Why does he love him? - Kapitel II
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Obwohl Hayao immer versuchte, erst eine halbe Stunde später zurückzukommen,
als Yuki ihn gebeten hatte, stand er diesmal schon wenige Minuten nach
zwanzig Uhr vor seinem Zimmer. Seit einer dreiviertel Stunde regnete es
ununterbrochen und die Tartanbahn hatte sich in eine rutschige Stolperfalle
verwandelt, die jedes Laufen unmöglich machte. Hayao war noch etwas bei
den jüngeren Schülern geblieben, bis diese sich nach einer Weile in ihren
Wohntrakt - es gab insgesamt sechs, die für verschiedene Altersstufen
gedacht waren - zurückgezogen hatten. Es war ihm nichts weiter übrig
geblieben, als noch etwas im Regen zu spazieren und dann zurückzugehen. Der
grundlose Aufenthalt im Treppenhaus war allen untersagt und es gab keine
glaubhafte Ausrede, warum das für ihn nicht gelten sollte. Jedenfalls
keine, die er der Leiterin des Waisenhauses - Frau Wataru - nennen konnte.
Trotzdem blieb Hayao noch eine Weile auf dem Flur stehen. Er war sich nicht
sicher, ob Mitsuru noch bei Yuki war, obwohl er es eigentlich nicht
glaubte. Erst, als er die nahenden Schritte der Heimleiterin hörte, eilte
er überstürzt ins Zimmer.
Das erste, was er erblickte, waren die frischen Blutflecke auf dem Bett.
Sein Kamerad war anscheinend noch nicht dazu gekommen, es frisch zu
beziehen, obwohl Mitsuru nicht mehr im Zimmer war. "Warum hast du's so
eilig?", fragte Yuki, der rauchend unterm Fensterbrett saß, erstaunt. Im
gleichen Moment hörte auch er Frau Wataru, die im Zimmer nebenan mit
durchdringender Stimme sprach. "Scheiße!" Yuki trat seine Zigarette - oder
war es ein Joint? - aus, riss in Windeseile das Fenster auf und rannte zum
Bett, um das Laken zu entfernen. Aber bevor er dazu kam, hörte er schon,
wie sich die Heimleiterin näherte. Yuki wirbelte herum, griff Hayao gekonnt
am Kragen seines Hemdes und versetzte ihm einen harten Schlag auf die Nase.
Der dunkelhaarige Junge taumelte erschrocken zurück, prallte gegen Yukis
Bett und fiel davor in die Knie. Rotes Blut lief seine Lippen hinunter und
vermischte sich mit den Blutflecken auf dem Laken.
Genau in diesem Moment öffnete sich die Tür und die Heimleiterin kam
herein. Einen Sekundenbruchteil vorher hatte sich Yuki neben Hayao gekniet
und ihm wortlos ein Taschentuch gereicht. "Um Himmels Willen, was ist denn
geschehen?" Frau Wataru hielt sich erschrocken die Hand vor den Mund, als
sie das Blut erblickte. "Hayao, sag doch etwas!", keifte sie in einer
Tonlage, die für Yukis Ohren mindestens drei Oktaven zu hoch lag.
Angewidert verzog er das Gesicht, während er an Hayaos Stelle antwortete:
"Es war ein Unfall. Es geht ihm schon wieder gut, keine Angst." Er tupfte
vorsichtig mit dem Taschentuch über Hayaos Gesicht. Dieser brachte kein
Wort heraus. Sein Gehirn hatte sich einfach abgeschaltet und er blickte
Yuki nur mit entsetzt aufgerissenen Augen an. "Ich kümmere mich schon um
ihn", beruhigte der blonde Junge die Heimleiterin. "Gehen Sie ruhig!"
"Ja, dann... Also, wenn ihr wollt... ich kann euch auch Fräulein Souchi
schicken. Sie könnte..."
"Nein, nein, schon gut", brachte Hayao mit gequälter Stimme hervor. "I-ich
bin okay." Ihm gelang ein Lächeln. "Wirklich!"
"Also schön, ich... ich gehe dann." Sie hatte sich schon umgedreht und zum
Gehen angesetzt, als sich noch einmal stehenblieb. Mit einer steilen Falte
zwischen den Augen atmete sie tief ein und schaute Yuki dann misstrauisch
an. "Hast du hier im Zimmer Zigaretten geraucht, Yoshiyuki?", fragte sie
und schaute den Angesprochenen mit scharfem Blick an.
Dieser setzte ein unschuldiges Lächeln auf. "Wie kommen Sie denn auf so
etwas, Frau Wataru?" Er tat so, als ob er stutzte und sog ebenfalls die
Luft ein, die noch eindeutig nach einem Gemisch aus Tabak und Marihuana
roch. Aber den Unterschied kannte Frau Wataru anscheinend nicht, denn sie
hatte lediglich nach 'Zigaretten' gefragt. "Ach so, das meinen Sie", sagte
Yuki schließlich und deutete auf das offene Fenster. "Nein, das zieht von
draußen rein. Die Jungs stehen unten und quarzen mal wieder."
"Ach so..." Die Heimleiterin blieb noch einen Moment unschlüssig im Zimmer
stehen und verschwand dann. Aus welchem Grund auch immer sie gekommen war,
in der Hektik hatte sie ihn völlig vergessen.
"Tut mir Leid, dass ich dich geschlagen habe", sagte Yuki leise, nachdem
sie gegangen war. "Mir ist in der Schnelle nichts Besseres eingefallen, um
die Blutflecke zu erklären." Hayao antwortete nichts, sondern wischte sich
stumm den Rest des Blutes weg. Ihm tat der Kopf von Yukis hartem Schlag weh
und er wollte nichts weiter als seine Ruhe. "Hey, Kleiner!" Yuki folgte ihm
zu seinem Bett. "Bist du mir sehr böse?" Hayao schüttelte den Kopf. Er
konnte Yuki nicht böse sein, auch nicht, obwohl er ihn verletzt hatte. Aber
er war wahnsinnig enttäuscht, dass Yuki zu so einer billigen Ausrede
gegriffen hatte. "Mensch, Kleiner... Hayao!" Yuki hielt ihm am Handgelenk
fest und drehte ihn zu sich um. "Kann ich's irgendwie wieder gutmachen?"
Ohne eine Antwort abzuwarten, presste er seine Lippen auf Hayaos Mund.
Es dauerte ein paar Augenblicke, bis Hayao realisierte, was gerade geschah.
Er schmeckte den süßen Geschmack von Yukis Lippen und spürte die Lust, die
seinen eigenen Körper wie ein Blitz durchfuhr. Er wollte sich nicht so
einfach besänftigen lassen, aber das war leichter gesagt, als getan!
Natürlich schmerzten sein Kopf und seine Nase noch immer, aber was war das
schon im Vergleich zu der Entschuldigung, die Yuki ihm bot? Nichts! Gar
nichts! Und als er plötzlich die Zunge seines Freundes in seinem Mund
spürte, vergaß er auch den Schmerz. Egal, ob Yuki diesen Kuss ernst meinte
oder nicht - er TAT es! Und es machte Hayao beinahe wahnsinnig. Zögernd hob
er die Arme, hielt sie einen Moment zitternd an Yukis Körper und legte sie
dann um seinen Freund, seine Hände auf dessen Rücken. Hayao zog ihn fester
an sich heran, wollte noch viel mehr von Yukis heißem Körper spüren!
Schließlich brachen sie den Kuss schwer atmend ab. "Alles wieder in
Ordnung?", fragte Yuki lächelnd. Ohne eine Antwort abzuwarten, nickte er.
"Na also, dann ist ja gut. Besser, wir gehen jetzt schlafen, bevor der alte
Drachen noch einmal wiederkommt." Er drehte sich um, zog sein Bett ab und
legte ich auf die blanke Matratze. "Schlaf gut, Kleiner!"
Hayao bewegte sich wie in einem Traum, als er sich fürs Bett fertig machte.
Yuki hatte ihn geküsst! Natürlich war es kein Kuss aus Zuneigung gewesen,
sondern eher eine Entschuldigung... aber was änderte das schon an der
Tatsache, dass er die Lippen seines geliebten Yukis auf seinen eigenen
gespürt hatte? Egal, ob es ein Kuss aus Liebe oder nur aus Zweckerfüllung
war - dafür würde Hayao sich auch noch einmal schlagen lassen!
Als Hayao am nächsten Tag aufwachte, spürte er nur noch einen dumpfen,
nicht direkt zu lokalisierenden Schmerz in seinem Kopf. Als er sich
umdrehte,
bemerkte er, dass Yukis Bett leer war. Sogar ein frisches Laken hatte er
besorgt, während Hayao geschlafen hatte. Mit einem erschrockenen Blick auf
die
Uhr stellte der dunkelhaarige Junge fest, dass es ja auch schon neunzehn
Uhr
war! Er schwang sich sofort aus dem Bett, stand auf -
Und fiel hart zu Boden, als seine Beine plötzlich unerwartet nachgaben.
"Hey, Kleiner!" Yuki klopfte an der Tür, trat allerdings fast im selben
Moment ohne eine Antwort abzuwarten ein. "Ich habe dir was zu Essen beso-"
Sein Blick traf Hayaos. "Wieso sitzt du denn auf dem Boden?"
"Meine Beine", murmelte Hayao. "Mir war plötzlich so schwindlig."
"Kein Wunder, wenn du so lange schläfst und dann gleich aufspringst.
Erstens hast du noch immer Kopfschmerzen, nehme ich an, und zweitens einen
leeren Magen. Das verträgt sich nicht so gut." Er trat zu Hayao und half
ihm auf die Beine. "Komm, ich habe dir ein leckeres Abendbrot mitgebracht.
Hier!" Er hielt seinem Zimmernachbarn einen Beutel vor die Nase, aus dem es
verführerisch duftete. Yuki breitete die Sachen auf dem Tisch aus. Es hatte
Hühnchenfleisch am Spieß gegeben, dazu gebratenen Reis und zum Nachtisch
Wassermelone. "Die Reissuppe konnte ich leider nicht abzweigen", bedauerte
Yuki, aber Hayaos Blick machte ihm deutlich, dass es unwichtig war.
"Möchtest du Salz auf die Wassermelone?"
"Ja, ein bisschen." Das war das erste, was Hayao angesichts des vor ihm
liegenden Essens überhaupt herausbrachte. "I-ist das alles für mich?"
"Natürlich", antwortete Yuki, während er eine Prise Salz auf das rötliche
Fruchtfleisch streute. "Schließlich bin ich ja Schuld, dass du kein
Frühstück und kein Mittagessen bekommen hast."
"Ja, aber warum hast du mich denn nicht geweckt? Kommt denn heute keiner
von deinen..."
"Nein", unterbrach Yuki ihn knapp. "Ich habe abgesagt, damit du ausschlafen
kannst." Er pustete sich eine blonde Strähne aus der Stirn. "Und nun iss!"
Hayao schaffte nicht das ganze Essen, so viel war es. Den Rest vertilgte
Yuki innerhalb weniger Minuten. Dann schlug er sich lächelnd auf den Bauch.
"Huii... damit kann ich heute aber nicht mehr kämpfen. Na ja, was soll's?"
Er lehnte sich im Stuhl zurück und schaute Hayao, der ihm schweigend
gegenüber saß, nachdenklich an. "Sag mal, wie ist das eigentlich?"
Hayao blickte erstaunt auf. "Was?"
"Verliebt zu sein! Du hast doch gesagt, du liebst mich." Er rutschte wieder
nach vorne, stützte sich auf die Tischplatte und schaute neugierig in
Hayaos braune Augen. "Was ist das für ein Gefühl?"
"Ähem... ich... ich...", stotterte Hayao. Wieso wollte Yuki das jetzt
wissen? Und was sollte er auf diese Frage antworteten?
"Ist es so, wie es in Büchern immer beschrieben wird?", drängte Yuki
weiter. "So von wegen Schmetterlinge im Bauch und dieser ganze Kram?"
"S-so ähnlich", antwortete Hayao verlegen. "Warum willst du das
überhaupt wissen?"
"Och, nur so." Yuki ließ sich wieder zurückfallen und fing an, seine langen
Haare zu flechten. "Ich glaube, ich könnte mich nie verlieben. Wirklich
schade, oder?" Er blickte Hayao herausfordernd an. Dieser nickte kaum
merklich. "Willst du trotzdem mit mir schlafen, auch wenn ich nicht in dich
verliebt bin?"
"WIE BITTE?" Hayao sprang erschrocken auf.
"Psst, mach doch nicht solch einen Lärm!", knurrte Yuki. "Ich hab dich
schließlich unten krank gemeldet."
"D-d-das hast du eben doch nicht ernst gemeint, oder?"
"Doch, eigentlich schon." Yuki stand auf und kam zu Hayao hinüber. Der
Junge wich ein Stück zurück. Er wusste nicht, wie er Yukis seltsames
Angebot deuten sollte, aber dieser schien es wirklich ernst zu meinen. "Du
musst dich jedes Mal zurückziehen und schweigen, wenn ich...", er suchte
einen Moment nach dem richtigen Wort, "...arbeite. Das muss doch auch mal
belohnt werden!" Er kam noch näher an Hayao heran, sodass dieser schon
Yukis warmen Atem auf der Wange spüren konnte. "Und denk an letzte Nacht.
Ich weiß, dass du scharf auf mich bist, Kleiner!" Zur Bestätigung griff er
Hayao in den Schritt und fühlte eine harte Beule. "Na also!" Yuki ließ sich
vor Hayao sinken, knöpfte ihm die Hose auf und zog sie herunter. Ohne
Hayaos Reaktion abzuwarten, nahm er dessen Glied in den Mund. Es wurde
sofort steif und Yuki und ließ seine Zunge langsam auf- und abgleiten.
Hayao stöhnte auf. Was sie hier taten war absoluter Wahnsinn! Es war nicht
möglich, die Zimmer im Waisenhaus abzuschließen - übrigens ein weiterer
Grund, weshalb Yukis "Arbeit" so teuer war: der Risikofaktor - und es
konnte jeden Augenblick einer herein kommen; sei es nur, um ihm gute
Besserung zu wünschen. Außerdem... war er nicht gerade genauso wie die
Jungen, die sich Sex mit Yuki erkauften? Er bezahlte zwar nicht mit Geld,
aber dafür mit seinem Schweigen. Damit war er doch auch keinen Deut besser
als die, die er so verachtete! Wenn Hayao sich nicht mit Mitsuru und den
anderen auf eine Stufe stellen wollte, musste er SOFORT damit aufhören.
Aber es war so ein unglaublich schönes Gefühl! 'Trotzdem...' Er zog seinen
Unterkörper unvermittelt ein Stück zurück.
"Was ist?" Yuki blickte zu ihm auf. "Gefällt es dir nicht?"
"Doch, aber..."
"Kein Aber!" Yukis Hände glitten erneut über Hayaos Hüften und schoben sich
unter sein T-Shirt. Ein Zittern lief durch den Körper des siebzehnjährigen
Jungen, als Yukis Fingerspitzen seine Brustwarzen berührten. Schön, dann
war er halt keinen Deut besser als die anderen! Was machte das schon,
solange Yuki nur weiter streichelte?
Hayao ließ sich von Yuki zum Bett ziehen. Seine Hose blieb vor der Tür
liegen und sein Pullover irgendwo auf dem Weg dorthin. Er spürte plötzlich
die weiche Matratze unter und Yukis heißen Körper auf sich. "Bleib liegen!"
Yuki erhob sich, öffnete seinen Gürtel und begann, sich auszuziehen. Hayao
betrachtete dabei den schönen und muskulösen Körper seines Freundes. Jetzt!
Jetzt war die letzte Chance, Yukis Angebot abzulehnen. Hayao schüttelte den
Kopf. Nein, das war eindeutig zuviel verlangt!
Yuki kam zurück ans Bett und nahm Hayaos inzwischen leicht erschlafftes
Glied in die Hand. Unter der Berührung wurde es sofort wieder groß und
hart. Yuki bewegte seine Hand langsam auf und ab, während die andere über
Hayaos Brustkorb streichelte und die empfindlichen Brustwarzen reizte.
Hayao hielt die Augen geschlossen und genoss das völlig unbekannte Spiel,
das Yuki mit ihm trieb.
War es das, wofür andere ihr ganzes verdientes oder gespartes Geld
ausgaben? War Yuki genauso zärtlich zu den anderen, wie zu ihm?
Als der blonde Junge zart über Hayaos Hoden leckte und behutsam an ihnen
knabberte, lief ein Schauer über dessen Körper. Yukis Zunge fuhr langsam
die Linien von Hayaos Bauchmuskulatur nach, umrundete ein paarmal den
Bauchnabel und setzte ihren Weg nach oben fort. Sie kreiste spielerisch um
Hayaos Brustwarzen, leckte darüber und Yukis Mund saugte abwechselnd an
ihnen. Hayao pustete lächelnd über Yukis Nackenhaare, die sich sofort
aufrichteten. "Warum tust du das überhaupt?", fragte er leise.
Yuki hielt in der Bewegung inne, ließ seine Lippen noch einen Moment auf
Hayaos Oberkörper gepresst und hob dann den Kopf. Sein Blick war
ungewöhnlich ernst, als er antwortete: "Ehrlich gesagt... ich weiß es
nicht!" Hayaos Augen weiteten sich erstaunt. "Es ist so anders bei dir."
"Wie... anders?"
Yuki richtete sich seufzend auf, lehnte sich neben Hayao an die Wand und
winkelte sein rechtes Bein an. "Ich kann es nicht genau sagen, aber du...
du verlangst nichts von mir, sondern lässt mich einfach nur machen. Das ist
etwas völlig neues für mich. Etwas, das mir Spaß macht!"
"Soll das heißen, es ekelt dich sonst an?", fragte Hayao verblüfft.
"Manchmal schon. Ich tue das nur wegen dem Geld, Kleiner. Glaubst du, ich
genieße es, jeden Tag einen dieser Kerle zu vögeln, bloß weil die zur Zeit
an keine Mädchen herankommen?" Yuki schüttelte den Kopf. "Aber Hauptsache,
sie zahlen gut!" Er drehte sich zu Hayao und fuhr mit der Hand über eine
seiner Brustwarzen. Sofort zog sie sich zusammen und wurde hart. "Das törnt
dich unheimlich an, nicht wahr, Kleiner?" Hayao nickte und biss sich auf
die Unterlippe. "Siehst du, und so etwas dulden die anderen nicht. Sie
wollen gleich zur Sache kommen." Sein Gesicht näherte sich Hayaos. "Die
meisten anderen küssen auch nicht", flüsterte er und legte seine Lippen
sanft auf Hayaos Mund. Hayao schlang seine Arme um Yukis Körper und
streichelte seinen Rücken. Er öffnete seinen Mund und gab den Weg für Yukis
forschende Zunge frei. Es war der intensivste Kuss, den Yuki je erlebt
hatte - für Hayao war es erst der zweite in seinem Leben.
"Bist du dir ganz sicher, dass du es auch wirklich willst, Kleiner?",
fragte Yuki, als er Hayaos unsicheren Blick bemerkte, der auf dem Döschen
Gleitgel in seiner Hand ruhte.
"Tut es sehr weh?"
"Am Anfang schon." Yuki strich Hayao beruhigend über die Wange. "Aber du
vergisst den Schmerz ganz schnell." Hayao nickte zögernd und Yuki tauchte
den Finger in das durchsichtige Gel. "Ich bin ganz vorsichtig, okay?" Er
fuhr mit der Hand in die Ritze zwischen Hayaos Hinterbacken und verteilte
langsam das Gel. Gleichzeitig steckte er versuchsweise einen Finger in das
enge Loch. Hayaos Muskeln zogen sich zusammen und Yuki strich ihm
besänftigend über die Schultern. "Entspann dich einfach!" Er nahm noch mehr
Gel und schmierte auch sein eigenes Glied damit ein. Auf keinen Fall durfte
er Hayao verletzten! Bei den anderen hatte er nie darauf geachtet, denn
schließlich wollten sie es ja so. Aber das hier war etwas anderes! Für
Hayao war es das erste Mal und auch für ihn selbst war diese erotische
Atmosphäre völlig ungewohnt. "Bleib ganz locker", flüsterte er, als er
seinen Körper auf Hayaos legte. Vorsichtig drang er mit der Schwanzspitze
in seinen Freund ein, verharrte ein paar Sekunden und schob sein Glied dann
immer tiefer, bis er völlig mit Hayao vereint war. Er fing an, mit seinem
Becken langsame Kreisbewegungen zu machen. Ein keuchender Laut kam über
Hayaos Lippen. Sofort stoppte Yuki. "Tut es weh, soll ich aufhören?"
"Ein bisschen", antwortete Hayao leise. "Aber hör bitte nicht auf!" Er
bewegte sich und gab Yuki zu verstehen, dass er seine Stöße fortsetzen
sollte. Yuki tat es auch, glitt vorsichtig ein und aus und ließ unentwegt
seine Hüften kreisen. Glücklich spürte er, wie sich der Körper unter ihm
immer mehr entspannte und ihm die Bewegung erleichterte. Hayao war soweit!
Yuki zog sein Glied nahezu völlig aus Hayao heraus und stieß es dann
blitzartig wieder hinein. Hayao bäumte sich auf und krallte seine Hände ins
Laken. Sein Atem ging von Sekunde zu Sekunde schneller, als er sich
gleichzeitig mit Yuki dem Höhepunkt näherte. Der blonde Kampfsportler
umfasste Hayaos Körper und nahm sein Glied in die Hand, stimulierte Hayao
noch zusätzlich. Das war zuviel für diesen! Mit einem unterdrückten
Aufschrei entlud er sich in Yukis Hand. Fast gleichzeitig fühlte er Yukis
warme Körperflüssigkeit, die sich in seinem Körper verteilte. Er ließ
erschöpft den Kopf aufs Kissen sinken. Yuki vergrub sein Gesicht in Hayaos
Nacken und küsste ihn dort zärtlich.
"Das war... großartig!" Hayao war wieder etwas zu Atmen gekommen und
schaute Yuki, der sich neben ihn aufs Bett gerollt hatte, mit erhitzten
Wangen an. "Ist das immer so?"
"Nein", antwortete Yuki leise. "Das war das erste Mal, dass ich so ein
unglaubliches Gefühl erlebt habe." Er atmete tief ein und drückte seine
Nase gegen Hayaos Brust. "Danke, Kleiner!" In dieser Position schlief er
ein, während Hayao noch lange wach lag und nachdachte...
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Hihi! *dämlichgrins* Bescheuert, oder? Na ja, ich warte mal eure Reaktionen
ab. Ist mir egal, ob sie gut oder schlecht sind, aber sagt mir bitte, wenn
ich gleich damit aufhören soll! Arigatou! ^v^