Kapitel 1 - Das Gefecht
Die Sonne brannte glühend heiss vom Himmel und der dreckig braune Sand war steinhart gebacken. Dain wischte sich den Schweiss von der Stirn. Er war staubbedeckt und sein weisses Gewand mit dem Kreuz darauf war ausgebleicht. Er verfluchte in Gedanken die Hitze Arabiens und dieses ganze Ungläubigenpack dazu. Verdammte Heiden. Sofort bat er Gott inständig ihm den Fluch zu vergeben. Was hatte ihn nur wieder geritten als er sich Richard Löwenherz auf diesem Kreuzzug angeschlossen hatte? Er könnte jetzt gemütlich in seines vaters Schloss sitzen und denn Küchenmägden nachstellen... Stattdessen mussten er hier rumlatschen und Ungläubige abschlachten. Dain wischte sich die langen, seidigen, braunen Haare aus der Stirn, die jetzt schweissverklebt waren. Caradoc ritt an seiner Seite und grinste ihn fröhlich an: ,,Stell dir vor! Bald kommt die berühmte Stadt Akhisar in Sicht!!" seine türkisfarbenen Augen funkelten und seine goldblonden Haare leuchteten. (Anm. Und wenn jetzt einer denkt: Hääää? Löwenherz ist doch nie DA vorbeigekommen!" stimmt das vermutlich. *null ahnung von Geschichte hab* Ich find grad kein Geschichtsbuch in der die Kreuzzüge drin wären...) ,,Ja!" ergänzte Morgan. ,,Das wird eine Schlacht!" ,,Es wird in die Geschichtsbücher eingehen! Löwenherz Kreuzzug der das heilige Land 1190 befreite!!" strahlte Dain glücklich. (Anm. *hi hi* und wovon träumt ihr Nachts?) Caradoc trieb sein Pferd an. ,,Ich kanns kaum erwarten!!" seine goldblonden Haare leuchteten. (Anm. Und wenn jetzt einer denkt: Hääää? Löwenherz ist doch nie DA vorbeigekommen!" stimmt das vermutlich. *null ahnung von Geschichte hab* Ich find grad kein Geschichtsbuch in der die Kreuzzüge drin wären...) ,,Ja!" ergänzte Morgan. ,,Das wird eine Schlacht!" ,,Es wird in die Geschichtsbücher eingehen! Löwenherz Kreuzzug der das heilige Land 1190 befreite!!" strahlte Dain glücklich. (Anm. *hi hi* und wovon träumt ihr Nachts?) Caradoc trieb sein Pferd an. ,,Ich kanns kaum erwarten!!"
Dann kam endlich die Botschaft der Späher das Akihisar vor ihnen lag. Dain, Morgan und Caradoc zogen ihre Rüstungen an und warteten ungeduldig auf den Augenblick, wenn sie losstürmen konnten. ,,Ich bin so gespannt!!" Caradoc war ganz zappelig. ,,Mein Vater war so betrübt das ich gehen musste!" sagte Dain traurig. ,,Ach was! Du bist duch schon 17! Wir sind alt genug." ergänzte Morgan. Sleipnir, Dains Pferd schnaubte. (Anm. Erst 17? Naja Mathe war noch nie meine Stärke und in der Schwarte wird nirgends erwähnt wie alt die einzelnen Personen sind... *bg*) Dain zog sein Schwert und streckte es in die Luft: ,,Es lebe Löwenherz!" Der Ruf wurde aufgenommen und mit ihm auf den Lippen stürmten sie in die Schlacht. Mit wehenden Bannern. Die Sarazenen fühlten sich überlegen und griffen voller Wut an. ,,Caradoc! Morgan! Wo seid ihr?" Dain schrie laut auf. Um ihn herum kämpften die Krieger in Beserkerwut und schnetzelten sich gegenseitig zu hauchdünnen Scheiben, man konnte kaum Freund von Feind unterscheiden. (Anm. Und so mancher Kreuzritter hat dabei wohl einen Kumpel frittiert...*hi hi*) Die Sonne brannte und das Blut zischte wie auf einem heissen Stein wenn es auf den Boden fiel. Ein Sarazene ging auf ihn los und er köpfte ihn mit einem gewaltigen Hieb und wandte sich dem nächsten Angreifer zu. Plötzlich bekam er einen harten Schlag auf den Helm, wurde von dem schweren Schlag bewusstlos und stürzte vom Pferd. Sein Schädel wäre wohl gespalten gewesen wenn der Helm nicht gewesen wäre. (Anm. Seht ihr! So wichtig ist es immer einen Helm zu tragen *Fahrradhelmwerbung mach*)
Als er erwachte blickte er in das Gesicht eines grimmig dreinschauenden Sarazenen. Er schrie auf und versuchte sich aufzurichten. Er lag auf dem Boden eines schwankenden, lauten Wagens. Caradoc´s Gesicht erschien in seinem Gesichtsfeld. ,,Ruhig! Du musst dich ausruhen! Du hast hart was auf den Kopf bekommen." ,,Was... was ist passiert?" ,,Wir wurden gefangen genommen. Sie bringen uns nach Jaffa." (Anm. *grins* Wohin den sonst?) ,,Oh Gott." ,,Amen." Morgan tauchte jetzt ebenfalls auf. Er hatte eine blutverkrustete Wunde an der Stirn und sah etwas mitgenommen aus. ,,Richard Löwenherz wird uns befreien!" (Anm. Klaaaar! DER wird euch SICHER holen!! Ich bin immer noch der Autor! Das wär ja witzlos *sadistisch grins*)
Dain´s Kopf war inzwischen geheilt. Aber er fühlte sich immer noch etwas schwach. Die Kerker waren kein guter Ort um gesund zu werden. Tags war es kochendheiss und die Nächte waren so bitterkalt das sich Eiszapfen bildeten. Die grausigen Schreie der verwundeten Männer erfüllten die Luft und es stank grauenvoll. Die drei glaubten das es nicht Schlimmeres gäbe. (Anm. Gibt es aber... *grins* Ich bin hier schließlich der Regisseur und ich sage das es noch grauenvoller für sie wird.) Eines Tages, Nach einigen Wochen in diesem Drecksloch trat der Wächter ein und brachte einen grausam schauenden Mann mit. Dieser Mann - ein Sklavenhändler - trat an die Gitter heran und betrachtete die Männer genau und dann zeigete er auf einige der jungen Männer. Die Wärter zerrten diese aus den Zellen und führten sie weg. Dain, Morgan und Caradoc waren auch darunter. Sie wurden gefesselt und auf einen Wagen geworfen. Der Wagen war aus dickem, harten Holz und schien für den Transport von Sklaven gebaut worden sein. Die Männer schlossen den Wagen und ließen die Pferde anlaufen. Als man den Wagen öffnete und ihre Fesseln löste traten sie einer nach dem Anderen aus dem Wagen. Wieder ein Gefängnis. Allerdings war dieses überirdisch und trocken. Ein großer Innenhof. Am Rande des Hofs standen Wachen auf einer kleinen Mauer und hatten den Bogen im Anschlag. Morgan fing an zu weinen. ,,O Gott! Wie weit sind wir jetzt von zu Hause entfernt?" ,,Wir kommen nie wieder nach Hause!" heulte Caradoc. Dain schniefte leise und hielt sich an Caradoc´s Arm geklammert. In einem lockeren Kreis standen kleine, schmutzige Hütten im Hof und die drei fanden auch ein Plätzchen zum schlafen. Es war Tagsüber glühend heiss und Nachts bitterkalt. Über den Hof hallten leise Worte in englisch und walisisch und in einigen anderen Sprachen. Hin und wieder ein scharfer Ruf in arabisch, ein Befehl oder ein grober Witz. Es stank und sie lebten in ständiger Angst...