What's
love?
Part
2
Endlich
schaffe ich mal Teil 2! Wahnsinn, was???^^ Nun gut, werde ich euch mal nicht länger
mit meinem Geschwafel nerven!!^^
"blablabla"
- wörtl. Rede
/blablabla\
- Gedanken
*********************************************
Er
war ja so dumm gewesen zu glauben, dass Takuro ihn verstehen würde, dass er ihn
nicht zusammenschlug und missbrauchte.
So
oft wie der Mann sich in dieser Nacht vor zwei Wochen an ihm vergangen hatte.
Er
hatte ihm so weh getan.
Und
am nächsten Morgen hatte ihn
wieder zurück ins Bordell gebracht.
Sein
Vater hatte getobt.
Hatte
ihn vor den Augen des jungen Mannes zusammengeschlagen
und vergewaltigt.
Und
das nur, weil Takuro in seiner Wut seine gesamte Einrichtung kurz und klein
geschlagen hatte.
Er
hatte gesagt, er wäre es gewesen.
Und
nun?
Nun
würde er für ein halbes Jahr keinen Lohn bekommen und auch
keinen freien Tag.
Er
musste jede Nacht mindestens mit zehn Männern schlafen, damit er schnellst möglich
die neue Einrichtung für Takuro bezahlt hatte.
Außerdem
hatte Kizu ihn zum Verkauf ausgestellt.
Yuri
konnte nur hoffen, dass er einen guten Herren bekam.
Er
wollte doch nur etwas Liebe.
Aber
die bekam er weder von seinem Vater, noch von sonst irgendwem.
Denn
Silver war jetzt auch weg.
Er
war an ein anderes Bordell verkauft worden.
Es
hatte viel geboten und da war sein Vater sofort auf das Geschäft eingegangen.
Und
nun war er wieder allein.
Die
anderen Stricher wollten nichts mit ihm zu tun haben, glaubten sie doch, er würde
sie belauschen wollen.
Sie
glaubten ihm nicht, egal wie oft er versuchte ihnen zu erklären, dass er
niemals seinem Vater etwas über ihre Gespräche erzählen würde.
***************************************
Yuri
spüte wie jemand ihn grob rüttelte.
"Yuri,
du Bastard! STEH ENDLICH AUF!!!!!"
Verschlafen
öffnete er seine Augen.
Das
erste, was er sah, war Kizus wütendes Gesicht.
Das
zweite war die Faust, die auf ihn zugerast kam.
Er
hatte keine Chance mehr ihr auszuweichen.
Sie
traf ihn genau ihm Gesicht. Von der Wucht wurde er an die Wand neben sich
geschleudert.
Dann
wurde er am Hals gepackt, auf den Boden gezerrt und dort auf die Knie gedrückt.
"Begrüße
gefälligst deinen neuen Herrn anständig!!"
/Neuer
Herr!?\
Schnell
beugte er sich nach unten, presste seinen Oberkörper auf den Boden, die Hände
links und rechts von seinem Kopf.
Plötzlich
war schnelles Getippel zu hören, wie das von Kinderfüßen.
War
sein neuer Herr etwa noch ein Kind?!
"Du
bist aber süß!", hörte er plötzlich die hohe Stimme eines Jungen.
Sein
Kinn wurde von kleinen Händen umramt und noch oben gedrückt, sodass er zwangsläufig
den kleinen Jungen ansehen musste.
/Er
ist ja nicht mal älter als acht!!!\
"Mein
Papa hat dich aber schön ausgesucht!!"
Der
Kleine schenkte ihm ein strahlendes Lächeln.
Sein
Vater?
"Tobias,
würdest du den Jungen bitte nicht so anschreien. Da ist es ja kein Wunder, dass
er so entgeistert schaut."
Die
tiefe Stimme gehörte zu einem wirklich gutaussehendem jungen Mann Ende 20, der
nun hinter dem Jungen auftauchte.
Er
war groß, bestimmt fast zwei Meter, schätzte Yuri; seine Schultern waren breit
- /Schön zum Anlehnen\ - er hatte kurzes braunes Haar, das in alle Richtungen
abstand, seine langen Beine steckten in einer weich-
braunem
Stoffhose, muskolöse Arme, die unter einem hellem Hemd hervorschauten und er
hatte die wahrscheinlich schönsten blauen Augen,
die
Yuri je gesehen hatte.
Sie
strahlten ihn warm an.
Da
war kein Ekel.
Nicht
einmal Hass.
Nur
diese wunderbare Wärme.
Plötzlich
spürte er wieder die groben Hände seines Vaters, die ihn brutal an den Haaren
auf die Füße zerrten.
Er
konnte ein leises Wimmern nicht unterdrücken.
"Los,
zieh dir gefälligst was an, oder glaubst du, dass dein Herr ewig auf dich
wartet?!!!"
/Glaubst
du etwa, Vater, dass er die Blutergüsse nicht schon längst gesehen
hat?
So blind ist er nicht!\
"Nein,
Herr. Es tut mir leid."
Schnell
begann er sich einige Sachen anzuziehen - schwarze Seidenstrümpfe, die bis zur
Mitte seiner Oberschenkel reichten, ein schwarzer Seidentanga,
eine
schwarze, enge Lederhose mit Schlag, einen hautengen, weißen Rollkragenpullover
und kniehohe, schwarze Stiefel.
Kaum
war er fertig, als Kizu ihn schon wieder packt, diesmal am Oberarm, und ihn zu
dem Vater des kleinen Jungen, Tobias, brachte.
"Wenn
er Probleme macht, dann bringen sie ihn zu mir, er werde mich dann um ihn kümmern."
Der
Mann lächelte freundlich und nickte.
Doch
bevor er ihn nach draußen führte, schob er den Kragen seines Pullovers etwas
nach unten und legte ihm ein silbernes Halsband um.
"Na
komm, mein Kleiner!"
Damit
wurde Yuri bei der Hand genommen und aus seinem Zimmer, die Treppen hinunter zum
Aufenthaltsraum mit Bar und der Tanzbühne, wo
sein
Herr sich und seinem Sohn warme Mäntel anzog, und dann durch den Ausgang hinaus
auf die Straße.
Die
ganze Zeit hopste Tobias vergnügt umher.
Yuri
spürte sofort den eisigen Wind, der um sein Glieder pfiff und umarmte seinen Körper,
um sich ein wenig zu schützen und zu wärmen.
Aufeinmal
spürte wie sich ein warmer Mantel um seinen Körper schloss.
Sein
Herr lächelte ihn warm an und legte noch einen Arm um seine schmalen Schultern,
um ihn zu einer Gasse zu führen, wo eine schwarze Limousine ver-
borgen
war.
Verwirrt
starrte Yuri zu boden.
Das
hatte noch nie jemand für ihn getan!!
Aber
es fühlte sich gut an.
Die
Wärme tat unwahrscheinlich gut.
Dankbar
lehnte er sich an seinen Herrn.
Bei
der Limousine angekommen, wurde ihnen von einem Chauffeur die Tür aufgehalten.
Fröhlich
hopste Tobias hinein.
Sein
Herr schob ihn sanft hinein um sich dann neben ihn zu setzen.
Während
der ganzen Zeit hatte er sein warmes Lächeln nicht abgenommen und schien das
auch jetzt noch nicht vorzuhaben.
"Mein
Name ist übrigens Leon. Und den Namen meines Sohnes hast du ja bereits gehört."
"Ja,
Herr."
Noch
immer starrte Yuri zu boden.
Er
durfte nichts falsch machen, wollte
er doch nicht wieder zu seinem Vater zurück.
Er
kannte seine Strafen nur zu gut.
"Hey
Kleiner, du kannst mich ruhig ansehen."
"Ja,
Herr."
Gehorsam
hob er den Kopf, sah ihm aber nicht ins Gesicht.
/Ich
habe dazu nicht das Recht!\ ermahnte er sich selbst.
"Du
bist ja wirklich süß, Kleiner!"
Yuri
spürte wie etwas Wärme in seine Wangen schoss.
Das
hatte noch nie jemand zu ihm gesagt.
Ganz
sanft wurde sein Kopf am Kinn nach oben gedrückt, was bewirkte, dass er seinen
Herrn ansehen musste.
Schnell
wandte er den Blick an ihm vorbei auf die verdunkelte Fensterscheibe.
"Habe
ich dir nicht befohlen mich anzusehen? Willst du schon jetzt wieder zurück zu
deinem Zuhälter?"
Yuri
zuckte zusammen.
Leons
Stimme war zwar freundlich gewesen, doch hatte er den drohenden Unterton gehört.
Schnell
sprang er vom Sitz und kniete sich vor seinen Herrn, in der Limousine war genug
Platz dafür.
"Es
tut mir leid, Herr! Bitte verzeiht mir! Ich bin so dumm!"
********************************
Na
toll, das hatte er ja wunderbar hingekriegt!
Dieser
Junge kannte ihn seit noch nicht einmal einer Stunde und er hatte schon seine
Vorsätze zu nichte gemacht, indem er dem jungen Angst gemacht hatte.
Und
jetzt lag der Junge vor ihm auf den
Knien und flehte ihn um Vergebung an, für etwas, das er getan hatte, weil man
es ihm beigebracht hatte.
Tobias
schaute schon ganz komisch.
Er
wollte diesem niedlichem Geschöpf wirklich keine Angst machen!
Sanft
zog er ihn am Arm auf seinen Schoß und drückte ihn an sich.
"Es
tut mir leid, mein Kleiner. Ich wollte dir keine Angst machen. Ich werde dich
nicht wieder zu diesem Ekel zurückbringen, das verspreche ich dir!"
"Herr,
es ist doch nur euer gutes Recht mich zu bestrafen. Ich habe es nicht verdient,
dass ihr so nett zu mir seid. Ich bin nichts weiter als eine kleine Hure."
Erschrocken
riss Leon die Augen auf.
Gott,
was hatte man diesem liebenswertem Geschöpf blos angetan?
Er
begann vorsichtig den geschundenen Körper auf seinem Schoß zu streicheln.
Er
hatte vorhin ziemlich deutlich die Wunden und Blutergüsse auf dem zierlichen Köper
das Jungen gesehen.
Wie
konnte man solch einem engelsgleichem Geschöpf so etwas antun?
Lächelnd
beobachtete er, wie der kleine Junge langsam einschlief.
Er
versuchte sich noch wachzuhalten, aber es schien ihm nicht recht gelingen zu
wollen.
"Schlaf
ruhig, mein Kleiner. Unsere Fahrt wird noch dauern.
Und
glaub mir, du bist viel mehr als eine Hure. Du bist viel zu lieb und zu hübsch,
als das du wertlos sein könntest!"
*******************************
Die
Streicheleinheiten Leons taten gut.
Sein
Körper war warm und weich.
An
seinen Schultern ließ es sich gut anlehnen.
In
seinen starken Armen fühlte er sich einfach nur geborgen.
Langsam
wurde er müde von den Zärtlichkeiten und Leon schien das zu bemerken.
Er
meinte, das er ruhig schlafen könne.
Und
er sagte, dass er nicht wertlos sei.
Das
war Balsam für seine geschundene Seele.
Glücklich
schlief er in diesen starken Armen ein.
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Jaja,
ich weiß, der Teil ist kurz!
Seid
mir net bös, ja??
Meine
neue Addi:
Sayuka@web.de