihr hier seid. Meinen Freundinnen und mir ist nichts
besseres eingefallen, als ein Versteckspiel im Garten. Und da es unter Mädchen
alleine nicht aufregend genug ist, wollte ich euch bitten, teilzunehmen!“
Joséphine
bemerkte sehr wohl den gelangweilten und kritischen Blick ihres Bruders, ließ
sich davon jedoch nicht abschrecken, sondern grinste ihm protestiv ins Gesicht,
dass der Junge gar nicht anders konnte, als widerwillig zuzustimmen.
„Wunderbar!“
rief sie erfreut laut aus und klatschte dabei in ihre Hände.
Auf
dem Rückweg zum Schlossvorplatz eilte Joséphine voran, gefolgt von Kim und
Bernard, die sich die gesamte Zeit über nur anschwiegen, als hätte das Mädchen
sie in einer peinlichen Situation erwischt.
Kim
verschlug es beinahe die Sprache als er die versammelten Gäste sah, die sich im
Schlosshof regelrecht tummelten und von denen jeder auf seine Art und Weise
versuchte, im Mittelpunkt zu stehen. Er fand das Getue der Adligen widerwärtig.
Was glaubten diese Menschen eigentlich, wer sie seien und wieso meinten alle,
dass ihre Probleme viel wichtiger wären als die der anderen. Unbewusst schüttelte
Kim seinen Kopf, doch nur so leicht, dass es keiner der Umstehenden bemerkte.
Noch
immer folgten die beiden Jungs Joséphine bis sie endlich auf dem Treppenaufgang
des Schlosses Halt machte und sich plötzlich zu räuspern begann. Sie nahm ein
Champagnerglas in die Hand und schlug mit einen silbernen Löffelchen auf dessen
Rand, um sich so die Aufmerksamkeit ihrer Gäste zu verschaffen.
„Bitte
entschuldigt diese Unterbrechung, aber ich wollte nur noch einmal einen Aufruf
an alle starten, die Lust haben, an unserem kleinen Versteckspiel im Garten
meines Onkels teilzunehmen. Über ein paar Mitspieler wären wir sehr
erfreut!“
Unerwartet
stieß ein sommersprossiges Mädchen, dessen rotblonde Zöpfe hin und herwippten
auf die drei und stellte sich neben Joséphine auf die Treppe um wenig später
nicht weniger lauthals zu verkünden, dass durchaus auch das männliche
Geschlecht angesprochen sei.
„Rosabella...
musste das denn jetzt sein?!“
Keck
stütze der Rotschopf ihre Hände in die etwas rundlichen Hüften und streckte
ihrer Freundin die Zunge heraus. Dann grinste sie breit bis zu den Ohren und
kniff ihr rechtes Auge zu.
„Natürlich
musste das sein, liebste Freundin Joséphine. Wir befinden uns schließlich in
einem heiratsfähigen Alter, wenn wir nicht schon längst überfällig sind! Und
weil du dich nicht getraut hättest, auch nach Männern zu fragen, habe ich das
eben für dich gemacht. Du weißt gar nicht, welchen Gefallen ich uns damit
getan habe!“
Beide
Mädchen kicherten daraufhin unbeschwert.
„Kommt
jetzt, wir gehen!“ Rosabella stürmte mit Joséphine im Schlepptau voran und
als Kim ihnen gerade nachlaufen wollte, spürte er Bernards festen Griff um sein
Handgelenk.
Er
drehte sich zu dem Jungen um und sah ihn fragend an.
„Ich...“
Nur
dieses eine Wort, mehr gab Bernard nicht von sich, bevor er selbst davonrannte.
Als
Kim in den großen Schlossgarten trat wurde er bereits sehnsüchtig von allen
erwartet. Es hatten sich an die 20 Mitspieler eingefunden, ein buntes Gewirr von
Kleidern und Anzügen.
„Jetzt
wird ausgelost, wer suchen muss!“ schrie ein junger Bursche und die
Umstehenden nickten zustimmend.
„Ich
würde sagen, Joséphine denkt sich eine Zahl aus und wer diese errät oder am
wenigsten weit von ihr entfernt ist, der muss suchen...“
„Wer
diese errät?! Das klingt ja fast so, als würde man damit belohnt werden, dass
man suchen darf. Naja, jedenfalls hoffe ich, dass ich nicht derjenige sein
werde...“
Ein
undeutliches Gemurmel brach aus.
„Ich
bin dafür, dass Kim sucht!“ Bernard hatte sich zu Wort gemeldet und deutete
mit seinem Zeigefinger direkt auf Kim, der etwas unbeholfen in die Menge starrte
und sich ihren Blicken ausgeliefert fühlte.
/Diese
Situation mag ich gar nicht. Sie erinnert mich an den Tag, an dem Eduard mich
vor so vielen Menschen küsste... Der Kuss war süß, doch das Erwachen
unendlich bitter.../
„Und
warum sollte es ausgerechnet diesen Jungen treffen, Bernard?“ fragte ein
kleines blondes Mädchen, der Kim anscheinend leid tat.
Bernard
musterte sie daraufhin amüsiert und stellte mit einer Art Überheblichkeit
klar: „Das ist doch ganz einfach. Wer als letzter kommt, der muss auch suchen!
So war schon immer die Regel beim Versteckspielen!“
Ein
harter Blick traf Kim.
„Oder
hat unser Freund etwa irgend etwas dagegen einzuwenden?“ Ein Lachen.
„Nun,
da Kim nicht antwortet, gehe ich davon aus, dass es ihm nichts ausmacht. Dann
kann es ja los gehen. Der Garten ist groß. Sagen wir du zählst bis 50, dann
kannst du suchen. Einverstanden? Derjenige, den du als letztes findest, hat
einen Wunsch frei!“
Alle
kreischten daraufhin wild durcheinander, ein Kichern hier, ein Lachen dort.
Jeder war einverstanden.
/Jeder...
/
Kim
wendete den Jungs und Mädchen den Rücken zu und lehnte sich an einen bemoosten
alten Baum, um zu zählen.
/Wie
dumm ich mir dabei vorkomme. Doch einfach verschwinden kann ich nicht.../
„39,40,41...“
/Derjenige,
den ich zuletzt finde hat einen Wunsch frei!/
„50!“
Die letzte Zahl sprach Kim nur sehr leise aus. Im Grunde war es sowieso egal, ob
ihn jemand hörte oder nicht, denn mit Sicherheit war für jeden Zeit genug
gewesen, sich in dem großen Garten ein passendes Versteck zu suchen.
Es
dauerte nicht lange, da fand er auch schon die ersten Mitspieler, deren
Verstecke nicht sonderlich originell waren. Doch dann wurde es immer
schwieriger.
„Hallo!
Du heißt doch Kim, nicht wahr?“ Kim sah zu seiner Rechten und nickte kurz.
Ein junger Mann stand ihm gegenüber, sein spitzes Gesicht ihm neugierig
entgegenstreckend. „Du hast fast alle Mitspieler gefunden, es fehlen nur noch
vier Personen, die da wären Hans, Johann, Bernard und Lucy!“
Gerade
als der junge Mann den Satz beendet hatte, sprang auch schon Hans aus seinem
Versteck und erschreckte Kim etwas mit seinem plötzlichen Auftreten.
„Noch
drei!“
Etliche
Minuten später fehlte nur noch Bernard und Kim wusste beim besten Willen nicht,
wo er den Jungen noch suchen sollte. Er hatte jedes mögliche Versteck im Garten
bestimmt schon zweimal abgesucht, ihn jedoch nicht gefunden.
„Oniisaaaaaaaaan!
Du kannst rauskommen! Im Versteckspielen bist und bleibst du einfach
unschlagbar! Komm’ doch hervor! Wir wissen nicht, wo du bist!“
Doch
Bernard kam trotz Joséphines Rufen nicht.
Viele
der Jungs und Mädchen hatten inzwischen den Garten aus Langeweile verlassen und
hofften, in der Menge der anderen Gäste etwas Zerstreuung zu finden. Nur Joséphine
und einige ihrer besten Freundinnen blieben und halfen Kim beim Suchen.
„Bernard,
das ist nicht mehr lustig! Komm’ jetzt endlich hervor oder wir gehen einfach
und lassen dich hier alleine! Komm jetzt oniisaaan!“
Kim
sah sich nach allen Seiten um. Vom Westflügel des Schlosses Weilnach musste man
direkten Ausblick auf diesen Garten haben. Vielleicht könnte man Bernard so
finden. Doch noch während Kim dieser Gedanke kam, raschelte nicht weit entfernt
ein Busch und der Junge kam zum Vorschein.
Joséphine
verdrehte ihre Augen und hob ihren Zeigefinger tadelnd in die Höhe!
„Stimmt’s,
du bist doch gewandert! Kim hat dich vor ein paar Minuten eben an der Stelle
gesucht, aus der du gerade hervorgekrochen bist!“
Bernard
beachtete seine Schwester gar nicht weiter, sondern lief mit festen Schritten
auf Kim zu, seinen Blick nie von dessen Gesicht abwendend. Ein hämisches Lachen
schattierte seine sonst so freundlichen Gesichtszüge. Kim schluckte, er wusste
nicht, was ihn nun erwartete.
/Langsam,
Bernard! Ganz... langsam, sonst machst du ihm Angst.../
„Na,
Kim? Ich hoffe, du hast die Abmachung nicht vergessen... Nun sieh’ mich doch
nicht so enttäuscht an. Es wäre dir wohl lieber gewesen, wenn jemand anderes
der Gewinner gewesen wäre? Nun, ich muss dich leider enttäuschen... Aber
kommen wir nun zu... meinem Wunsch!“
Das
Funkeln in Bernards Augen ließ Kim regelrecht erstarren. Vielleicht hätte er
einfach wegrennen sollen, aber das war doch Unsinn. Was hatte er vor dem Jungen
schon zu befürchten? Es war zwar die Rede von einem Wunsch gewesen, aber es war
nicht vereinbart, dass Kim diesen hätte erfüllen sollen, oder etwa doch? –
Nein, davon war niemals die Rede gewesen!
„Ich
wünsche mir...“ Bernard blickte verstohlen um sich.
„Ich
wünsche mir... nur eine klitzekleine Kleinigkeit. Ich möchte...“
/Er
nähert sich meinem Gesicht, ich kann schon seinen heißen Atem auf meiner kühlen
Haut spüren. Ist es das, was er will? Ich... kann... nicht, denn es .../
Noch
bevor Kim diesen Gedankengang zuende führen konnte, spürte er Bernards Lippen
auf den seinen, fühlte, wie sein Gegenüber immer gieriger nach seiner Zunge
suchte, bis er sie schließlich fand. Kims Herz raste, mit weit geöffneten
Augen stand er fassungslos da.
/Wieso...
versteht er nur nicht. Wie oft muss ich ihn denn noch abweisen, bevor er
begreift, dass meine Liebe bereits... einem anderen.../
Bernards
Mund löste sich von Kims so langsam, dass allen Umstehenden bildlich deutlich
wurde, dass es ein Zungenkuss gewesen war. Kim konnte nichts sagen, wollte auch
nichts sagen, die Schamesröte stieg ihm langsam ins Gesicht und er fasste sich
mit der linken Hand über die Lippen.
„War
doch gar nicht so übel, oder?“ Bernard hob belustigt seine Schultern etwas an
und wendete sich dann grinsend den Zuschauern zu, die allesamt zu ihm starrten,
dann wieder auf Kim.
Joséphine
schlug sich die Hände vor die Augen und drehte sich von ihrem Bruder weg.
„Was
denn, Schwesterlein. Das ist dir doch nicht etwa peinlich, oder? Es war doch nur
ein Kuss. Ein läppischer Kuss und damit habe ich doch wohl niemandem weh getan,
mhm?“
„Wieso
musstest du das tun, Bernard?!“
/Mach’
mir keinen Vorwurf kleine Joséphine!/
„Ganz
einfach!“ Er legte seine Hand auf die Schulter seiner Schwester. „Ich musste
es tun... um euch für den Rest eures erbärmlichen Lebens zu schockieren! Du
weißt doch... das kann ich sehr gut!“
Kim
konnte einige der Mädchen untereinander tuscheln hören.
„Bernard
war schon immer unberechenbar!“
„Der
Scherz war ziemlich makaber!“
„Das
sollten wir unseren Eltern lieber nicht erzählen, sonst lassen sie uns nicht
mehr zu Joséphine...“
Kichernd
und vor sich hin brabbelnd verließen die Mädchen mit Bernard und Joséphine im
Schlepptau den Garten. Ab und zu konnte man noch ein lautes Lachen vernehmen,
doch dann trug der Wind die unsanften Stimmen mit sich davon und Kim war
alleine.
Er
atmete tief aus und fasste sich dann ungläubig an die Stirn um sich die wüsten
Haare zurückzustreichen.
Sein
Blick wanderte dabei zufällig nach oben zu dem Balkon des Schlosses.
/Der
Graf!/
Von
Sinnt verschmälerte seine Augen, als er Kim fest ins Gesicht blickte, dann führte
er ruhig das glänzendes Glas mit dem roten Wein, das er in der Hand hielt, zu
seinem Mund und trank, löste dabei seinen Blick jedoch niemals von Kim, der
atemlos zurückstarrte.
/Seit
wann steht der Graf schon auf dem Balkon? Hat er mich gesehen? Hat er... uns
gesehen?/
Kim
konnte trotz der Entfernung erkennen, wie die dunklen Pupillen des Grafen
langsam noch links wanderten und wenig später erblickte er die schöne junge
Frau an der Seite des breitschultrigen Mannes, die am Mittag mit ihm angereist
war, sah, wie sie ihre Hände um seinen Körper und ihren Kopf auf dessen Rücken
legte. Dem Graf schien dies unangenehm zu sein, denn wenig später richtete er
sich auf um sich aus der Umarmung zu lösen. Doch er war zärtlich zu seiner
Frau, wie es Kim schien, denn behutsam nahm er ihre Hand in seine und lief mit
ihr vom Balkon zurück in das Schloss.
/Was
sagt Ihr gerade zu ihr? Dass es für ihr schulterfreies Kleid zu kühl auf der
Terrasse sei und sie besser im Schloss bleiben sollte, oder vielleicht, dass es
hier im Garten sowieso nichts Interessantes zu beobachten gäbe und Ihr Euch
lieber wieder unter die Gäste mischen wollt? Ja, geht nur... geht und.../
Er
senkte seine Augen zu Boden.
/Geht
und... kommt zurück!/
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