Kapitel 11 - Blut und Spiele
Langsam liess die Betäubung die Dain eingeschläfert hatte nach. Dain wachte langsam im Bett auf und griff sich sofort an den Hals. Die rechte Seite schmerzte leicht. ,,JALAL, DU DRECKSSAU!!!" (Anm. Dain, diplomatisch wie immer...) Dain sprang auf und sah sich nach Jalal um. Der war aber so klug gewesen nach der erfolgreichen Tätowierung einen Schlossrundgang zu machen und sich die Sklaven anzuschauen. Jalal lachte dabei leise vor sich hin als er daran dachte das Dain wohl schon tobte. Dain riss den Vorhang beiseite und betrachtete die Tätowierung im Spiegel. ,,Dieses VERDAMMTE SCHWEIN!" Dain ballte die Fäuste. Der kleine Wolf war so naturgetreu das man fast das Heulen hören konnte und so zierlich ausgeführt das er Dain wirklich ausgezeichnet stand. Aber Dain tobte weil Jalal ihn einfach wie ein Stück Vieh als sein Eigentum gebranntmarkt hatte. ,,Gott! Der kann was erleben!" Dain knurrte wütend. ,,Den fritier ich! DIESE DRECKSSAU!!!!" Dain warf den Kopf in den Nacken und brüllte hasserfüllt auf.
Jalal hatte indessen das Schloss besichtigt und mit dem Haushofmeister gesprochen. Er war sehr zufrieden, alles war in einem Spitzenzustand. Schliesslich war er fertig und machte sich auf den Rückweg. Er wollte schon eintreten da erinnerte er sich daran das er die Betäubungsnadel noch hatte, jetzt war sie schon schwächer und würde Dain nicht mehr so lange betäuben aber falls Dain wirklich rasend vor Wut war sollte er besser vorsorgen. Jalal nahm die Nadel in die Hand und trat ein. ,,Du mieses Schwein!!!" Dain sprang Jalal an und versuchte ihn umzuwerfen. Jalal wich ihm aus und stach ihn mit der Nadel. ,,Du verlogener Hundesohn!" ,,Na, na, na..." Jalal lachte laut. ,,Was beschwerst du dich? Er steht dir doch richtig gut." ,,Du... Du... mieses Stück KAMELSCHEISSE!" (Anm. *hähähä* Dain kommt ja so richtig in Fahrt.) Dain taumelte. Jalal beobachtete ihn neugierig. Der junge Däne versuchte nach ihm zu schlagen aber dann sackte er zusammen. Jalal hob ihn hoch und trug ihn zu der Wand mit den Ketten. Dann kettete er Dain an. Um jedes Handgelenk eine gepolsterte Handschelle die mit einer ca. 80 cm langen dünnen Kette verbunden waren, diese Kette führte durch einen der ungefähr in Brusthöhe in der Wand eingelassenen Eisenringe. Die Füße fesselte Jalal mit einer ähnlichen Kette die ebenfalls durch einen der Ringe ging. Jetzt hing Dain schlaff in den Ketten und sah Jalal hasserfüllt an. Jalal setzte sich ans Fenster und trank ein Glas Wein und blätterte in einem Buch. Dain knurrte wütend und versuchte sich zu bewegen aber die Betäubung hielt weiter an. Endlich liess die Betäubung nach und Dain konnte sich aufrichten. Er versuchte zu Jalal zu kommen und zerrte an den Ketten. Jalal legte sein Buch zur Seite und stellte sich etwas ausserhalb von Dains Reichweite vor ihn hin, nippte von seinem Wein und guckte Dain spöttisch an. ,,Was schreist du so? Es ist mein Recht das zu tun!" Dain knurrte wieder. ,,Wie kannst du es wagen mich einfach zu entstellen?" Jalal lachte laut. ,,Entstellen? Ich hätte dir auch ein Brandzeichen verpassen können... ohne Betäubung." Dain legte unwillkürlich eine Hand auf seinen Hals. ,,Du gehörst mir. Ich kann mit dir machen was ich will. Ich könnte dir auch einen Nasenring verpassen oder dich kastrieren. Du bist mein Eigentum, und deshalb kennzeichne ich dich auch als mein Eigentum." Dain keuchte auf. ,,Du...!" Jalal lachte. Dann trat er näher zu Dain und packte die Kette die seine Hände fesselte und stiess ihn auf die Knie. ,,Ich kann mit dir machen was ich will." Dain knurrte hasserfüllt, Jalal liess ihn los und ging aus dem Zimmer ohne den Gefesselten weiter zu beachten..
Wenig später kam er wieder und balankierte ein Tablett mit seinem Mittagessen, setzte sich aufs Bett und fing an zu essen. Dain schaute ihn wütend an. Schliesslich war Jalal fertig, stellte das Tablett beiseite und ging ins Badezimmer. Dain knurrte der Magen aber er liess sich nichts anmerken. //Wenn der sich einbildet das ich ihn um etwas bitte hat er sich geschnitten!// Dain hockte sich auf den Boden. Die Kette die seine Hände fesselte war so kurz, das er sie nicht auf dem Boden ablegen konnte und seine Arme straff nach oben gezogen wurden. Dain stöhnte leise wegen der unbequemen Lage. Nach einer Weile kam Jalal wieder und legte sich mit seinem Buch aufs Bett ohne Dain weiter zu beachten. Dain weigerte sich auch nur ein Wort zu sprechen und blieb störrisch sitzen. (Anm. Ich weiss das viele Leser sich wünschen das die Beziehung nicht mehr so gewaltsam ist. Aber das kommt noch... Erstmal wird Jalal Dain noch kräftig demütigen... *smile* Keine Sorge ich bau alle Vorschläge noch ein. Aber halt alles über die nächsten 5 Kapitel verteilt. Wenn ich alle Ideen zu schnell verpulver ist die Story am ende so ätzend wie. Dschungelbuch II, The Crow III, Ich weiss was du letzten Sommer getan hast VI oder Scary Movie III *hähähä* Nur einer der schonmal Halloween IV gesehen hat kann sich vorstellen wie scheisse die Story am Ende wäre.... *gröhl*)
Einige Stunden lang änderte sich nichts an dieser Szene. Dain saß trotzig und gefesselt mit unbequem hochgezogenen Armen auf dem Boden und Jalal lag auf dem Bett und las in einem Buch. Die Stille wurde nur hin und wieder vom rascheln der Buchseiten unterbrochen. Langsam fühlte Dain aber seine Blase drücken, er musste langsam wirklich dringend aufs Klo und ausserdem hatte er inzwischen großen Hunger. //Diese Dreckssau!// Dain schluckte seinen Stolz runter und brach die Stille. ,,Ich muss mal pinkeln." Jalal zuckte die Achseln und blätterte wieder eine Seite um und meinte nur gleichgültig. ,,Ist mir egal." Dain schnaubte. ,,Ok. Dann pinkel ich auf den Boden." Jalal sah ihn immernoch nicht an, sondern sein Buch und erwiederte gleichgültig. ,,Dann behandel ich dich wie einen Welpen der noch nicht stubenrein ist. Du kannst es dann auflecken." Dain machte vor Wut schmale Augen. ,,Das ist unfair!" Jalal seufzte. ,,Na, und?" Dain stiegen die Tränen in die Augen. //Oh, Mann! Das ist soooooo UNFAIR!// ,,Kann ich BITTE aufs Klo gehen?" Jalal stand langsam und seufzend auf. ,,Von mir aus." Dann öffnete er Dains Ketten. Dain stand langsam auf, rieb seine wunden Handgelenke und bedachte Jalal mit seinen Deathglare-blicken. Dann verschwand er im Bad //Dieser Sadist!// und erleichterte sich. //Das ist sowas von unfair!... Naja wenigstens vergreift er sich nicht an mir.// Dain liess sich Zeit und machte sich gründlich sauber, kämmte seine langen Haare etwas mit den Fingern durch und kehrte erst nach mindestens einer Viertelstunde in den Hauptraum zurück.
Jalal musterte ihn skeptisch. Dain blieb neben der Tür stehen und rückte das rote Top zurecht. Jalal erhob sich und trat auf Dain zu, strich die Haare zur Seite und betrachtete den kleinen Wolf. Dain trat unwillkürlich einen Schritt zurück was Jalal ein unwilliges Knurren entlockte. ,,Bleib stehen." Jalal trat wieder an Dain heran und zog ihn dicht an sich. Dain keuchte auf und Jalal küsste ihn hungrig. Dain versuchte sich zu wehren aber Jalal pinnte ihn an die Wand und küsste ihn wieder zärtlich. Dain versuchte sich zu wehren aber Jalal gab ihm einen Stoß so das er in Richtung Bett taumelte. Dann kam er ihm nach und beförderte ihn mit einem weiteren Stoß aufs Bett. ,,Nein!" Dain stemmte die Hände gegen Jalals Brust und versuchte verzweifelt ihn von sich weg zu drücken. Jalal griff nach Dains rechter Hand und legte mit geübten Bewegungen eine seidenweiche Fessel darum und befestigte sie am Bettpfosten. Dains Gegenwehr wurde heftiger, ,,NEIN!!!" und er schlug wütend nach Jalal. Die Ohrfeige saß. Jalal hielt sich erstmal erstaunt die Wange und Dain zerrte hilflos an der Fessel. Dann fasste Jalal sich wieder und ergriff Dains linke Hand. Dain trat um sich aber Jalal hatte bald auch diese weit über Dains Kopf Hand am Bettpfosten fixiert. ,,Bitte! Nein!" Dain versuchte verzweifelt die Beine frei zu bekommen um nach Jalal zu treten. Jalal fesselte Dains Beine mühelos an die unteren Bettpfosten. Dann stand er auf und betrachte Dain genüsslich. ,,Perfekt." Dain fauchte wütend, funkelte Jalal hasserfüllt an und zerrte an den Fesseln. ,,Schwein!" Jalal lachte leise und hob ein Stück schwarzen Stoff vom Boden auf. Dain riss die Augen auf und zerrte wieder an den Bändern die ihn gefangen hielten. Der Sarazene lächelte und verband Dain schnell die Augen. Dain wimmerte entsetzt als Jalal ihm die Sicht nahm. Er spürte einen Luftzug als Jalal sich vom Bett erhob und keuchte angstvoll. Er hörte wie Jalal ein paar Schritte machte, kurz stehenblieb und dann kaum hörbar zurück kam. Jalal kniete sich zwischen Dains auseinandergezogene Beine und legte sich auf ihn, kam zu ihm hoch und küsste ihn hauchzart auf die leicht geöffneten Lippen. Bat mit der Zungenspitze um Einlass, Dain presste die Lippen zusammen und biss die Zähne fest zusammen. Jalal entfernte sich wieder und Dain spürte wie er das Silberkettchen das den Lendenschurz um seine Hüften zusammenhielt am Verschluss öffnete und den langen, dunkelroten Stoff irgendwohin fallen lies. Dann zerschnitt Jalal den dünnen Bund des Tanga den Dain trug und zog ihn langsam weg. Dain wimmerte verzweifelt und sein Atem ging unregelmäßig. Dann fühlte er etwas das ihn fast zum aufschreien brachte. Jalal strich mit irgendetwas weichem, wohl einer Feder über seine erwachende Erregung. Dain wimmerte und krallte die Hände in den Bettbezug. ,,Bitte!" Dain warf den Kopf zurück und stöhnte haltlos. Jalal lachte leise und liess die Feder Kreise ziehen und reizte Dain damit. Dain war bald soweit das er nur noch wimmerte. ,,Ach, Bedzhaa. Wovor hast du Angst?" Dain stöhnte langgezogen. Jalal lachte leises und dann fühlte Dain etwas das ihn zu aufschreien brachte. Jalal vergrub sein Gesicht zwischen Dains Schenkeln und schleckte und knabberte zärtlich. Dain wimmerte laut und spreizte unwillkürlich die Schenkel etwas weiter. Jalal lies von ihm ab und kam wieder hoch um ihn zu küssen. Dieses Mal lies Dain zu das Jalal sanft seine Lippen teilte und seinen Mund erforschte. Jalal nutzte das weidlich aus und umkreiste Dains Zunge zärtlich, forderte sie zum Duell. Dann küsste er eine Spur von Dains Hals zu seinem Bauchnabel und hinterliess eine Spur kleiner Knutschflecke. Jalals streichelnde, kräftige Hände entfachten unbarmherzig die Lust in Dains schweissbedecktem, gefesseltem Körper zu einem lodernden Feuer. (Anm. *g* Der Satz fiel mir während Französisch ein... Ich muss geguckt haben wie ein Auto mit Fernlicht... *hähähä* Die Lehrerin dachte offenbar ich fände die verschiedenen Bedeutungen von "cher" so toll. *lol* *grins*) Bei jeder Berührung wimmerte Dain hilflos auf. ,,Bitte...!" flehte er halblaut und bäumte sich Jalals Händen entgegen. Jalal lächelte und vergrub sein Gesicht wieder zwischen Dains Schenkeln. //Oh Gott! Was... tu ich... hier? Oh Gott! Das ist so... Oh Gott... so gut. Oh mein Gott!// ,,Hnnn...!" Dain warf den Kopf in den Nacken. ,,B... Bitte! Hör auf!" Jalal schloss seine Lippen um Dains Erregung und begann sie sanft zu umschmeicheln. Dain schrie leise auf und bäumte sich auf. ,,Bitte! Jalal! Hör bitte auf!" Jalal begann leicht zu saugen und Dain mit seiner Zunge zu necken. Dain stöhnte haltlos und flehte Jalal wieder halbherzig an: ,,Bitte! Hör auf! Hör auf! Bitte!" Jalal lächelte von Dain ungesehen und flüsterte ihm leise zu: ,,Gieb dich mir!" und fuhr fort. Dain wimmerte bei der exquisiten Qual die Jalal ihm bereitete auf und versuchte verzweifelt sein Kommen zurück zu halten. //Nein! Ich... Ich... Ich werd nicht...werde ihm nicht diesen Gefallen tun!// Dain stöhnte haltlos und versuchte an was ganz ekliges zu denken aber er konnte nur noch an Jalals Gesicht denken. (Anm. Will er damit andeuten das er Jalals Gesicht nichtmehr eklig findet? *hinterhältig grins*) Jalal spürt Dains Bemühung sich ihm nicht hinzugeben und wurde noch zärtlicher, noch sanfter und liess seine Zunge wandern. Dain wimmerte hocherregt und ihn überlief eine Gänsehaut nach der anderen über den Rücken... (Anm. *g*) Dann konnte er sich nicht mehr zurückhalten und seine ganze angestaute Erregung entlud sich in einem lauten Schrei und er kam heftig. Schliesslich vereebten die Wellen der Lust und Dain keuchte heftig und sein Herz schlug schnell. Jalal löste sich lächelnd von ihm und küsste Dain auf die Lippen. ,,Du hast es genossen. Ich schmecke es." hauchte er ihm zu. Dain stöhnte fassungslos. ,,Oh Gott..."
Jalal stand auf und löste Dains Fesseln. Dain rollte sich zu fötaler Lage zusammen und kniff die Augen zusammen. Jalal seufzte leise und ging. ,,Oh Gott!" Dain setzte sich auf und rannte förmlich ins Bad, fiel vorm Klo auf die Knie und übergab sich hinein. Als er fertig war mit kotzen richtete er sich keuchend wieder auf. ,,Oh Gott! Mir ist so schlecht. Ich bin so eklig. Oh Gott!" Dain nahm die Seife und ging in das eiskalte Wasser im Becken und fing an sich zu schrubben. Dabei schluchzte er leise und verzweifelt. Schliesslich war seine Haut krebsrot und ihm war immernoch schlecht. ,,Ich bin so ekelhaft." Dain heulte aus vollem Hals und ihm war eiskalt. ,,Ich hab mich nicht so gewehrt wie ich hätte können. Oh Gott! Ich... bin... der letzte Dreck." Dain sprang aus dem Wasser und riss das Schränkchen über dem Waschbecken auf. Er fegte die ganzen Bürsten und Kämme auf den Boden bis er Jalals Rasiermesser fand. Dains Körper wurde von heftigem Schluchzen geschüttelt während er zurück ins Wasser ging und sich ans Fußende der Ockerfarbenen Liege setzte. Er setzte das Messer an seinen Pulsadern an. Dain schluckte und lies das Messer sinken. ,,Morgan. Ich kann ihn doch nicht alleine lassen. Morgan..." Dain hob das Messer wieder und setze es wieder an. ,,Verzeih mir... Morgan..." Dain packte das Messer fest und riss es mit einer schnellen Bewegung über seine Pulsadern. Der Schmerz war glühend und grausam. Dain schrie laut auf und fing an zu weinen. Das Blut ströhmt über seine Hände und tropfte ins Wasser. Er liess das Messer sinken. Dain kippte nach hinten und lag schlaff auf der Liege, seine Haare trieben im Wasser und ihm war kalt, so unendlich kalt. Alles verschwamm und er glaubte die Stimme seines Bruders leise rufen zu hören. Schliesslich wurde alles pechschwarz um ihn und das scharfe, blutige Messer entglitt seinen eiskalten, bleichen Händen.
Ein paar Minuten vergingen. ,,Ich bin ein Idiot! Ich hätte ihn nicht so schocken dürfen." Jalal machte sich inzwischen ernste Vorwürfe. ,,Ich muss doch wissen das er noch nicht so weit ist. Mist!" Jalal rannte zurück zu seinen Zimmern. ,,Ich muss ihn trösten." Jalal riss die Tür auf. ,,Bedzhaa? Wo bist du?" Jalal formte mit seinen Lippen den fremden Namen mit dem Morgan Bedzhaa immer anredete. ,,Dain? Wo bist du?" Er rannte ins Bad....
,,BEDZHAA!!!" Jalal schrie erschrocken auf. ,,Oh Allah! Was habe ich getan!" Er sprang ins rotgefärbte Wasser und stürmte zu der bleichen, leblosen Gestalt. Er hob den leblosen auf die Arme und trug ihn so schnell er konnte zu seinem Bett, versuchte die die Blutung zu stoppen. Aber Dain bewegte sich nicht mehr.
So... Ende. Dain ist tot und Jalal zerfleischt sich für den Rest seines Lebens in Selbstvorwürfen, oder?