Titel:
Dein Wunsch mein Engel
Teil: 2
Autor: Lunaire
E-Mail: LunaireSecret@aol.com
Genre: Reale Welt
Bewertung: PG:16
Warnung: Rape
Inhalt: Schlimme Vergangenheit führt zu schlimmen Vergehen, damaliger Schmerz
wird durch Schmerz gelindert, um auf ein Ziel zu greifen, das Verstehende zu
nutzen, moralisches Vergehen zu bestrafen.
2
Wochen ist er jetzt hier, haben sie ihn nicht berührt, bis auf diese Nacht,
letzte Nacht, wo er Sex hatte. Mit 5 Jungen, die ihn gestreichelt, geküsst,
gebissen, geleckt, zum Höhepunkt gebracht haben.
Jungs...
In
einem Jungeninternat.
8:00
Uhr morgens.
Kurz
vor dem Essen im Waschraum:
Plätschernde
Geräusche vom Händewaschen ertönen, viele im Moment unbenutzte Waschbecken,
blaue Wände, Handtuchhalter, Duschen mit blauen Vorhängen, 2 Fenster, ein weißer
Kachelboden.
Lässige
Schritte, zielgerichtet auf den zu Betrachtenden, der über dem Waschbecken
gebeugt, in seiner noblen Uniform, sich die Hände säubert, werden lauter. Kurz
vor ihm bleiben sie stehen.
Sein
Spiegelbild ist übermüdet, blass, hinter ihm ein grinsendes Gesicht, das ihn
anzüglich betrachtet.
„Morgen
Dorian. Gut geschlafen letzte Nacht? Also ich außerordentlich gut!“
Keine
Reaktion vom Angesprochenen, Benny nicht betrachtend nimmt er das Handtuch und
trocknet sich ab.
Die
eine Hand des anderen greifend, führt Benny sie zu seinem Mund, küsst sie
sanft. Sofort wird sie weggezogen, zum Gehen geneigt, wird Dorian überrascht
gepackt und in eine Ecke des Waschraumes gedrückt.
„Was
hast du denn, Dorian?“
Küsse
überschütten sein Gesicht, seine Wangen, seine Stirn, Nase und Mund,
hauchzart. Hände wandern zu seinem Po, drücken ihn an den anderen Körper. Die
Arme vor die Brust angewinkelt, versucht Dorian, sich zu befreien.
Leises
Lachen ist von dem Braunhaarigen, der nur einen halben Kopf größer ist, zu
vernehmen. Grinsend saugt er sich an Dorians Hals fest, reibt sich geschickt an
ihm.
„Das
ist doch schön, oder?“
Keuchend
wendet sich dieser ab, die Augen schließend, den stechend blauen Augen zu
entkommen versuchend, die ihn so durchdringlich ansehen.
Eine
Hand reißt Benny weg, schallend fegt ihn eine Ohrfeige an die Wand. Sich nur mühsam
aufstützend sieht er zum Größeren.
„Luka!“
Erschrocken
sieht er den Blonden an, die Zähne knirschend.
„Benny,
Benny, du kannst dich aber auch nicht benehmen!“ Tadelnd und drohend zugleich
sieht Luka zu dem Braunhaarigen, dann zu Dorian, der das Ganze mitangesehen hat,
verblüfft und erleichtert, das Benny von ihm abgelassen hat.
Fies
grinsend wendet sich Luka wieder Benny zu.
„Du
magst den Kleinen wohl! Aber da hast du Pech gehabt, der gehört mir,
verstanden?“
Seine
Stimme einen gefährlichen Unterton annehmend, blickt er Benny durchdringend an,
geht dann zu Dorian, zieht ihn zu sich.
Das
Spiel fängt von neuem an, aufreizend reibt sich Luka an ihm, nimmt seinen Mund
in Besitz, dabei immer auf Benny achtend, der mit missbilligtem Gesicht dem
Schauspiel zusieht.
„Schade,
das wir nicht so viel Zeit haben, Süßer.“
Dorians
Hose wird geöffnet, der Penis in die Hand genommen. Der Zungenkuss verhindert
Protest, reibende Bewegungen lassen den Körper erzittern.
Benny,
sich inzwischen selbst streichelnd, unterdrückt ein Stöhnen, würde er doch
gerne an Lukas Stelle sein.
Auch
dessen Hose wird geöffnet, nacktes Fleisch aneinander gedrückt. Luka, seine Hände
fest in den Po von Dorian grabend, um die Reibung zu erhöhen, dreht sich zu
Benny, einen gewinnenden Zug um die Lippen.
Sich
selber schneller befriedigend, blickt dieser zum Schritt der beiden, sich auf
die Lippe beißend.
„Na
Benny, macht dich das an?!“ Dorians Wange leckend beobachtet Luka, wie er es
sich macht, sieht förmlich die Wut und Lüsternheit in Bennys Augen.
Er
wendet sich dem Hals seines Gegenübers zu, den angefangenen Knutschfleck vergrößernd,
seine pochende Erektion stimulierend.
Keuchend
und mitgenommen sieht Dorian zu Benny, der ihn anguckt, sich über die Lippen
leckt, die Geschwindigkeit erhöhend, um dann sein Glied fest zuzudrücken und
heftig zu kommen, Dorian weiter mit gierigen Blicken verschlingend.
Fest
umschlungen kommt er schließlich, den Mund geöffnet, der ihm ein Stöhnen
entlockt, Bennys Blick im Nacken.
Auch
Luka ergießt sich, dabei Dorian hart küssend, mit seiner Zunge die seines
Spielzeuges umkreisend, dessen Mund tief in Besitz nehmend.
Nasse
Hosen werden gesäubert, verräterische Spuren entfernt.
„Wir
sollten langsam Frühstücken gehen, bevor wie mal wieder Anschiss bekommen!“
Luka
zieht Dorian mit sich, die Treppen zum Essenssaal runter, einen wütenden Benny
hinter sich lassend.
Das
Essen schmeckt nicht, langsam kauend und den Kopf gesenkt, muss Dorian die
neugierigen Blicke erdulden, die ihm wie Glassplitter vorkommen, sich tief in
sein Fleisch bohrend.
Neben
Luka sitzend, der seine neuste Errungenschaft präsentiert, ihn am Bein
streichelt, versucht Dorian sich mit Tee abzulenken, die heiße Flüssigkeit
runterwürgend, sich fast verbrennend, um dem Nachgeschmack von diesen Küssen
zu vermindern.
Umkreist
von seinen Peinigern, versucht Dorian sich nichts anmerken zu lassen, so natürlich
wie möglich Das geschehene zu vergessen, sich keinerlei Fehler zu erlauben.
Der
Saal ist ruhig, Aufsehen vermeidend, und doch herrscht eine gespannte Ladung in
der Luft.
Heiseres
Flüstern, gefolgt von Kichern, Ungläubigkeit, Neid, um den Blonden mit den
schulterblätterlangen Haaren.
Der
Neue, wunderschön, etwas schüchtern, der so vieles mit sich machen lässt,
neben Luka, einer der ältesten und angesehensten, reichsten Schüler im
Internat.
Keiner
würde sich ihm in den Weg stellen, er hat das sagen, Ungehorsamkeit wird
bestraft.
„Stimmt
das?“
„Ja
gestern um 22:00Uhr!“
„Wah,
der ist ja auch niedlich!“
„Und
wer noch?“
„Na
seine Truppe, fast alle aus dem Gang!“
„Echt?
Da hätte ich gerne mitgemacht.“
„Hat
Luka also ein neues Spielzeug, oder wie? Was ist mit dem anderen?“
„Der
ist doch abgehauen, seine Alte hat ihn in ein anderes Internat gesteckt!“
„Na
ja, der Neue, wie heißt er, Dorian? Jedenfalls ist der viel hübscher!“
„Luka
hätte den für Dorian sowieso sitzen lassen.“
„Hat
ihr schon gehört, Benny soll ja eifersüchtig sein!“
„Was
echt? Und was hat Luka gemacht?“
„Ihn
erst mal in seine Schranken gewiesen, heute morgen im Waschraum!“
„Das
glaubst du doch selber nicht!“
„Doch,
ich habe es auch gehört. Das gibt bestimmt noch Zoff!“
„Der
legt sich mit ihm bestimmt nicht an, seine Anhänger laufen ihm doch fast wie
Schoßhündchen hinterher!“
„Nicht
so laut!“
Getuschel
an allen Tischen, laufende Gerüchte, Neuigkeiten werden ausgetauscht.
Desinteressiert,
seinen Tee weiter trinkend, bemüht Dorian sich, aus der Realität zu fliehen,
die Hand vergessend, die wie selbstverständlich auf seinen Schoß liegt.
Bald
ist er 16, kann seinem Engel ihren Wunsch erfüllen, die, die immer für ihn da
war, von allen geliebt, bis zum Tot.
Die,
die so viel Leid ertragen musste, und doch so viel Kraft hatte, fast sein
Ebenbild.
Sie
war ihm der liebste Mensch auf Erden, ihr Verschwinden ließ ihn bluten.
Vorbestimmt
auf Verderb und Leid, beschützend und doch nicht helfend, hat er sie gewarnt
sich zu wehren, der Grausamkeit ein Ende zu setzen. Jetzt ist sie tot...
Seine
Gedanken und Gefühle gelten ihr allein, alles andere ist unwichtig, bis er sie
in Frieden ruhen lassen kann.
Hochgeschreckt
vom plötzlichen Ruck neben ihm, dreht Dorian sich zur Seite, den stehenden Luka
im Blickfeld.
„Komm,
der Unterricht beginnt gleich, oder habe ich dich bei was bestimmten gestört?“
Der
höhnische Unterton ist nicht zu überhören, andere Schüler drehen sich zu dem
Geschehen um.
Na
ja, vielleicht hat er über die letzte Nacht gegrübelt, war ja ganz
interessant!“
Lasse,
sich den Spaß nicht nehmend, Dorian zu provozieren, gibt den anscheinenden Gerüchten
den Anlauf, sich in weitergehende Diskussionen auszuprägen.
Gelächter
und Entsetzen, Neid und Bewunderung herrscht im Essenssaal.
Nichts
erwidernd schiebt er seinen Stuhl an den Tisch, den undefinierbaren
Gesichtsausdruck von Benny Nichtachtung schenkend, der sich seit einer Weile
dazugesellt hatte und ihm gegenüber saß, mit Luka den Raum verlassend.
Unwichtig...
Der
Unterricht ist Unwohlsein und Erleichterung zugleich.
Sind
doch fast alle von Lukas Bande älter, nicht in seiner Klasse.
Ausgerechnet
Benny muss mit ihm in einer Klasse sein, der, der sich anscheinend besonders
gerne, außer Luka, an ihm vergeht, grade mal ein halbes Jahr älter ist, als er
selbst.
Das
Getuschel nimmt seinen Lauf, ist er nicht mal hier vor seinen Erinnerungen
sicher, werden sie doch sogleich aufs neue Hochgeholt.
Egal,
ist er doch erst seit 2 Wochen hier, umgangen von seinen Eltern, seinem Vater,
Vater...ein absurdes Wort.
Bevor
er hier war, wurde er auch gedemütigt. In einem anderen Internat, in einer
anderen Klassenstufe, sich unterscheidend von alle dem, was hier ist, und doch
so gleich.
Gelernt
es zu verdrängen, schlimme Sachen, die unmoralisch, nicht dem sozialen
Verhalten entsprechend sind, wo er doch eine so gute Erziehung hat.
Hat
er das?
Nein,
in diesem Schein aus Liebe und Fürsorglichkeit ist seine innere Welt zertrümmert
worden, von unmoralischem Verlangen, Besitz, nicht erwiderter Liebe geprägt.
Sein
Engel, das schlimmste Opfer, blutig, beschmutzt, unrein, aber von solcher Liebe
für ihn, die auf Gegenliebe stößt, moralische Gegenliebe, wie man jemanden
besonders mag, ihm nichts Böses will, und dann auf so schreckliche Weise enttäuscht
wird, wird immer in seinen Gedanken sein, in seinem Blut, schmutzig und rein.
Gedanken
drehen sich, die Welt bleibt stehen.
Übelkeit
und erhitzte Haut mischen sich mit Atemnot, dem Druck der Wirklichkeit, der
Vergangenheit, dem schrecklichsten allem Erlebtem nicht standhaltend, sinkt
Dorian auf den Boden.
Ruhe,
nur für einen Moment, ein paar Minuten des Freiseins, Erleichterung im
bewusstlosen Zustand, als alles herauszuschreiben.